DieTierPatenArtenschutzturm Wünschendorf / ElsterEisvogel im WeidatalFischotterportraitUnsere Bachwiesen im Murnauer Moos, Bayern
2. Spendenprojekt
April / Mai
"If it flies - it dies here in
Ghawdex (Gozo) and Malta"

Übersetzt: "Wenn es fliegt,
stirbt es hier auf Gozo und
Malta."
 
abgeschossener Wespenbussard
abgeschossener Wespenbussard
© CABS

 
Das ist seit vielen Jahren
das „stolze“ Motto von
mehr als 13.000 Jägern
und 3.000 lizensierten Vogelfallenstellern auf Malta
und der kleinen Schwester-
insel Gozo! Und die stellen
damit auch die größte
Jägerdichte Europas.
 
Blick vom Beobachtungsplatz Nadur Tower (Gozo) nach Malta
Blick vom Beobachtungsplatz Nadur Tower (Gozo) nach Malta
© SPA

 
Gemeinsam mit unseren
Freunden vom „Komitee
gegen den Vogelmord“
werden wir auf Gozo
(Malta) tausenden unserer
bedrohten Greifvögel und
zehntausenden Singvögeln
sicheres Geleit auf ihrem
Rückflug aus den afrika-
nischen Winterquartieren
geben. Der massenhafte
illegale Abschuss bedrohter
Zugvögel, ganz besonders
unserer streng geschützten
Greifvögel wie Fischadler,
Wespenbussard, Rohr-
weihe und Falkenarten wird
dort aus purer Lust am
Töten praktiziert. Aber auch
Schwarzstorch, Weißstorch
und selbst die in Europa
selten gewordenen Geier
sind vor Abschuss nicht
sicher.
 
Notversorgung Wiedehopf mit Schussverletzung
Notversorgung Wiedehopf mit Schussverletzung © SPA
 
Flugkünstler wie Rauch-
schwalbe und Mauersegler
werden nur zum Beweis der
Treffsicherheit vom Himmel geschossen und stürzen oft schwer verletzt ins Meer wo sie gnädig schnell ertrinken oder verenden elend am Boden.
 
Gozo.Malta Überwachung Vogeljäger
Gozo/Malta Überwachung Vogeljäger © SPA
 
Wir sind schon auf der Insel
Gozo und überwachen
mit 10 engagierten Vogel-schützern und der Unter-
stützung von Polizisten der
Spezialeinheit (ALE) die
Jagdaktivitäten, fotogra-
fieren und filmen illegale Vogelabschüsse und erstatten Strafanzeige.

Bekannte Greifvogelüber-
nachtungsplätze bewachen
wir nachts, um Jäger (Vogelwilderer) daran zu
hindern, die Greife mit
Scheinwerfern aus den
Bäumen aufzuschrecken,
um sie dann abzuschießen.

Willkommen im Kriegsge-
biet Gozo und Malta gegen
europäische Zugvögel!
 
Gozo Überwachung Ta´Cenc Cliffs © SPA
Gozo Überwachung Ta´Cenc Cliffs © SPA
 
Die Reise- und Unterbringungskosten
und die Kosten für neue
Ausrüstungsgegenstände
für den 10-tägigen
Vogel-
schutzcamp-Einsatz auf
Gozo betragen ca. 10.600
Euro
. Bitte helfen Sie unseren couragierten Vogelschützern mit Ihrer
Spende!

Spenden

+++ 11.05.2013 +++
+++ Eicherscheid, Kreis Euskirchen, NRW +++


Auch Artenschutzturm Eicherscheid fertiggestellt
Unser neuer Artenschutzturm direkt im Ortszentrum von Eicherscheid an der stark befahrenen Bundesstraße B 51 wurde noch rechtzeitig vor der dieses Jahr sehr späten Rückkehr der in Gebäuden brütenden Mauersegler 
(Apus apus) fertig.
Diese Vogelart leidet ganz besonders unter den bundesweiten Gebäude- und Dachstuhlsanierungen und den bei uns gesetzlich vorgeschriebenen Wärme-dämmmaßnahmen an Gebäuden. Jährlich gehen nach Schätzung unserer Stiftung allein in Deutschland bis zu 15.000 Gebäude als Nist- und Brutplätze für diese "Flugkünstler" endgültig verloren. 
Mauersegler verbringen ihr ganzes Leben in der Luft - sie fliegen pro Jahr bis zu 190.000 km, schlafen sogar im Flug und haben nur zur Brutzeit "Bodenkontakt" in luftiger Höhe.
Damit diese Langstrecken-Zugvogelart zumindest im Einzugsbereich der Stadt Bad Münstereifel dauerhafte und sichere Brutplätze findet, haben wir in luftiger Höhe in die Wände des neuen Artenschutzturms 11 Mauersegler-Spezialnistkästen eingebaut, die aus dem Turminneren auch ohne Störungen kontrolliert werden können.
Und nach aktuellen Informationen fliegen einige der sehr spät zurückgekehrten Mauersegler seit einigen Tagen den neuen "Mauerseglerturm" auch tatsächlich an!

 
 

+++ 10.05.2013 +++
+++ Staitz, Kreis Greiz, Thüringen +++


Neues Artenschutzgebäude Staitz fertiggestellt
Im Laufe des April 2013 wurde auch unser 20. Artenschutzgebäude, bestehend aus zwei unterirdischen stillgelegten Trinkwasserspeichern und dem früheren Pumpen-Betriebsgebäude, fertig gestellt.

Im Eingangsbereich des oberirdischen Pumpengebäudes wurden neben dem Fledermaus-Winterquartiereinflug auch 3 Halbhöhlenkästen für Gebäudebrüter wie Grauschnäpper, Hausrotschwanz und Bachstelze eingebaut. 
An den Gebäudeseiten sind Fledermaus-Fassadenflachkästen angebracht, die als Tagesverstecke für kleine Fledermausarten dienen, und die Speicherdecken der
beiden unterirdischen Wasserspeicher wurden mit je 12 Fledermaus-Winterquartiersteinen ausgestattet. 
Zwecks Stabilisierung der Innenraum-Luftfeuchtigkeit, die für überwinternde Fledermäuse überlebenswichtig ist, wurde das Regenwasserfallrohr zur Entwässerung der Dachfläche in den Gebäudeinnenteil verlegt. Jeweils im Herbst kann das Regenwasser dann im ehemaligen Pumpenraum auf ca. 16 m² Fläche bis zu 5 cm hoch aufgestaut werden und versorgt somit die unterirdischen Wasserspeicher mit der notwendigen Luftfeuchtigkeit.

Für naturschutzpädagogische Zwecke wird das Gebäude bis Ende Mai sowohl an den Außenwänden als auch im Innenbereich mit den Tierarten gestaltet.

Unsere Investitionskosten für das komplette Artenschutzgebäude inkl. Grundstückskauf werden ca. 10.600,00 Euro betragen.



