DieTierPatenArtenschutzturm Wünschendorf / ElsterEisvogel im WeidatalFischotterfamilieKleiner Golinsee / Brandenburg
Spendenprojekt
Monat Januar
Geplante Baumpflanz-
aktion im Kammbereich
des Berges Buchrain im
Herzogstand-Heimgarten-
Massiv bei Murnau schützt
unseren voralpinen Berg-
mischwald

 
Baumschlingfallen
Bergmischwald am Buchrain
© Stiftung Pro Artenvielfalt

 
Dank der großartigen
Spendenunterstützung
haben wir den Kaufpreis
für die 9,1 Hektar große
Bergmischwaldfläche an
der Westflanke des Berges
"Buchrain" im Herzogstand-
Heimgarten-Massiv
zwischen Murnau und
Garmisch-Partenkirchen
rechtzeitig zusammen
bekommen.
 
Baumschlingfallen
Bergmischwald Buchrain
© Stiftung Pro Artenvielfalt

 
Damit ist zumindest
dieser Teil des voralpinen
Bergwald-Paradieses, in dem Rauhfußkauz, Weiß-
rückenspecht, Schwarz-
specht und auch Hasel-
huhn und Auerhuhn noch
geeigneten Lebensraum
finden, vor holzwirtschaft-
lichen Landschafts-
eingriffen sicher!
 
Baumschlingfallen
Rauhfußkauz
© T. Pröhl.fokus-natur.de

 
Leider trügt die Idylle ein
wenig. Bei unseren Grenz-
feststellungsarbeiten im
Kammbereich der Berg-
waldgrundstücke mussten
wir feststellen, dass dort
auch auf den nun uns
gehörenden Bergwald-
grundstücken große alte
Buchen, Fichten und Weiß-
tannen gefällt wurden und
damit der natürliche Wald-
rand im Kammbereich weit
aufgerissen wurde.
 
Baumschlingfallen
Bergwald satellitengestützte Grenzfeststellung
© Stiftung Pro Artenvielfalt

 
Hier wollen wir im Frühjahr
nach der Schneeschmelze
an geeigneten Stellen
Ersatzbäume pflanzen, und
mit Verbissschutz sichern,
damit hier wieder ein arten-
reicher und sturmerprobter
Waldrand aufwachsen
kann. Dabei werden wir
Rücksicht auf die Lebens-
raumbedürfnisse von
Haselhuhn und Auerhuhn
nehmen.
 
Baumschlingfallen
Baumrodungen auf Stiftungsflächen
© Stiftung Pro Artenvielfalt

 
Für standortgemäße
genetisch einwandfreie
Baumsetzlinge, den Trans-
port bis in 1.200 m Höhe,
das Pflanzen von Hand
und den Einzelbaum-Wildverbissschutz benöti-
gen wir ca. 3.600 Euro.
Mit Ihrer Spende können
wir ihren Bergwaldbaum
pflanzen!


-> zur Projektseite
Spenden

+++ 18.02.2011 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++


Baubeginn Artenschutzgewässer Mühlwiese
Die Wetterprognose des Deutschen Wetterdienstes verheißt auch für Thüringen bis Anfang März 2011 keine richtig tiefen Wintertemperaturen. Daher haben wir kurzfristig mit dem Bau des neuen Artenschutzgewässers mit bis zu 250 m² offener Wasserfläche begonnen, um die für die kommenden Tage ange- sagte leichte Frostperiode nutzen zu können.
Ohne Frost ist in der feuchten, staunassen Mühlwiese mit Bagger und LKW ohne aufwändige Sicherungsmaßnahmen kein Einsatz in dem anmoorigen Gelände möglich.
Es gilt, in den nächsten Tagen bis zu 200 Tonnen Mutterboden auszubaggern und einer ordnungsgemäßen Verwendung zuzuführen.
Wenn wir die Teichbauarbeiten einschließlich der Uferkantenmodellierung bis zum 10. März 2011 abschließen, könnte das Artenschutzgewässer schon in diesem Frühjahr zumindest teilweise seine geplante Funktion erfüllen. Das würden uns Fischotter, Ringelnatter, Erdkröte und Grünfrosch sowie Bergmolche und Libellen sicherlich tierisch danken!


+++ 04.02.2011 +++
+++ Klein Verne, Kreis Paderborn, NRW +++


Aufwertung Streuobstwiese
Klein Verne als Steinkauzbiotop
Die von uns mit hohem finanziellen Auf- wand aus 3 Flurstücken zusammenge- kaufte und neu zusammengelegte Streu- obstwiesenfläche erfordert anhaltende Obstbaum- und Heckenpflanzungen. Die dort noch bestehenden Fragmente über- alterter Obstbäume werden durch Sturm, Trockenperioden und große Schneelasten weiter schwer geschädigt und sind somit anhaltend abgängig.
Wir haben das Tauwetter der letzten Tage genutzt und von der Landschaftsbaufirma grünwerk® weitere hochstämmige Obst- & Nussbäume alter Sorten pflanzen lassen. Aufmerksamer Beobachter der Aktion war der dort lebende Steinkauz, der die offen- sichtliche Optimierung seines Lebens- raumes vor seiner Bruthöhle nachmittags aus sicherer Höhe verfolgte.


+++ 10.01.2011 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++


Elster-Hochwasser am Artenschutzturm Wünschendorf
Wie wichtig die Offenhaltung der Fluss- auen und die Schaffung von Flutungs- räumen entlang der Flüsse ist, zeigen die Bilder der letzten Tage von den Hoch- wassern unserer Flüsse.
Die Fotos zeigen unseren Artenschutzturm, der an der Elster in Wünschendorf steht und dessen Erdgeschoss-Niveau wir höher gelegt haben als die Deichkrone auf der gegenüberliegenden Flussseite. Dort befinden sich noch großflächige Über- flutungsräume, für deren Erhalt es sich massiv zu engagieren lohnt! Wissen wir doch, dass das für Wünschendorf zuständige Deichbauamt seit 2009 Planungen verfolgt, sämtliche Bäume vor den Deichen entlang der Uferkante zu fällen und die Deichkrone zu erhöhen! Da muss jemand in den letzten Jahren die aktuellen Erkenntnisse über Probleme mit kanalisierten Flüssen verschlafen haben!


+++ 23.12.2010 +++
+++ Bielefeld, Deutschland +++


Ein gutes Neues Jahr 2011
Das Team der Stiftung Pro Artenvielfalt dankt allen Spenderinnen und Spendern dafür, dass wir mit ihren Spenden auch 
2010 in Erfüllung unseres satzungsge- mäßen Zwecks wichtige Natur- & Arten- schutzprojekte für bedrohte Tierarten realisieren konnten. Dazu gehören u.a. 
der Kauf und die Übernahme von mehr 
als 218.000 Quadratmetern ökologisch wertvolle Grundstücksflächen in unser Eigentum, umfangreiche Landschafts- pflegearbeiten auf unseren Grundstücken, der Umbau von 3 stillgelegten Trafoturm- stationen in perfekte Artenschutztürme für regional bedrohte Gebäude bewohnende Tierarten und die substanzielle Förderung der Mauerseglerstation in Frankfurt am Main und der Igel-Rettungsstation in Kirchwald/Eifel. Weiter haben wir 6 Vogelschutzcamps gegen den illegalen Vogelmord unserer Zugvögel auf Zypern, Malta und Sardinien maßgeblich finanziert.
Wir wünschen unseren Förderern, unseren Scouts und Netzwerkpartnern und all denen, die uns bei der Verwirklichung unserer Artenschutzprojekte mit Rat und Tat unterstützt haben, ein gutes, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 2011.


+++ 22.12.2010 +++
+++ Berlin / Bielefeld, Deutschland +++


Zuschlag für 4 Hektar Feuchtwiesen 
im NSG Finowtal-Pregnitzfließ
Schöner kann unser Weihnachtsfest 2010 gar nicht werden! Heute erhielten wir telefonisch die Information, dass wir in einem Grundstücks-Bieterverfahren der BVVG, Berlin-Brandenburg den Kaufzu- schlag für mehr als 4 Hektar Feuchtgrün- land im NSG Finowtal bei Biesenthal bekommen haben!
Diese Grünlandflächen fügen sich perfekt in unser Landkauf-Großprojekt im "NSG Finowtal-Pregnitzfließ" ein. Damit stärken wir den Schutz der Niedermoorwiesen und sichern den Erhalt der Niedermoorland- schaft durch eine zukünftig angepasste extensive Nutzung der Feuchtwiesen. Die dort geplanten Renaturierungsarbeiten für das Flüsschen Finow in dem von der letzten Eiszeit geprägten Urstromtal sollen auf Dauer den bundesweit immer knapper werdenden Lebensraum bedrohter Wiesenvogelarten wie z.B. den Wachtelkönig wieder verbessern.


+++ 17.12.2010 +++
+++ Berlin, Deutschland +++


Grundstücksübernahmevertrag 
für Nationales-Naturerbe-Flächen unterzeichnet
Endlich ist es soweit: am 15.12.2010 konnten wir in Berlin unseren 1. Grund- stücksübernahmevertrag für 9,6 ha Wald- flächen aus dem Nationalen Naturerbe Deutschland unterzeichnen. Die trockenen Kiefern-/Eichenwaldflächen liegen ganz in der Nähe unseres Niedermoor-Landkauf-projekts "Torfstich Klosterfelde".
Nach Entnahme der standortfremden Baumarten wie z.B. Roteiche, Robinie und Traubenkirsche werden wir diese Wald- flächen den natürlichen Entwicklungsprozessen überlassen und damit einen wertvollen Lebensraum für bedrohte Vogelarten wie die Heidelerche und den Ziegenmelker schaffen.


+++ 10.12.2010 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++


Klare Entscheidung für neues Teichbiotop
Mit dem Ziel, zügig zu einer klaren Ent- scheidung für ein neues Teichbiotop auf der feuchten Mühlwiese im Weidatal zu kommen, wurde schon am 08.12.2010 ein Ortstermin zwischen der Unteren Natur- schutzbehörde (UNB) des Landkreises Greiz und der Stiftung durchgeführt. Dabei wurden ökologisch wertvolle und für den Schutz der Lurche, Amphibien, Reptilien und Libellen wichtige Erfahrungen und Informationen ausgetauscht. Diese werden nun in die Planung des Teichbiotops (Stillgewässer) einfließen.
Den Projektantrag zur Genehmigung dieses neuen Artenschutzprojekts werden wir in der KW 50 bei der UNB des Landkreises Greiz stellen und hoffen auf eine zeitnahe Genehmigung.
Die Teichbaumaßnahme soll bei frostigem Winterwetter möglichst schon im Januar 2011 realisiert werden. Geplant ist ein Kleingewässer mit ca. 250 m² Wasserfläche. Der Erdaushub von ca. 300 m³ wird abtransportiert, um die Feuchtwiese nicht negativ zu beeinträchtigen.


+++ 24.11.2010 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++


"Land unter" bei Landschaftspflege- arbeiten im Weidatal
Um die Lebensbedingungen für Lurche, Amphibien und Reptilien auf unseren Feuchtwiesenflächen in der Flussaue der Weida bei Wünschendorf/Elster wesentlich zu verbessern, haben wir dieses Jahr mit einer späten Herbstmahd begonnen. Ziel ist, die Biomasse des massiven Gras- und Hochstaudenaufwuchses von der Fläche zu entfernen, damit die Blütenpflanzen und die dort vorkommenden Tierarten wieder Licht und Luft bekommen.
Die starken Regenfälle der letzten Tage haben die Arbeiten extrem erschwert und immer wieder unterbrochen. Da half den Landschaftspflegern meist nur noch das Motto "Nur die Harten kommen in den Garten"!
Geplant ist im Winterhalbjahr 2010/2011 in enger Abstimmung mit der UNB des Land- kreises Greiz die Neuanlage von bis zu 3 Kleingewässern in der Feuchtwiesenfläche zur Verbesserung der Laichbedingungen und der Lebensraumqualität für unsere heimischen Lurche, Amphibien und Reptilien. Geplante Investitionskosten: 3.600 Euro.


+++ 12.11.2010 +++
+++ Verne, Kreis Paderborn, NRW +++


Streuobstwiese - herbstliche Biotoppflege!
Witterungsbedingt konnten wir die herbst- liche Biotoppflege auf unserer Streuobst- wiese erst Anfang November durchführen. Unsere neuen tierischen Landschafts- pfleger von Landwirt Thomas Werner, Verne sind für die nasskalte und windige Jahreszeit bestens gerüstet. Wohl dem, der eine Wolljacke hat!
Auf ca. 2.000 m² unserer Streuobstwiese lassen wir die dort aufkommenden Brenn- nesseln hoch wachsen und haben auch nur teilweise gemäht. Grund hierfür sind die 2 Brutpaare der Dorngrasmücke, die auf der Brennnesselfläche dieses Jahr erstmals ihre Nester gebaut und die Bruten auch ungestört von Mensch und Tier erfolgreich großgezogen haben.
Auch die an den Brennnesseln massenhaft gefundenen Raupen des "Kleiner Fuchs" haben die Bedeutung von derart "verwilderten" Restflächen für den Artenschutz deutlich gemacht.


+++ 31.10.2010 +++
+++ Wessin, Kreis Parchim, Mecklenburg-Vorpommern +++


Komplette Turmbesetzung
Mit jedem weiteren Bau eines Arten- schutzturms erleben wir unser "blaues Wunder" und wir lernen, dass die "Ge- bäude bewohnenden Tierarten" trotz aller artenspezifisch eingebauten Nist- höhlen, Nistgefache und Fledermaus- hangplätze ihren eigenen Kopf haben.

Im Artenschutzturm in Wessin OT Rade- pohl haben Haus- und Feldsperlinge praktisch die komplette Nisthöhleninfra- struktur erobert u. in Besitz genommen. Auch die Dohlen- & Starenkästen, die Halbhöhlenkästen für Hausrotschwanz und Bachstelze und selbst die Fleder- mausspaltkästen sind von Sperlingen mit Nestern belegt.

Wir planen daher, den Artenschutzturm Wessin im Februar 2011 mit weiteren Nisthöhlen nachzurüsten!


+++ 21.10.2010 +++
+++ Hamburg +++


Loki Schmidt ist gestorben
Unser Arbeitstag zum Wohle bedrohter Tierarten hatte mit der Übernahme einer stillgelegten Trafoturmstation zum Umbau in einen Artenschutzturm so erfolgreich begonnen und endet nun traurig in dem Wissen um den Tod von Loki Schmidt.
Mit der von ihr gegründeten "Stiftung zum Schutz gefährdeter Pflanzen" war Loki Schmidt bis ins hohe Alter eine beispiel-gebende und couragierte Persönlichkeit für den gelebten und praktischen Artenschutz gefährdeter Pflanzen. Wissend, dass mit deren Schutz auch eine Vielzahl bedrohter Lebensräume und Tierarten überleben können. Dazu gehören u.a. artenreiche Narzissen- und Orchideenwiesen, die zu- gleich auch hunderten Solitärbienen- und Schmetterlingsarten ein Überleben sichern.
Wir verneigen uns vor Loki Schmidt und ihrer naturschutzengagierten Lebensleistung. Mit ihr verliert der Naturschutz in Deutschland eine herausragende Persönlichkeit, die dem Schutz bedrohter Pflanzenarten eine gewichtige Stimme gegeben hat. Sie wird uns sehr fehlen.
Roland Tischbier
Vorstandsvorsitzender
(Preisträger der von Loki Schmidt verliehenen Silberpflanze 1982)


+++ 11.10.2010 +++
+++ Berlin / München +++


Der Gartenrotschwanz ist Vogel des Jahres 2011!
NABU und LBV haben den Garten- rotschwanz zum "Vogel des Jahres 2011" gekürt. 
Damit erfahren auch unsere Landkauf-Artenschutzprojekte "Dünenwald im NSG Torfstich Klosterfelde", Branden- burg u. unser Streuobstwiesenprojekt bei Salzkotten, Kreis Paderborn/NRW neue Aktualität. 
In beiden Landkaufprojekten haben unsere Biotoppflegemaßnahmen dem regional teils stark bedrohten Garten- rotschwanz neuen Lebensraum geschaffen.


+++ 08.10.2010 +++
+++ Valletta, Malta / Bonn, Deutschland +++


Junger Fischadler aus Mecklenburg in Malta abgeschossen - Rettungsaktion: Fischadler jetzt zurück in Wildvogel- pflegestation Kirchwald, Deutschland
Stiftung übernimnmt Adler-Patenschaft
Wie wir vom Bonner Komitee gegen den Vogelmord erfuhren, wurde am Montag 04.10.2010 von Vogelschützern der Orga- nisation Birdlife Malta im Bereich der Stadt Salina (Malta) ein junger Fischadler mit der Ring-Nr. BA31128 (Vogelwarte Hiddensee) verletzt geborgen und der Umweltpolizei übergeben.
Da der verletzte Vogel auf Malta nur sehr notdürftig versorgt werden kann, organi- sierte das Bonner Komitee gegen den Vogelmord alle Vorbereitungen für einen Nottransport des Fischadlers in eine deutsche Tierklinik. Dank der schnellen und unbürokratischen Hilfe der maltesischen Behörden und der Fluggesellschaft Air Malta wurde der Vogel etwa 24 Stunden, nachdem er vom Himmel geschossen wurde, mit Flug KM 306 nach München geflogen. Dort wurde er von Mitarbeitern des Komitees in Empfang genommen und in die Wildvogelpflegestation Kirchwald gebracht. Hier wird er in der Obhut von Helga Steffens und einem Tierarzt medizinisch versorgt.
"Der Vogel hat sich beim Absturz den rechten Flügel gebrochen. Sein Zustand ist aber soweit stabil. Ob er wieder ausgewildert werden kann, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten zeigen." So Komiteesprecher Axel Hirschfeld.
Die Stiftung Pro Artenvielfalt hat am 07.10.2010 die Patenschaft für den verletzten Adler und damit auch die Kosten für die tiermedizinische Behandlung und Pflege bis zur hoffentlich erfolgreichen Auswilderung in die Luftfreiheit übernommen. Einen ersten Patenschaftsförderbetrag von € 500,00 haben wir am 08.10.2010 bereitgestellt.


+++ 06.10.2010 +++
+++ Henfstädt, Kreis Hildburghausen, Thüringen +++


Tierische Landschaftspfleger auf Bergwiesen im aktiven Einsatz
Zur jährlichen Biotoppflege weidet die Schaf- & Ziegenherde der Weissbach- tal Agrargenossenschaft jetzt mit Be- ginn der Herbstzeit unter fachkundiger Aufsicht des Schäfers auf unseren Wacholder-Bergwiesen im Wachental bei Henfstädt (Thüringer Wald). 
Die Schafe & Ziegen werden von Hüte- hunden zum Fressen langsam über die Wiesenflächen getrieben. So wird die empfindliche Wiesenbodenstruktur geschont. Nährstoffe werden von den Wiesenflächen weggefressen. Die Düngung der mageren Wiesen durch Schaf-/Ziegenmist wird vermieden.
Die jährliche Beweidung der Wild- blumen-Bergwiesen durch Schafe & Ziegen reduziert die Biomasse auf den Wiesenflächen, die mitgeführten Ziegen halten die Wiesen zudem frei von Strauch- und Baumaufwuchs. Damit erreichen wir auf den Bergwiesen optimale Licht- und Wärmebedingungen für hunderte auf Magerstandorte spezialisierte Blütenpflanzen (auch Orchideen und Enzian-Arten) und in der Folge einen idealen Lebensraum für eine Vielzahl an teils bedrohten Großschmetterlingen, Insekten und Reptilien.


+++ 30.09.2010 +++
+++ Klosterfelde, Kreis Barnim, Brandenburg +++


Umfangreiche Landschaftspflege- arbeiten im Niedermoor
Inzwischen besitzt unsere Stiftung im NSG "Torfstich Klosterfelde" 17,8 ha Niedermoorwiesen, Moorsee & Dünen- wald. Noch haben wir unser großes Ziel, das Eigentum aller 31,0 ha Flur- stücksflächen im NSG Torfstich nicht erreicht - aber wir arbeiten daran!
Große Fortschritte machen wir mit unseren Scouts bei der Landschafts- pflege. Dazu gehört sowohl das kräfte- zehrende Roden der nicht standortge- mäßen spätblühenden Traubenkirsche in den Dünenwäldern und entlang der Moorwiesen als auch das abschnitts- weise Mähen der Moorwiesen zum Wohle der dort inzwischen wieder zu beobachtenden Wiesenvögel wie Graukranich, Weißstorch und Kiebitz.


