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Spendenprojekt
Monat September
Herbst-Vogelschutzcamp gegen den Zugvogelmord auf Malta
 
Unser gemeinsamer
Einsatz im Herbst-Camp
des "Komitee gegen den
Vogelmord e.V." gegen das
illegale und tierquälerische
Vogelmorden auf Malta
braucht weiter dringend
Ihre patenschaftliche
Unterstützung!
 

Vogelschutz-Team im Einsatz
© Komitee gegen den Vogelmord

 
Auf Malta machen fast
13.000 lizenzierte Jäger
gnadenlos Jagd auf unsere
europäischen Zugvögel. Sie
schießen auf Feldlerchen,
Wachteln, Turteltauben,
Kiebitze, Goldregenpfeiffer
und Drosselarten, die auf
ihrem kräftezehrenden
Vogelzug in den Süden Rast
auf Malta machen müssen.
 

getöteter Pirol
© Komitee gegen den Vogelmord

 
Kleine Singvögel wie z.B.
Mauersegler, Weiden-
sperlinge und Schwalben
werden nur als Zielscheibe
benutzt, sinnlos abge-
schossen und dann achtlos
liegen gelassen. Tausende
angeschossene Singvögel
gehen so elendig und qual-
voll zugrunde. Ca. 3.000
lizenzierte Vogelfänger dür-
fen mit großen Klappnetzen
Goldregenpfeiffer, Wachteln,
Turteltauben und Drosseln
fangen. Dazu kommt die
umfangreiche Wilderei, die
vor allem auf streng ge-
schützte Greifvögel wie
Wespenbussarde, Schrei-
adler und Baumfalken Jagd
macht.
 

abgeschossener Bienenfresser
© Komitee gegen den Vogelmord

 
Aus reiner Profitgier werden
auch besonders farben-
prächtige Vogelarten wie
z.B. Bienenfresser, Pirole,
Blauracken und Flamingos
rücksichtslos getötet und
verkauft.
 
Die gesamten Vogel-schutzcamp-Kosten für
den 14-tägigen Herbst-
einsatz auf Malta betragen
ca. 14.800 Euro. Bitte helfen Sie unseren coura-gierten Vogelschützern!


-> aktueller Pressebericht

-> zur Projektseite
Spenden

+++ 03.09.2010 +++
+++ Malta +++


Kommendes Herbst-Vogelschutz- camp schlägt schon vorab Wellen
Kurz vor Beginn des großen Vogelschutz- camps unseres Partners Komitee gegen den Vogelmord e.V. (CABS = englische Abkürzung ) auf der Mittelmeerinsel Malta ab dem 09.09.2010 beschäftigen sich die örtlichen Tageszeitungen intensiv mit dem bevorstehenden Einsatz. Ein gutes Beispiel für die Presseresonanz ist ein englischsprachiger Artikel in der wichtigsten Zeitschrift des Landes, der "Times of Malta" vom 31. August 2010:
http://www.timesofmalta.com/articles/view/20100831/local/foreign-birdwatchers-step-up-security
Beachtenswert sind dort vor allem die zahllosen Kommentare ....
Wie schon in den Vorjahren schüren die Jäger die Ausländerfeindlichkeit, indem sie CABS und ihren Partnern Spionage und Einmischung in innere Angelegenheiten vorwerfen. Die maltesische Journalistin Caroline Muscat hat dazu einen sehr lesenswerten Kommentar geschrieben, den Sie direkt auf der Startseite ihres Internetauftritts finden:
http://www.carolinemuscat.com/
Der Bericht in "The New Yorker" über die CABS-Einsätze auf Zypern hat in den USA ein breites Interesse an der CABS-Zugvogelschutzarbeit geweckt. Gestern hat auch der renommierte Natursender "Discovery Channel" einen Artikel zum Thema veröffentlicht und zeigt das CABS-Zypernvideo:
http://news.discovery.com/animals/millions-of-songbirds-illegally-killed-for-pickled-poached-bird-recipe.html
Bei der breiten und überwiegend destruktiven Reaktion der Jägerschaft auf Malta gegen das legale CABS-Vogelschutzcamp hier unser wohlmeinender Hinweis an alle tierliebenden Europäer: Halten Sie sich als Tourist jetzt von Malta fern! Sie könnten sonst bei dem dort herrschenden Zugvogel-Jagdfieber bei Ihren Besichtigungstouren und Urlaubsfotoarbeiten schnell als bewaffnete Spione eingeschätzt werden - und damit als suspekte Spezies womöglich im Kochtopf enden oder als Trophäe ausgestopft an die Wand gehängt werden.