 
 

+++ 05.05.2013 +++
+++ Völlinghausen (Erwitte), Kreis Soest, NRW +++


Artenschutzturm Völlinghausen (Erwitte) fertiggestellt
Nun ist auch unser 19. Artenschutzturm fertiggestellt. 
Es waren nur knapp 3 Wochen Bauzeit nötig, um den denkmalgeschützten stillgelegten Trafoturm seiner künftigen Bestimmung als  Artenschutzturm für Gebäude bewohnende Tierarten im Ortzentrum von Völlinghausen (Erwitte) übergeben zu können. 
Aus Gründen des Denkmalschutzes wurden sämtliche 30 Nisthöhlen, Nistkästen, Nistgefache sowie die Fledermaus-Sommerquartiere und der Hornissenkasten hinter die Stirnbretter des oberen Dachabsatzes und in den umlaufenden Traufkasten unter dem 2. Schieferdachabsatz eingebaut. 
Je 1 Turmfalken- und 1 Schleiereulen-Kasten sowie 4 Dohlenbruthöhlen wurden hinter den beiden ehemaligen Stromleitungsöffnungen eingebaut. 
Die Gesamtinvestition betrug 24.600 Euro, von denen die RWE 7.000 Euro als Projektförderbeitrag finanzierte.

 
 

+++ 30.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++


Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013
Die während des Vogelschutzcamps in den letzten drei Wochen bei illegalen Vogelfangaktivitäten überführten Vogelfänger haben all ihren politischen und wirtschaftlichen Einfluss bei Lokalpolitikern und in der Regierung geltend gemacht und tatsächlich erreicht, dass die Behörden sämtliche Polizei-Aktionen und Unterstützung unserer Vogelschützerteams eingestellt haben! Die Anti-Wilderer-Einheit APS darf unser auf Zypern verbliebenes Team ab sofort nicht mehr unterstützen. Damit ist die Südküste Zyperns wieder fest in der Hand und unter der Kontrolle der Vogelmord-Mafia. Gottlob ist der Vogelzug auf Zypern nun auch fast vorüber! 
Wir werden nun mit den Ergebnissen unserer Frühjahrsvogelschutzarbeit massiv bei der EU in Brüssel, bei der zypriotischen Botschaft in Berlin und dem Konsulat in Zürich sowie bei der Bundesregierung in Berlin vorstellig werden, um strengere Kontrollen der für die Einhaltung der EU-Vogelschutzrichtlinie verantwortlichen Institutionen der Republik Zypern durch die zuständigen EU-Gremien zu erreichen. 

Nachstehend die Ergebnisse unserer Vogelschutzarbeit auf Zypern:

- insgesamt eingesammelte Leimruten: 3.272
- insgesamt eingesammelte Fangnetze:
44

- insgesamt eingesammelte elektronische Lockgeräte: 16

- insgesamt überführte Wilderer: 20



 

+++ 29.04.2013 +++
+++ Valetta/Victoria (Gozo), Republik Malta +++


Gozo: Frühjahrs-Vogelschutzcamp abgeschlossen
Nach 10 Tagen harter Arbeit ist gestern das gemeinsame Vogelschutzcamp von Komitee gegen den Vogelmord und Stiftung Pro Artenvielfalt auf der Insel Gozo (Malta) zu Ende gegangen.
10 Vogelschützer aus Groß-Britannien und Deutschland haben die wichtigsten Rast- und Durchzugsgebiete auf der nördlich vorgelagerten Schwesterinsel von Malta  überwacht. 
Mehr als 300 Verstöße gegen Naturschutz- und Jagdbestimmungen wurden insgesamt festgestellt, illegale Vogelfallenanlagen und Fangnetze an die örtliche Polizei gemeldet und von dieser in unserer Anwesenheit sichergestellt. Mehrere Vogelwilderer konnten in flagranti gefilmt und angezeigt werden. 
Die Kooperation mit dem Eigentümer des 
5 Sterne Ta’Cenc Hotel & Spa auf seinem 150 ha großen Plateau-Hotelgelände hat dort nicht nur den Hotelgästen die erhoffte „bleifreie Luft“ und den durchziehenden Zugvögeln das Ende der Vogeljagd und Fallenstellerei gebracht, sondern auch mehreren illegalen Jagdunterständen und Vogelfangplätzen das endgültige „Aus“ beschert!  Daran wird im Herbst 2013 weiter zu arbeiten sein.



 
 

+++ 28.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++


Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013
In den frühen Morgenstunden des Samstags war ein Vogelschützer-Team gemeinsam mit der SBA-Polizei, zuständig für die Kontrolle britischer Militär-Liegenschaften auf Zypern, im Einsatz. 
Im Bereich nördlich von Cape Pyla haben sie dabei eine Vogelfangstelle mit zwei großen Netzen und einer elektronischen Lockanlage gefunden und sämtliche Geräte abgebaut. An einer anderen Stelle wurden 30 Stangen zum Aufstellen von Vogelfangnetzen gefunden und ebenfalls abtransportiert.
Im Südosten Zyperns wurde ein Wilderer erwischt, der neben geschützten Turteltauben und Singdrosseln auch Mönchsgrasmücken in einer Voliere gefangen hielt. Dies ist der 20. in flagranti erwischte Wilderer dieses Frühjahrsvogelschutzcamps - sein Bruder wurde bereits in der ersten Woche unseres Vogelschutzeinsatzes von Vogelschützern mit Netzen erwischt und von der Polizei angezeigt! 
Am Nachmittag haben Vogelschützer in einem Garten 125 Leimruten in einem Lager gefunden, die Polizei hat die Fallen sichergestellt.



 

+++ 27.04.2013 +++
+++ Valetta/Victoria (Gozo), Republik Malta +++


Gozo: Komitee gegen den Vogelmord (CABS) und Stiftung Pro Artenvielfalt (SPA) beenden gemeinsam mit dem Grundstückseigentümer Jagd und Fallenstellerei auf 150 ha privater Grundstücksfläche auf dem Ta'Cenc Plateau
Das Ta’Cenc-Plateau, eine Stein- und Fels-Macchia über der hohen Steilküste im Süden von Maltas kleiner Nachbarinsel Gozo, wäre in jedem anderen Land der EU ein Naturschutzgebiet. Nicht nur wegen seiner ganz speziellen Pflanzenwelt, sondern auch wegen der dort in der Steilküste bestehenden Brutkolonie des gefährdeten Mittelmeer-Sturmtauchers. Leider hat sich das abseits gelegene 150 ha große Ta'Cenc-Hochplateau zu einem Tummelplatz sowohl für Vogeljäger als auch Vogelfallensteller entwickelt, die nahezu alle Zugvögel schießen und fangen, die diesen Inselteil überfliegen oder dort Rast machen. Selbst ein Wanderfalken-Paar, das hier im Jahr 2012 erstmals nach vielen Jahrzehnten wieder zu brüten versuchte, wurde rücksichtslos abgeschossen. 
Eine Betretungsgenehmigung für das Privatgelände besitzen die mit Fangnetzen & Gewehren bewaffneten Männer nicht - sie haben das Privatgelände schlicht und einfach besetzt. Doch damit ist jetzt Schluss! Nach intensiven Verhandlungen mit dem Vorstandsvorsitzenden der
Stiftung Pro Artenvielfalt (SPA) und einem Vorstandsmitglied des Komitee gegen den Vogelmord (CABS) hat sich der Grundstückseigentümer Victor Borg, dem auch das nah gelegene 5 Sterne Ta’ Cenc Hotel & Spa gehört, bereit erklärt, sein Grundstück zu einem jagd- und fallenfreien Naturreservat zu erklären. 
Ausgestattet mit einer schriftlichen Erklärung des Eigentümers, seine Interessen wahrnehmen zu können, haben CABS- und SPA-Vogelschützer nun Ende April 2013 damit begonnen, die ungebetenen Jäger und Fallensteller aus dem Privatgelände zu verweisen und sie auf den begangenen Hausfriedensbruch aufmerksam zu machen.