+++ 20.09.2010 +++
+++ Malta, Europa +++

Aus dem Vogelschutzcamp-Tagebuch
Das Vogelschutzcamp des Komitee gegen den Vogelmord auf Malta läuft auf Hoch- touren. In der ersten Woche des Einsatzes wurden Dutzende Verstöße gegen das Jagdrecht registriert und dokumentiert, mehr als 20 Be- und Abschüsse geschützter Vogelarten konnten festgestellt werden. Fünf Wilderer, die mit riesigen Schlagnetzen illegal Sing- und Watvögeln nachgestellt hatten, wurden überführt.
Am 20.09.2010 haben die Teilnehmer des Camps gemeinsam mit Birdlife-Mitgliedern ein Jagdgebiet im Norden Maltas durchsucht und dabei die Überreste von mehr als 80 geschützten Vogelarten gefunden, darunter vor allem Rohrweihen, Wespenbussarde und verschiedene Falken, aber auch Pirole, Wiedehopfe, Ziegenmelker und einen Steinschmätzer. Ein deutscher Mitarbeiter des Komitees und eine englische Vogel- schützerin, die das erste Mal an einem unserer Einsätze teilnimmt, wurden von aufge- brachten Jägern attackiert - Strafverfahren wurden eingeleitet.
Im gleichen Gebiet waren im Herbst 2009 von Vogelschützern bereits mehr als 200 Vogelkadaver gefunden worden. Geändert hat sich seither offenbar nichts - die Jäger schießen weiterhin hemmungslos auf geschützte Vögel und verstecken sie unter Steinen und Unrat oder lassen sie einfach offen liegen.


+++ 19.09.2010 +++
+++ Malta, Europa +++


Aus dem Tagebuch des Vogelschutzcamps Malta
Der heutige Sonntag war für den Greif- vogelzug der bislang schlimmste des diesjährigen Herbst-Einsatzes auf Malta: wir konnten den Abschuss von mind. 9 Greifvögeln beobachten!!! 
Um 6:15 Uhr wurde eine Rohrweihe be- schossen und getroffen. Zwei der drei abgegebenen Schüsse trafen den Vogel, der vermutlich unverletzt entkam. Die Schüsse fielen nur wenige Meter von einem Vogelschutz-Team entfernt - der Schütze blieb aber im Verborgenen.
Bei Rawwara geriet um 6:20 Uhr ein Wespenbussard in den Schrothagel eines Jägers, wurde aber zum Glück nicht verletzt. Unweit entfernt schossen Jäger um 7:10 Uhr kurz hintereinander eine Rohrweihe und einen Wespenbussard ab - an gleicher Stelle starb auch um 8:50 Uhr ein Wespenbussard.
Auf den Dweijra Lines wurden gleich 4 Greifvögel abgeschossen: um 6:40 Uhr flogen zwei Rohrweihen zusammen nach Süden über den Bergrücken und wurden nachein- ander abgeschossen. Um 7:25 Uhr musste ein Komitee-Team vom gleichen Standort mit ansehen, wie zwei sehr tief fliegende Wespenbussarde nur 150 Meter von ihnen entfernt mit gezielten Schüssen getötet wurden. Obwohl die drei Vogelschützer nur eine Minute nach den Schüssen zur Stelle waren, konnten weder die toten Vögel ge- funden noch die Täter zweifelsfrei identifiziert werden. Der Abschuss einer der Rohr- weihen und der beiden Wespenbussarde wurde auf Video dokumentiert.
Südlich des Schlafplatzes Buskett Gardens - im Girgenti-Tal - beschoss ein Jäger um 7:35 Uhr eine Rohrweihe, traf sie aber nicht.
Am Nachmittag war erneut Dwejra Schauplatz des Geschehens: um 18:40 Uhr wurden binnen Sekunden südlich von Mgarr zwei Rohrweihen abgeschossen. Das in der Nähe postierte Komitee-Team hatte keine Chance, zur Abschuss-Stelle zu gelangen.
Ansonsten haben die Mitglieder des Komitee-Vogelschutzcamps nach dem Jagdverbot ab 13 Uhr (gilt grundsätzlich an jedem Sonntag) insgesamt 15 Schüsse verzeichnet:
- 13:30 Uhr - östliche Dweijra Lines: 2 Schüsse
- 14:30 Uhr - mittlere Dweijra Lines: 3 Schüsse
- 15:17 - 16:46 Uhr - Bingemma: 6 Schüsse
- 16:41 - 17:05 Uhr - Mgarr: 2 Schüsse
- 19:15 Uhr - östliche Dweijra Lines: 2 Schüsse


+++ 17.09.2010 +++
+++ Rom, Italien +++


Italien gibt 1,2 Milliarden Zugvögel zum Abschuss frei
Trotz rückläufiger Bestände vieler Arten wird in Italien ab dem 19.09.2010 wieder die Jagd auf Zugvögel eröffnet. Wie das Komitee gegen den Vogelmord, Bonn mitteilt, hat die Regierung unter Minister- präsident Silvio Berlusconi insgesamt 43 Vogelarten zum Abschuss freigegeben, darunter auch viele Arten, deren Be- stände in Deutschland akut gefährdet sind. Auf der Abschussliste stehen unter anderem Feldlerchen, Singdrosseln, Turteltauben, Kiebitze, Kampfläufer, Rot- schenkel, Bekassinen & Wasserrallen. Ein Großteil dieser Arten steht bei uns in Deutschland auf der "Roten Liste gefähr- deter Vogelarten" und ist hier Ziel auf- wändiger Schutzprojekte.
Wie das Komitee vorrechnet, darf jeder der ca. 710.000 italienischen Vogeljäger maximal 30 Vögel pro Tag erlegen. Da die Jagdsaison insgesamt 60 Jagdtage umfasst, dürfen also offiziell rund 1,2 Milliarden Zugvögel abgeschossen werden. Dazu kommen laut Komitee noch Millionen von Rotkehlchen, Nachtigallen und andere ge- schützte Vogelarten, die in illegal aufgestellten Fallen und Netzen elend verenden.
Hauptabnehmer der gemordeten Vögel sind Restaurants und Metzgereien, die die Vögel unter der Ladentheke als "Delikatesse" verkaufen.


+++ 10.09.2010 +++
+++ Malta, Europa +++


Heute Beginn des Herbst-Vogel- schutzcamps auf Malta
Seit heute, 10.09.2010, überwachen 24 "Bird Guards" (Vogelwächter) des Komitees gegen den Vogelmord (CABS) auf Malta und Gozo die illegale Vogel- jagd. Sie werden dort zwei Wochen lang Abschüsse und Fang geschützter Vogel- arten dokumentieren und Wilderer für die Polizei identifizieren. Die Operation "Safe Passage (sicherer Durchzug)", an der in diesem Jahr Vogelschützer aus Italien, Malta, Deutschland, Bulgarien und Großbritannien teilnehmen, ist die siebte ihrer Art seit 2007. Wie in den vergangenen Jahren arbeitet CABS dabei eng mit der maltesischen Umweltpolizei und lokalen Vogelschützern zusammen.
Schwerpunkt der Arbeit ist die Überwachung von wichtigen "Einflugschneisen" und Rastplätzen der Zugvögel mit Videokameras und Spektiven. Darüber hinaus soll das von der Regierung zwischen dem 15. und 30. September zum Schutz ziehender Greif- vögel verhängte Jagdverbot am Nachmittag kontrolliert werden.
Die CABS-Teams werden zusätzlich Ausschau nach illegalen Fanganlagen für Wat- und Singvögel halten. "Jeder Verstoß wird so exakt wie möglich dokumentiert und das Material anschließend der Polizei übergeben", verspricht Einsatzleiter Axel Hirschfeld.
Angesichts der hinterhältigen Attacken auf Fahrzeuge und Mitarbeiter des Komitees im April und Mai 2010 werden die CABS-Teams in diesem Herbst durch professionelle Personenschützer ergänzt.
Begleitet werden die Teams von CABS in diesem Jahr sowohl von maltesischen Medien als auch von einem Fernsehteam des Bayrischen Rundfunks (BR), der an einer Dokumentation über ziehende Greifvögel arbeitet. Der Film wird voraussichtlich am 24. Oktober 2010 in der Sendung "Welt der Tiere" ausgestrahlt.


+++ 03.09.2010 +++
+++ Malta, Europa +++


Kommendes Herbst-Vogelschutz- camp schlägt schon vorab Wellen
Kurz vor Beginn des großen Vogelschutz- camps unseres Partners Komitee gegen den Vogelmord e.V. (CABS = englische Abkürzung ) auf der Mittelmeerinsel Malta ab dem 09.09.2010 beschäftigen sich die örtlichen Tageszeitungen intensiv mit dem bevorstehenden Einsatz. Ein gutes Beispiel für die Presseresonanz ist ein englischsprachiger Artikel in der wichtigsten Zeitschrift des Landes, der "Times of Malta" vom 31. August 2010:
http://www.timesofmalta.com/articles/view/20100831/local/foreign-birdwatchers-step-up-security
Beachtenswert sind dort vor allem die zahllosen Kommentare ....
Wie schon in den Vorjahren schüren die Jäger die Ausländerfeindlichkeit, indem sie CABS und ihren Partnern Spionage und Einmischung in innere Angelegenheiten vorwerfen. Die maltesische Journalistin Caroline Muscat hat dazu einen sehr lesenswerten Kommentar geschrieben, den Sie direkt auf der Startseite ihres Internetauftritts im Blog-Archiv, Monat August, unter dem Titel "The aliens are coming" finden:
http://www.carolinemuscat.com/
Der Bericht in "The New Yorker" über die CABS-Einsätze auf Zypern hat in den USA ein breites Interesse an der CABS-Zugvogelschutzarbeit geweckt. Am 31.08.2010 hat auch der renommierte Natursender "Discovery Channel" einen Artikel zum Thema veröffentlicht und zeigt das CABS-Zypernvideo:
http://news.discovery.com/animals/millions-of-songbirds-illegally-killed-for-pickled-poached-bird-recipe.html


+++ 10.08.2010 +++
+++ Nobitz, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++


Einweihung unseres Artenschutzzentrums (1. Teil von 4)
In Nobitz, Ostthüringen entstand nach 
nur 4-monatiger Bauzeit das bundesweit 
1. Artenschutzzentrum für bedrohte "Gebäude bewohnende Tierarten" mit einem Investitionsvolumen von knapp 42.000 Euro. Sämtliche Investitionen wurden aus privaten Spendengeldern finanziert.
Nach Kauf des Grundstücks haben wir das darauf stehende ungenutzte Pumpenhaus zu einem Schwalbenhaus für Mehl- und Rauchschwalben umgebaut. Der auf dem Grundstück befindliche, stillgelegte unter- irdische Trinkwasserspeicher wurde zu einem überregionalen Fledermaus-Winterquartier umfunktioniert, und die erst kürzlich vom Stromnetz genommene Trafo- turmstation wurde mit 46 Nisthöhlen, Nistgefachen und Fledermauskästen in einen funktional äußerst anspruchsvollen Artenschutzturm umgebaut.


+++ 10.08.2010 +++
+++ Nobitz, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++


Einweihung unseres Artenschutzzentrums (2. Teil von 4)
Eine derart kompakte, vielgliedrige Gebäude- struktur für "Gebäude bewohnende Tierarten" auf einem Grundstück wie in Nobitz ist in Deutschland einmalig und beispielhaft.
Die schnell voran- schreitenden Gebäude- und Dachstuhlsanierungen sowie die gesetzlich geforderten Wärmeschutzmaßnahmen an Gebäuden führen in Deutsch- land alljährlich zur Vernichtung zigtausender Nist- und Brutplätze und Zufluchtsstätten wild lebender "Gebäude bewohnender Tierarten".
Mehrere der "Gebäude bewohnenden Tierarten" (z.B. Schleiereule, Mehlschwalbe, Feld- und Haussperling) stehen längst auf den "Roten Listen (RL) Thüringen" und den "RL Deutschland" in den verschiedenen Gefährdungskategorien und bedürfen dringender Schutzmaßnahmen.
Viele Besucher berichteten von eigenen traurigen Erfahrungen mit ihren Schwalben und Sperlingen, die nicht mehr am Haus brüten, und von ihren Fledermäusen, die abends nicht mehr zu beobachten sind. Besonders Familien mit Kindern waren sehr interessierte Besucher!


+++ 10.08.2010 +++
+++ Nobitz, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++


Einweihung unseres Artenschutzzentrums (3. Teil von 4)
Zur Einweihung unseres Artenschutzzentrums in Nobitz kamen aus der Gemeinde Nobitz alle Kinder aus den Kinder- gärten und der Haupt- schule, der komplette Gemeinderat, alle am Bau des Artenschutz- zentrums beteiligten Handwerksbetriebe und viele Bürger. 
Der Wissensdurst der Kinder und Bürger betreffend die "Gebäude bewohnenden Tierarten" war grenzenlos und so war unser Stiftungsteam bis spät in den Abend gut beschäftigt.
Aus der Begeisterung und Wissbegierde der mehr als 120 Kinder haben wir aktuell erlebt, wie wichtig der Schutz der Artenvielfalt im unmittel- baren Wohnumfeld der Menschen ist. Nur die Artenvielfalt wild lebender Tierarten vor der Haustür beschert gerade den Kindern unvergleichliche Naturerlebnisse und sensibilisiert die Kinder für die Wunder der Natur.


+++ 10.08.2010 +++
+++ Nobitz, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++


Einweihung unseres Artenschutzzentrums (4. Teil von 4)
Das Medieninteresse und die Medienbeiträge von TV, Rundfunk und Tageszeitungen waren umfangreich und be- merkenswert engagiert. Unsere bundesweit inzwischen schon 12 Artenschutzgebäude sollen an den jeweiligen Standorten und in den Regionen Beispiel für den sorgsamen Umgang und den nachhaltigen Schutz von Niststätten und Unterschlupfen von "Gebäude bewohnenden Tierarten" geben und zugleich Anregungen für bürgerliche Eigeninitiative zum Artenschutz im Wohnumfeld geben.


+++ 16.07.2010 +++
+++ Nobitz, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++


Umbaubeginn Arten- schutzturm Nobitz
Nach der Fertigstellung des Schwalbenhauses haben unsere Zimmer- leute am 12.07.2010 mit dem Errichten des neuen Dachstuhls und dem Einbau der Nistge- fache für Dohlen, Stare und Sperlinge am Arten- schutzturm Nobitz be- gonnen.
Trotz hochsommerlicher Temperaturen von +38° Celsius haben die Thüringer Handwerker sowohl im Dachstuhl des zukünftigen Arten- schutzturms als auch bei den Mauerarbeiten ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis gestellt.
Ein Meisterstück hat der Tiermaler Gottfried Karl mit der Gestaltung des Einstiegschachts zum Fledermaus-Winterquartier geschaffen.


+++ 15.07.2010 +++
+++ Bielefeld, NRW +++


Mauerseglertragödie in Deutschland
Mit Temperaturen von bis zu +38° Celsius im Schatten ist in den Ballungszentren Deutschlands der lebensbedrohende Temperaturstress in den Mauersegler-Bruthöhlen unter den Dächern - oft direkt unter kochend heißen Dachpfannen - vorprogrammiert. Wir messen in manchen Mauersegler-Nisthöhlen Temperaturen von bis zu +55° C und die Jungsegler haben keine Chance auf Wasser oder feuchte Nahrung.
Hitzetod und Todessprünge zigtausender Jungsegler aus den heißen Nisthöhlen passieren jetzt hier in Bielefeld und überall in unseren Großstädten tagtäglich. Unsere Telefone laufen heiß. Die Mauersegler-Rettungsstation in Frankfurt am Main, Wildvogelauffangstationen, Tier- heime und auch unser Projektbüro sind der Flut von Hilferufen besorgter Mauersegler-Freunde nicht mehr gewachsen.
Einmal mehr zeigt sich in diesen heißen Sommertagen, unter welch schlechten Brutplatzbedingungen unsere Segler inzwischen ihre Jungen großziehen müssen. Kaum ein Mensch macht sich bei der Dach- und Fassadensanierung seines Wohnhauses darüber Gedanken, dass er damit zwangsläufig den Kulturfolgern unter unseren Wildtieren, z.B. Mauerseglern, Haussperlingen, Mehlschwalben und Fledermäusen buchstäblich das Dach über dem Kopf vernichtet.
Die Politik produziert auch im Artenschutz zu viele Seifenblasen! Es gibt das "Internationale Jahr der biologischen Vielfalt", internationale Arten- schutzkonferenzen und ein neues Bundesnaturschutzgesetz - aber das Aussterben und Leiden vieler Tierarten geht ungebremst weiter.
Längst überfällig sind ökologisch ausgerichtete Bauordnungen, die Bauherren verpflichten, bei Hausneubauten, Altbausanierungen und Umbauarbeiten entsprechende Nisthöhlen, Nistplätze und Brutnischen für "Gebäude bewohnende Tierarten" einzubauen. Dann, erst dann gibt es eine realistische Chance, Mehlschwalbe und Haus- und Feldsperlinge wieder von der Vorwarnliste der "Rote Liste" zu streichen.



+++ 09.07.2010 +++
+++ Nobitz, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++


Umbaubeginn Arten- schutzturm Nobitz
An der Südwand des Schwalbenhauses werden wir ein Bienen- hotel für solitär lebende Wildbienenarten ein- bauen. Der Tiermaler Gottfried Karl ist mit seiner künstlerischen Bemalung schneller als die Zimmerleute!
Am 08.07.2010 haben die Bauhandwerker mit dem Rückbau des alten und maroden Dach- stuhls am alten Trafo- turm begonnen. Mit der Errichtung des neuen Dachstuhls für den Arten- schutzturm und dem Einbau der Nisthöhlen für Turmfalke, Schleiereule und Dohlen werden die Zimmerleute am 12.07.2010 beginnen.


+++ 08.07.2010 +++
+++ Nobitz, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++


Umbaufortschritt am Fledermauswinter- quartier Nobitz

Auf der Nordseite des unterirdischen Wasser- speichers hat die Firma Herzog die starke Beton- wandung aufgefräst. 

Hier entsteht der Einflug- spalt für die Fleder- mäuse in das zukünftige Fledermauswinter- quartier.


+++ 06.07.2010 +++
+++ Nobitz, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++


Schwalbenhaus im Artenschutzzentrum Nobitz fertiggestellt
Das Schwalbenhaus in unserem neuen Arten- schutzzentrum für Gebäude bewohnende Tierarten ist inzwischen fertiggestellt. 
Wie schon bei mehreren unserer Artenschutz- türme konnten wir auch hier eine tierische Nut- zung noch während der Umbauarbeiten erleben: kaum hatten wir im neuen Schwalbenhaus die Rauchschwalben-Kunstnester eingebaut, belegte ein Hausrotschwanzpaar gleich 2 Schwalbennester und begann in aller Seelenruhe trotz laufender Innen-Bauarbeiten zu brüten. Ein drittes Schwalbennest hat Rauchschwalben-Liebhaber gefunden, die zaghaft erste Nestbauversuche unternehmen.
Vor dem Schwalbenhaus ist eine feuchte Lehmkuhle angelegt, die allerdings noch eine Lehmfüllung bekommen muss. Hier können die Schwalben zukünftig endlich wieder geeignetes Nestbaumaterial sammeln.


+++ 01.07.2010 +++
+++ Nobitz, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++


Fledermauswinter- quartier im Arten- schutzzentrum Nobitz im Bau

Der stillgelegte unterir- dische Wasserspeicher auf unserem Grundstück in Nobitz wird derzeit zu einem überregionalen Fledermauswinter- quartier umgebaut. Da bieten sich auch dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung, Roland Tischbier*, ganz neue Einsichten & spannende Perspektiven!

Zu einem idealen Fledermauswinterquartier gehört auch eine hohe Luftfeuchtigkeit, für deren Sicherstellung wir am Speicherboden eine Wasserstelle eingebaut haben, die im Herbst mit ca. 500 l Bachwasser gefüllt wird.
Eine stabile hohe Luftfeuchtigkeit verhindert bei den winterschlafenden Fledermäusen das Austrocknen der Flug- und Schleimhäute und sichert so ihr Überleben.


+++ 30.06.2010 +++
+++ Henfstädt, Kreis Hildburghausen, Thüringen +++


Die Berg-Blumen- wiesen blühen auf!
Nachdem wir im Spät- herbst 2009 die von uns gekauften Wacholder-Bergwiesen erstmals seit Jahren wieder von Schafen und Ziegen haben beweiden lassen u. im Winter auf der 3,4 ha großen Wacholder- trockenhangfläche bis auf wenige Ausnahmen sämtliche Laub- und Nadelbäume entfernt haben, zeigt sich dieses Jahr die Bergblumen- wiese in ihrer ganzen Blütenpracht.
Neben Küchenschellen & mehreren Orchideen- arten hat auch der Wiesensalbei wieder Licht und Luft zur Ausbreitung. Und davon profitieren die mehr als 300 stark bedrohten Schmetterlings- arten wie z.B. der Schachbrettfalter und die Blutströpfchen.
In die dringend notwendigen Landschaftspflegearbeiten zum Schutz der Artenvielfalt an Schmetterlingen, Reptilien und Vogelarten haben wir bisher 4.100 Euro investiert.