 

+++ 10.08.2010 +++
+++ Nobitz, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++


Einweihung unseres Artenschutzzentrums (1. Teil von 4)
In Nobitz, Ostthüringen entstand nach nur 4-monatiger Bauzeit das bundesweit 1. Arten- schutzzentrum für bedrohte "Gebäude bewohnende Tierarten" mit einem Investitions- volumen von knapp 42.000 Euro. Sämtliche Investitionen wurden aus privaten Spendengeldern finanziert.
Nach Kauf des Grund- stücks haben wir das darauf stehende unge- nutzte Pumpenhaus zu einem Schwalbenhaus für Mehl- und Rauch- schwalben umgebaut. Der auf dem Grundstück befindliche, stillgelegte unterirdische Trinkwasserspeicher wurde zu einem überregionalen Fledermaus-Winterquartier umfunktioniert, und die erst kürzlich vom Stromnetz genommene Trafoturmstation wurde mit 46 Nisthöhlen, Nist- gefachen & Fledermauskästen in einen funktional äußerst anspruchs- vollen Artenschutzturm umgebaut.

 
 

+++ 10.08.2010 +++
+++ Nobitz, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++


Einweihung unseres Artenschutzzentrums (2. Teil von 4)
Eine derart kompakte, vielgliedrige Gebäude- struktur für "Gebäude bewohnende Tierarten" auf einem Grundstück wie in Nobitz ist in Deutschland einmalig und beispielhaft.
Die schnell voran- schreitenden Gebäude- und Dachstuhlsanierungen sowie die gesetzlich geforderten Wärmeschutzmaßnahmen an Gebäuden führen in Deutsch- land alljährlich zur Vernichtung zigtausender Nist- und Brutplätze und Zufluchtsstätten wild lebender "Gebäude bewohnender Tierarten".
Mehrere der "Gebäude bewohnenden Tierarten" (z.B. Schleiereule, Mehlschwalbe, Feld- und Haussperling) stehen längst auf den "Roten Listen (RL) Thüringen" und den "RL Deutschland" in den verschiedenen Gefährdungskategorien und bedürfen dringender Schutzmaßnahmen.
Viele Besucher berichteten von eigenen traurigen Erfahrungen mit ihren Schwalben und Sperlingen, die nicht mehr am Haus brüten, und von ihren Fledermäusen, die abends nicht mehr zu beobachten sind. Besonders Familien mit Kindern waren sehr interessierte Besucher!

 
 

+++ 10.08.2010 +++
+++ Nobitz, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++


Einweihung unseres Artenschutzzentrums (3. Teil von 4)
Zur Einweihung unseres Artenschutzzentrums in Nobitz kamen aus der Gemeinde Nobitz alle Kinder aus den Kinder- gärten und der Haupt- schule, der komplette Gemeinderat, alle am Bau des Artenschutz- zentrums beteiligten Handwerksbetriebe und viele Bürger. 
Der Wissensdurst der Kinder und Bürger betreffend die "Gebäude bewohnenden Tierarten" war grenzenlos und so war unser Stiftungsteam bis spät in den Abend gut beschäftigt.
Aus der Begeisterung und Wissbegierde der mehr als 120 Kinder haben wir aktuell erlebt, wie wichtig der Schutz der Artenvielfalt im unmittel- baren Wohnumfeld der Menschen ist. Nur die Artenvielfalt wild lebender Tierarten vor der Haustür beschert gerade den Kindern unvergleichliche Naturerlebnisse und sensibilisiert die Kinder für die Wunder der Natur.

 
 

+++ 10.08.2010 +++
+++ Nobitz, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++


Einweihung unseres Artenschutzzentrums (4. Teil von 4)
Das Medieninteresse und die Medienbeiträge von TV, Rundfunk und Tageszeitungen waren umfangreich und be- merkenswert engagiert. Unsere bundesweit inzwischen schon 12 Artenschutzgebäude sollen an den jeweiligen Standorten und in den Regionen Beispiel für den sorgsamen Umgang und den nachhaltigen Schutz von Niststätten und Unterschlupfen von "Gebäude bewohnenden Tierarten" geben und zugleich Anregungen für bürgerliche Eigeninitiative zum Artenschutz im Wohnumfeld geben.