Das unbewohnte Plateau ist ein Paradies für Rohr- und Wiesenweihen, die anders als andere Greifvögel vor allem auf dem Boden übernachten. Zudem suchen Singvögel wie Schwalben, Braunkehlchen und Würger ebenso wie Segler, Wiedehopfe und Bienenfresser das Gebiet zur Nahrungssuche auf, bevor sie von hier aus ihren Flug über das Mittelmeer in Richtung Italien fortsetzen. 
Die Jäger und Vogelfänger, die um die magische Anziehung des Ta'Cenc-Hochplateaus wissen, besetzen vor allem morgens ab 05:30 Uhr und abends verbotenerweise ihre Schieß- und Fanghütten und stellen dort den einfliegenden und rastenden Zugvögeln nach. Während sich die bedrohten Zugvögel über derartigen Frevel kaum beschweren können, haben das die gut zahlenden Gäste des Ta'Cenc-Hotels aber zunehmend eindringlich gemacht. Wer nicht mit eigenen Ohren das frühmorgendliche „Geschützfeuer“ unmittelbar um das Hotelgelände und auch die Rücksichtslosigkeit der mehr als unfreundlichen Jäger und Fallensteller gegenüber Hotelgästen erlebt hat, kann die Angst und die Sorgen um das leibliche Wohlergehen der Hotelgäste bei ihren Spaziergängen nur schwer nachvollziehen. Selbst zwischen den Touristen mit Kindern wurde rücksichtslos auf Zugvögel geschossen!

Seit dem 23.04.2013 fordern CABS- und SPA-Vogelschützer in der Morgendämmerung die im Privatgelände anwesenden Jäger und Fallensteller regelmäßig auf, die Vogeljagd unverzüglich einzustellen und das Gelände zu verlassen. Die lokale Polizei ist informiert und hält sich für aggressive Zwischenfälle im Hintergrund bereit, um notfalls schnell eingreifen zu können. 
Die am 23.04. völlig überraschten 6 Vogeljäger und ein aufgebrachter Vogelfänger, der eine lebende Turteltaube als Lockvogel mit sich führte, kamen der unmissverständlichen Aufforderung der "Bird Guards" aber nach und verließen das Gelände ohne Zwischenfälle. Erst am 25.04. musste die Polizei bemüht werden, als sich ein weiterer illegaler Jäger dem Zugriff der Komitee-Mitarbeiter entzog. Er wurde erkennungsdienstlich behandelt und von den Beamten des Platzes verwiesen.

Auch wenn unser erster Einsatz vor allem den Jägern galt, wurden trotzdem an den Vogelfangstellen Lockvogelkäfige und verschiedene Falleneinrichtungen abgebaut und vom Plateau entfernt. Auch erste Schießunterstände wurden unbrauchbar gemacht - die Entfernung aller Jagd- und Fangeinrichtungen ist aber aufgrund ihrer Vielzahl sehr aufwändig und daher unser mittelfristiges Ziel.

Das gesamte 150 ha umfassende Privatgelände wird bis zum Ende der offiziellen Jagdsaison am 30.04.2013 weiterhin überwacht - insbesondere am Wochenende werden zahlreiche Vogeljäger aus Malta erwartet, denen die geschaffene jagdfreie Zone noch nicht bekannt ist.



 
 

+++ 26.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++


Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013
Der Freitag verlief zunächst ruhig und wurde dann für ein Vogelschützer-Team doch noch gefährlich. Vormittags wurden mehrere Vogelfangstellen gefunden, aber bis auf eine - in der 6 Leimruten von der Polizei sichergestellt wurden - waren alle inaktiv. Bei der Kontrolle einer Voliere wurden sage und schreibe 39 Vögel - alles geschützte Arten wie Turteltauben, Singdrosseln & verschiedene Finkenarten - gefunden und von den Polizeibeamten freigelassen. Der Grundstücksbesitzer wurde der Wilderei überführt.
Am Nachmmittag beobachtete ein Team nördlich der Touristenhochburg Ayia Napa einen Vater mit seinem etwa 10jährigen Sohn, die mit Flinten bewaffnet auf Vögel schossen! Beim Anblick der Vogelschützer packten sie die Waffen weg - kurze Zeit später wurde das Team im Gelände von einem aufgebrachten Mann mit einem Geländewagen verfolgt und bedrängt. Die beiden Vogelschützer mussten in Deckung gehen und konnten erst in der Dunkelheit zu ihrem Fahrzeug zurückkehren.


 

+++ 25.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++


Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013 
Am Morgen haben Vogelschützer gemeinsam mit der Antiwilderer-Einheit (APS) der Polizei einen Garten überprüft, in dem am Vortag 40 Leimruten und eine Voliere mit 3 Buchfinken, 1 Rotkehlchen, 1 Mönchsgrasmücke, 1 Amsel und 3 Singdrosseln gefunden worden waren. Die Leimruten waren gestern umgehend eingesammelt worden, die Voliere blieb für eine polizeiliche Kontrolle am heutigen Morgen unberührt. Tatsächlich wurde der Eigentümer angetroffen, der wegen des Besitzes geschützter Vogelarten angezeigt wurde. Die Vögel wurden freigelassen.
Im Laufe des Nachmittags wurden drei weitere Fangstellen mit insgesamt 116 Leimruten gefunden - alle Fanggeräte wurden eingesammelt.