+++ 17.06.2010 +++
+++ Färöer Inseln, Dänemark +++


Brutaler & legaler Massenmord an Calderon-Delphinen
Während sich die Welt dem Fußballvergnügen hingibt und die Medien mit allen Unwichtig- keiten rund ums runde Leder beschäftigt sind, schlachten Jugendliche auf den zu Dänemark gehörenden Färöer-Inseln hunderte von intelligenten Calderon-Delphinen gnadenlos und tierquälerisch ab - durch dänisches Recht geschützt ! Die Meeres- bucht und der Strand sind vom Blut der langsam verblutenden Delphine tiefrot gefärbt.
Calderon-Delphine sind wie alle Delphinarten vom Aussterben bedroht! Den wehrlosen Delphinen werden mit Eisenhaken brutal u. rücksichts- los schwerste u. extrem schmerzhafte Verletzungen zugefügt, an denen die intelligenten Tiere langsam verbluten u. elend sterben. Ihre Schmerz- & Sterbelaute ähneln den Lauten von neugeborenen Menschenkindern!
Wie niedrig und stumpf müssen Gesetzgeber denken, die eine derartige sinnlose Schlachterei legalisieren! Wie primitiv und abgebrüht müssen Menschen denken und handeln, die sich für derartige Massaker und Schlachtfeste engagieren oder sich als Gaffer daran delektieren! Eine Schande für die dänische Kultur!
Es ist an der Zeit, aufzustehen und gegen dieses sich alljährlich wiederholende barbarische Massaker an den Calderon-Delphinen vorzugehen!
Der richtige Adressat für Ihren scharfen Protest ist:

Dänische Botschaft, Rauchstr. 1, D-10787 Berlin
Tel. 030 / 50 50 2000, Fax 030 / 50 50 2050
eMail:
beramb@um.dk


+++ 10.06.2010 +++
+++ Berlin-Wilmersdorf +++


12 neue Mauersegler-Nisthöhlen am Rathaus Berlin-Wilmersdorf
Mit der Anbringung von 3 Mauersegler-Mehrkammer- nistkästen mit insgesamt 12 Bruthöhlen am Rathaus Berlin Wilmersdorf bieten wir nistplatzlosen Mauer- seglern in Berlin in luftiger Höhe neue, dauerhafte und sichere Nistplätze. 
Unser Mauersegler-Scout Klaus Roggel, Architekt in Berlin, hat mit der Objekt- suche u. der erfolgreichen Mauersegler-Nistplatz-schaffung einmal mehr einen nachhaltigen Beitrag zur Sicherung der Mauer- seglerpopulation in der Hauptstadt geleistet.
Auch in Berlin vernichten Dach- & Haussanierungen und die gesetzlich geforderten Wärmedämm-Maßnahmen den Mauerseglern tausendfach ihre angestammten Brut- plätze in Nischen und Spalten an Gebäuden.
In gemeinsamer Mauersegler-Schutzarbeit haben wir inzwischen in Berlin optimale Mauerseglernistplätze am historischen Turm der TU-Berlin, am Gesundheitsamt Tempelhof-Schöneberg, an der Gotzkowsky-Grundschule, Berlin-Mitte und nun auch am Rathaus Berlin Wilmerdorf eingebaut. Bisherige Investitionskosten: 2.200 Euro!



+++ 04.06.2010 +++
+++ Auma, Kreis Greiz, Thüringen +++


Unser Artenschutzturm in Auma ist ebenfalls gut belegt!

Auch unser Artenschutz- turm in Auma / Ost-Thüringen - in der Region nur „Campanile“ genannt - ist im 1. Jahr nach der Fertigstellung gut belegt.

Nachfolgend die aktuelle tierische „Gästeliste“:
- 1 Turmfalkenpaar 
- 7 Starenpaare 
- 4 Feldsperlingpaare 
- 1 Bachstelzenpaar
- bis zu 20 verschiedene Solitärbienen

Als Übernachtungsgast begrüßen wir eine Single-Rauchschwalbe, die im 1. Stock regelmäßig den Schwalbeneinflug im Fenster testet.



+++ 28.05.2010 +++
+++ Nobitz, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++


Geplantes Arten- schutzzentrum in Nobitz endlich im Umbau
Vor gut einem Jahr haben wir in Nobitz erste Grundstückskauf- verhandlungen für unser geplantes Artenschutz- zentrum begonnen. Heute nun bauen wir in der 1. Umbaustufe das ehem. Pumpenhaus des Zweckverbands Altenburger Land zu einem Schwalbenhaus für Rauchschwalben im Gebäude-Inneren und für Mehlschwalben an der südlich exponierten Außenwand um. Beide Schwalbenarten sind Gebäudebrüter, die inzwischen in Deutschland leider auch schon auf der Vorwarnliste der Roten Liste bedrohter Vogelarten stehen.
Vor dem zukünftigen Schwalbenhaus werden wir eine feuchte Lehmkuhle anlegen, aus der sich die Schwalben künftig endlich wieder geeignetes Nestbaumaterial holen können.


+++ 27.05.2010 +++
+++ Meerhof, Hochsauerlandkreis, NRW +++


Unser Artenschutz- turm in Marsberg-Meerhof ist fast ausgebucht!
Wir richtig und wichtig unsere Investitionen in die Artenschutztürme inzwischen sind, erleben wir z. Zt. an all unseren Artenschutzturm-Stand- orten. Dazu finden Sie auf unserer Homepage unter "Projekte", dann "Artenschutztürme" die Deutschlandkarte.

Nachfolgend die aktuelle "tierische Gästeliste" unseres Artenschutz- turms in Meerhof: 
     

     
     1 Turmfalkenpaar                  6 Starenpaare 
     2 Haussperlingpaare             2 Feldsperlingpaare
     1 Hausrotschwanzpaar          mehrere Zwergfledermäuse 

Als Besucher begrüßen wir seit ca. 3 Wochen eine Schleiereule, die im Turmgiebel schon einmal ihr zukünftiges Domizil einwohnt - allerdings noch ohne Partner.




+++ 07.05.2010 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++


Ergebnisse des Zypern-Vogelschutz- camps Frühjahr 2010
Der schwere tätliche Angriff von Singvogel-Wilderern am 30.04.2010 bei Paralimni auf ein internationales Vogel- schutz-Team des Komitees gegen den Vogelmord hat auf Zypern in der Öffentlich- keit und in den Medien eine breite & kontrovers geführte Diskussion über den anhaltenden Vogel- mord ausgelöst.
Wir werden die unerträg- lichen Gesetzesverstöße und tierquälerischen Tötungsmethoden euro- päischer Singvögel auf Zypern anhand aktuell angefertigten Bild- und Videomaterials gemein- sam mit unserem Partner, dem Komitee gegen den Vogelmord, Bonn, in Berlin und Brüssel anprangern. Notfalls werden wir gegen die Republik Zypern wegen schwerwiegender Verstöße gegen die EU-Vogelschutz- richtlinie von 1979 Klage einreichen!
Die Ergebnisse des Zypern-Vogelschutzcamps Frühjahr 2010:
- 1.977 Leimruten abgebaut und vernichtet
- 9 Vogelfangnetze abgebaut und der Polizei übergeben
- 12 elektronische Vogel-Lockanlagen abgebaut
- 19 illegale Jagdschüsse an die Polizei gemeldet
- 2 Vogel-Wilderer wurden von der Polizei aufgrund 
  unserer Hinweise überführt

Aktuelle Pressestimmen aus Zypern unter diesen Links:
http://www.cyprus-mail.com/opinions/our-view-society-must-take-clear-stand-against-bird-trapping/20100505
http://www.famagusta-gazette.com/default.asp?sourceid=&smenu=69&twindow=Default&mad=No&sdetail=10428&wpage=&skeyword=&sidate=&ccat=&ccatm=&restate=&restatus=&reoption=&retype=&repmin=&repmax=&rebed=&rebath=&subname=&pform=&sc=2350&hn=famagusta-gazette&he=.com
http://www.cyprus-mail.com/cyprus/we-were-beaten-pigs/20100504
http://www.cyprus-mail.com/cyprus/bird-activists-fear-their-lives/20100504
http://www.famagusta-gazette.com/default.asp?sourceid=&smenu=69&twindow=Default&mad=No&sdetail=10402&wpage=1&skeyword=&sidate=&ccat=&ccatm=&restate=&restatus=&reoption=&retype=&repmin=&repmax=&rebed=&rebath=&subname=&pform=&sc=2350&hn=famagusta-gazette&he=.com


+++ 03.05.2010 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++


Aktuelles aus dem Vogelschutzcamp
Auch wenn der Schock nach dem Überfall am 30.04.2010 auf unsere Vogelschutzaktivisten noch tief sitzt, geht die Vogelschutzarbeit auf Zypern natürlich weiter - selbstverständlich unter sehr verschärften Sicher- heitsmaßnahmen. 
Das Zypern-Camp läuft noch bis zum Mittwoch, 05.05.2010. 

Die bisherigen Ergeb- nisse des Zypern-Vogelschutzcamps im Frühjahr 2010 können sich sehen lassen!

Vogelschutzcamp - Gesamtergebnis per 02.05.2010:

• eingesammelte Leimruten: 1.756
• eingesammelte Fangnetze: 9
• eingesammelte elektronische Lockgeräte: 11
• verzeichnete illegale Schüsse: 19
• 
1 verhafteter Vogelfänger

Presseberichterstattung: bitte folgenden Link anklicken
http://www.famagusta-gazette.com/link.asp?smenu=69&sdetail=10402&wpage=1




+++ 01.05.2010 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++


Aktuelles aus dem Vogelschutzcamp
Am Nachmittag des 30.04.2010 wurde bei einem massiven Angriff von maskierten Männern auf Zypern ein Team des Komitees gegen den Vogelmord, Bonn von Vogelfängern brutal zu- sammengeschlagen. 
2 Vogelschutzaktivisten wurden bei der Attacke schwer verletzt und mussten im Kranken- haus notversorgt werden.
Der Angriff auf Zypern ereignete sich, als die Vogelschützer in der Nähe von Paralimni illegale Fanggeräte für Sing- vögel abbauten. "Plötzlich tauchten wie aus dem Nichts vier Männer auf, bewarfen uns mit Steinen und schlugen anschließend zwei unserer Leute zu Boden. Danach traten sie wie von Sinnen immer wieder auf die Vogelschützer ein. Anschließend rissen sie uns die Videokameras aus den Händen und zerschmetterten die Geräte - eines davon auf dem Kopf eines Aktivisten", berichtet Komitee-Geschäftsführer Alexander Heyd, der bei dem Angriff leicht verletzt wurde. Die beiden anderen Aktivisten, darunter ein Italiener, wurden mit schweren Prellungen und Gehirner- schütterungen ins Krankenhaus gebracht.
Ein Journalist der amerikanischen Tageszeitung "The New Yorker", der das Team des Komitees bei dem Einsatz auf Zypern begleitete, wurde ebenfalls angegriffen, konnte jedoch unverletzt entkommen.
Die Ermittlungen der Kriminalpolizei, die in beiden Fällen Strafverfahren gegen Unbekannt eingeleitet hat, dauern an. Die Botschaften von Groß- britannien, Deutschland und Italien sind ebenfalls eingeschaltet.
Das Komitee gegen den Vogelmord und die Stiftung Pro Artenvielfalt waren mit insgesamt 14 Vogelschützern auf Zypern im Einsatz, um dort gemeinsam mit der Polizei gegen die illegale Vogeljagd und den Fang von Singvögeln für Restaurants vorzugehen. Fang und Abschuss von Zugvögeln sind durch zypriotisches Recht und durch die Europäische Vogelschutzrichtlinie streng verboten.


+++ 30.04.2010 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++


Aktuelles aus dem Vogelschutzcamp
In der Nacht waren 3 Vogelschutz-Teams im Bereich der britisch ver- walteten Southern Base Area (SBA) östlich von Larnaca im Einsatz, um illegale elektronische Lockanlagen aufzu- spüren. Unweit von Xylophagou wurden die Vogelschützer gegen 5 Uhr morgens fündig: aus einem umzäunten Grund- stück drang lauter Gras- mücken-Gesang aus einem Lautsprecher und mind. 2 Personen waren zu der frühen Stunde bereits in dem Garten beschäftigt - wohl mit Vogelfang. Die umgehend alarmierte SBA-Polizei erschien nach kurzer Zeit und nahm einen Wilderer in flagranti fest, 21 Leimruten und das Lockgerät wurden beschlagnahmt.
Während des Tages waren wieder 12 Komitee-Mitglieder im Gelände, um Leimruten und Netze zu suchen. Rund um Paralimni und Protaras konnten dabei 341 Leimruten gefunden und zerstört werden. Wegen des sehr intensiven Vogelzugs waren heute besonders viele Vögel in den heimtückischen Fallen: insgesamt konnten 43 Tiere befreit werden, da- runter 8 Halsbandschnäpper, 4 Grauschnäpper sowie mehrere Waldlaub- sänger, Mönchs- und Klappergrasmücken und ein Kuckuck. 7 Vögel waren leider bereits tot, so z.B. ein Sprosser.


+++ 29.04.2010 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++


Aktuelles aus dem Vogelschutzcamp
Bei einem Nachteinsatz haben unsere Vogel-schützer bei Sotira in einem Akazienwäldchen einen Fangplatz mit einem großen Netz und einem elektronischen Lockgerät gefunden. Der ohrenbe-täubend laute Mönchs- grasmücken-Gesang leitete die Vogelschützer direkt zur Fangstelle.
Tagsüber waren 3 Teams im Einsatz. Östlich von Paralimni entdeckten sie an mehreren Fangplätzen insgesamt 317 Leimruten, darunter 17 Stück in einem Gebüsch direkt hinter einer Taverne.
Zwischen Paralimni und Agia Napa haben die Vogelschutzaktivisten 45 Leimruten abgebaut und zwei Fangplätze mit einer unbekannten Anzahl von Leimruten entdeckt. Diese Fangplätze blieben wie abgesprochen von den Vogelschützern für den Einsatz der Polizei unberührt. Bei der Rück-kehr zu ihrem Fahrzeug wurden die italienischen Team-Mitglieder von mehreren Männern umringt und bedroht. Eine Eskalation der Situation konnte durch die schnell herbeigerufene Verstärkung unserer Aktivisten vermieden werden.
Ein Team, das bei Liopetri im Einsatz war, wurde von einem Vogelfänger wüst beschimpft. Offensichtlich scheint die aktive Pressearbeit des Komitee gegen den Vogelmord auf Zypern Wirkung zu zeigen. Schwerere Zwischenfälle, wie aktuell auf Malta, blieben auf Zypern zum Glück bislang aus.

Zypern Vogelschutzcamp
Gesamtergebnis per 29.04.2010:

• eingesammelte Leimruten: 1.323
• eingesammelte Fangnetze: 9
• eingesammelte elektronische Lockgeräte: 7
• verzeichnete illegale Schüsse: 17



+++ 28.04.2010 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++


Das kriminelle Vogelmorden auf Zypern hat bisher nie gekannte Ausmaße. Wir sind entsetzt, mit welch tier- quälerischer, rücksichts- loser Brutalität und Ignoranz auf Zypern massenhafter, systema- tischer Zugvogelmord betrieben wird! Selbst seltenste Singvogelarten wie Pirole, Berglaub- sänger und Sperbergras- mücken hängen an Leimruten und in Fang- netzen und kämpfen oft stundenlang um ihr zartes Singvogelleben, bis der Erschöpfungstod sie dann endlich von ihren Qualen erlöst! Der massenhaft stattfindende Vogelmord ist ein schwerer strafrechtbewehrter Verstoß gegen die auch auf Zypern geltende EU-Vogelschutzrichtlinie von 1979.
Unsere selbstlosen und ausschließlich ehrenamtlich arbeitenden Vogel- schutzaktivisten schinden sich derzeit bei ca. 30° Celsius in den küstennahen Berghängen bis zu 12 Stunden oft querfeldein, um Strauch für Strauch, Garten für Garten und Oliven- & Zitrusplantagen nach Leim- ruten abzusuchen. Oft von der örtlichen Polizei im Stich gelassen!
28.04.2010 Mittwoch
Am frühen Morgen hat ein Team - geleitet durch den Gesang zweier sehr lauter elektronischer Lockvögel - eine Netzfanganlage nördlich Sotira ge- funden. Es wurden 3 Fangnetze von jeweils 30 Metern Länge sowie die beiden Lockgeräte mit insgesamt 5 Lautsprechern abgebaut. Tagsüber waren 2 Teams im Einsatz. Sie haben insgesamt 386 Leimruten ge-funden und zerstört, davon allein 326 an einer einzigen Fangstelle bei Paralimni! In der Morgendämmerung fielen östlich Paralimni 7 Schüsse, vermutlich auf Turteltauben, die gerade in größerer Zahl durchziehen.
Die Frühlingsjagd ist seit dem Beitritt Zyperns zur EU auch hier verboten!
27.04.2010 Dienstag
Ein weiterer erfolgreicher Tag auf Zypern. Die 14 Teilnehmer waren heute in 3 Teams im Einsatz. In Gehölzen im Bereich zwischen Paralimni und Sotira haben die italienischen und deutschen Vogelschützer 234 Leim-ruten + 4 Netze gefunden und abgebaut. An 3 Fangplätzen waren elek- tronische Lockgeräte installiert, die ebenfalls demontiert wurden. In der Nähe von Protaras wurde ein offensichtlich geschossener Turmfalke gefunden.
Inzwischen haben Komitee-Mitarbeiter mehrere Dutzend Leimruten in 6 eingezäunten Privatgärten gefunden. Die Fallen wurden für Einsätze der Polizei an ihrem Platz belassen. Leider reagieren die Behörden nicht entsprechend auf unsere Hinweise, so dass die Klebefallen dort schon seit Tagen stehen. Wir lassen nicht locker und versuchen weiterhin, die Beamten zu einem Einschreiten zu bewegen.




+++ 16.04.2010 +++
+++ Fulda, Hessen +++


Kurzgespräch mit Hannes Jaenicke
Auf Einladung der marketwing GmbH, Garbsen war der be- kannte Schauspieler, Menschenrechtler und Umweltschutz-Aktivist Hannes Jaenicke am 15. April 2010 Gast beim 3. Treffen des Freundeskreis Fund- raising in Fulda. 
Mit seinem multi- medialen Einsatz für verschiedene Non-Profit-Organisationen und den Schutz von Umwelt, Tier- und Menschenrechten stellt sich Hannes Jaenicke immer wieder freiwillig in den Dienst der guten Sache. Für seine Tier-Dokumentationsreihe "Im Einsatz für ... " ist der Grimme-Preisträger unlängst mit dem "Diva Earth Award" für sein besonderes Umweltschutz-Engagement ausgezeichnet worden.

Roland Tischbier, Vorstandsvorsitzender der Stiftung Pro Artenvielfalt, nutzte die Gelegenheit für ein Kurzgespräch mit Hannes Jaenicke über den jetzt im Frühjahr wieder stattfindenden millionenfachen Vogelmord an europäischen Zugvögeln auf den Mittelmeerinseln Zypern und Malta.


+++ 09.04.2010 +++
+++ Malta +++


Maltesische Regierung 
gibt Frühlingsjagd auf Zugvögel frei !

Aus Malta gibt es aktuell eine schlechte Nachricht: Die Regierung hat am 09.04.2010 bekannt ge- geben, dass die Frühlings- jagd auf heimkehrende Zugvögel in diesem Jahr erstmals seit 3 Jahren wieder freigegeben werden wird. Die EU-Vogelschutz- richtlinie verbietet die Jagd auf heimkehrende Vögel klipp und klar und Malta wurde deswegen erst unlängst vom Europäischen Gerichtshof verurteilt.
Zwar sind den Jägern hohe Auflagen auferlegt worden: die "Jagdsaison" nur 6 Tage lang, es werden nur 2.500 Lizenzen ausgegeben, es dürfen nur 3 Tiere pro Lizenz getötet werden, die geschossenen Tiere müssen umgehend per SMS (!!!) an die Behörden gemeldet werden. Diese Rege- lungen treten die EU-Vogelschutzrichtlinie wiederum mit Füßen - weil unkontrollierbar und weil aus bitterer Erfahrung zu befürchten steht, dass sich auf Malta kein Mensch daran hält.
Außerdem liegt die jetzt bekannt gegebene Jagdzeit mitten in der Haupt- durchzugszeit von Pirolen, Ziegenmelkern, Wespenbussarden & Baum- falken. Von Zufall kann da kaum die Rede sein. Die Wilderer werden sich unter die "regulären" Jäger mischen und so, wie schon seit Jahren, uner- kannt untertauchen.



+++ 01.04.2010 +++
+++ Biesenthal, Kreis Barnim, Brandenburg +++


Weitere Landkäufe 
im NSG Finowtal-Pregnitzfließ!

Im Naturschutzgebiet "NSG Finowtal-Pregnitz- fließ" bei Biesenthal kaufen wir seit Herbst 2009 ufernahe Feucht- wiesen entlang der Finow, die in einem eiszeitlich geformten Urstromtal in Richtung Oder fließt. 
In dieser Woche konnten wir zwei weitere Grund- stückskaufverträge ab- schließen. Zweck und Ziel unserer Landkäufe ist eine zeitnahe Reali- sierung der ökologischen Sanierung des Flusslaufs der Finow zur Sicherung und Stärkung der Vielfalt dort wild lebender Tierarten sowie eine Verbesserung des Wasserhaushaltes. Damit soll der beginnenden Austrockung des Moorkörpers und der Feuchtwiesen im Finowtal ent- gegen gewirkt werden.
Bisherige Landkauf-Investitionen im Finowtal: € 23.600,00.
Mehr zum Landkaufprojekt "NSG Finowtal" finden Sie auf der Seite "Projekte", dann "Landkäufe", dann "Finowtal".