 
 

+++ 15.07.2010 +++
+++ Bielefeld, NRW +++


Mauerseglertragödie in Deutschland
Mit Temperaturen von bis zu +38° Celsius im Schatten ist in den Ballungszentren Deutschlands der lebensbedrohende Temperaturstress in den Mauersegler-Bruthöhlen unter den Dächern - oft direkt unter kochend heißen Dachpfannen - vorprogrammiert. Wir messen in manchen Mauersegler-Nisthöhlen Temperaturen von bis zu +55° C und die Jungsegler haben keine Chance auf Wasser oder feuchte Nahrung.
Hitzetod und Todessprünge zigtausender Jungsegler aus den heißen Nisthöhlen passieren jetzt hier in Bielefeld und überall in unseren Großstädten tagtäglich. Unsere Telefone laufen heiß. Die Mauersegler-Rettungsstation in Frankfurt am Main, Wildvogelauffangstationen, Tier- heime und auch unser Projektbüro sind der Flut von Hilferufen besorgter Mauersegler-Freunde nicht mehr gewachsen.
Einmal mehr zeigt sich in diesen heißen Sommertagen, unter welch schlechten Brutplatzbedingungen unsere Segler inzwischen ihre Jungen großziehen müssen. Kaum ein Mensch macht sich bei der Dach- und Fassadensanierung seines Wohnhauses darüber Gedanken, dass er damit zwangsläufig den Kulturfolgern unter unseren Wildtieren, z.B. Mauerseglern, Haussperlingen, Mehlschwalben und Fledermäusen buchstäblich das Dach über dem Kopf vernichtet.
Die Politik produziert auch im Artenschutz zu viele Seifenblasen! Es gibt das "Internationale Jahr der biologischen Vielfalt", internationale Arten- schutzkonferenzen und ein neues Bundesnaturschutzgesetz - aber das Aussterben und Leiden vieler Tierarten geht ungebremst weiter.
Längst überfällig sind ökologisch ausgerichtete Bauordnungen, die Bauherren verpflichten, bei Hausneubauten, Altbausanierungen und Umbauarbeiten entsprechende Nisthöhlen, Nistplätze und Brutnischen für "Gebäude bewohnende Tierarten" einzubauen. Dann, erst dann gibt es eine realistische Chance, Mehlschwalbe und Haus- und Feldsperlinge wieder von der Vorwarnliste der "Rote Liste" zu streichen.


 

+++ 30.06.2010 +++
+++ Henfstädt, Kreis Hildburghausen, Thüringen +++


Die Berg-Blumen- wiesen blühen auf!
Nachdem wir im Spät- herbst 2009 die von uns gekauften Wacholder-Bergwiesen erstmals seit Jahren wieder von Schafen und Ziegen haben beweiden lassen u. im Winter auf der 3,4 ha großen Wacholder- trockenhangfläche bis auf wenige Ausnahmen sämtliche Laub- und Nadelbäume entfernt haben, zeigt sich dieses Jahr die Bergblumen- wiese in ihrer ganzen Blütenpracht.
Neben Küchenschellen & mehreren Orchideen- arten hat auch der Wiesensalbei wieder Licht und Luft zur Ausbreitung. Und davon profitieren die mehr als 300 stark bedrohten Schmetterlings- arten wie z.B. der Schachbrettfalter und die Blutströpfchen.
In die dringend notwendigen Landschaftspflegearbeiten zum Schutz der Artenvielfalt an Schmetterlingen, Reptilien und Vogelarten haben wir bisher 4.100 Euro investiert.

 
 