 

+++ 24.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++


Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013
Ein weiterer erfolgreicher Tag - trotz derzeit spürbar zurückgehender Wilderei konnten 5 aktive Zugvogel-Fangstellen aufgespürt werden: In einem Garten überführten Polizisten der APS-Sondereinheit zur Wilderei-Bekämpfung nach einem Hinweis von Vogelschützern einen Wilderer mit 57 Leimruten - Wilderer Nr. 17 des diesjährigen Frühjahrs-Vogelschutzcamps! 
In weiteren vier Gärten wurden insgesamt 101 Leimruten und ein Vogelfangnetz gefunden. 
Alle Fanggeräte wurden gemeinsam mit der Polizei abgebaut.
Gemeinsam mit den Beamten der APS gab es am Morgen mehrere Überwachungsansitze an sehr regelmäßig genutzten Leimruten-Fangplätzen. Diese Aktionen schlugen leider fehl, weil die Wilderer offenbar voller Panik vor den Vogelschutzcamp-Aktionen der vergangenen Wochen den Vogelfang zunächst eingestellt haben. Daher können derzeit Tausende Zugvögel jeden Tag ungehindert die Südküste der Republik Zypern sicher in Richtung türkische Küste überqueren - ein schöner erster Erfolg unserer Vogelschutzarbeit vor Ort!



 

+++ 23.04.2013 +++
+++ Valetta/Victoria (Gozo), Republik Malta +++


Vogelschützer auf Gozo  (Malta) mit massivem Einsatz gegen illegale Jagdaktivitäten
Heute Morgen führten Vogelschützer auf dem Ta‘Cenc Plateau im Süden der Insel Gozo eine konzertierte Aktion gegen illegale Jagdaktivitäten und Vogeljagdeinrichtungen durch und sorgten damit unter den Jägern und Fallenstellern für einigen Wirbel.
Vier Einsatzteams des Komitee gegen den Vogelmord (CABS) und der Stiftung Pro Artenvielfalt (SPA) verwiesen mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Eigentümers des 150 ha umfassenden Insel-Plateaus und des 5 Sterne Ta’ Cenc Hotel & Spa 7 einheimische Jäger von seinem Privatgelände. Trotz eindeutiger Ausschilderung und dem Hinweis „Keine Jagd und Fallenstellerei“ hatten sich die Jäger und auch Fallensteller in dem Privatgelände häuslich eingerichtet

Der kurzfristig organisierte Einsatz der Vogelschützer war mit der Umweltpolizei der Republik Malta und der örtlichen Polizeidirektion abgestimmt und von dem Grundstückseigentümer gewünscht, da seine Hotelgäste in den letzten Tagen morgens schon ab 05:30 Uhr durch massives „Geschützfeuer“ aus dem Schlaf gerissen wurden. Auch Spaziergänge in dem landschaftlich reizvollen Hotelgelände entlang der Steilküste und in dem reich strukturierten Hochplateau wurden durch intensives „Gewehrfeuer“ und Heckenschützen im Gelände zu einer „beklemmenden“ Urlaubserfahrung. Erstmals gibt es entlang einer bedeutenden Vogelzugroute in Südeuropa zwischen einem Qualitäts-Hotelunternehmen mit ökologisch wertvollem Privatgrundstück und zwei gemeinnützigen Naturschutzorganisationen eine beispielhafte und engagierte Zusammenarbeit zum Wohle der Natur- und Artenvielfalt und der erholungssuchenden Urlauber. 



 
 

+++ 23.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++


Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013 
Heute konnten nach Hinweisen von Vogelschützern weitere zwei Vogelwilderer  inflagranti erwischt und überführt werden:
Einer hatte ganz im Südosten Zyperns in einem Garten 20 Leimruten aufgebaut und wurde erwischt, ein anderer war unweit von Larnaca mit 24 aufgebauten Leimruten aufgefallen und wurde gestellt. In einem Lager dieses Vogelwilderers wurden weitere 196 Leimruten gefunden!
Am Morgen wurde eine Fangstelle mit zwei Fangnetzen nebst elektronischer Lockanlage gefunden und abgebaut. Hier fand die Polizei weitere drei in der Nähe gelagerte Netze, die ebenfalls sichergestellt wurden.


 

+++ 22.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++


Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013
Der Montag war ein erfolgreicher Tag für die Vogelschützer auf Zypern.

Zwei Vogelwilderer - beides Wiederholungstäter und "alte Bekannte" - wurden auf Basis unserer Hinweise von der APS-Polizei überführt. Einer der Vogelwilderer hielt in einer Voliere zwei illegal gefangene Buchfinken, bei dem anderen wurde eine Voliere voller Girlitze, Singdrosseln, Buchfinken, Amseln, Wachteln & Turteltauben gefunden. Beide Vogelwilderer erwartet eine „hoffentlich“ hohe Strafe.
In 2 Gärten wurden Leimruten gefunden – in einem Garten 30 der heimtückischen Vogelfallen (hier war auch ein elektronisches Lockgerät installiert), in dem anderen Garten 9 Leimruten. Ein Vogelschützer-Team hat in einem Garten ein Lager mit ca. 200 noch nicht mit Leim präparierten Ruten entdeckt - alle Vogelfanggeräte wurden zerstört.


 

+++ 21.04.2013 +++
+++ Valetta/Victoria (Gozo), Republik Malta +++


Schlag gegen illegalen Vogelfang: Polizei beschlagnahmt Netze, lebende Lockvögel und tote Greifvögel
Mehr als 330 Verstöße gegen das Jagdverbot am Sonntag

In den ersten drei Tagen der vom Komitee gegen den Vogelmord auf Malta und auf Gozo gemeinsam mit der Stiftung Pro Artenvielfalt organisierten Operation „Skyfall“ wurden mehr als 330 Verstöße gegen das Jagdverbot am Sonntag festgestellt. Zusammen mit der Polizei wurden fünf illegale Fanganlagen stillgelegt. Weiter wurden von der Polizei nach Hinweisen des Vogelschützer  5 lebende geschützte Vögel, darunter ein stark gefährdeter Ziegenmelker und mehrere Watvögel, sowie 6 geschossene Rohrweihen, ein toter Kuckuck sowie zwei illegale elektronische Lockanlagen für Wachteln sichergestellt.

Bereits am Samstagmorgen entdeckten Vogelschützer zwischen Xaghra und Ramla Bay (Gozo), zwei aktive Klappnetze, die sofort der Bezirkspolizei gemeldet und von Beamten beschlagnahmt wurden. Etwa zur gleichen Zeit stieß ein Vogelschützer-Team in Imtahleb auf ein etwa 10 Meter langes, vertikal aufgestelltes Fangnetz, in dem ein frisch gefangener Vogel um sein Leben kämpfte. Die sofort verständigte Polizei kam allerdings erst 45 Minuten später zum Tatort. Diese Zeit wurde von Vogelfängern dazu genutzt, das Netz abzubauen, so dass eine Beschlagnahme nicht mehr möglich war. Weniger Glück hatte ein Vogelfänger, der ein weiteres Stellnetz im Tal unterhalb von Ta´ Baldu (Wied ir-Rum) aufgestellt hatte. Die Polizei war innerhalb von 20 Minuten vor Ort, beschlagnahmte das Netz und leitete ein Strafverfahren gegen Unbekannt ein.