+++ 28.03.2010 +++
+++ Verne, Kreis Paderborn, NRW +++


Steinkauz-Streuobst- wiese: Obstbaum-Neupflanzungen!
Nach mehr als 40 Frost- tagen auch im Pader- borner Land kam der Frühling nun mit Macht und zwang uns, die schon seit Spätherbst 2009 geplanten Obst- baumpflanzungen kurz- fristig zu realisieren. So hat die auch auf natur- nahe Landschaftspflege spezialisierte Garten- baufirma grünwerk® die ersten warmen Frühlingstage genutzt und 8 neue -schon 15 Jahre alte- Obstbäume (alte Sorten) auf unserer Streuobstwiese in Klein Verne gepflanzt.
Damit werten wir unser Steinkauzbiotop auch für viele Vogelarten der Obstbaumwiesen wie Goldammer, Feldsperling und Diestelfink (Stieglitz) weiter auf und schaffen zugleich Ersatz für mehrere abgestorbene und umgestürzte alte Apfel- und Pflaumenbäume. Investition: € 1.100,00.


+++ 21.03.2010 +++
+++ Wessin, Kreis Parchim, Mecklenburg-Vorpommern +++


Unser Artenschutz- turm in Wessin endlich im Umbau
Unser Artenschutzturm in Wessin OT Radepohl ist nach der langen Winterpause endlich im Umbau. 
Mitten im Dorf gelegen, war das Turmgebäude schon im Altzustand als Trafostation für Haus- & Feldsperlinge, Bachstelze, Hausrot- schwanz und Schleier- eule ein stark frequen- tierter Treffpunkt. Aus- gebrochene Fugen wurden von schlanken Sperlingen schon als Durchschlupf in ihr Nachtquartier genutzt!
Die Fertigstellung unseres neuen Arten- schutzturms war am 28. März 2010, so dass dem tierischen Einzug in das neue Turmquartier zu Ostern nichts mehr im Wege steht! 
Investition in Grundstück und Artenschutzturm: € 12.800,00.


+++ 20.03.2010 +++
+++ Berlin-Mitte +++


12 neue Mauersegler-Nisthöhlen an der Gotzkowsky-Grund- schule
Mit dem Einbau von 
4 Mauersegler-Mehr- kammernistkästen an einem Gebäude der Gotzkowsky-Grund- schule in Berlin-Mitte bieten wir dort nistplatz- losen Mauerseglern in geeigneter Höhe neue, dauerhafte und sichere Nistplätze. Die Einbau- arbeiten wurden von einer Schulklasse mit großem Interesse beobachtet. Unser Mauersegler-Scout Klaus Roggel, Architekt in Berlin, stellte sich fachkundig den erstaun- lich engagierten Fragen der Nachwuchs-Vogelschützer.
Als Langstrecken-Zugvögel verbringen Mauersegler ihr ganzes Leben in der Luft und fliegen pro Jahr bis zu 180.000 km. Die Vögel kommen nur zur Brutzeit von Mai bis August nach Deutschland und haben praktisch nie Bodenkontakt - außer bei Nutzung ihrer Nesthöhlen.
Dach- und Haussanierungen und Wärmedämm-Maßnahmen vernichten diesen ehemaligen Felsenbrütern tausendfach ihre angestammten Brutplätze in Nischen und Spalten am Haus.


+++ 26.02.2010 +++
+++ Berlin +++


24 neue Mauersegler-Nisthöhlen für die Hauptstadt
Wie überall in Deutsch- land registrieren unsere Scouts auch in der Hauptstadt Berlin seit Jahren einen Rückgang der Mauersegler-Brut- population. Dank des Engagements unseres Freundes Klaus Roggel (Architekt) in Berlin können wir Mitte März 2010 am Gebäude des Bezirksamtes Charlottenburg-Wilmersdorf und an der Gotzkowsky-Grundschule in Berlin-Mitte jeweils 4 Mauersegler-Dreifach-Nistkästen anbringen.
Damit bieten wir den Mauerseglern im Rahmen unseres bundesweiten Artenschutzprojekts für Gebäude bewohnende Tierarten auch in der Hauptstadt weitere neue, dauerhafte Ersatz-Bruthöhlen. Mauersegler verbringen ihr ganzes Leben in der Luft und haben nur zur Brutzeit Bodenkontakt. Dach- und Haussanierungen und die gesetzlich ge- forderten Wärmedämm-Maßnahmen vernichten diesen ehemaligen Felsenbrütern jedes Jahr 'zigtausende ihrer angestammten Brutplätze in Nischen und Spalten am Haus und unter dem Dach. Investition: € 1.250.


+++ 12.02.2010 +++
+++ Rietberg, Kreis Gütersloh, NRW +++


Unser Steinkauz-Schutzprojekt: Kopfbaumpflege
Im Rahmen unseres Steinkauz-Schutz- programms im Kreis Gütersloh hat die für schwierige, gefährliche Baumpflegearbeiten zertifizierte Fachfirma grünwerk® aus 33813 Oerlinghausen den fachmännischen Kopf- baumschnitt von 60 durchgewachsenen Weidenbäumen trotz des harten Winter- wetters beendet.
Zur Stärkung der Steinkauz-Population wurden auch 3 neue Steinkauz-Brutröhren in die geschneitelten Weidenköpfe eingebaut.


+++ 22.01.2010 +++
+++ Rietberg, Kreis Gütersloh, NRW +++


Unser Steinkauz-Schutzprojekt: Kopfbaumpflege
Im Rahmen unseres langfristig angelegten Steinkauz-Schutz- programms in den Kreisen Paderborn und Gütersloh haben wir im Januar 2010 mit dem Kopfbaumschnitt von seit Jahren nicht mehr geschneitelten Weiden- bäumen bei Rietberg begonnen.
Für die fachmännische Kopfbaumpflege zum dauerhaften Erhalt von typischen Steinkauz- lebensräumen in Streu- obstwiesen und im feuchten Dauergrünland investieren wir jährlich bis zu 4.000 Euro. Gut investiertes Geld für die immerhin fast 300 Steinkauz-Brutpaare im Paderborner Land und Kreis Gütersloh.
Dank jahrzehntelanger intensiver Biotoppflege und Biotopoptimierung insbesondere durch den ALA e.V., Delbrück leben hier immerhin 5% aller Steinkauz-Brutpaare in Deutschland.


+++ 12.01.2010 +++
+++ Verne, Kreis Paderborn, NRW +++


Unsere Streuobst- wiese - Überlebens- raum im Winter!
Nach nunmehr 17 Frost- tagen mit bis zu 20 cm Pulverschnee im Paderborner Land wird es für viele Vogelarten der freien Feldflur eng. Die großen baum- und heckenlosen Acker- und Feldflächen bieten der heimischen Vogelwelt kaum noch Nahrung.
Wir haben bewusst einen Teil der Wiesen- flächen nicht gemäht und die Obstbäume nicht abgeerntet. So bedienen sich derzeit Reb- hühner, Amseln, Wacholderdrosseln, Bergfinken, Dompfaffen und Rot- kehlchen an reichlich verfügbaren Wildblumensamen, Beeren und an Fallobst.
Auch Mäuse sind dort Kostgänger - und die sind nun einmal die Lieblingsspeise von Mäusebussard, Turmfalke und Steinkauz. So wird die Obstbaumwiese rettender Lebensraum in der ausgeräumten Feldflur.


+++ 06.01.2010 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++


Tierischer Wohnungsbau
Bei unseren Nistplatz- kontrollen an unseren Artenschutztürmen führen wir im Winter auch Reinigungs- und Optimierungsarbeiten durch. Die Nester der Feldsperlinge geben uns dank der dort in Mengen eingebauten Federn einen Überblick über die in der näheren Umgebung lebenden Vogelarten wie z.B. hier an der Elster der Mittel- specht, Grauspecht, Eisvogel & Schleiereule.


+++ 05.01.2010 +++
+++ Auma, Kreis Greiz, Thüringen +++


Bauerngarten Auma fertiggestellt
Mit dem umgestalteten Bauerngarten um unseren Artenschutz- turm in Auma wächst dort den Gebäude be- wohnenden Tierarten ein reich strukturierter und wertvoller Lebens- raum heran. 
Dieser sichert die Lebensgrundlagen für die Fauna und Flora 
von Bauerngärten und garantiert vielen spezialisierten Tierarten langfristig eine gute Nahrungsbasis.



+++ 28.12.2009 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++


Zufluchtsorte
Alle unsere Artenschutz- türme bieten gerade bei dieser wechselhaften winterlichen Witterung sicheren Schutz und Zuflucht für viele regional bedrohte Gebäude be- wohnende Tierarten. Unsere Scouts melden derzeit Turmfalken, Schleiereulen, Dohlen, Haus- und Feldsperlinge, mehrere Meisenarten, Zwergfledermäuse, Igel, Schmetterlinge und selbst Marienkäfer als Gebäudenutzer!

Wir wünschen allen unseren Spenderinnen, Spendern, Förderern und Projekt- & Netzwerkpartnern für die Zeit zwischen den Jahren ein paar ruhige und erholsame Stunden - auch in der winterlichen Natur - und ein gesundes, glückliches Neues Jahr 2010.


+++ 23.12.2009 +++
+++ Bielefeld, NRW +++


Wir wünschen allen unseren Spenderinnen, Spendern, Förderern, Projekt- und Netzwerk- partnern von Herzen ein frohes, friedvolles und be- sinnliches Weihnachts- fest. 
Für die Zeit zwischen 
den Jahren wünscht Ihnen unser Team ein paar ruhige und erholsame Stunden - auch in der winterlichen Natur - und ein gesundes, glückliches Neues Jahr 2010.



+++ 29.11.2009 +++
+++ Süd-Sardinien, Italien +++


2. Vogelschutzcamp Sardinien
Im Frühwinter sind die süßwasserreichen Wälder im Süden der Insel Sardinien ein ideales Winterquartier für Rotkehlchen, Sing- und Wacholderdrosseln. Neben Insekten sind die Früchte der hier an Berg- hängen wachsenden Erdbeerbäume für diese Zugvögel eine ergiebige Nahrungsquelle.
Gut getarnt in den Beeren tragenden Sträuchern haben die Wilderer ihre heimtückischen Fallen platziert. An einigen Hängen ist beinahe jeder Erdbeerbaum mit Nylon- schlingen gespickt, die an dünnen Drähten in der Nähe der Fruchtstände aufgespannt sind. Für Vögel, die ihre Nahrung gerne am Boden suchen wie z.B. Drosseln, ist der Boden der Wälder übersät mit speziellen Bodenschlingen, die ebenso verboten sind wie der Handel mit diesen Vogelarten.
Jeweils im November und Dezember, der Hauptvogelfangzeit auf Sardinien, nehmen regelmäßig mehr als 30 ehrenamtliche Vogel- schützer aus Italien und Deutschland an den Vogelschutzcamps des "Komitee gegen den Vogelmord e.V." und seiner Partnerverbände gegen die Wilderei auf Sardinien teil. Ausgerüstet mit Drahtscheren, Bolzen- schneidern und Teppichmessern zerstören die Vogelschützer dabei in jedem Jahr bis zu 15.000 der hauchdünnen Fangschlingen und retten so mehr als 150.000 Singvögeln das Leben.


+++ 28.11.2009 +++
+++ Auma, Kreis Greiz, Thüringen +++


Neuer Naturgarten am Artenschutzturm in Auma
Die Umgestaltungs- & Erweiterungsarbeiten im alten Bauerngarten an der Muntschamühle in Auma gehen zügig voran. 
Die neue Streuobst- wiese ist angelegt, die historischen Sandstein- pfosten sind entlang der neuen Gartengrund- stücksgrenzen gesetzt und die Wildhecke aus Weißdorn, Feldahorn und Wildrosen wird in der nächsten Woche gepflanzt. So entsteht ein neuer und vielstrukturierter Lebensraum für Feld- und Haussperling, Star, Gartenrotschwanz und Fledermausarten, die unseren Artenschutz- turm als Nist-, Brut- und Versteckplatz nutzen.
Die Investition in den neuen Gartenlebensraum wird ca. € 6.700,00 betragen und aus Spendengeldern finanziert.


+++ 20.11.2009 +++
+++ Auma, Kreis Greiz, Thüringen +++


Erweiterung unseres Bauerngartens am Artenschutzturm in Auma
Nach Fertigstellung unseres Arten- schutzturms im alten Bauerngarten der Muntschamühle in Auma haben wir mit der Erweiterung unseres Gartengrundstücks begonnen. Dabei werden wir eine neue Streu- obstwiese anlegen und entlang der neuen Garten-Grundstücksgrenzen lange Wildhecken aus Weißdorn, Feldahorn & Wildrosen pflanzen.
Damit verbessern und stärken wir den Lebensraum für Feldsperlinge, Haussperlinge, Stare, Hausrot- schwanz und Fledermausarten, die unseren Artenschutzturm als Nist-, Brut- und Versteckplatz nutzen. Auch der Staat der Roten Wald- ameise neben dem Artenschutzturm wird von der Gartenerweiterung profitieren.


+++ 09.11.2009 +++
+++ Brilon, Hochsauerlandkreis, NRW +++


Artenschutzturm Brilon OT Madfeld fertiggestellt
Die Umbauarbeiten an der alten Trafoturm- station wurden am 06.11.2009 beendet. Damit steht der neue Artenschutzturm für Gebäude bewohnende Tierarten zum Einzug bereit. Die Artenschutz- turm-Beschriftung folgt bei geeignetem Wetter. Die Investitionskosten betragen 8.600 Euro.
Unter Berücksichtigung des exponierten Stand- orts wurde der Turm speziell auf die Bedürfnisse von Zwergfledermäusen und Mausohren als Sommer- und Winterquartier sowie für Turmfalken und Dohlen umgebaut. Eine Nachrüstung mit Nisthilfen ist für 2010 geplant.


+++ 06.11.2009 +++
+++ Henfstädt, Kreis Hildburghausen, Thüringen +++


Landschaftspflege- arbeiten auf unseren 3,4 ha Bergwiesen- flächen beendet
Erstmals seit über 25 Jahren wurden auf den Bergwiesen mit ihrer einmaligen Artenvielfalt an Blütenpflanzen und Schmetterlingen wieder Landschaftspflege- arbeiten durchgeführt. Diese wichtige Biotop-Pflege wurde mit Spendengeldern in Höhe von 3.400 Euro finanziert. Auf der 3,4 ha großen Wacholder-Trockenhangfläche haben wir bis auf wenige Ausnahmen sämtlich Laub- und Nadelbäume entfernt und damit die Nährstoffzufuhr und die Beschattung auf Jahre stark reduziert. Davon profitieren die Licht und Wärme liebenden Blüten- pflanzen ebenso wie die dort noch vorkommenden bedrohten Vogel-, Reptilien- und Schmetterlingsarten.


+++ 30.10.2009 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++


Diesjährige Landschaftspflege- arbeiten im Weida- tal bald beendet
Zur wesentlichen Verbesserung der Lebensbedingungen für Tierarten auf den von uns gekauften Feuchtwiesen in der Flussaue der Weida bei Wünschendorf/ Elster haben wir dieses Jahr mit einer jahreszeitlich ange- passten umfang- reichen Herbstmahd begonnen, um den massiven Gras- und Staudenaufwuchs von 3,2 ha Wiesenflächen zu entfernen.
Die Nährstoffreduktion auf den Uferwiesen dient der Stärkung der Artenvielfalt von Tierarten aus den Familien der Reptilien, der Lurche, der Amphibien und den Pflanzenarten aus den Familien der Orchideen, der Lilien und der Korbblüter.


+++ 23.10.2009 +++
+++ Brilon, Hochsauerlandkreis, NRW +++


Umbaubeginn an der Trafoturmstation Brilon
Die RWE Westfalen Weser Ems AG hat unser bundesweites Artenschutzprojekt für bedrohte Gebäude bewohnende Tierarten durch die kostenfreie Eigentumsübertragung der Trafoturmstation und des Grundstücks in Brilon OT Madfeld unterstützt. 
Die Umbauarbeiten an der Turmstation haben wir am 21.10.2009 be- gonnen und wollen diese bis Ende Oktober beenden.
Unter Berücksichtigung des Standorts wird der neue Artenschutzturm speziell für die Bedürfnisse von Zwergfledermäusen und Mausohren, Turmfalken und Dohlen konzipiert sein.


+++ 16.10.2009 +++
+++ Rüdigsdorf, Kreis Nordhausen, Thüringen +++


Herbstliche Berg- wiesen - Lebensraum auch für Erdspechte und Pilze
Unsere 12,8 ha Berg- wiesenflächen und reich strukturierten Hecken im Südharz bei Nordhausen sind nicht nur idealer und wert- voller Lebensraum für selten gewordene Blütenpflanzen, viele Schmetterlingsarten und die Wildkatze, sondern bieten auch dem Grünspecht (Erdspecht) einen nahrungsreichen Lebensraum. Der nutzt die sonnigen und warmen Tage im Herbst, um sich an den Erdnestern der Wiesenameisen mit Ameisen-Futter zu versorgen. Wir erwarten, dass die Besucher unserer Bergwiesen Toleranz gegenüber den dort wachsenden Fliegenpilzen beweisen!


+++ 07.10.2009 +++
+++ Malta +++

Vogelschutzcamp auf Malta / Tagebuch bis zum 30.09.2009
Mit der Publikation des Tagebuches vom Vogelschutzcamp auf Malta im Herbst diesen Jahres wollen wir Ihnen einen Einblick in die Ereignisse und dokumentierten Erlebnisse der Teilnehmer am Vogelschutzcamp "Safe Haven" bis zum 30.09.2009 geben.
Datei-Download:
2009.10.07.Vogelschutzcamp.Malta.Tagebuch.bis.30.09.09.pdf

+++ 30.09.2009 +++
+++ Henfstädt, Kreis Hildburghausen, Thüringen +++


Tierische Landschaftspfleger auf unseren Berg- wiesen in Henfstädt
Trotz der extrem trockenen herbstlichen Bergwiesen hat der ört- liche Schäfereibetrieb unsere Bergblumen- wiesen mit Schafen beweidet. Ziel der Beweidung ist die Re- duktion der Biomasse auf den Wiesenflächen und damit eine Ver- besserung der Lebens- grundlagen für hunderte schwachwüchsige Blütenpflanzen wie z.B. Orchideen, Enziane und Küchenschellen - allesamt bedrohte Arten! Davon profitieren dann auch mehr als 300 Schmetterlingsarten, Zaun- eidechse und Bergeidechse.
Ende Oktober werden wir mit dem Entfernen der Kiefern und Fichten auf den Bergwiesenflächen beginnen, damit Wacholderbüsche und Blüten- pflanzen zukünftig wieder volles Sonnenlicht und Wärme bekommen.


+++ 19.09.2009 +++
+++ Meerhof, Hochsauerlandkreis, NRW +++


Unser 10. Artenschutz- turm steht in Marsberg-Meerhof
Nach nur 3 Wochen Bau- zeit ist unser 10. Arten- schutzturm mit Standort in Marsberg-Meerhof fertig gestellt. Unsere Thüringer Zimmerleute und die Malerfirma haben ganze Arbeit geleistet. Die Gesamtinvestition in unseren 10. Artenschutz- turm betrug € 18.700.
Die Bachstelzen und auch die jungen Mehl- schwalben aus der Umgebung haben den neuen Artenschutzturm schon jetzt, kurz vor Abflug in den Süden, ausgiebig inspiziert. Also warten wir nun gespannt auf das nächste Frühjahr.
Anfang November wird die Gartenbaufirma "grünwerk" das Turmgrund- stück ökologisch gestalten und gegen Vandalismus einzäunen.


+++ 17.09.2009 +++
+++ Henfstädt, Kreis Hildburghausen, Thüringen +++


Herbstliche Berg- blumenwiesen vor Landschafts- pflegearbeiten
Der extrem trockene Sommer hat auf unseren Bergblumenwiesen auf halbtrockenem Standort schon früh den Herbst eingeläutet. Die Blüten- pracht der Blumenwiesen ist Vergangenheit, jetzt entfalten hunderte von Silberdisteln ihre bizarren Blüten. Und bieten damit Schmetterlingen und Hummeln letzte Nahrung.
Ab Mitte Oktober werden wir mit umfangreichen Landschaftspflegearbeiten beginnen. Dazu gehören insbesondere das Entfernen von Kiefern und Fichten auf den Hangflächen, damit der Wacholderbestand und die Blütenpflanzen wieder volles Sonnenlicht und Wärme bekommen.


+++ 28.08.2009 +++
+++ Biesenthal, Kreis Barnim, Brandenburg +++


Erste Grundstücks- käufe für Wieder- vernässungsprojekt Finowtal/Pregnitzfließ
In Kooperation mit der Naturparkverwaltung Barnim, Wandlitz haben wir Mitte August mit 3,6 ha Landkauf im NSG Finowtal/Pregnitzfließ begonnen. 
Mittelfristiges Ziel ist, in diesem eiszeitlichen Urstromtal bis zu 100 ha Fläche zu kaufen und dann durch geeignete Maßnahmen den Grundwasserstand zu erhöhen, um so die Tal-Aue wiederzuvernässen. Als Ergebnis soll neuer wertvoller Lebensraum für den Fischotter, den Eisvogel, viele Wiesen- vogelarten und auch für den Schwarzstorch entstehen.