+++ 17.06.2010 +++
+++ Färöer Inseln, Dänemark +++


Brutaler & legaler Massenmord an Calderon-Delphinen
Während sich die Welt dem Fußballvergnügen hingibt und die Medien mit allen Unwichtig- keiten rund ums runde Leder beschäftigt sind, schlachten Jugendliche auf den zu Dänemark gehörenden Färöer-Inseln hunderte von intelligenten Calderon-Delphinen gnadenlos und tierquälerisch ab - durch dänisches Recht geschützt ! Die Meeres- bucht und der Strand sind vom Blut der langsam verblutenden Delphine tiefrot gefärbt.
Calderon-Delphine sind wie alle Delphinarten vom Aussterben bedroht! Den wehrlosen Delphinen werden mit Eisenhaken brutal u. rücksichts- los schwerste u. extrem schmerzhafte Verletzungen zugefügt, an denen die intelligenten Tiere langsam verbluten u. elend sterben. Ihre Schmerz- & Sterbelaute ähneln den Lauten von neugeborenen Menschenkindern!
Wie niedrig und stumpf müssen Gesetzgeber denken, die eine derartige sinnlose Schlachterei legalisieren! Wie primitiv und abgebrüht müssen Menschen denken und handeln, die sich für derartige Massaker und Schlachtfeste engagieren oder sich als Gaffer daran delektieren! Eine Schande für die dänische Kultur!
Es ist an der Zeit, aufzustehen und gegen dieses sich alljährlich wiederholende barbarische Massaker an den Calderon-Delphinen vorzugehen!
Der richtige Adressat für Ihren scharfen Protest ist:

Dänische Botschaft, Rauchstr. 1, D-10787 Berlin
Tel. 030 / 50 50 2000, Fax 030 / 50 50 2050
eMail: beramb@um.dk

 
 

+++ 10.06.2010 +++
+++ Berlin-Wilmersdorf +++


12 neue Mauersegler-Nisthöhlen am Rathaus Berlin-Wilmersdorf
Mit der Anbringung von 3 Mauersegler-Mehrkammer- nistkästen mit insgesamt 12 Bruthöhlen am Rathaus Berlin Wilmersdorf bieten wir nistplatzlosen Mauer- seglern in Berlin in luftiger Höhe neue, dauerhafte und sichere Nistplätze. 
Unser Mauersegler-Scout Klaus Roggel, Architekt in Berlin, hat mit der Objekt- suche u. der erfolgreichen Mauersegler-Nistplatz-schaffung einmal mehr einen nachhaltigen Beitrag zur Sicherung der Mauer- seglerpopulation in der Hauptstadt geleistet.
Auch in Berlin vernichten Dach- & Haussanierungen und die gesetzlich geforderten Wärmedämm-Maßnahmen den Mauerseglern tausendfach ihre angestammten Brut- plätze in Nischen und Spalten an Gebäuden.
In gemeinsamer Mauersegler-Schutzarbeit haben wir inzwischen in Berlin optimale Mauerseglernistplätze am historischen Turm der TU-Berlin, am Gesundheitsamt Tempelhof-Schöneberg, an der Gotzkowsky-Grundschule, Berlin-Mitte und nun auch am Rathaus Berlin Wilmerdorf eingebaut. Bisherige Investitionskosten: 2.200 Euro!


 
 

+++ 04.06.2010 +++
+++ Auma, Kreis Greiz, Thüringen +++


Unser Artenschutzturm in Auma ist ebenfalls gut belegt!

Auch unser Artenschutz- turm in Auma / Ost-Thüringen - in der Region nur „Campanile“ genannt - ist im 1. Jahr nach der Fertigstellung gut belegt.

Nachfolgend die aktuelle tierische „Gästeliste“:
- 1 Turmfalkenpaar 
- 7 Starenpaare 
- 4 Feldsperlingpaare 
- 1 Bachstelzenpaar
- bis zu 20 verschiedene Solitärbienen

Als Übernachtungsgast begrüßen wir eine Single-Rauchschwalbe, die im 1. Stock regelmäßig den Schwalbeneinflug im Fenster testet.


 
 

+++ 27.05.2010 +++
+++ Meerhof, Hochsauerlandkreis, NRW +++


Unser Artenschutz- turm in Marsberg-Meerhof ist fast ausgebucht!
Wir richtig und wichtig unsere Investitionen in die Artenschutztürme inzwischen sind, erleben wir z. Zt. an all unseren Artenschutzturm-Stand- orten. Dazu finden Sie auf unserer Homepage unter "Projekte", dann "Artenschutztürme" die Deutschlandkarte.

Nachfolgend die aktuelle "tierische Gästeliste" unseres Artenschutz- turms in Meerhof: 
     

     
     1 Turmfalkenpaar                  6 Starenpaare 
     2 Haussperlingpaare             2 Feldsperlingpaare
     1 Hausrotschwanzpaar          mehrere Zwergfledermäuse 

Als Besucher begrüßen wir seit ca. 3 Wochen eine Schleiereule, die im Turmgiebel schon einmal ihr zukünftiges Domizil einwohnt - allerdings noch ohne Partner.