Einen besonders schockierenden Fund machte eine Fuß-Patrouille des Komitees am Samstagnachmittag im Tal zwischen der Stadt Mtarfa und den Dwejra Lines (Malta). Auf einem frisch gemähten Klee-Feld lagen die Kadaver von 6 Rohrweihen und eines frisch geschossenen Kuckucks. Die Rohrweihen waren bereits seit einigen Wochen tot. Sämtliche Kadaver wurden von der Umweltpolizei ALE geborgen und abtransportiert. Die Beamten ermitteln gegen Unbekannt.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag waren zwei Patrouillen der ´Bird Guards´ unterwegs, um Hinweisen auf den Gebrauch illegaler elektronischer Lockanlagen für Wachteln in der Nähe von Bingemma und Bahrija (Malta) nachzugehen. Mit Erfolg:

Zwischen 2 und 4 Uhr nachts wurden insgesamt 16 dieser verbotenen Lockanlagen ausfindig gemacht. Die von den Vogelschützern zu Hilfe gerufene Polizei schickte einen Streifenwagen, dessen Beamte gegen 3:30 Uhr in Bingemma eintrafen und damit begannen, die Anlagen still zu legen. In der Nähe eines der Geräte entdeckten die Vogelschützer zudem ein weiteres, etwa 20 Meter langes Stellnetz sowie ein über 40 Meter langes Bodennetz für den illegalen Fang von Wachteln, um das herum 6 Käfige mit lebenden Lockvögeln aufgestellt worden waren. Wenige Meter neben den beiden Netzen befand sich ein kleiner Garten mit einer etwa 3 Kubikmeter große Voliere, in der mehrere streng geschützte Vögel sowie etwa 20 unberingte Turteltauben, Singdrosseln und andere jagdbare Arten gehalten wurden. Mitarbeiter der ALE sowie des Umweltamtes MEPA (Malta Environment and Planning Authority) bauten die Netze ab und befreiten ein Rotkehlchen, 2 Zwergstrandläufer, einen Alpenstrandläufer sowie einen Ziegenmelker – eine europaweit akut gefährdete Vogelart – aus ihrem Gefängnis. Die Vögel sollen noch heute im Vogelschutzgebiet Il-Ghadira freigelassen werden.

Die heute Morgen in Safi, Delimara, Imtahleb sowie auf Gozo stationierten Teams haben trotz des Jagdverbots am Sonntag insgesamt 88 Schüsse gezählt. Trauriger Spitzenreiter an diesem „blutigen Sonntag“ war die Gegend rund um Safi (Malta), wo zwischen 6 und 9 Uhr knapp über 200 Schüsse fielen. Eine von den Naturschützern verständigte Patrouille der ALE wurde Zeuge der wilden Schießerei und durchsuchte das Gelände mit zwei Beamten. Über das Ergebnis der Kontrolle ist nichts bekannt.

Das Komitee gegen den Vogelmord und die Stiftung Pro Artenvielfalt  sind zurzeit mit 20 ehrenamtlichen Vogelschützern auf Malta und Gozo aktiv, um Verstöße gegen das maltesische Jagdgesetz und die Europäische Vogelschutzrichtlinie zu dokumentieren. Der Einsatz der Vogelschützer dauert noch bis zum 30. April.


 
 

+++ 21.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++


Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013 
Bei unseren Vogelschutzeinsätzen auf Zypern erleben wir seit 2 Tagen echte Erfolge unserer jahrelangen Anstrengungen für den Zugvogelschutz :

Nach der massiven Präsenz unserer Vogelschützer und der polizeilichen Unterstützung unserer Aktionen in den ersten zwei Wochen des Vogelschutzcamps sind die Vogelfänger äusserst vorsichtig geworden und trauen sich kaum, größere Mengen an Leimruten auszulegen. Zwar sind die Fangplätze präpariert, aber auch am Sonntag konnte kein aktiver Fangplatz gefunden werden.

Trotzdem hat die APS-Polizei nach unserem Hinweis einen Vogelwilderer geschnappt, in dessen Hütte sich 56 Leimruten befanden. Dies ist der 12. Vogelwilderer, der im Verlauf unseres Vogelschutzcamps in flagranti erwischt wurde. Weiter konnten zwei Fangnetze und ein elektronisches Lockgerät sichergestellt werden.



 

+++ 20.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++


Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013 
Heute hat die dritte Woche des Vogelschutzcamps auf Zypern begonnen. 
Obwohl viele Vogelschützer im Einsatz waren, wurden vergleichsweise wenige Vogelfallen gefunden: es wurden nur 8 Leimruten abgebaut und vernichtet. 
Ein auf einer Leimrute gefundener Halsbandschnäpper war so stark verletzt, dass er nicht freigelassen werden konnte - er wird nun in der Camp-Unterkunft gepflegt. 
Weiter  wurden einige Fangstellen gefunden, an denen es in den nächsten Tagen weitere Ermittlungen der Polizei geben wird. Das gleiche gilt für drei Volieren, die voll besetzt mit Vögeln geschützter Arten waren. 
Heute war sehr starker Vogelzug auf Zypern zu verzeichnen: Große Mengen an Mönchsgrasmücken, Waldlaubsängern, verschiedenen Schnäpperarten, Pirolen und Kuckucken wurden beobachtet.



 

+++ 15.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++


Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013 

Um die derzeit laufenden und für die nächsten Tage geplanten Vogelschutz-Aktionen und unsere Vogelschützer vor 
Ort nicht zu gefährden, wollen wir in den kommenden Tagen keine detaillierten Informationen zum Verlauf und zu den Ergebnissen des Vogelschutzcamps in 
der Republik Zypern machen.
 


Wir werden an dieser Stelle voraussichtlich wieder ab Samstag den 20.04.2013 aus Zypern berichten.

Zeitgleich werden Sie hier dann auch das elektronische Tagebuch vom Vogelschutz- camp auf Gozo (Malta) finden .

Danke für Ihr Verständnis!



 

+++ 14.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++


Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013
Am heutigen Sonntag sind ein Teil der Vogelschützer der ersten Einsatzwoche nach Hause zurückgekehrt. 
Die heute eingesetzten Teams waren bei ihrer Vogelfallensuche recht erfolgreich, trotzdem konnte kein Wilderer überführt werden. In drei umzäunten Gärten bzw. Hütten wurden insgesamt 234 Leimruten gefunden, allesamt aber noch nicht mit Leim präpariert! Der zähe, mit Honig vermischte Pflanzensirup wird meist nur unmittelbar vor der Verwendung der Leimruten aufgebracht. Diese drei Vogelwilderer waren offenbar noch in den Vogelfangvorbereitungen. Die Eigentümer der Grundstücke wurden zwar festgestellt, Anzeigen gab es wegen der noch nicht einsatzfähigen Leimruten nicht. Zumindest wissen die potenziellen Vogelfänger aber, dass wir ihnen auf die Finger und in ihre Gärten schauen. 
In Küstennähe wurde ein Garten mit 41 aktiven - klebrigen - Leimruten gefunden, hier konnten mehrere Vögel befreit werden, darunter eine Orpheusgrasmücke.