+++ 21.08.2009 +++
+++ Meerhof, Hochsauerlandkreis, NRW +++


Dachstuhl für Artenschutzturm Meerhof steht
Auch die Hitze von 
+37° C am 20.08.2009 konnte unsere Zimmer- leute aus Thüringen nicht davon abhalten, den Dachstuhl für den neuen Artenschutzturm weitestgehend fertig zu stellen. Die Arbeits- kleidung war gewagt luftig, aber geeignet, den 10-Stunden-Tag in der prallen Sonne, gut ein- gecremt, durchzuhalten.
Nächste Woche werden die Nistgefache, die Nisthöhlen und die Gaupe für den Turmfalkeneinflug im Dachstuhl vorbereitet und dann in der KW 36 in den Artenschutzturm eingebaut.


+++ 12.08.2009 +++
+++ Henfstädt, Kreis Hildburghausen, Thüringen +++


Giftiges Jakobskreuz- kraut von unseren 
3,4 ha Bergwiesen in Henfstädt entfernt

Nach dem Kauf unserer 3,4 ha Bergwiesen im Wachental bei Henfstädt haben wir die gesamte Blumenwiesenfläche in Vorbereitung auf die ge- plante Schafbeweidung von den giftigen Jakobs- kreuzkraut-Pflanzen befreit. Fachlichen Rat bekamen wir von der örtlichen Schäferin Frau Schrimpf.
Das gelb blühende Jakobskreuzkraut enthält extrem starke leber- schädigende Gifte, die Schafe und selbst Pferde töten können. Aktuell besteht auch für Menschen bei Verzehr von Jakobskreuzkraut z.B. in Salaten (Rucola) akute Gesundheitsgefahr. Alle Pflanzenteile des Jakobskreuzkrautes sind sehr giftig! 
Einziger Liebhaber und Genießer des giftigen Jakobskreuzkrautes ist die Raupe des Jakobskrautbären, einer ursprünglich seltenen Bärenspinner-Art. Die Raupen profitieren von der schnellen Ausbreitung und Zunahme ihrer Nahrungspflanze auf Wiesen und an Wegrändern und frönen - von deren Gift unbeschadet - in zunehmender Anzahl ihrer sehr speziellen Fresslust.


+++ 30.07.2009 +++
+++ Gut Priefel, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++


Nutzungseinstellung stärkt Artenvielfalt
Unsere aktuelle Arten- bestandserfassung der Fauna auf den von uns in 2006 gekauften 5,2 ha wärmebegünstigten Flächen des Eichen-Linden-Hainbuchen- Waldes hat uns positiv überrascht.
Mit unserem Landkauf haben wir in dem ehe- maligen DDR-NSG die forstliche Nutzung und die Holzentnahme komplett eingestellt. Erstmals konnten wir dort den neuen Horst eines Rotmilans feststellen, und auch die Population des Siebenschläfers scheint sich nach Durchzählung der Schlafnester zu stabilisieren.


+++ 09.07.2009 +++
+++ Henfstädt, Kreis Hildburghausen, Thüringen +++


Kaufvertrag für 3,4 ha Wacholder-Trockenhang-flächen unterschrieben
4 Monate lang haben wir in einem Bieter- verfahren um den Kauf der ökologisch einmaligen und wert- vollen Wacholder-Trockenhangflächen gerungen. Heute haben wir den Grund- stückskaufvertrag unterschrieben und sind überaus glück- lich! Bei 3 Bestandserfassungen der Flora und Fauna waren wir ob der auf den Grundstücksflächen vorgefundenen Vielfalt an Vogelarten, Schmetterlingsarten, Reptilien und Orchideen schlichtweg aus dem Häuschen.
Mehr dazu im Detail im August diesen Jahres, wenn wir unseren Landschaftspflegeplan zur Biotop-Optimierung für die Artenvielfalt unter Dach und Fach haben.


+++ 01.07.2009 +++
+++ Barnin, Kreis Parchim, Mecklenburg-Vorpommern +++


Schleiereulenjunge im Artenschutzturm Barnin geschlüpft
Das Schleiereulen- gelege in unserem Artenschutzturm in Barnin bestand aus 8 Eiern. Bei einer Nach- kontrolle am 25.06.09 konnten wir die ersten 3 frisch geschlüpften Jungschleiereulen feststellen. Die Kleinen sind wahrlich noch keine "Schönheiten", aber die typische Gesichts- maske ist schon jetzt gut sichtbar.
Wir werden erst am 10.07.2009 eine weitere Kontrolle des Schleier- eulenkastens machen. Dann werden hoffentlich 8 Junge im Nest sitzen und schon wie richtige kleine Eulenvögel aussehen!


+++ 22.06.2009 +++
+++ Brilon, Kreis Hochsauerland, NRW +++


Übernahme Trafoturmstation Brilon-Madfeld
Dank der konstruktiven Unterstützung unseres bundesweiten Arten- schutzprojektes "Artenschutztürme für Gebäude bewohnende Tierarten" durch die RWE Westfalen-Weser-Ems AG konnten wir eine stillgelegte Trafo- turmstation einschließ- lich des Grundstücks am Ortsrand von Brilon OT Madfeld kostenfrei in unser Eigentum über- nehmen. Diese Trafoturmstation werden wir unter Berücksichtigung des Standorts speziell für Fledermäuse, Mauersegler und den Turmfalken zu unserem 9. Artenschutzturm umbauen. Der Umbaubeginn ist auf Mitte Juli 2009 terminiert.


+++ 10.06.2009 +++
+++ Barnin, Kreis Parchim, Mecklenburg-Vorpommern +++


Schleiereulenbrut im Artenschutzturm Barnin
Voller Freude können wir berichten, dass wir bei einer Arten- bestandskontrolle in unserem Arten- schutzturm Barnin eine Schleiereulen- brut feststellen konnten. 

Das Gelege mit 8 Eiern lässt auf ein gutes Mäusejahr in Barnin & Umgebung schließen.

Die Schnappschüsse des abfliegenden Schleiereulenweibchens sind dem Umstand geschuldet, dass wir bei der Bestands- kontrolle im Turm nicht unnötig Unruhe stiften wollten und unser zweiter Mann daher draußen vor dem Artenschutzturm war und im richtigen Moment den Finger am Fotoauslöser hatte.


+++ 03.06.2009 +++
+++ Klosterfelde, Kreis Barnim, Brandenburg +++


Unsere Landkäufe im Niedermoor Klosterfelde stärken den Wiesenvogel-Bestand
Gottlob ist es in Brandenburg nicht so trocken wie in NRW und Niedersachsen. So verläuft auch die Brutperiode und die Jungenaufzucht der bundesweit bedrohten Wiesenbrüter wie dem Kiebitz im Torfstich Klosterfelde recht erfolgreich.
Zur Optimierung des Nahrungsbiotops und  -angebots für Kranich, Weißstorch und Kiebitz haben wir im Niedermoor mit dem kleinflächigen Mähen einzelner Flurstücke der in unserem Eigentum befindlichen Feuchtwiesenflächen begonnen.


+++ 22.05.2009 +++
+++ Barnin, Kreis Parchim, Mecklenburg-Vorpommern +++


Unser Artenschutz- turm Nr. 5 in Barnin ist gut belegt
Unser Artenschutz- turm in Barnin liegt mitten im Dorf. Schon im 1. Jahr nach Fertig- stellung brüten hier Turmfalke, Schleier- eule, ein Starenpaar, drei Haussperlings- paare und ein Hausrot- schwanz. Auch hier halten sich die Haus- sperlinge nicht an die Wohnungsvorgaben, sondern brüten in den Mauerseglerkästen und in der Hausrot- schwanz-Halbhöhle.
Auch in Mecklenburg-Vorpommern beweist unser Artenschutzturm-Konzept seine große tierische Akzeptanz bei Gebäude bewohnenden Tierarten.


+++ 15.05.2009 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++


Unser Artenschutz- turm in Untitz hat eine eigenwillige Belegung
Unser Artenschutz- turm in Wünschen- dorf/Elster OT Untitz beherbergt in diesem Jahr äußerst eigen- willige Untermieter. 
3 Feldsperling-Paare, ein Hausrotschwanz und eine Kohlmeise brüten in den Mauer- seglerkästen. Ein Starenpaar baut im Dohlenkasten sein Nest, die Bachstelze brütet im Fledermaus-Sommerquartier und die Hornisse baut ihr Nest im Schleiereulenkasten. In der Igelhöhle unter dem Turm haust ein Mauswiesel. 
Wir sind zufrieden, dass unsere Artenschutztürme einmal mehr ihre große Akzeptanz bei Gebäude bewohnenden und auch anderen Tierarten beweisen.


+++ 14.05.2009 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++


Unser 7. Artenschutz- turm in Wünschen- dorf/Elster - ein echter Publikumsmagnet
Seit der Einweihung unseres 7. Artenschutz- turms mit Standort unmittelbar am Fluss Elster in Wünschendorf weckt dieser starkes überregionales Interesse bei der Bevölkerung. Die unerwartet schnelle und große Akzeptanz bei Gebäude bewohnenden Tierarten und auch solchen, die eigentlich keine Gebäudebrüter sind, erstaunt selbst Fachleute.

Nur 3 Wochen nach Fertigstellung nisten/brüten im Artenschutzturm: 
5 x Star, 1 x Feldsperling, 1 x Kohlmeise, 1 x Blaumeise, 1 x Kleiber, 
1 x Hausrotschwanz, 7 verschiedene Solitärbienenarten und in einem Tagesversteck des Turminneren hängen schon Zwergfledermäuse.


+++ 09.05.2009 +++
+++ Auma, Kreis Greiz, Thüringen +++


Neuer Artenschutzturm in Auma eingeweiht
Am 07.05.2009 haben wir im Kreis unseres Handwerkerteams den neuen Artenschutz- turm in Auma an der Muntscha-Mühle seiner Bestimmung übergeben. 
Wir haben 23.200 Euro in den Kauf des alten Mühlengartens und die Erweiterungswiesen- fläche sowie in den Gebäudeumbau der stillgelegten Trafo- station investiert. Ohne das Vermächtnis unserer verstorbenen Spenderin Frau Carmen Gödecke hätten wir dieses an- spruchsvolle Arten- schutzprojekt nicht realisieren können. Als Dank haben wir ihr eine Erinnerungstafel am Turm gewidmet. 
Die Firsthöhe des Artenschutzturms von mehr als 9,0 m macht diesen zu einem weithin sichtbaren und Aufmerksamkeit weckenden Bauwerk. Im Giebel haben wir ein umfangreiches Nistkastenangebot für Schleier- eule, Turmfalke und Dohlen geschaffen. Für die in der näheren Um- gebung verlorengegangenen Rauchschwalben-Nistplätze in Ställen und Scheunen haben wir im Artenschutzturm auf zwei Stockwerken Kipp- fenster für den Schwalben-Einflug eingebaut. Die Untere Naturschutz- behörde des Landkreis Greiz hat den Artenschutzturm einmal mehr mit dem Einbau eines Solitärbienen-Hotels bereichert. Der Tiermaler Gottfried Karl hat auch diesen 4. Artenschutzturm in Ost-Thüringen mit wunderbaren Tierbildern informativ gestaltet.


+++ 30.04.2009 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++

Aktuelles aus dem Vogelschutzcamp
Bei einem Nachteinsatz haben Komiteemitarbeiter bei Sotira in einem Akazienwäldchen einen Fangplatz mit einem grossen Netz und einem elektronischen Lockgerät gefunden. Der ohrenbetaeubend laute Mönchsgrasmuecken-Gesang leitete die Vogelschützer direkt zur Fangstelle.
Während des Tages waren 3 Teams im Einsatz. Östlich Pralimni entdeckten sie an zahlreichen Fangplaetzen insgesamt 317 Leimruten, darunter 17 Stück in dem Gebuesch hinter einer Taverne.
Zwischen Paralimni und Agia Napa haben Komiteemitarbeiter 45 Leimruten abgebaut und zwei Fangplätze mit einer unbekannten Anzahl von Leimruten entdeckt. Diese Stellen blieben wie abgesprochen für den Einsatz der Polizei unberührt. Beim Rückweg zu ihrem Fahrzeug wurden die italienischen Vogelschuetzer von mehreren Maennern umringt und bedroht. Kurz vor einer Eskalation erreichte eine schnell herbeigerufene Verstärkung unsere Aktivisten, so dass die Situation glimpflich beendet werden konnte.
Ein Team, das bei Liopetri im Einsatz war, fand keine Vogelfangstellen, wurde aber von einem offenkundigen Vogelfänger wüst beschimpft. Die offensive Pressearbeit des Komitees auf Zypern scheint die Gemüter der Vogel-Wilderer aufgewühlt zu haben. Schwerere Zwischenfälle, wie in diesen Tagen auf Malta, blieben auf Zypern zum Glück bislang aus.




+++ 30.04.2009 +++
+++ Agia Napa, Zypern +++

Aktuelles aus dem Vogelschutzcamp Zypern
Bei einem Nachteinsatz haben unsere Vogelschützer bei Sotira in einem Akazienwäldchen einen Fangplatz mit einem großen Netz und einem elektronischen Lockgerät gefunden. Der ohrenbetäubend laute Mönchsgrasmücken-Gesang führte die Vogelschützer direkt zur Fangstelle. Während des Tages waren 3 Teams im Einsatz. Östlich Paralimni entdeckten sie an mehreren Fangplätzen insgesamt 317 Leimruten, davon 17 Stück in einem Gebüsch direkt hinter einer Taverne. Zwischen Paralimni und Agia Napa haben die Vogelschutz-Aktivisten 45 Leimruten abgebaut und 2 Fangplätze mit einer unbekannten Anzahl von Leimruten entdeckt. Diese Fangplätze blieben wie abgesprochen für den Einsatz der Polizei von uns unberührt. Auf dem Rückweg zu ihrem Fahrzeug wurden die italienischen Team-Mitglieder von mehreren Männern umringt und bedroht. Eine Eskalation der bedrohlichen Situation konnte nur durch eine schnell herbeigerufene Verstärkung des Vogelschützer-Teams vermieden werden. Ein Team, das bei Liopetri im Einsatz war, wurde von einem Vogelfänger wüst beschimpft. Offensichtlich hat die Pressearbeit des Komitee gegen Vogelmord auf Zypern die Gemüter der Vogelwilderer aufgewühlt. Schwerere Zwischenfälle wie aktuell auf Malta blieben auf Zypern zum Glück bislang aus.

Vogelschutzcamp-Ergebnis per 29.04.2010:
- eingesammelte Leimruten: 1.323
- eingesammelte Fangnetze: 9
- eingesammelte elektronische Lockgeräte: 7
- notierte illegale Schüsse: 17



+++ 24.04.2009 +++
+++ Auma, Kreis Greiz, Thüringen +++


Unser 6. Artenschutz- turm in Auma kurz vor der Fertigstellung
Unser Handwerker-Team ist mit den Umbau- arbeiten an unserem Artenschutzturm im Bauerngarten an der Muntscha-Mühle weiter gut im Zeitplan. Am 30.04.2009 wird unser 
6. Artenschutzturm für Gebäude bewohnende Tierarten komplett fertig gestellt sein. Die Feld- sperlinge allerdings wollten nicht bis dahin warten und brüten schon seit einer Woche im Turm. Die Einweihung des Turms ist für den 07.05.2009 vorgesehen. Dabei werden wir für unsere verstorbene Spenderin Frau Carmen Gödecke eine Gedenk- tafel am Turm anbringen. Mit ihrem testamentarischen Vermächtnis war es uns möglich, einen Großteil der Umbaukosten zu finanzieren.
Die erste umfangreiche Säuberung des Bauerngartens und Entsorgung von chemisch behandelten Holzresten und Kunststoffteilen einer maroden Gartenhütte sind inzwischen beendet.


+++ 16.04.2009 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++


Neuer Artenschutzturm in Wünschendorf/Elster offiziell eingeweiht
Am 16.04.2009 haben wir der Gemeinde Wünschendorf/Elster geholfen, im praktischen Schutz für regional bedrohte Gebäude bewohnende Tierarten einen großen Schritt in die Zukunft zu tun. Roland Tischbier über- gab vor Ort in Anwesen- heit von fast 80 Kindern der Kindertagesstätte "Regenbogen" und dem Kindergarten "Bussi Bär" aus Meilitz, vielen interessierten Bürgerinnen und Bürgern sowie Vertretern der regionalen Medien den neuen Artenschutzturm seiner eigentlichen Bestimmung. 
Die Hauptakteure dieses zweiten beispielhaften Artenschutzturms in Wünschendorf/Elster, wildlebende Gebäude bewohnende Tierarten, warteten erst gar nicht auf diesen Termin, sondern bezogen ihr neues Domizil teils schon während der Bauarbeiten. So erlebten vier Staren-Paare, Kleiber, Blaumeise und Feldsperling die künstlerische Darbietung der Kindergartengruppen aus nächster Nähe und mit der Ungeduld, die Spezies Mensch möglichst bald wieder gehen zu sehen. 
Wir investierten aus privaten Spenden 18.600 Euro in den Kauf und die ökologische Sanierung der drei Ufergrundstücke nebst der stillgelegten Pumpstation sowie den Gebäudeumbau und die umfangreiche auf den Standort zugeschnittene Nistkasten- und Bruthöhlen-Infrastruktur ein- schließlich der Fledermaus-Sommer- und Winterquartiere. Der Kreis Greiz bereicherte den Artenschutzturm mit einem umfangreichen Solitärbienen-Hotel. Der Tiermaler Gottfried Karl gab unserem 7. Arten- schutzturm mit der Bemalung ein unverwechselbares und einmaliges Aussehen, das mit individuellen Tierbildern die Zweckbestimmung des Gebäudes lehrreich und motivierend kommuniziert.


+++ 02.04.2009 +++
+++ Auma, Kreis Greiz, Thüringen +++


Unser 6. Arten- schutzturm in Auma nimmt Gestalt an
Die letzten Tage mit ihren frühlingshaften Temperaturen haben die Handwerker gut genutzt. Bis zum 06.04.2009 sollte der Dachstuhl mit der Außenverkleidung geschlossen sein. Im Dachstuhl-Innenraum ist jedoch noch viel Detailarbeit erforder- lich. Die Mauer- & Putzarbeiten sind auch fast beendet. In der nächsten Woche steht der Fassaden- anstrich innen und außen an.
Direkt neben dem Artenschutzturm auf der Südseite wärmen sich die "Roten Wald- ameisen" in der Früh- lingssonne. Wir haben den 3 Ameisenvölkern neues Nestmaterial in Form von Fichtennadeln besorgt, damit die Ameisenstaaten im Garten nicht erlöschen!


+++ 27.03.2009 +++
+++ Auma, Kreis Greiz, Thüringen +++


Baufortschritt an unserem 6. Arten- schutzturm in Auma
Trotz des widrigen Spätwinterwetters der letzten Wochen in Ostthüringen haben unsere Handwerker die Zeit effizient genutzt. So hat die Tischlerei Kastl, Altkirchen den Dachstuhl des neuen Artenschutzturms mit den Sommerquartieren für Fledermausarten in der Werkstatt einmal komplett zusammen- gebaut, damit dann vor Ort in Auma ein zügiger Dachstuhlbau in der KW 13 möglich wird.
Die Baufirma Herzog hat das Fundament des Turms neu ge- gossen und die Mauer- und Putzarbeiten weitestgehend abgeschlossen. Auch die Nistkästen im Mauerwerk sind bereits eingebaut. Die Einweihung des Artenschutzturms Auma ist für Ende April 2009 geplant.


+++ 18.03.2009 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++


Unser 7. Arten- schutzturm steht in Wünschendorf/Elster
Mit Hochdruck haben 
wir unter Nutzung der wenigen frostfreien Tage zwischen Dezember 2008 und Anfang März 2009 unseren arten- spezifisch anspruchs- vollsten neuen Arten- schutzturm fast fertig gestellt.
Aus einer Pumpenhaus-Ruine neben dem Fluss wird ein Artenschutz- turm, der besonders auf die Bedürfnisse von Fledermäusen, Höhlen- brütern und solitär lebenden Wildbienenarten konzipiert wurde. Der einzigartige Standort neben dem Fluss am Deichende und Radweg be- schert unserem 7. Artenschutzturm schon heute höchstes öffentliches und mediales Interesse.


+++ 10.03.2009 +++
+++ Auma, Kreis Greiz, Thüringen +++


Baufortschritt am neuen Artenschutz- turm in Auma
Die Umbauarbeiten 
an unserem 6. Arten- schutzturm in Auma kommen trotz des widrigen Spätwinter- wetters gut voran. 
Zur umfassenden Bestandssicherung haben wir ein neues Sockelfundament gegossen. Im Turm-Inneren sind die Zimmermannsarbeiten für die 2 Zwischen- böden in vollem Gang. Im Verlauf dieser Woche werden mehr als 20 Mauerdurch- brüche und der Einbau der Nistkästen, Nist- höhlen und Fledermaussteine realisiert.


+++ 01.03.2009 +++
+++ Oerlinghausen, Kreis Lippe, NRW +++


Massiver Kranichzug in die Brutgebiete
Selten haben wir über den Höhenzügen des Teutoburger Waldes einen derart inten- siven und massiven Zug von Kranichen 'gen Norden und Nordosten in die Brutgebiete Skandi- naviens und Ost- deutschlands erleben können.
Allein im Zeitraum 27.02. - 01.03.2009 überquerten 62 Kranich-Formationen mit geschätzt total ca. 1.460 Kranichen den Hauptkamm des Teutoburger Waldes über der Altstadt von Oerlinghausen.