 

+++ 07.05.2010 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++


Ergebnisse des Zypern-Vogelschutz- camps Frühjahr 2010
Der schwere tätliche Angriff von Singvogel-Wilderern am 30.04.2010 bei Paralimni auf ein internationales Vogel- schutz-Team des Komitees gegen den Vogelmord hat auf Zypern in der Öffentlich- keit und in den Medien eine breite & kontrovers geführte Diskussion über den anhaltenden Vogel- mord ausgelöst.
Wir werden die unerträg- lichen Gesetzesverstöße und tierquälerischen Tötungsmethoden euro- päischer Singvögel auf Zypern anhand aktuell angefertigten Bild- und Videomaterials gemein- sam mit unserem Partner, dem Komitee gegen den Vogelmord, Bonn, in Berlin und Brüssel anprangern. Notfalls werden wir gegen die Republik Zypern wegen schwerwiegender Verstöße gegen die EU-Vogelschutz- richtlinie von 1979 Klage einreichen!
Die Ergebnisse des Zypern-Vogelschutzcamps Frühjahr 2010:
- 1.977 Leimruten abgebaut und vernichtet
- 9 Vogelfangnetze abgebaut und der Polizei übergeben
- 12 elektronische Vogel-Lockanlagen abgebaut
- 19 illegale Jagdschüsse an die Polizei gemeldet
- 2 Vogel-Wilderer wurden von der Polizei aufgrund 
  unserer Hinweise überführt

Aktuelle Pressestimmen aus Zypern unter diesen Links:
http://www.cyprus-mail.com/opinions/our-view-society-must-take-clear-stand-against-bird-trapping/20100505
http://www.famagusta-gazette.com/default.asp?sourceid=&smenu=69&twindow=Default&mad=No&sdetail=10428&wpage=&skeyword=&sidate=&ccat=&ccatm=&restate=&restatus=&reoption=&retype=&repmin=&repmax=&rebed=&rebath=&subname=&pform=&sc=2350&hn=famagusta-gazette&he=.com
http://www.cyprus-mail.com/cyprus/we-were-beaten-pigs/20100504
http://www.cyprus-mail.com/cyprus/bird-activists-fear-their-lives/20100504
http://www.famagusta-gazette.com/default.asp?sourceid=&smenu=69&twindow=Default&mad=No&sdetail=10402&wpage=1&skeyword=&sidate=&ccat=&ccatm=&restate=&restatus=&reoption=&retype=&repmin=&repmax=&rebed=&rebath=&subname=&pform=&sc=2350&hn=famagusta-gazette&he=.com

 

+++ 03.05.2010 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++


Aktuelles aus dem Vogelschutzcamp
Auch wenn der Schock nach dem Überfall am 30.04.2010 auf unsere Vogelschutzaktivisten noch tief sitzt, geht die Vogelschutzarbeit auf Zypern natürlich weiter - selbstverständlich unter sehr verschärften Sicher- heitsmaßnahmen. 
Das Zypern-Camp läuft noch bis zum Mittwoch, 05.05.2010. 

Die bisherigen Ergeb- nisse des Zypern-Vogelschutzcamps im Frühjahr 2010 können sich sehen lassen!

Vogelschutzcamp - Gesamtergebnis per 02.05.2010:

• eingesammelte Leimruten: 1.756
• eingesammelte Fangnetze: 9
• eingesammelte elektronische Lockgeräte: 11
• verzeichnete illegale Schüsse: 19
• 
1 verhafteter Vogelfänger

Presseberichterstattung: bitte folgenden Link anklicken
http://www.famagusta-gazette.com/link.asp?smenu=69&sdetail=10402&wpage=1



 