 

+++ 13.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++


Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013
Der 7. Einsatztag des diesjährigen Frühlingscamps auf Zypern war ziemlich ruhig. Alle Teams waren in Küstennähe 
im Südosten der Insel im Einsatz. 

Die Polizei hat heute vormittag versucht, 
die Besitzer zweier Gärten ausfindig zu machen. Vogelschützer hatten in deren umzäunten Grundstücken 44 bzw. 30 fängisch platzierte Leimruten gefunden. 
Der Eigentümer des Gartens mit den aufgebauten 44 Leimruten konnte dingfest gemacht werden. In dem anderen Garten mussten die Beamten die 30 Leimruten abbauen, ohne den Fänger überführen zu können. 

Im Laufe des Tages wurden an vier weiteren Fangstellen 49 weitere Leimrutenfallen und 3 Netze gefunden, abgebaut und vernichtet.

Ein Stieglitz, der in einem kleinen Käfig an einer einzelnen Leimrute als Lockvogel missbraucht wurde, konnte befreit werden.



 
 

+++ 12.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++


Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013
Heute konnten wir den 10. Vogelwilderer während des Frühjahrs-Vogelschutzcamps erwischen: Ein Vogelschützer-Team war vormittags ganz im Südosten Zyperns in Küstennähe im Einsatz, wo es gemeinsam mit der APS-Polizei einen eingezäunten Garten mit 62 Leimruten entdeckte. Der Grundstückseigentümer wurde angezeigt.

Im Verlaufe weiterer Fangplatzkontrollen wurde an einem Fangplatz ein nagelneues, noch nicht benutztes Fangnetz gefunden und an einem weiteren Platz 67 ebenso frische Ruten, die noch nicht mit Leim präpariert waren. Die Fänger bereiteten sich offenbar gerade auf Vogelfangaktivitäten vor. Alle Vogelfanggeräte wurden sichergestellt.


Im Vergleich zu den Vorjahren sind die illegalen Vogelfangaktivitäten auf Zypern in diesem Frühjahr anders strukturiert. Derzeit sind zwar fast alle Fangstellen präpariert, aber nur große Fangplätze sind aktiv. 

Zum ersten Mal seit Beginn der Zypern-Vogelschutzcamps im Jahr 2010 zeigen unsere Aktionen in diesem Jahr eine spürbare Wirkung: Die meisten Wilderer fangen zwar weiterhin Vögel und sind auch keinesfalls gewillt aufzugeben, aber sie sind sehr viel vorsichtiger und stellen ihre Fallen und Netze nur an manchen Tagen und dann auch nur noch am frühen Morgen auf. Allein durch diese Fangzeiten-Limitierung werden täglich Tausende Zugvögel gerettet!



 
 

+++ 11.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++


Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013 
Ein Premiere-Tag: Zum ersten Mal haben ein Vogelschützer-Team und Mitarbeiter der UN-Friedenstruppe UNFICYP gemeinsam eine Aktion gegen die Vogelwilderer an der Grenze zum türkisch besetzten Nordzypern durchgeführt. 
Seit dem Jahr 1974 sichern die Blauhelm-Soldaten hier die Pufferzone zwischen dem griechisch-sprachigen Süden und dem türkisch-sprachigen Norden der Mittelmeer-Insel. In diesen Teil des Landes haben Polizisten der Republik Zypern keinen Zugang, folglich hat dort die Vogelwilderei erschreckende Ausmaße angenommen. 
In Kooperation mit der UN und dem „Game Fund“ (Naturwacht) der Republik Zypern konnten 2 Vogelwilderer überführt werden, bei denen 63 Leimruten beschlagnahmt wurden.

Ein Vogelschützer-Team hat weiter südlich gemeinsam mit der Antiwilderer-Einheit der zyprischen Polizei (APS) eine Voliere mit 9 geschützten Singvögeln (drei Stieglitze, drei Girlitze, zwei Buchfinken, ein Erlenzeisig) gefunden - der Täter konnte (leider) wegen Unklarheiten der Besitzverhältnisse nicht überführt werden. Die Singvögel wurden von der APS-Polizei freigelassen.



 
 

+++ 10.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++


Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013 
Bei stürmischem und unbeständigem Aprilwetter haben heute wieder zwei Teams von Komitee gegen den Vogelmord und der Stiftung Pro Artenvielfalt gemeinsam mit der APS-Polizei nach Leimrutenfallen und Fangnetzen gesucht. 
Im Landesinnern wurden drei Fangnetze und eine elektronische Vogellockanlage sicher- gestellt. In Nähe der Südküste unweit Agia Napa wurden insgesamt 302 Leimruten & ein weiteres Vogellockgerät konfisziert und vernichtet. 
65 Leimrutenfallen wurden in einem nicht umzäunten Garten gefunden. Der Eigentümer wurde unweit der Stelle angetroffen, bestritt aber, die Fallen ausgelegt zu haben. Die Polizei kontrollierte daraufhin die Hütte auf dem Grundstück, in der weitere 26 Leimruten beschlagnahmt wurden. Der in Erklärungsnot geratene Eigentümer wurde mit zur Wache genommen, wo er im Rahmen der Vernehmung seine Ehefrau beschuldigte, die Fallen ausgelegt zu haben! (Anm.: Wenn das mal zuhause gut geht!)



 

+++ 09.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++


Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013
Die Arbeit der Vogelschützer im Frühjahrs-Vogelschutzcamp verlief bisher – dank der konsequenten  und engagierten Begleitung durch die Polizeisondereinheit APS – ohne nennenswerte Zwischenfälle. Auch die Ausbeute an illegalen Vogelfanggeräten (Leimruten, Fangnetze, elektronische Lockanlagen) war schon recht erfolgreich. 
Wie in den beiden vorangegangenen Tagen wurden auch heute zwei Wilderer beim Vogelfang geschnappt: Der eine hatte 26 Leimruten aufgestellt, der andere hatte eine große Voliere mit Erlenzeisigen, Buchfinken und Grünfinken im Garten. Sämtliche Vogelarten stehen auch auf Zypern unter Naturschutz, wurden daher konfisziert und in die Freiheit entlassen.

 

Weit im Südosten der Insel wurden bei der weiteren Suche nach Fallen in Kooperation mit der Polizei zusätzlich 217 Leimruten und eine elektronische Lockanlage gefunden und abgebaut.