+++ 25.02.2009 +++
+++ Meerhof, Hochsauerlandkreis, NRW +++


Grundstücksvertrag für Artenschutzturm Marsberg-Meerhof unterschrieben
Mit dem heute unter- schriebenen Grund- stücksvertrag zwischen dem Energieversorger RWE AG und unserer Stiftung werden wir nun auch im Hochsauer- landkreis bedrohten Gebäude bewohnenden Tierarten eine stillge- legte Trafoturmstation zu einem Artenschutz- turm umbauen. Damit schaffen wir einen weiteren Zufluchtsort und dauerhaft Nist- und Brutplatz für Vogelarten wie Turmfalke, Schleier- eule, Mauersegler, Mehl- & Rauchschwalbe sowie Sommer- und Winter- quartiere für stark bedrohte Fledermausarten.
Den Umbaubeginn haben wir für Juli 2009 geplant - also erst nach dem Ende der diesjährigen Brutsaison.


+++ 15.02.2009 +++
+++ Auma, Thüringen +++


Umbaubeginn Artenschutzturm Auma
Nachdem wir nun Eigentümer des Gartengrundstücks in Auma sind, haben wir trotz der winterlichen Witterung mit der Be- räumung und dem Um- bau der stillgelegten Trafoturm-Station in Auma-Muntscha an der Muntscha-Mühle begonnen. 
Als Fertigstellungs- & Einweihungstermin ist der 31.03.2009 geplant - rechtzeitig vor Beginn der Brutsaison vieler Gebäude bewohnender Tierarten.


+++ 02.02.2009 +++
+++ Klosterfelde, Brandenburg +++


Das Niedermoor 
in Winterstarre

Der schon seit 6 Wochen andauernde Frost hat das Nieder- moor in Eis & Schnee erstarren lassen. Damit fallen der Moorsee und seine kleinen Zuflüsse als Nahrungsraum für viele Wasservögel und auch den Eis- vogel komplett aus.
Unsere Scouts berichten aber von mehreren hundert Kranichen in der Region, die es vorgezogen haben, in der kalten Heimat zu bleiben und nicht in ihre milden spanischen Winterquartiere zu ziehen. Hoffen wir, dass sie alle gut durch den Winter kommen.


+++ 31.01.2009 +++
+++ Klosterfelde, Brandenburg +++

















Biotop-Pflegearbeiten schaffen neuen Lebensraum!

Schon seit 2007 realisieren wir in den Wintermonaten im Dünenwald und im Niedermoor "Torfstich Klosterfelde" wichtige Biotop-Pflegearbeiten. Priorität hat dabei die komplette Entfernung der nicht standortgemäßen Traubenkirsche aus dem Dünenwald und an den Moorsee-Rändern, die den trockenen Kiefern-Eichenwald auf der eiszeitlichen Düne und die Moorsee-Ufer zu ersticken droht.
Damit schaffen wir auch bedrohten Tierarten der Dünenwälder wie der Roten Waldameise und der Berg- und Zauneidechse und an den Moor- see-Ufern der Ringelnatter, dem Moorfrosch, Kranich und Weißstorch neuen Lebensraum.


+++ 16.01.2009 +++
+++ Mecklenburg-Vorpommern, Brandenburg, Thüringen +++


Lange Frostperiode bedroht unseren Eisvogelbestand!
Inzwischen dauert die scharfe Frostperiode in den neuen Bundes- ländern und in Süd- deutschland schon 23 Tage und die meisten Flüsse, Seen & Bäche sind zugefroren. Für unsere Eisvögel eine lebensbedrohliche Situation, da sie nicht mehr nach kleinen Fischchen tauchen können. Unsere Scouts berichten aus mehreren Bundesländern von verhungerten Eisvögeln. Nun hat es bei uns schon immer harte Winter mit hohen Eisvogel-Verlusten gegeben, die aber in den Folgejahren durch jungenreiche Bruterfolge ausgeglichen wurden. Die Manipulationen an vielen Uferbereichen der Fließgewässer sowie zunehmende Störungen durch Freizeitaktivitäten verhindern oder vernichten aber so manche Eisvogelbrut. Eine schnelle Erholung der Eisvogelbestände (2008 - ca. 6.200 Brutpaare) ist daher leider nicht sicher!


+++ 13.01.2009 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++


Artenschutztürme - wahre Schutzräume im Winter!
Auch bei winterlicher Kälte zeigen unsere Artenschutztürme ihre Schutzfunktion für Gebäude bewohnende Tierarten.
Bei einer Kontrolle am 12.01.2009 konnten wir im Inneren des Turmes und in den Nisthöhlen 1 Schleier- eule, 2 Dohlen und mehrere Feldsperlinge feststellen. Das alte Hornissennest im Turminneren haben wir der Hornissenkönigin für ihre Winterruhe hängen lassen. Spuren von Fuchs, Marder und Mauswiesel im Schnee zeigen deren regelmäßigen Besuch am Artenschutzturm, unter dem eine Vielzahl von Mäusen Unterschlupf gefunden hat. Fette Beute für winterliche Mäusejäger!


+++ 10.01.2009 +++
+++ Verne, Kreis Paderborn, NRW +++


Unsere Streuobst- wiese - Überlebens- raum im Winter!
Nach nunmehr 17 Frosttagen mit bis zu 15 cm Pulverschnee im Paderborner Land wird es eng für viele Vogelarten der freien Feldflur. Unsere Streuobstwiese ist derzeit rettendes Nahrungsbiotop in winterlicher Not. Wir haben bewusst einen Teil der Wiesenflächen nicht gemäht und die Obstbäume z.T. nicht abgeerntet. So bedienen sich derzeit Rebhühner, Amseln, Wacholderdrosseln, Bergfinken, Dompfaffen und Rotkehlchen an dem reichlich verfügbaren Wildblumensamen und Fallobst. Auch Mäuse sind dort Kostgänger - und die sind die Lieblingsspeise von Mäusebussard, Turmfalke und Steinkauz. 


+++ 08.01.2009 +++
+++ Salzkotten, Kreis Paderborn, NRW +++


Die Hederaue - trotz Schutz ein bedrohter Lebensraum!
Unmittelbar angrenzend an unsere Streuobst- wiese in Klein Verne liegt die Flussaue der Heder - wertvolles Steinkauzland mit Feuchtwiesen, Hecken, Kopfweiden und alten Schuppen.
Hier bestand in einem kleinen Fichtenwald bis Sommer 2008 eine Graureiher-Brutkolonie, die nach dem Orkan "Kyrill" schon stark dezimiert war. Nun wurden die letzten Fichten gefällt - und damit die Graureiher-Brutkolonie vernichtet. Zufall - oder Absicht?
Gerade jetzt an den sehr kalten Frosttagen bei hoher Schneedecke und zufrierenden Gewässern kämpfen Graureiher und Eisvogel - Gewässer gebundene Vogelarten - ums nackte Überleben.


+++ 31.12.2008 +++
+++ Bielefeld, NRW +++


Wir sind Stiftung - ab 01.01.2009 um 00:00 Uhr

Nun ist es endlich soweit: ab dem Neujahrstag arbeiten wir im eingearbeiteten Team an gleicher Stelle in der neu gegründeten "Stiftung Pro Artenvielfalt", deren Stiftungskapital zu Teilen aus dem Stammkapital der gemeinnützigen GmbH und aus Zustiftungen von Privatpersonen und Unternehmen aufgebaut wurde. Das gesamte Vermögen der gemeinnützigen GmbH wurde per Gesellschaftsbeschluss zum 01.01.2009 an die "Stiftung Pro Artenvielfalt" übertragen!
Gleichzeitig haben die Gesellschafter der gemeinnützigen Gesellschaft "DieTierPaten" mbH die Beendigung der Gesellschaft zum 31.12.2008 beschlossen. Diese hat per 30.12.2008 sämtliche Verbindlichkeiten aus dem laufenden Geschäftsbetrieb vorfällig bezahlt.


+++ 30.12.2008 +++
+++ Sardinien, Italien +++


Vogelschutzcamp beendet Arbeit erfolgreich
Während der 2 Vogelschutz- camps des Komitee gegen den Vogelmord e.V. in Süd-Sardinien im Dezember 2008 haben 24 Vogelschützer aus Italien und Deutschland sehr erfolgreich die Berghänge nach illegalen Vogel- fallen aus hauchdünnen Ross- haarschlingen abgesucht. Insgesamt konnten sage und schreibe 11.361 Vogelfang- schlingen + 21 Drahtschlingen zum Fang von Säugetieren zerstört werden!
Unser Dank den couragierten Vogelschützern, die wir heute mit einem Förderzuschuss von € 3.000,00 für die Kosten der Vogelschutzcamps unterstützt haben.


+++ 23.12.2008 +++
+++ Bielefeld, NRW +++


Frohe Weihnachten
Allen unseren groß- herzigen Spenderinnen und Spendern, unseren Förderern und unseren Kooperations- und Projektpartnern im Natur- und Artenschutz wünschen wir von Herzen ein frohes 
und besinnliches Weihnachtsfest
und ein gutes, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 2009.


+++ 12.12.2008 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++


Baufortschritt an unserem VII. Artenschutzturm
Bis zum 10.12.2008 sind wir mit den Umbauarbeiten an unserem VII. Arten- schutzturm in Wünschendorf/Elster in Flussnähe gut voran gekommen. Der Dachstuhl aus Lärchenholz steht. Leider hat uns der Wintereinbruch am 11.12.08 mit starkem Schneefall zu einer Unterbrechung der Arbeiten gezwungen.


+++ 05.12.2008 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++


Baufortschritt am VII. Artenschutzturm
Trotz des nasskalten Winterwetters haben wir am 01.12.2008 mit den Umbauarbeiten begonnen und sowohl die Mauerarbeiten als auch den Einbau von Nisthöhlen und Fleder- maussteinen bereits abgeschlossen. Am 08.12.2008 beginnen wir mit dem Errichten des Dachstuhls, der einschließlich Dachein- deckung bis Anfang der KW 51 fertiggestellt wird. In die Dachkonstruktion werden Nistplätze für Höhlenbrüter wie Schleiereule, Turmfalke, Dohle, Star, Haus- und Feld- sperling sowie optimale Fledermaus-Sommerquartiere eingebaut.


+++ 04.12.2008 +++
+++ Rüdigsdorf, Kreis Nordhausen, Thüringen +++


Unser Bergwiesenschutz zeigt Wirkung
Nach Fertigstellung der Geländewagen-Barrieren entlang unserer Berg- wiesen im NSG Rüdigs- dorfer Schweiz bei Nord- hausen beobachten wir zwei konträre Wirkungen: 
1. Stellen wir wiederholte motorisierte Attacken gegen die Schutz-Baumaßnahmen fest. 
2. Berichtet unser Scout aus Nordhausen, dass 
die Wildkatzen vorsichtig beginnen, die Wald- und Wiesenränder wieder als abendliches Jagdrevier zu nutzen. So soll es sein!


+++ 24.11.2008 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++


Umbaubeginn 
zum VII. Arten- schutzturm
Nach fast einem Jahr engagierter Verhand- lungen konnten wir nun den Kauf von 3 Ufergrundstücken mit einem alten Pumpen- haus am Fluss Elster realisieren. 
Mit Hilfestellung der Gemeinde haben wir am 21.11.2008 mit den vorbereitenden Arbeiten für den Umbau des alten Pumpenhauses zu unserem VII. Artenschutzturm für Gebäude bewohnende Tierarten begonnen. Ganz besonders Fleder- mausarten werden von dem exponierten Standort des neuen Arten- schutzturms in Flussnähe profitieren.
Die Chance zur Realisierung dieses neuen Artenschutzprojektes ver- danken wir der großherzigen Finanzierungszusage eines langjährigen Förderers unserer Tierschutzarbeit.


+++ 07.11.2008 +++
+++ Nordhausen, Thüringen +++


Harte Schutzmaß- nahmen auf unseren Bergwiesen im Südharz!
Den Landschaft zer- störenden Aktivitäten durch Motocross- und Geländewagen-Fahrer auf unseren 12,8 ha großen Bergwiesenflächen haben wir nun an entscheiden- den Stellen ein Ende gemacht. In Absprache mit der UNB des Land- kreises Nordhausen haben wir entlang der Bergwiesen tonnenschwere Anhydrit-Steinblöcke eingebaut. Damit verschaffen wir den blumenreichen Bergwiesen den gebührenden Schutz und der bedrohten Wildkatze sowie vielen Vogel- und Schmetterlings- arten die Ruhe und Ungestörtheit, die sie alle zum Überleben brauchen.
Die Investition für unsere Schutzmaßnahme beträgt ca. 3.200 Euro!


+++ 23.10.2008 +++
+++ Nordhausen, Thüringen +++


Besucherlenkende Maßnahmen auf unseren Berg- wiesen im Südharz!
Wir haben in der Rüdigsdorfer Schweiz bei Nordhausen in- zwischen 12,8 ha Bergwiesenflächen zum Schutz der Wildkatze, seltener Vogel- und bedrohter Schmetterlingsarten gekauft. Seit Jahren beobachten wir eine Zunahme von Land- schaft zerstörenden Freizeitaktivitäten. Vor allem Motocross- und Geländewagen-Fahrer zerstören die extrem empfindlichen Gips- karstböden und Wildblumenwiesen, und auf den intensiv missbrauchten Wiesenflächen bilden sich tiefe Erosionsrinnen. 
Diesem Missbrauch werden wir bis zum 10.11.2008 ein Ende setzen. In enger Absprache mit der UNB des Landkreises Nordhausen werden wir entlang der Wanderwege an den Bergwiesenrändern tonnenschwere Anhydrit-Steinblöcke ablegen, die den Missbrauch der Bergwiesen durch Fahrzeuge beenden werden .
Unsere Investition in diese Schutzmaßnahme beträgt ca. 3.200 Euro!


+++ 10.10.2008 +++
+++ Rüdigsdorf/Petersdorf, Kreis Nordhausen, Thüringen +++


Beginn der Beweidung unserer Bergwiesen!
Mit dem Beginn der Herbstzeit, nach dem Samenflug/Samenfall von mehr als 400 Arten Wiesenblüten- pflanzen, beginnt unser Schäfer auf unseren 12,8 ha Berg- wiesenflächen mit der Hute-Wanderung, der extensiven Beweidung der Wiesenflächen zur jährlichen Land- schaftspflege. Dabei werden die Schafe und auch einige Ziegen zum Fressen langsam über die Wiesenflächen getrieben. So wird die empfindliche Gipskarstbodenstruktur geschont, Nährstoffe von den Wiesenflächen weggefressen und eine Düngung der mageren Wiesenflächen durch Schaf- und Ziegenmist vermieden. Die Ziegen verbeißen auch aufkommende Dornensträucher.


+++ 10.10.2008 +++
+++ Berlin/München +++


Der Eisvogel ist Vogel des Jahres 2009 !
NABU und LBV haben heute in Berlin den Eisvogel zum "Vogel des Jahres 2009" gekürt. Damit erfahren auch unsere Artenschutzprojekte: Landkauf in der Flussaue der Weida in Ostthüringen, im Niedermoor Kloster- felde (Brandenburg) und der Kauf des "Kleiner Gollinsee" in Brandenburg neue Aktualität. Wir haben diese Lebensräume u.a. auch zum Schutz der Eisvögel erworben.
+++ Der Eisvogel ziert auch unser Marken-Logo! +++




+++ 26.09.2008 +++
+++ Burgkirchen, Kreis Altötting, Bayern +++


Förderung der Arbeitsgruppe Hirschkäferschutz!
Auf Einladung des Arbeitskreises Naturschutz Altötting besichtigte Roland Tischbier den Stand- ort und den Bau eines neuen Brutmeilers für den bundesweit in seiner Existenz stark gefährdeten Hirsch- käfer. Mit der Neuan- lage der Brutmeiler werden unserem größten heimischen Käfer sichere Eiab- lageplätze und echte Chancen für eine un- gestörte, nahrungs- reiche und bis zu 7 Jahre (!) dauernde Entwicklung der Hirschkäferlarven geboten.
Selten haben wir 6 gestandene Mannsbilder erlebt, die mit Säge, Hacke und Schaufeln an einem sonnigen Waldrand und bei bester Stimmung körperliche Schwerstarbeit für das Überleben der stark bedrohten Hirsch- käfer in Bayern leisten. Wir werden diese einmalige Artenschutzgruppe für das Baumaterial (totes Eichenholz) und den Bau von weiteren 3 Hirschkäfer-Brutmeilern im Winter 2008/2009 finanziell fördern.


+++ 19.09.2008 +++
+++ Kirchwald, Kreis Mayen, Rheinland-Pfalz +++


Igel-Rettungsstation erhält 1. Förder- zuschuss 2008
Am 18.08.2008 machte Roland Tischbier seinen Jahresbesuch in der Igel-Rettungsstation von Helga Steffens in Kirchwald in der Eifel. Einmal mehr be- geisterte ihn die liebe- volle und fachkundige Fürsorge für die vielen Igel-Pfleglinge. Mit Beginn der herbst- lichen Jahreszeit steigt die Zahl der eingelieferten Igel- Patienten und Igel-Pfleglinge täglich an. Tierschützende Arbeit ist nicht umsonst zu haben, und so haben auch tierärztliche Untersuchungen, medizinische Be- handlungen und Spezialnahrung ihren Preis. Als erste Hilfestellung für die Igel-Wintersaison 2008 haben wir heute 2.000,00 Euro für die Igel-Rettungsstation bereitgestellt, damit Helga Steffens ihren beispielhaften ehrenamtlichen Einsatz für die hilflosen und verletzten Igel uneinge- schränkt fortsetzen kann.


+++ 29.08.2008 +++
+++ Klein Verne, Kreis Paderborn, NRW +++


Steinkauzpaar zurück in Freiheit!
Unsere eingezäunte Streuobstwiese in Klein Verne ist in- zwischen nicht nur ein idealer Steinkauz-Lebensraum, sondern bietet auch vielen anderen gefährdeten Tierarten wie z.B. dem Rebhuhn, dem Grün- specht, Hornissen und vielen Wildbienenarten ein sicheres Refugium. Zur Freilassung gesund gepflegter Steinkäuze aus Auffangstationen bietet unsere Obst- baumwiese ebenfalls ideale Bedingungen - ungestört und nahrungsreich! Über die erfolgreiche Auswilderung eines Steinkauzpaares freuen sich Herbert Wolf (Geschäftsführer Biologische Station Paderborner Land) und Wilfried Limpinsel von der Greifvogel-Auffangstation "Essenthoer Mühle" im Sauerland.


+++ 22.08.2008 +++
+++ Gollin, Kreis Uckermark, Brandenburg +++


Kranich-Nachwuchs flugfertig!
Unsere gemähten Uferwiesen am "Kleiner Gollinsee" sind ein untrügliches Zeichen für den bevor- stehenden Herbst. In der warmen Sonne und ohne hoch aufge- wachsenes Gras nehmen Ringelnattern derzeit ausgiebige Sonnenbäder an den moorigen Wiesen- rändern zum See.
Die Kranichfamilie nutzt unsere weiten, ungestörten Wiesenflächen zur Nahrungssuche. Ein Küken hat das Kranichpaar dieses Jahr erfolgreich großgezogen - und der "Kleine" ist inzwischen voll flugfähig und fit für den spätherbstlichen Abflug in die wärmeren und nahrungsreicheren Gefilde Spaniens.


+++ 18.08.2008 +++
+++ Schmölln, Kreis Altenburg, Thüringen +++


Wildbienenhotel bezugsfertig!
Nun ist die Aus- stattung unseres Artenschutzturms in Schmölln komplett. Dank der Zuarbeit durch 2 Mitarbeiter der Bürgergesell- schaft "Naterger" und unter fachlicher Anleitung unseres Zimmermanns konnten wir der Solitärbienen-Population in der  Thomas-Münzer-Siedlung das wohl komfortabelste Bienenhotel der Region eröffnen. Die Familie der Bienen (sowohl "Staaten bildend" als auch "solitär lebend") ist in Deutschland mit 547 Arten vertreten, von denen inzwischen schon 284 Arten (52%) in die "Rote Liste" Deutsch- land aufgenommen wurden. 109 Arten (20%) sind bereits stark gefährdet respektive vom Aussterben bedroht.
Andreas Kastl (Zimmermann), Roland Tischbier (Geschäftsführer DieTierPaten gGmbH) und Thorsten Pröhl (Artenschutzfachmann & Inhaber Firma Naturschutzbedarf Strobel) sind mit der geleisteten Arbeit am Artenschutzturm sehr zufrieden.


+++ 08.08.2008 +++
+++ Rüdigsdorf, Kreis Nordhausen, Thüringen +++


Unsere 12.8 ha Bergwiesen im Südharz stehen 
in voller Blüte!

Unsere Bergwiesen bei Rüdigsdorf und Petersdorf stehen 
in selten erlebter Blütenpracht. Die Bergwiesen haben wir zum Schutz der bedrohten Wild- katze und vieler bedrohter Vogel- und Schmetterlingsarten gekauft.
Traurig stimmt uns die diesjährige Er- fahrung, dass trotz des Blütenreichtums der vielen Wildblumenarten keine Großschmetterlinge zu beobachten sind. Noch in 2007 haben wir dort Schwalbenschwanz, Kaisermantel, Tagpfauenauge, Kleiner Fuchs und Admiral gefunden.