+++ 01.05.2010 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++


Aktuelles aus dem Vogelschutzcamp
Am Nachmittag des 30.04.2010 wurde bei einem massiven Angriff von maskierten Männern auf Zypern ein Team des Komitees gegen den Vogelmord, Bonn von Vogelfängern brutal zu- sammengeschlagen. 
2 Vogelschutzaktivisten wurden bei der Attacke schwer verletzt und mussten im Kranken- haus notversorgt werden.
Der Angriff auf Zypern ereignete sich, als die Vogelschützer in der Nähe von Paralimni illegale Fanggeräte für Sing- vögel abbauten. "Plötzlich tauchten wie aus dem Nichts vier Männer auf, bewarfen uns mit Steinen und schlugen anschließend zwei unserer Leute zu Boden. Danach traten sie wie von Sinnen immer wieder auf die Vogelschützer ein. Anschließend rissen sie uns die Videokameras aus den Händen und zerschmetterten die Geräte - eines davon auf dem Kopf eines Aktivisten", berichtet Komitee-Geschäftsführer Alexander Heyd, der bei dem Angriff leicht verletzt wurde. Die beiden anderen Aktivisten, darunter ein Italiener, wurden mit schweren Prellungen und Gehirner- schütterungen ins Krankenhaus gebracht.
Ein Journalist der amerikanischen Tageszeitung "The New Yorker", der das Team des Komitees bei dem Einsatz auf Zypern begleitete, wurde ebenfalls angegriffen, konnte jedoch unverletzt entkommen.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei, die in beiden Fällen Strafverfahren gegen Unbekannt eingeleitet hat, dauern an. Die Botschaften von Groß- britannien, Deutschland und Italien sind ebenfalls eingeschaltet.
Das Komitee gegen den Vogelmord und die Stiftung Pro Artenvielfalt waren mit insgesamt 14 Vogelschützern auf Zypern im Einsatz, um dort gemeinsam mit der Polizei gegen die illegale Vogeljagd und den Fang von Singvögeln für Restaurants vorzugehen. Fang und Abschuss von Zugvögeln sind durch zypriotisches Recht und durch die Europäische Vogelschutzrichtlinie streng verboten.

 

+++ 30.04.2010 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++


Aktuelles aus dem Vogelschutzcamp
In der Nacht waren 3 Vogelschutz-Teams im Bereich der britisch ver- walteten Southern Base Area (SBA) östlich von Larnaca im Einsatz, um illegale elektronische Lockanlagen aufzu- spüren. Unweit von Xylophagou wurden die Vogelschützer gegen 5 Uhr morgens fündig: aus einem umzäunten Grund- stück drang lauter Gras- mücken-Gesang aus einem Lautsprecher und mind. 2 Personen waren zu der frühen Stunde bereits in dem Garten beschäftigt - wohl mit Vogelfang. Die umgehend alarmierte SBA-Polizei erschien nach kurzer Zeit und nahm einen Wilderer in flagranti fest, 21 Leimruten und das Lockgerät wurden beschlagnahmt.
Während des Tages waren wieder 12 Komitee-Mitglieder im Gelände, um Leimruten und Netze zu suchen. Rund um Paralimni und Protaras konnten dabei 341 Leimruten gefunden und zerstört werden. Wegen des sehr intensiven Vogelzugs waren heute besonders viele Vögel in den heimtückischen Fallen: insgesamt konnten 43 Tiere befreit werden, da- runter 8 Halsbandschnäpper, 4 Grauschnäpper sowie mehrere Waldlaub- sänger, Mönchs- und Klappergrasmücken und ein Kuckuck. 7 Vögel waren leider bereits tot, so z.B. ein Sprosser.

 

+++ 29.04.2010 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++


Aktuelles aus dem Vogelschutzcamp
Bei einem Nachteinsatz haben unsere Vogel-schützer bei Sotira in einem Akazienwäldchen einen Fangplatz mit einem großen Netz und einem elektronischen Lockgerät gefunden. Der ohrenbe-täubend laute Mönchs- grasmücken-Gesang leitete die Vogelschützer direkt zur Fangstelle.
Tagsüber waren 3 Teams im Einsatz. Östlich von Paralimni entdeckten sie an mehreren Fangplätzen insgesamt 317 Leimruten, darunter 17 Stück in einem Gebüsch direkt hinter einer Taverne.
Zwischen Paralimni und Agia Napa haben die Vogelschutzaktivisten 45 Leimruten abgebaut und zwei Fangplätze mit einer unbekannten Anzahl von Leimruten entdeckt. Diese Fangplätze blieben wie abgesprochen von den Vogelschützern für den Einsatz der Polizei unberührt. Bei der Rück-kehr zu ihrem Fahrzeug wurden die italienischen Team-Mitglieder von mehreren Männern umringt und bedroht. Eine Eskalation der Situation konnte durch die schnell herbeigerufene Verstärkung unserer Aktivisten vermieden werden.
Ein Team, das bei Liopetri im Einsatz war, wurde von einem Vogelfänger wüst beschimpft. Offensichtlich scheint die aktive Pressearbeit des Komitee gegen den Vogelmord auf Zypern Wirkung zu zeigen. Schwerere Zwischenfälle, wie aktuell auf Malta, blieben auf Zypern zum Glück bislang aus.