 
 

+++ 08.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++


Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013 

Weitere Vogelfänger und große Vogelfanganlagen erfolgreich aus dem Verkehr gezogen

Auch am Montag konnten wieder zwei Wilderer aufgrund unserer aktuellen Hinweise überführt werden: Einer hatte 4 Vogelfangnetze in seinem Garten im Landesinnern unweit der Grenze zu Nordzypern aufgestellt, der andere an der Südostküste Zyperns hatte 22 Leimruten fangbereit in seinem Garten aufgebaut. Gegen beide Vogelfänger wird ein Strafverfahren eingeleitet. Im Laufe des Tages haben die Vogelschützer-Teams gemeinsam mit der Polizei an fünf weiteren Stellen insgesamt 363 Leimruten, davon alleine 208 Leimruten in einer Stelle in der Macchia (Strauchsteppe), sowie 2 elektronische Lockanlagen gefunden und sichergestellt.

Bei der Durchsuchung des Macchia-Geländes wurde an einer Leimrute ein Turmfalke gefunden, der mit beiden Flügeln hoffnungslos an einer Leimrute festhing! Während der Vogel binnen Sekunden in der Leimrutenfalle festhing, brauchten 2 Vogelschützer mehr als 1 Stunde, um die Flügelfedern des Turmfalken mit warmem Wasser gründlich von Leim zu säubern, anschließend die Schwungfedern trocken zu föhnen und das Gefieder für den Flug in die Freiheit sorgfältig zu richten.  



 
 

+++ 07.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++


Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013 
Der zweite Tag des Vogelschutzcamps auf Zypern war sehr erfolgreich:
Im Morgengrauen wurde unweit der Grenze zum türkisch besetzten Norden Zyperns nach einem Hinweis eines Vogelschützer-Einsatzteams ein Vogelwilderer mit 9 großen im eingezäunten Grundstück aufgebauten Fangnetzen von der Polizei gestellt - der erste überführte Wilderer des Frühjahrs-Einsatzes! Ein elektronisches Lockgerät wurde als weiteres Beweismittel beschlagnahmt. 
Ein zweiter Vogelfänger konnte unweit der Küste im Südosten der Insel mit 126 Leimruten und einem Lockgerät inflagranti erwischt werden. In seinem Garten stand eine Voliere mit 6 Stieglitzen und 5 Singdrosseln, die von den Beamten befreit wurden. 
Zusammen mit der Polizei haben die Komitee-/SPA-Teams weitere 18 Leimruten, 2 Vogel-Fangnetze und 1 Lockgerät gefunden und abgebaut.


 

+++ 06.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++


Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013

Polizeischutz für Vogelschützer

Mit dem 06.04.2013 beginnt auf Zypern das mehr als dreiwöchige Frühjahrscamp des Komitees gegen den Vogelmord gemeinsam mit unserer Stiftung Pro Artenvielfalt. 
Mehr als 15 Vogelschützer aus Italien, Zypern, Deutschland, Slowenien und der Schweiz sind ab heute im Einsatz. Dies in enger Abstimmung mit den lokalen Polizei-Behörden und der Spezialeinheit APS, die unsere Vogelschützer bei ihren Arbeiten vor Ort aktiv unterstützen. 
Hauptarbeiten sind das Suchen + Beseitigen von Leimruten, von Vogelfangnetzen sowie elektronischen Vogellockanlagen. Zwecks Optimierung der gemeinsamen Einsätze wird ein Vogelschützer-Team Gelände-Sondierungen und die Vorab-Überprüfung von bekannten Fangplätzen durchführen. 
Die gemeinsamen Vogelschutzeinsätze haben ebenso zum Ziel, Vogelwilderer in flagranti zu überführen. Die Begleitung unserer Vogelschützer-Teams durch Polizeipatrouillen dient auch der Sicherheit der Vogelschützer und der konsequenten Strafverfolgung von überführten Vogelfängern. 
Unsere Berichterstattung vom Vogelschutzcamp beginnen wir heute mit 3 aktuellen Fotos, die die Schönheit der Südküste der Republik Zypern und 2 dort wild lebender Tierarten zeigen.



 
 

+++ 29.03.2013 +++
+++ Victoria/Gozo (Malta) +++


Willkommen im Zugvogel-Kriegsgebiet Gozo (Malta)
Unsere seit Wochen durchgeführten Geländekontrollen an den uns bekannten großen Vogelfang- und Abschussplätzen im Norden und Westen der zu Malta gehörenden Insel Gozo beweisen, dass der illegale Abschuss und massenhafte Fang von Zugvögeln bereits eingesetzt hat. Nahezu täglich fallen - trotz Verbots - Schüsse entlang der Gozo-Küstenlinie und an den Berghängen entlang der Küste. Die zum Teil neu angelegten Vogelfang-Anlagen sind großflächig vorbereitet und auch schon aktiv. Willkommen im Kriegsgebiet gegen europäische Zugvögel! 
Bald schon werden auch wir mit Verstärkung auf Gozo sein und die örtliche Polizei und die Spezial-Polizeikräfte bei ihrer Arbeit tatkräftig unterstützen. 

 
 

+++ 26.03.2013 +++
+++ Völlinghausen (Erwitte), Kreis Soest, NRW +++


Bruthöhlen-Einbau im Artenschutzturm Völlinghausen
Pünktlich am 25.03.2013 begannen unsere Artenschutzturm-erfahrenen Tischler aus Thüringen mit der maßgeschneiderten Konstruktion und dem Einbau der mehr als 30 Nisthöhlen, Nistkästen, Nistgefache sowie den Fledermaus-Sommerquartieren und dem Hornissenkasten.
Wegen der Denkmalschutzauflagen werden sämtliche Nist- und Bruthöhlen hinter die Stirnbretter des Dachabsatzes und in den umlaufenden Traufkasten unter dem 2. Schieferdachabsatz eingebaut.

 
 

+++ 23.03.2013 +++
+++ Völlinghausen (Erwitte), Kreis Soest, NRW +++


Umbaubeginn Artenschutzturm Völlinghausen
Trotz des anhaltenden Winterwetters haben am 18.03.2013 die Umbauarbeiten am denkmalgeschützten Trafoturmgebäude im Ortszentrum von Völlinghausen (Erwitte) begonnen. Die bauausführende Firma hatte ein derartiges Tempo vorgelegt, dass wir nicht einmal die Zeit fanden, Fotos von dem Turm ohne Dach und ohne Dachstuhl zu machen. Die Bilder zeigen den Turm bereits mit neuem Dachstuhl und mit wetterschützender Folienabdeckung, auf die ab dem 25.03.2013 die neue Schiefer-Eindeckung aufgenagelt wird. Wie von der Denkmalschutzbehörde verlangt, kommt ortstypischer Sauerländer Schiefer zur Verwendung.
Unsere Artenschutzturm-erfahrenen Tischler aus Thüringen beginnen ebenfalls am 25.03.2013 mit dem Einbau der bis zu 30 Nisthöhlen, Nistkästen und Nistgefache sowie den Fledermaus-Sommerquartieren und dem Hornissenkasten. Sämtliche Nist- und Bruthöhlen werden wegen der Denkmalschutzauflagen maßgerecht hinter die Stirnbretter und den umlaufenden Traufkasten unter den Schieferdachabsätzen eingebaut.
Das WDR-TV-Regionalstudio Arnsberg plant eine Kurzreportage vom Bau unseres 19. Artenschutzturms vor Ort für den 26./27.03.2013.