+++ 24.07.2008 +++
+++ Klosterfelde, Kreis Barnim, Brandenburg +++


Auch der Weiß- storch braucht das Niedermoor!
In diesem Jahr hat das Weißstorch-Brutpaar in Kloster- felde endlich wieder einmal 2 proppere Junge, die wie das Kranichpaar, Grau- gänse, Kiebitze, Braunkehlchen, Zauneidechse und Ringelnatter von unseren Landkäufen und Landschaftspflegearbeiten im Torfstich Klosterfelde profitieren.
Mit der Unterstützung vieler treuer Spenderinnen und Spender konnten wir im Frühjahr 2008 weitere 5,0 Hektar Niedermoorwiesen und Moorsee- flächen kaufen. Damit besitzen wir nun total 15,5 Hektar - das sind aber erst 50% der Niedermoorflächen im Torfstich Klosterfelde. Auch hier soll in den nächsten Jahren für die Natur und die Artenvielfalt zusammen wachsen, was zusammen gehört.


+++ 16.07.2008 +++
+++ Barnin, Amt Crivitz, Mecklenburg-Vorpommern +++


Einweihung Artenschutzturm Barnin!
Am 16.07.2008 haben wir in der Gemeinde Barnin unseren 5. Arten- schutzturm seiner Bestimmung über- geben. Termingenau zieht hier bereits ein Pärchen Hausrot-schwänze seine Jungen groß!
Vertreter des Um- weltministeriums, der Forstbehörde, des Amtes Crivitz und der Gemeinde Barnin sowie zahl- reiche artenschutz- interessierte Bürgerinnen und Bürger ließen sich trotz der Wetterlage "it was raining cats and dogs" nicht die Freude an dem neuen Blickpunkt im Ort nehmen.


+++ 16.07.2008 +++
+++ Barnin, Amt Crivitz, Mecklenburg-Vorpommern +++















Artenschutzturm Barnin - Mal- & Bastelwettbewerb
 
Zur Einweihung unseres 5. Artenschutzturms in Barnin begrüßte Roland Tischbier auch die Schülerinnen, Schüler und die Lehrerin der Klasse 3a der Fritz-Reuter-Grundschule aus Crivitz, die nicht nur wissbegieriges Interesse an dem neu geschaffenen Artenschutzturm zeigten, sondern auch sehr engagiert an unserem Mal- und Bastelwettbewerb "Arten- schutzturm für Gebäude bewohnende Tierarten" mitgemacht hatten. Auch die Jugendgruppe des Arbeiter-Samariter-Bundes (ASB) Crivitz zeigte kreative und praktische Arbeiten für den Naturschutz.
Die Preisverleihung war wegen der Vielzahl der eingereichten kreativen Arbeiten ein schweres Stück Entscheidungsarbeit, die dann aber in Sachpreisen für alle Teilnehmer eine motivierende Lösung fand.
Nicht vorenthalten wollen wir Ihnen die "süßen" Fledermäuse der Schülerin Elisa Herzer!


+++ 09.07.2008 +++
+++ Deutschland +++

Unsere Artenschutztürme auf einen Blick !
Seit 08.07.2008 finden Sie auf unserer Projektseite unter dem Titel "Artenschutztürme für Gebäude bewohnende Tierarten" eine separate Deutschlandkarte mit allen unseren Artenschutztürmen. Durch Anklicken öffnen Sie dort die jeweilige Artenschutzturm-Seite mit allen spezifischen Daten und Informationen.


+++ 04.07.2008 +++
+++ Barnin, Amt Crivitz, Mecklenburg-Vorpommern +++


Unser 5. Arten- schutzturm zeigt Flagge!

Bis auf Innenarbeiten ist unser 5. Arten- schutzturm fertig gestellt. 

Der Künstler Volkert Krietsch, Barnin hat dem Turm mit ausge- suchten Tiermotiven ein unverwechsel- bares "Äußeres" geschaffen. 

Die Einweihung unseres 5. Arten- schutzturms ist am 16. Juli 2008 ab 10:00 Uhr vor Ort, Straße der Freundschaft 12.


+++ 20.06.2008 +++
+++ Schmölln, Kreis Altenburg, Thüringen +++


Umbau fertiggestellt
Umbau und Gestaltung unseres Artenschutzturms Schmölln sind er- folgreich beendet. Einzig das Bienen-Hotel um die Tür bedarf noch der Fertigstellung. Die Einweihung ist für Ende August 2008 geplant.
Haus- und Feld- sperlinge, Stare und Hausrot- schwanz ziehen derzeit ihre Jungen im Artenschutzturm groß.


+++ 18.06.2008 +++
+++ Barnin, Amt Crivitz, Mecklenburg-Vorpommern +++


Umbau Trafostation geht zügig voran
Der Umbau der stillgelegten Trafo- station in Barnin geht zügig voran. Die 20 Nistkästen, Bruthöhlen, Fleder- mausquartiere und Insektensteine sind eingebaut. 
Am 23.06.2008 beginnt der Maler mit seiner Arbeit. Danach folgt die künstlerische Gestaltung unseres Artenschutzturms. Die Einweihung ist für den 16.07.2008 fest geplant.


+++ 15.06.2008 +++
+++ Barnin, Amt Crivitz, Mecklenburg-Vorpommern +++


Umbau Trafostation macht Fortschritte
Der Umbau der still- gelegten Trafostation in Barnin geht zügig voran. Der Einbau der 20 Nistkästen, Brut- höhlen und Fleder- mausquartiere durch den Maurerbetrieb Arendt ist beendet. Auf Anregung örtlicher Vogelkundler haben wir zu- sätzlich Einflugfenster für die Rauchschwalben eingebaut, denen immer öfter das Nisten in Ställen und Gebäuden verwehrt wird. Mit 5 Rauch- schwalben-Kunstnestern im Inneren unseres 5. Artenschutzturmes wird auch dem fortschreitenden Nestmaterialmangel entgegengewirkt.


+++ 06.06.2008 +++
+++ Schmölln, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++


Künstlerische Gestaltung am Artenschutzturm Schmölln fertiggestellt
Dank der künstlerischen Gestaltung des Tiermalers Gottfried Karl wird auch unser Artenschutzturm in Schmölln ein echter "Hingucker". Unser 3. Artenschutzturm mit seinen Nistkästen, Brutplätzen und Fledermausquartieren zeigt nun seine ganze öffentlich- keitswirksame Kraft und Ausstrahlung. Damit soll er möglichst viele Menschen in der Region Schmölln ermutigen und motivieren, am eigenen Haus, am Gartenschuppen oder an der Garage etwas Konkretes für bedrohte "Gebäude bewohnende Tierarten" zu tun.


+++ 05.06.2008 +++
+++ Barnin, Amt Crivitz, Mecklenburg-Vorpommern +++


Umbau 
Trafostation Barnin


In Vorbereitung der Wanddurchbrüche 
für die 20 Nistkästen, Bruthöhlen und Fledermausquartiere haben wir die Einbau- plätze markiert. 

Die Haussperlinge sitzen auf dem Baugerüst schon Probe. Auch die Stare werden in unserem 5. Arten- schutzturm einen sicheren Nistplatz finden.


+++ 30.05.2008 +++
+++ Barnin, Amt Crivitz, Mecklenburg-Vorpommern +++


Umbau Trafostation Barnin
Die Mecklenburger Hand- werker halten das Umbau-Tempo für unseren 5. Arten-schutzturm durch. Heute wurde die Dacheindeckung erfolgreich abgeschlossen. Die Maurerarbeiten beginnen am 03.06.2008 mit dem Durchbruch der Turmwände für den Einbau von 20 Nist- kästen und Fledermaus- quartieren.


+++ 27.05.2008 +++
+++ Barnin, Amt Crivitz, Mecklenburg-Vorpommern +++

















Umbau Trafostation Barnin

Die Mecklenburger Handwerker haben beim Umbau der stillgelegten Trafostation in Barnin zu unserem 5. Artenschutzturm ein beachtliches Tempo vorgelegt.
Nach unserem Briefing am 20.05.2008 hat die Dachdeckerfirma Krüger, Crivitz in der Kürze der Zeit schon den Dachstuhl fertig gestellt, und auch die Zwischenböden im Innenraum sind bereits eingezogen. In den nächsten Tagen folgt die Dacheindeckung mit roten Biberschwanz-Tonpfannen.


+++ 26.05.2008 +++
+++ Barnin, Amt Crivitz, Mecklenburg-Vorpommern +++


Umbau-Beginn Trafostation Barnin
Unser bundesweites Artenschutzprogramm für "Gebäude bewohnende Tierarten" hält uns ganz schön auf Trab. Neben dem großen Zuspruch suchen wir natürlich auch finanzielle Unterstützung. Immerhin investieren wir pro Artenschutzturm für den artgerechten Um- bau und die Sanierung bis zu 15.000,00 Euro.
Am 20.05.2008 erhielten die beauftragten Handwerker von uns vor Ort an der stillgelegten Trafostation in Barnin, M-V ein umfangreiches Briefing. Beginn der Umbauarbeiten zu unserem 5. Artenschutzturm war dann schon am 23.05.2008. Fertigstellung und Einweihung des neuen Arten- schutzturms sollen Ende Juli 2008 sein.
Wegen der zentralen Ortslage werden wir umfangreiche Fledermaus- quartiere und Nistkästen für Stare und Haussperlinge einbauen. Die Schleiereule wird einen handgefertigten Nistkasten bekommen.
Investitionskosten für Grundstückskauf, Neuvermessung und Umbau: 
ca. 14.200,00 Euro.



+++ 07.05.2008 +++
+++ Klosterfelde, Kreis Barnim, Brandenburg +++


Neue Artenvielfalt 
im Niedermoor Klosterfelde
Auf unseren Tierschutz-Projektflächen im "Torfstich Klosterfelde" konnten wir nach unseren umfangreichen Landschaftspflegearbeiten im Winterhalbjahr 2007/ 2008 aktuell eine Reihe von Vogelarten erstmalig hören und zum Teil auch beobachten. In den teils wiedervernässten Niedermoorwiesen waren 8 Graugänse zu sehen. In den neu entstandenen Flachwasser- bereichen entlang der Weidengebüsche konnten wir 3 Uferschnepfen beobachten. Auch der erste Pirol war in den Birken der Moorwiesen zu hören. 
Unser strategisches Ziel ist der Schutz der Artenvielfalt - und dem kommen wir im "Torfstich Klosterfelde" mit jedem weiteren Grundstücks- kauf ein kleines Stück näher.


+++ 06.05.2008 +++
+++ Gollin, Kreis Uckermark, Brandenburg +++


Kranichpaar am "Kleiner Gollinsee"
Auf unserer Frühjahrs-Inspektionsfahrt zu unseren Tierschutz-Projektflächen haben wir auch den "Kleiner Gollinsee" besucht und konnten dort ein Kranich-Paar in den Uferwiesen beob- achten. Damit zeigt sich einmal mehr, wie richtig unser Kauf des "Kleiner Gollinsee" und der ersten 3 Uferwiesen-Grundstücke mit einem Erlenbruchwald war. Seitdem dort Ruhe eingekehrt ist, finden die Groß- vögel im Erlenbruch auch einen ungestörten Brutplatz.


+++ 26.04.2008 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++


Neue Benjeshecke an der Weida
Im Rahmen unserer Landschaftspflege- arbeiten auf unseren Uferwiesen links und rechts der Weida hatten wir 6 Hybrid-Pappeln gefällt - um diese im Spätherbst 2008 durch selten gewordene junge heimische Schwarzpappeln zu ersetzen. Investition: € 600,00.
Unsere Scouts in Wünschendorf/Elster sind nicht nur fleißige Tierbe-obachter, sondern auch tatkräftige Artenschützer. In tagelanger Arbeit haben sie das Astwerk der Hybridpappeln von den Uferwiesen an der Weida gesammelt und zu einer 100 m langen Benjeshecke aufge- schichtet. Dadurch entsteht neuer Lebensraum für Kleinsäuger, Käfer, Insekten und auch viele Vogelarten. Entlang der Benjeshecke wird schon im kommenden Frühjahr neues Heckenleben sprießen.


+++ 25.04.2008 +++
+++ Klein Verne, Kreis Paderborn, NRW +++
















Fleißige Bienen

Die 2 Bienenvölker auf unserer Steinkauz-Streuobstwiese entwickeln sich prächtig. Sie sind gesund und finden mit Beginn der Obstbaumblüte auch eine ausgezeichnete Nahrungsbasis. 
Teils sind schon gedeckelte Waben zu finden - voller Honig und Pollen - Nahrung für die heranwachsenden neuen Bienengenerationen und auch schon beginnende Vorratshaltung.


+++ 22.04.2008 +++
+++ Klein Verne, Kreis Paderborn, NRW +++















Landschaftspfleger-Nachwuchs

Nach den Eisbärjungen Knut und Flocke führen nun auch unsere tierischen Landschaftspfleger - die Merinoschafe in Klein Verne und 
die Hochland-Rinder im Feuchtgrünland am Flüsschen Heder - ihren wohlgeratenen Nachwuchs vor.


+++ 15.04.2008 +++
+++ Stadt Büren, Kreis Paderborn, NRW +++


Neue Mauersegler-Nistkästen eingebaut
Wie überall in Deutschland stellen unsere Scouts auch 
in der Stadt Büren (Westfalen) seit Jahren einen anhaltenden Rückgang der Mauersegler-Brutpopulation fest.

Diesmal Dank an die Freiwillige Feuerwehr in Büren, die am 15.04.2008 unter dem Dach des Caritas-Wohnheims "St. Josef" tatkräftig 2 Spezial-Nistkästen mit 6 Mauersegler-Bruthöhlen eingebaut hat. Damit bieten wir den Mauerseglern, unseren "Himmelsstürmern", über den Dächern der Stadt neue dauerhafte Ersatz-Bruthöhlen. Investition: € 400,00.
Mauersegler verbringen ihr ganzes Leben in der Luft und haben nur zur Brutzeit Bodenkontakt. Dach- und Haussanierungen und Wärmedämm-Maßnahmen vernichten diesen ehemaligen Felsenbrütern tausendfach ihre angestammten Brutplätze in Nischen und Spalten am Haus.


+++ 11.04.2008 +++
+++ Schmölln, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++


Artenschutzturm Schmölln fertiggestellt
Im Rahmen unseres bundes-weiten Artenschutzprogramms für Gebäude bewohnende Tierarten haben wir nun unseren II. Artenschutzturm, eine still-gelegte Trafostation in Schmölln, fertiggestellt. Schon während der Umbauphase nutzten Sperlinge, Stare und auch der Turmfalke die eingebauten Nisthöhlen.
Investition: € 8.000,00.
Alle Gebäude bewohnenden Tierarten wie z.B. Turmfalke, Schleiereule, Mauersegler, Mehl- und Rauchschwalben, Haussperlinge, Hausrotschwanz und auch viele Fledermausarten leiden als ehemalige Felsbrüter und Höhlennutzer dramatisch unter den fortschreitenden Dach- und Haussanierungen und den gesetzlich geforderten Wärmedämm-Maßnahmen.
Ende Mai 2008 erhält der Artenschutzturm noch seine künstlerische Bemalung und die artenschützende Funktionsbeschreibung. Danach erfolgt auch die offizielle Einweihung für die regionale Öffentlichkeit.


+++ 29.03.2008 +++
+++ Oerlinghausen, Kreis Lippe, NRW +++


Letzte Mehlschwalben-Brutkolonie gesichert
Seit Jahren beobachten wir im Stadtbereich Oerlinghausen ein langsames Erlöschen der letzten Mehlschwalben-Brut-kolonie. Gründe hierfür sind die stetig schlechter werdende Nahrungsbasis in der Altstadt wegen fortschreitender Bebauungsver-dichtung und das inzwischen komplett fehlende geeignete Lehm- und Tonmaterial für den Nestbau. Investition: € 500,00.
Nur dank der tatkräftigen Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Oerlinghausen konnten wir unter dem Dach der Turnhalle der Heinz-Sielmann-Schule neue Mehlschwalben-Kunstnester und 6 neue Mauersegler-Bruthöhlen einbauen. Damit sichern wir den Bestand der letzten Mehlschwalben-Brutkolonie in der Stadt und bieten den Mauerseglern Ersatz-Bruthöhlen. Beide Vogelarten leiden als ehemalige Felsbrüter dramatisch unter den fortschreitenden Dach- und Haus-sanierungen und den gesetzlich geforderten Wärmedämm-Maßnahmen.


+++ 26.03.2008 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++














2,0 ha Uferwiesen erstmals seit 1992 wieder gemäht

Die von uns im November 2007 gekauften 2,0 ha Uferwiesen links der Weida waren seit der Wende nicht mehr gemäht und zusätzlich durch Müllablagerungen belastet. Kurz vor Ostern konnten wir die Flächen endlich gründlich mähen und die bereits flächig einsetzende Ver-buschung auf ausgesuchte Heckenstandorte reduzieren.
Mit dem Entsorgen der Müllablagerungen und dem Abfahren des nicht mehr als Tierfutter verwendbaren Mähguts schaffen wir den Wiesen- flächen und Feldhecken Luft und damit dem Feldhasen, Rebhühnern und auch dem Grünspecht neuen Lebensraum. Investition: € 1.500,00.


+++ 19.03.2008 +++
+++ Klosterfelde, Kreis Barnim, Brandenburg +++

















Landschaftspflege im Niedermoor

Nachdem wir im November 2007 die von uns gekauften Moorwiesen-flächen abschnittsweise gemäht haben, ist erstmals seit 10 Jahren wieder der winterliche Wasserstand im Niedermoor sichtbar.
Im dahinter liegenden Erlenbruchwald brütet ein Kranichpaar, das seine Jungen zukünftig wieder ungefährdet zur Nahrungssuche in die Moor-wiesen führen kann. Der hohe Wasserstand regeneriert auch den Moorkörper und verbessert die Lebensbedingungen für den Weißstorch und andere Wiesenvögel. Investition: € 500,00.




+++ 12.03.2008 +++
+++ Klein Verne, Kreis Paderborn, NRW +++


Streuobstwiese erhält Schafzaun
Nachdem die Streuobst-wiesenfläche und das Grün-land über Jahre nicht mehr genutzt waren, werden wir nun den natürlichen Kreislauf durch ökologisch ausgerichtete Schafhaltung wieder schließen. Die 126 abgelagerten schweren Eichen-pfosten für den zukünftigen Schafzaun haben wir heute trotz des Orkantiefs KIRSTEN gesetzt. Der Zaunbau soll noch vor Ostern erfolgen. Investition: € 2.300,00.

Seit heute bereichern auch 2 Bienenvölker die Streuobstwiese und werden dafür sorgen, dass die alten und neu gepflanzten Obstbäume und die noch einzusäende Wildblumenwiese zukünftig reiche Frucht und Samen tragen werden.


+++ 08.03.2008 +++
+++ Klein Verne, Kreis Paderborn, NRW +++


2. Landkauf Streuobstwiese
Nach dem Kauf der zwei in "grün" markierten Streuobstwiesen-Grundstücke hat sich unser Dranbleiben ein weiteres Mal gelohnt. 

Am 08.03.2008 wurden wir uns dank der Unterstützung des Amtes für Agrarordnung mit einem benachbarten Landwirt handels- einig und konnten knapp einen Morgen Wiese - in "rot" markiert - dazukaufen. Damit vergrößern wir dauerhaft den knappen Steinkauz-Lebensraum. 

Neue Obstbäume (alte Sorten) werden wir im Spätherbst 2008 pflanzen.


+++ 28.02.2008 +++
+++ Klosterfelde, Kreis Barnim, Brandenburg +++


Umbau des Dünenwaldes
Im warmen, ehemals licht-durchfluteten Dünenwald raubt die Traubenkirsche vielen auf lichte Wälder spezialisierte und oft auch gefährdete Tierarten wie z. B. der Roten Waldameise, dem Gartenrotschwanz und dem Wendehals den knappen Lebensraum.
Daher sind wir im Rahmen unseres Biotop-Optimierungs- programms im NSG "Torfstich Klosterfelde", Kreis Barnin da-bei, die massiv aufkommende "Späte Traubenkirsche" aus unserem 5,5 ha großen Dünenwald komplett zu entfernen.
Ende des 18. Jahrhunderts von Forstleuten in Deutschland als Boden-verbesserer auf schlechten Waldstandorten angepflanzt, verbreitete sich die "Späte Traubenkirsche" sehr schnell und unkontrolliert. Die in sie gesetzten forstwirtschaftlichen Erwartungen erfüllte sie nicht. Vielmehr schafft ihre Schnellwüchsigkeit und Wurzelsprossbildung unseren heimischen Wäldern große Probleme. Wegen der starken Beschattung durch den dichten Traubenkirschen-Aufwuchs kann eine natürliche Wald- verjüngung nicht mehr stattfinden. Mit dem Entfernen der Traubenkirsche sind wir daher auch bemüht, den heimischen Baumarten Stieleiche und Rotbuche früheren Lebensraum zurückzugeben. Investition: € 1.000,00.