Zypern Vogelschutzcamp
Gesamtergebnis per 29.04.2010:

• eingesammelte Leimruten: 1.323
• eingesammelte Fangnetze: 9
• eingesammelte elektronische Lockgeräte: 7
• verzeichnete illegale Schüsse: 17


 

+++ 28.04.2010 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++


Das kriminelle Vogelmorden auf Zypern hat bisher nie gekannte Ausmaße. Wir sind entsetzt, mit welch tier- quälerischer, rücksichts- loser Brutalität und Ignoranz auf Zypern massenhafter, systema- tischer Zugvogelmord betrieben wird! Selbst seltenste Singvogelarten wie Pirole, Berglaub- sänger und Sperbergras- mücken hängen an Leimruten und in Fang- netzen und kämpfen oft stundenlang um ihr zartes Singvogelleben, bis der Erschöpfungstod sie dann endlich von ihren Qualen erlöst! Der massenhaft stattfindende Vogelmord ist ein schwerer strafrechtbewehrter Verstoß gegen die auch auf Zypern geltende EU-Vogelschutzrichtlinie von 1979.
Unsere selbstlosen und ausschließlich ehrenamtlich arbeitenden Vogel- schutzaktivisten schinden sich derzeit bei ca. 30° Celsius in den küstennahen Berghängen bis zu 12 Stunden oft querfeldein, um Strauch für Strauch, Garten für Garten und Oliven- & Zitrusplantagen nach Leim- ruten abzusuchen. Oft von der örtlichen Polizei im Stich gelassen!
28.04.2010 Mittwoch
Am frühen Morgen hat ein Team - geleitet durch den Gesang zweier sehr lauter elektronischer Lockvögel - eine Netzfanganlage nördlich Sotira ge- funden. Es wurden 3 Fangnetze von jeweils 30 Metern Länge sowie die beiden Lockgeräte mit insgesamt 5 Lautsprechern abgebaut. Tagsüber waren 2 Teams im Einsatz. Sie haben insgesamt 386 Leimruten ge-funden und zerstört, davon allein 326 an einer einzigen Fangstelle bei Paralimni! In der Morgendämmerung fielen östlich Paralimni 7 Schüsse, vermutlich auf Turteltauben, die gerade in größerer Zahl durchziehen.
Die Frühlingsjagd ist seit dem Beitritt Zyperns zur EU auch hier verboten!
27.04.2010 Dienstag
Ein weiterer erfolgreicher Tag auf Zypern. Die 14 Teilnehmer waren heute in 3 Teams im Einsatz. In Gehölzen im Bereich zwischen Paralimni und Sotira haben die italienischen und deutschen Vogelschützer 234 Leim-ruten + 4 Netze gefunden und abgebaut. An 3 Fangplätzen waren elek- tronische Lockgeräte installiert, die ebenfalls demontiert wurden. In der Nähe von Protaras wurde ein offensichtlich geschossener Turmfalke gefunden.
Inzwischen haben Komitee-Mitarbeiter mehrere Dutzend Leimruten in 6 eingezäunten Privatgärten gefunden. Die Fallen wurden für Einsätze der Polizei an ihrem Platz belassen. Leider reagieren die Behörden nicht entsprechend auf unsere Hinweise, so dass die Klebefallen dort schon seit Tagen stehen. Wir lassen nicht locker und versuchen weiterhin, die Beamten zu einem Einschreiten zu bewegen.



 
 

+++ 09.04.2010 +++
+++ Malta +++


Maltesische Regierung 
gibt Frühlingsjagd auf Zugvögel frei !