 
 

+++ 15.03.2013 +++
+++ Eicherscheid, Kreis Euskirchen, NRW +++


Umbauarbeiten am Artenschutzturm Eicherscheid
Wetterbedingt konnten wir die Umbauarbeiten an unserem 4. neuen Artenschutzturm im Kreis Euskirchen, in Eicherscheid bei Bad Münstereifel, erst in diesen Tagen beginnen.
Wegen des exponierten Standorts direkt im Ortszentrum in Nähe der Bundesstraße B51 haben wir entschieden, in diesem Turm insbesondere den in Gebäuden brütenden Mauerseglern (Apus apus) eine neue dauerhafte Bleibe für die Jungen-Aufzucht zu bieten. Diese Vogelart leidet ganz besonders unter den laufenden Gebäude- & Dachstuhlsanierungen und 
an den gesetzlich vorgeschriebenen Wärmedämmmaßnahmen. Jährlich gehen nach Schätzung unserer Stiftung allein in Deutschland bis zu 15.000 Gebäude als Nist- & Brutplätze für diese "Flugkünstler" endgültig verloren. 
Mauersegler verbringen ihr ganzes Leben in der Luft, fliegen pro Jahr bis zu 190.000 km, schlafen sogar im Flug und haben nur zur Brutzeit "Bodenkontakt" in luftiger Höhe.
Damit diese Zugvogelart zumindest im Bereich Bad Münstereifel OT Eicherscheid eine dauerhafte Zukunft hat, werden  in die Wände des neuen Artenschutzturms in luftiger Höhe 11 Mauersegler-Spezialnistkästen eingebaut, die aus dem Turminneren auch kontrolliert werden können. Eine ansprechende Ausschilderung wird auf die zukünftige Funktion des Artenschutzturms u.a. auch für Fledermausarten und Halbhöhlenbrüter hinweisen.

 
 

+++ 08.03.2013 +++
+++ Hechendorf, Kreis Garmisch-Partenkirchen +++


Biotop-Optimierungsmaßnahmen auf unserem Bachwiesen-Flurstück im Murnauer Moos
Im Rahmen der mit der UNB des Landkreis Garmisch-Partenkirchen abgestimmten Moorsanierungsmaßnahmen auf unserem 4,0 ha großen "Bachwiesen"-Flurstück im Murnauer Moos wurden in den letzten Tagen umfangreiche Durchforstungs- arbeiten durchgeführt. Der tief gefrorene Moorboden erlaubte, die Fichtenbäume komplett mit Stamm und Astwerk aus der Fläche herauszuziehen. Dadurch wurde der Moorboden freigestellt und wird nicht durch verrottendes Astwerk jahrelang negativ beeinträchtigt. Außerdem reduziert unsere Durchforstungsmaßnahme künftig die bisherige hohe Wasserverdunstung durch den dichten Fichten-Baumbestand.


Dank der inzwischen von der Wasserrechtsbehörde des Landkreis GAP erteilten Plangenehmigung werden wir in Abstimmung mit der UNB GAP im Spätsommer 2013 auf unserem Flurstück den begradigten Abschnitt des Weidmoosgrabens in sein historisches stark mäandrierendes Bachbett zurückverlegen.
Dies wird den Wasserstand in Teilbereichen des Murnauer Mooses stabilisieren und damit dem Klimawandel-bedingten nachteiligen Absinken des Wasserstands entgegenwirken.

 
 

+++ 01.03.2013 +++
+++ Victoria/Gozo (Malta) +++


Vorbereitungen Gozo-Vogelschutzcamp Frühjahr 2013
Vogelschützer vom Komitee gegen den Vogelmord (CABS) und Mitarbeiter der Stiftung Pro Artenvielfalt (SPA) haben in einem viertägigen Einsatz vor Ort die wesentlichen Vorbereitungen für das diesjährige Frühjahrs-Vogelschutzcamp 
auf der Insel Gozo (Malta) abgeschlossen. Dazu gehörte u.a. auch ein Treffen mit den zuständigen Polizeibeamten der Polizei-Station in Victoria, der Hauptstadt der Insel Gozo.
Eine aktuelle Kontrolle und Dokumentation der uns bekannten großen Vogelfang- und Abschussplätze im Norden und Westen von Gozo zeigt einmal mehr, dass wir uns erneut auf massiven illegalen Abschuss und massenhaften Fang von Zugvögeln einstellen müssen. An Berghängen und in Tallagen entlang der Küste sind große Flächen von Strauchwerk befreit, mit Wasserstellen versehen und für den Vogelfang vorbereitet. Dies teils auch unmittelbar hinter den Touristenhotels und Dörfern. 
Willkommen im Kriegsgebiet gegen europäische Zugvögel!
Selbst der derzeit laufende Wahlkampf auf Malta und Gozo lässt wenig Gutes erwarten. Kaum ein maltesischer Spitzenpolitiker ist bereit, eindeutig Stellung gegen den massiven Vogelfang zu beziehen oder sich gar gegen die Frühlingsvogeljagd und den Frühlingsvogelfang auszusprechen. Bei 13.000 Jägern, 3.000 lizensierten Vogelfallen-stellern und deren bis zu 16.000 Angehörigen (total knapp 12% der wahlberechtigten Bevölkerung) und angesichts einer aggressiven Jagdlobby knicken selbst Präsidentschaftskandidaten öffentlich ein!
Jeder im Frühjahr abgeschossene Greifvogel, jeder getötete Wasser- und Singvogel bedeutet einen Brutvogel weniger, eine Vogelbrut weniger und damit einen schmerzlichen Ausfall an dringend benötigten Vogelnachkommen zum Erhalt der Arten.

 
 

+++ 12.02.2013 +++
+++ Nobitz, Ostthüringen, Deutschland +++


Unser Artenschutzzentrum auch im Winter attraktiv
Ein Besuch unseres Artenschutz- zentrums für "Gebäude bewohnende Tierarten" in Nobitz hat die Hinweise vieler Telefonanrufer bestätigt, dass sich unser Artenschutzturm in Nobitz und das daneben liegende Schwalben- haus zunehmend zu einem Wintertreff- punkt und Übernachtungsplatz für Stare entwickelt. Eigentlich Zugvögel, nutzen Stare immer öfter die sich ändernden klimatischen Bedingungen und versuchen ohne Vogelzug bei uns zu überwintern.
Gleiches beobachten wir bei Hausrotschwänzen, die derzeit im Parkhaus am Paderborner Flughafen ihr Winterquartier bezogen haben und sich dort von kleinen Spinnen und Insekten ernähren, die sie von den Wänden des Parkhauses klauben.
Den Staren in Nobitz bot sich kürzlich ein begeisternder Wintersonnenuntergang, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen!

 

 
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