Aus Malta gibt es aktuell eine schlechte Nachricht: Die Regierung hat am 09.04.2010 bekannt ge- geben, dass die Frühlings- jagd auf heimkehrende Zugvögel in diesem Jahr erstmals seit 3 Jahren wieder freigegeben werden wird. Die EU-Vogelschutz- richtlinie verbietet die Jagd auf heimkehrende Vögel klipp und klar und Malta wurde deswegen erst unlängst vom Europäischen Gerichtshof verurteilt.
Zwar sind den Jägern hohe Auflagen auferlegt worden: die "Jagdsaison" nur 6 Tage lang, es werden nur 2.500 Lizenzen ausgegeben, es dürfen nur 3 Tiere pro Lizenz getötet werden, die geschossenen Tiere müssen umgehend per SMS (!!!) an die Behörden gemeldet werden. Diese Rege- lungen treten die EU-Vogelschutzrichtlinie wiederum mit Füßen - weil unkontrollierbar und weil aus bitterer Erfahrung zu befürchten steht, dass sich auf Malta kein Mensch daran hält.
Außerdem liegt die jetzt bekannt gegebene Jagdzeit mitten in der Haupt- durchzugszeit von Pirolen, Ziegenmelkern, Wespenbussarden & Baum- falken. Von Zufall kann da kaum die Rede sein. Die Wilderer werden sich unter die "regulären" Jäger mischen und so, wie schon seit Jahren, uner- kannt untertauchen.


 

+++ 30.04.2009 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++

Aktuelles aus dem Vogelschutzcamp
Bei einem Nachteinsatz haben Komiteemitarbeiter bei Sotira in einem Akazienwäldchen einen Fangplatz mit einem grossen Netz und einem elektronischen Lockgerät gefunden. Der ohrenbetaeubend laute Mönchsgrasmuecken-Gesang leitete die Vogelschützer direkt zur Fangstelle.
Während des Tages waren 3 Teams im Einsatz. Östlich Pralimni entdeckten sie an zahlreichen Fangplaetzen insgesamt 317 Leimruten, darunter 17 Stück in dem Gebuesch hinter einer Taverne.
Zwischen Paralimni und Agia Napa haben Komiteemitarbeiter 45 Leimruten abgebaut und zwei Fangplätze mit einer unbekannten Anzahl von Leimruten entdeckt. Diese Stellen blieben wie abgesprochen für den Einsatz der Polizei unberührt. Beim Rückweg zu ihrem Fahrzeug wurden die italienischen Vogelschuetzer von mehreren Maennern umringt und bedroht. Kurz vor einer Eskalation erreichte eine schnell herbeigerufene Verstärkung unsere Aktivisten, so dass die Situation glimpflich beendet werden konnte.
Ein Team, das bei Liopetri im Einsatz war, fand keine Vogelfangstellen, wurde aber von einem offenkundigen Vogelfänger wüst beschimpft. Die offensive Pressearbeit des Komitees auf Zypern scheint die Gemüter der Vogel-Wilderer aufgewühlt zu haben. Schwerere Zwischenfälle, wie in diesen Tagen auf Malta, blieben auf Zypern zum Glück bislang aus.



 

+++ 30.04.2009 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++

Aktuelles aus dem Vogelschutzcamp Zypern
Bei einem Nachteinsatz haben unsere Vogelschützer bei Sotira in einem Akazienwäldchen einen Fangplatz mit einem großen Netz und einem elektronischen Lockgerät gefunden. Der ohrenbetäubend laute Mönchsgrasmücken-Gesang führte die Vogelschützer direkt zur Fangstelle. Während des Tages waren 3 Teams im Einsatz. Östlich Paralimni entdeckten sie an mehreren Fangplätzen insgesamt 317 Leimruten, davon 17 Stück in einem Gebüsch direkt hinter einer Taverne. Zwischen Paralimni und Agia Napa haben die Vogelschutz-Aktivisten 45 Leimruten abgebaut und 2 Fangplätze mit einer unbekannten Anzahl von Leimruten entdeckt. Diese Fangplätze blieben wie abgesprochen für den Einsatz der Polizei von uns unberührt. Auf dem Rückweg zu ihrem Fahrzeug wurden die italienischen Team-Mitglieder von mehreren Männern umringt und bedroht. Eine Eskalation der bedrohlichen Situation konnte nur durch eine schnell herbeigerufene Verstärkung des Vogelschützer-Teams vermieden werden. Ein Team, das bei Liopetri im Einsatz war, wurde von einem Vogelfänger wüst beschimpft. Offensichtlich hat die Pressearbeit des Komitee gegen Vogelmord auf Zypern die Gemüter der Vogelwilderer aufgewühlt. Schwerere Zwischenfälle wie aktuell auf Malta blieben auf Zypern zum Glück bislang aus.

Vogelschutzcamp-Ergebnis per 29.04.2010:
- eingesammelte Leimruten: 1.323
- eingesammelte Fangnetze: 9
- eingesammelte elektronische Lockgeräte: 7
- notierte illegale Schüsse: 17


 

 
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