+++ 18.02.2008 +++
+++ Klein Verne, Kreis Paderborn, NRW +++


Streuobstwiesen sichern Artenvielfalt
Im Rahmen unseres laufenden Steinkauz-Schutzprojekts "Kopfbaumpflege" im Pader- borner Land haben wir auch 
auf unseren Obstbaumwiesen 
in Klein Verne (Salzkotten) die Weidenbäume auf den Kopf zurückgeschnitten. So sichern wir dem Steinkauz und auch vielen anderen Tierarten wertvollen Lebensraum.
Die vierbeinigen Landschaftspfleger von Bio-Bauer Josef Manfraß in Verne haben Nachwuchs bekommen. Dem Kleinen sieht man seine zukünftige imposante Statur noch nicht an.
Zukünftig werden wir unsere Obstbaumwiesen im Rahmen einer stand-ortangepassten Landschaftspflege von Bio-Schafen und probehalber auch von Hochland-Rindern extensiv beweiden lassen.


+++ 14.02.2008 +++
+++ Thüle, Kreis Paderborn, NRW +++


Kopfbaumpflege - aktiver Steinkauzschutz
Im Rahmen unseres laufenden Steinkauz-Schutzprojektes "Kopfbaumpflege" im Pader-borner Land leisten derzeit bis zu 6 fachlich versierte Arbeits-kräfte entlang des Erlenbaches bei Thüle (Salzkotten) nicht ungefährliche Schwerstarbeit. Die Arbeit mit laufender Motor-säge ist in den spannungsge-ladenen Weidenbäumen nur mit entsprechenden Fachkennt-nissen und in vorgeschriebener Schutzkleidung erlaubt.
Geschneitelte (gepflegte) Weidenbäume sind sturmfester und ihre Baum-höhlen im Weidenkopf bieten den Steinkäuzen ideale Tagesverstecke und Brutplätze. Kopfweiden sind auch wahre Überlebensinseln für eine unglaubliche Vielzahl an Tierarten. Ein gealterter Kopfweidenbaum bietet vom Steinkauz über das Mauswiesel bis zum Schmetterling mehr als 300 teils gefährdeten Tierarten Unterschlupf, Nahrung und Brutplatz. 
Es lohnt sich allemal, um jeden einzelnen Kopfbaum zu kämpfen.


+++ 04.02.2008 +++
+++ Rietberg, Kreis Gütersloh, NRW +++


6 neue Steinkauz-
Brutröhren eingebaut

Eisregen, Schneeschauer, Ostwind - Naturburschenherz, was willst du mehr! 
Bis zum Sonnenuntergang des 02.02.2008 waren dann 6 neue Steinkauz-Brutröhren in bestens vorbereiteten alten Obstbäumen auf unserer Obstbaumwiese in Klein Verne, Kreis Paderborn und in der von uns gepflegten Kopfweiden-Allee bei Rietberg, Kreis Gütersloh eingebaut.
Besonders danken wir den Herren Herbert Wolf, Geschäftsführer der Biologischen Station Paderborner Land/ALA e.V., Delbrück und Markus Willeke, die für unsere Steinkauz-Schutzaktion ihre knappe Freizeit geopfert und uns tatkräftig und fachmännisch unterstützt haben.


+++ 30.01.2008 +++
+++ Rietberg, Kreis Gütersloh, NRW +++


Neue Steinkauz-Brutröhren in Kopfweiden
Der angekündigte Winterein-bruch am Faschingswochen-ende wird uns nicht daran hindern, in einer Kopfbaum-Allee bei Rietberg, Kreis Gütersloh und auf unserer Streuobstwiese in Klein-Verne, Kreis Paderborn mehrere mardersichere Steinkauz-Brutröhren in geeigneten Bäumen aufzubauen.
Der wichtige Pflegeschnitt der unten gezeigten Kopfbaum-Allee wurde von uns im Februar 2007 koordiniert und finanziert. Mit dem Anbringen von fachmännisch hergestellten Brutröhren in typischen Steinkauz-Lebensräumen verbessern wir das Brutplatzangebot und stärken damit die Chancen auf guten Bruterfolg der ca. 300 noch im Paderborner Land lebenden Steinkauz-Brutpaare.


+++ 17.01.2008 +++
+++ Klein Verne, Kreis Paderborn, NRW +++


Neue Heckenpflanzen von Streuobstwiese gestohlen
Bei einem Kontrollgang über unsere Obstbaumwiese mussten wir am 13.01.2008 feststellen, dass aus der von uns kürzlich gepflanzten Wildstrauchhecke mehr als 80 Wildrosensträucher aus- gegraben und gestohlen wurden. Dabei sind die Diebe ganz gezielt vorgegangen und haben die dornigen Rosentriebe mit einer Hecken- schere abgeschnitten, um an den dornenlosen Wurzelstock zu gelangen.
Wir werden bei der örtlichen Polizeidienststelle Strafanzeige gegen "Unbekannt" erstatten - erwarten aber, dass das Verfahren sehr schnell eingestellt werden wird. Soviel zum aktuellen Thema "Kriminalität".


+++ 05.01.2008 +++
+++ Barnin, Amt Crivitz, Mecklenburg-Vorpommern +++


Trafostation Barnin vor 
Abriss gerettet
Unter enormem Termin- und Entscheidungsdruck durch den regionalen Energieversorger haben wir als echte Nothelfer 3 Tage vor Weihnachten durch eine verbindliche Übernahmegarantie der Trafostation und eine Grundstückskaufzusage 
im Ort Barnin, Amt Crivitz, Mecklenburg-Vorpommern den kurzfristig geplanten Abriss der ausgedienten Trafostation verhindert.
Damit konnte das Trafohaus für den Umbau zu unserem 4. Artenschutz-turm für Gebäude bewohnende Tierarten gerettet werden. Der europaweit streng geschützten Schleiereule wird so auf Dauer ein geeigneter Brutraum gesichert. Vielerorts gehen wertvolle knappe Schleiereulen-Brutplätze weiter verloren.


+++ 20.12.2007 +++
+++ Unser Dank und beste Wünsche zu den Festtagen +++


Allen unseren großherzigen Spenderinnen und Spendern, Förderern, Kooperations- und Projektpartnern im Natur- und Artenschutz wünschen wir ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest und ein gutes, gesundes und erfolgreiches Neues Jahr 2008.

Dank Ihrer tatkräftigen Unter- stützung konnten wir im Jahr 2007 für gefährdete Wildtierarten und zum Erhalt der Artenvielfalt in Deutschland 15 Schutzprojekte erfolgreich realisieren. Auch im Jahr 2008 liegen große Herausforderungen im praktischen Natur- und Artenschutz vor uns, die wir nur mit Ihnen gemeinsam erfolgreich meistern können. Dafür bitten wir Sie auch weiterhin um Ihre engagierte und patenschaftliche Unterstützung.

Ihr Roland Tischbier, Geschäftsführer


+++ 03.12.2007 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++


Umweltpreis 2007 des Land- kreises Greiz für DieTierPaten
DieTierPaten und die Gemeinde Wünschendorf/Elster wurden am 03.12.2007 von der Landrätin Martina Schweinsburg mit einem Umweltpreis 2007 des Land- kreises Greiz für das Projekt "Artenschutzturm Untitz" ausge- zeichnet. Der Landkreis würdigt damit das gemeinsame nach- haltige Engagement im Bereich des Arten- und Naturschutzes und die mit dem Projekt verbundenen umweltpädagogischen Aktivitäten mit der Gebrüder-Grimm-Grundschule in Wünschendorf/Elster.


+++ 24.11.2007 +++
+++ Rüdigsdorf / Nordhausen, Thüringen +++


Ortstermin "Schutzmaßnahmen für unsere Bergwiesen"
Am 21.11.2007 trafen sich Roland Tischbier (Geschäftsführer "DieTierPaten") und Vertreter der Unteren Naturschutzbehörde (UNB) des Landkreis Nordhausen auf den Bergwiesen am Weidenberg, um dringende Maßnahmen zum Schutz der Bergwiesenflächen vor weiteren Schäden und Störungen durch Motorsport- und Freizeitaktivitäten abzustimmen. Von den geplanten Maßnahmen werden die bedrohte Wildkatze, die Blumenwiesen und fast 300 Schmetterlingsarten profitieren. Wegen der Dringlichkeit der Schutz-maßnahmen sagte Roland Tischbier deren Finanzierung zu.


+++ 23.11.2007 +++
+++ Kelbra, Landkreis Mansfeld-Südharz, Sachsen-Anhalt +++


Einweihung 3. Artenschutz-
und Vogelbeobachtungsturm

Am 22.11.2007 weihte Herr R. Teschke, Bürgermeister der Stadt Kelbra (Kyffhäuser) in Anwesen-
heit von geladenen Gästen und Medien den fertiggestellten neuen Artenschutz- und Vogelbeob- achtungsturm an der Staumauer der Talsperre Kelbra ein. Von seiner auf dem Dach gebauten Aussichtsplattform bietet das ehemalige Trafohaus nun ausge- zeichnete Beobachtungsmöglich- keiten der bis zu 30.000 Graukraniche, die auf ihrem Vogelzug regel- mäßig am Stausee Rast machen, sowie der vielen Tausend auf dem Stausee überwinternden Wasservögel (Enten-, Gänse- & Taucherarten). DieTierPaten haben diesen regional bedeutsamen Artenschutz- und Naturbeobachtungsturm mit € 5.600,00 wesentlich gefördert.


+++ 16.11.2007 +++
+++ Kelbra, Landkreis Mansfeld-Südharz, Sachsen-Anhalt +++


Einweihung 3. Artenschutz-
& Vogelbeobachtungsturm
Am 22.11.2007 wird Herr Teschke, Bürgermeister der Stadt Kelbra (Kyffhäuser), den fertig gestellten neuen Artenschutz- & Vogelbeobachtungsturm an der Staumauer der Talsperre Kelbra offiziell einweihen und seiner Bestimmung übergeben. Damit bietet das ehemalige Trafohaus mit seiner neu gebauten Aus-
sichtsplattform herausragende Möglichkeiten, die vielen Tausend auf dem Stausee überwinternden Wasservögel zu beobachten. DieTierPaten haben dieses regional bedeutsame Artenschutz- und Naturbeobachtungsprojekt mit € 5.600,00 wesentlich gefördert.


+++ 09.11.2007 +++
+++ Klein Verne, Kreis Paderborn, NRW +++


Erweiterung Streuobstwiese -
Obstbaum-Pflanzarbeiten

Trotz widrigen Wetters hat die Firma "GRÜNWERK" am 09.11.2007 die Obstbaum-Pflanz- und Befestigungsarbeiten auf unserer neuen Streuobstfläche zu einem guten Ende gebracht. Jeder Obstbaum ist nun mit einem Wühlmausschutz im Boden und einem Wild- und Schafschutzzaun um den Stamm bestens versorgt. Die noch geplanten zwei Wildsträucher- hecken aus Haselnuss, Wildrosen und Weißdorn als Lebens- und Fluchtraum für Rebhühner und andere Tierarten der offenen Feldflur werden Ende November gepflanzt.


+++ 08.11.2007 +++
+++ Klein Verne, Kreis Paderborn, NRW +++


Erweiterung Streuobstwiese -
Obstbaum-Pflanzarbeiten
Die Landschaftsbaufirma "GRÜNWERK" hat am 07.11.2007 bei strömendem Regen, starkem Wind und schwerem Ackerboden die Arbeiten auf unserer neuen Streuobstfläche fortgesetzt und sämtliche Haltepfosten für die neuen Obstbäume eingerammt. Auch die ersten Obstbäume sind schon gepflanzt und fachmännisch befestigt.


+++ 05.11.2007 +++
+++ Klein Verne, Kreis Paderborn, NRW +++


Beginn der Obstbaumpflanzungen zur Erweiterung unserer Streuobstwiese
Die Landschaftsbaufirma "GRÜNWERK" hat auf der von uns gekauften 2.130 m² großen Ackerfläche neben unserer Streu- obstwiese in Klein Verne die großen Pflanzlöcher für die neuen Obstbäume ausgehoben. Wir pflanzen nur regionale alte Obstbaumsorten wie z.B. Jakob Lebel, Roter Berlepsch, Dülmener Rosenapfel und Birne Gute Luise. Unser Ziel ist, dort für den Steinkauz schnell eine Lebensraum-Aufwertung zu erreichen. Deshalb sind die neuen Obstbäume mit Wurzelballen und einem Stammumfang bis 12 cm bestellt. Die Baumpflanzarbeiten werden in den nächsten Tagen trotz der nasskalten Witterung durchgeführt. Über den Fortgang der Obstbaum-Pflanzaktion werden wir Sie hier aktuell informiert halten.


+++ 24.10.2007 +++
+++ Klosterfelde, Kreis Barnim, Brandenburg +++


Torfstich Klosterfelde - Landschaftspflegearbeiten
Nachdem alle Wiesenvögel wie Kiebitz, Braunkehlchen und Wachtelkönig (RL: vom Aus-
sterben bedroht) in den Süden abgereist sind, werden wir noch im November 2007 dringend anstehende Landschaftspflege-arbeiten in den Niedermoor-wiesen durchführen.
Priorität haben dabei das ab-schnittsweise Ausmähen der Hochstaudenfluren auf den Uferwiesen am Torfsee und das Einschlagen von Eichenpfosten auf 
den Wiesenflächen der Braunkehlchen-Brutreviere als neue Sitz- und Singwarten.


+++ 23.10.2007 +++
+++ Bebersee, Kreis Uckermark, Brandenburg +++


Still ruht der Kleine Gollinsee
Bei unserem aktuellen Ortstermin zeigte sich unser "Kleiner Gollin-
see" im schönsten Herbstlicht. Bis auf die Kormorane waren alle anderen Wasservögel "verreist".
Erfreulich ist, dass sich nach unserer Müll-Reinigungsaktion entlang der Seeufer in 2006 die Ufervegetation wieder regeneriert - und sich auch der Röhrichtgürtel am Erlenbruchwald wieder schließt. Das wird die Kraniche bei ihrer Rückkehr im zeitigen Frühjahr 2008 sehr freuen!


+++ 18.10.2007 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Ostthüringen +++


Nachwuchs-Scouts 
an der Weida

Unsere TierPaten-Nachwuchs-Scouts Lukas und Paul (v.l.n.r.) kennen jeden Kieselstein an der Weida und schützen dort die Eisvögel und Wasseramseln.


+++ 17.10.2007 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Ostthüringen +++


Hochwasser an der Weida
Wie richtig und wichtig unsere Landkäufe in der Flussaue der Weida für Mensch und Tier sind, zeigt Ihnen das aktuelle Foto von den Kopfweiden entlang unserer Uferwiesen. Hier haben wir Ihnen den Hochwasserstand der Weida am 02.10.2007 eingezeichnet. Die Hochwasserkante ist auch an dem angeschwemmten Holz und Treibgut in den Weidenbäumen gut zu erkennen.


+++ 16.10.2007 +++
+++ Schmölln, Kreis Altenburg, Thüringen +++


Umbauarbeiten zum
2. Artenschutzturm
Die Umbauarbeiten am alten Trafohaus in Schmölln, Ost-
thüringen zu unserem 2. Arten-
schutzturm gehen gut voran. 
Der neue Dachstuhl wurde am 04.10.2007 errichtet. 
Derzeit zimmert Roland Peters in Bürgerarbeit des naterger e.V. im Dachstuhl das neue Fledermaus-Sommerquartier, den Schleier-
eulenkasten und den Dohlen-Brutkasten. Die Dacheindeckung soll bis 26.10.2007 erfolgen. Unsere Investitionskosten für den Arten-
schutzturm Schmölln betragen ca. Euro 6.600,00.


+++ 10.10.2007 +++
+++ Berlin / Bonn / München +++


NABU e.V. und LBV haben den Kuckuck zum Vogel des Jahres 2008 gekürt.
Damit wird eine symbolträchtige Vogelart in den Blickpunkt der Öffentlichkeit gerückt, die wohl wie keine andere Art Opfer des Klimawandels wird. Die Wirts-
vögel des Kuckucks, allen voran der Teichrohrsänger und auch Grasmücken-Arten, kommen inzwischen bis zu 10 Tage früher aus ihren Winterquartieren nach  Deutschland zurück und beginnen auch früher mit ihren Bruten. Der Kuckuck kommt aber wie seit alten Zeiten pünktlich wie eine Kuckucksuhr - und damit leider zunehmend zu spät, um seinen Wirtsvögeln ein Ei ins Nest zu legen! Der Ruf des Kuckucks erklingt immer seltener. Um 20-30 Prozent sind seine Bestände schon zurückgegangen. 
Auf unseren Landkauf-Projektflächen im "Torfstich Klosterfelde" und am "Kleiner Gollinsee", Brandenburg ist der Ruf des Kuckucks ab Mai noch regelmäßig zu hören.


+++ 09.10.2007 +++
+++ Schmölln, Kreis Altenburg, Thüringen +++


Umbauarbeiten zum 
2. Artenschutzturm
Die Umbauarbeiten am alten Trafohaus in Schmölln, Kreis Altenburg, Ostthüringen zu unserem 2. Artenschutzturm gehen weiter zügig voran. 
Wie geplant, wurde der neue Dachstuhl am 04.10.2007 errichtet und mit der Dach-
eindeckung begonnen. Wesentliche Umbauarbeiten werden in Bürgerarbeit des naterger e.V. unter fachlicher Anleitung realisiert. 
Unsere Investitionskosten für diesen Artenschutzturm betragen ca. 
Euro 6.600,00.


+++ 02.10.2007 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Ostthüringen +++


Hochwasser an der Weida
Wie richtig unsere Entscheidung für die Landkäufe an der Weida ist, zeigt das aktuelle Hoch-
wasser. Die freie Flussaue erlaubt dem Hochwasser ein Ausbreiten in die Aue-Wiesen - ohne Schäden anzurichten!


+++ 26.09.2007 +++
+++ Kelbra, Landkreis Mansfeld-Südharz, Sachsen-Anhalt +++


3. Artenschutz- und Vogelbeobachtungsturm -
Umbau-Arbeiten
DieTierPaten sind maßgeblicher finanzieller Förderer dieses Natur- 
schutzprojekts. 
Das alte Trafohaus wird zu einem einzigartigen Artenschutz- und Vogelbeobachtungsturm unmittel-
bar hinter dem Deich am Stausee Kelbra (ca. 600 ha Wasserfläche) an der Landesgrenze Sachsen-Anhalt zu Thüringen umgebaut.
Auf dem Stausee überwintern und rasten während der Vogelzugzeiten 
im Frühjahr und Herbst tausende Wasservögel. Darunter auch so seltene und bedrohte Arten wie der Schwarzhalstaucher. Die Vielfalt der Wasservögel kann zukünftig vom Dach des Artenschutz- und Vogel-beobachtungsturms bestens beobachtet werden.
Unser vertraglich vereinbarter Förderzuschuss beträgt EUR 5.600,00.


+++ 25.09.2007 +++
+++ Schölln, Kreis Altenburg, Thüringen +++


Umbau-Arbeiten zum 
2. Artenschutzturm
Die Umbauarbeiten am alten Trafohaus in Schmölln, Kreis Altenburg, Ostthüringen zu unserem 2. Artenschutzturm gehen zügig voran. Wenn es das Wetter zulässt, sollte der neue Dachstuhl bis zum 04.10.2007 errichtet und das Dach einge- deckt sein. Die Fertigstellung unseres 2. Artenschutzturms ist für die 3. Oktoberwoche 2007 geplant.


+++ 11.09.2007 +++
+++ Schmölln, Kreis Altenburg, Thüringen +++


2. Artenschutzturm im Umbau
Die bemerkenswert große, positive Resonanz der breiten Öffentlichkeit und der Medien auf die Einweihung unseres 1. Artenschutzturms für Gebäude bewohnende Tierarten in Wünschendorf/Elster hat uns ermutigt, ein weiteres altes Trafohaus in Schmölln, Kreis Altenburg/Ostthüringen zu unserem 2. Artenschutzturm umzubauen. Beginn der Bauarbeiten war Ende Juli 2007. 

Die Fertigstellung und Einweihung ist für Mitte Oktober 2007 geplant. 
Dank sagen wir an dieser Stelle dem eingetragenen Verein naterger e.V., Weida/Ostthüringen, der uns im Rahmen seines satzungsgemäßen Auftrags mit "Bürgerarbeit" an Ort und Stelle handwerklich tatkräftig unterstützt. Unsere Investition für dieses Artenschutzprojekt wird bei ca. Euro 6.600,00 liegen. 


+++ 01.09.2007 +++
+++ Oerlinghausen, Kreis Lippe, NRW +++


2 sichere neue Brutplätze für das Uhu-Paar
Am 01.09.2007 haben wir in Kooperation mit dem  NABU e.V. Kreisverband Lippe und der Freiwilligen Feuerwehr im Kalksteinbruch Oerlinghausen, Kreis Lippe zwei neue Steinschlag sichere Uhu-Bruthöhlen in die Felswände eingebaut. Damit wurde der akute Mangel an sicheren Bruthöhlen im Steinbruch behoben. Das Uhu-Paar hat nun wieder gute Chancen, dort regelmäßig erfolgreich zu brüten und Junge großziehen zu können. Dies ist zwingende Voraussetzung für die dauerhafte Stärkung und Sicherung der nur 6 –7 Brutpaare umfassenden Uhu-Population im Teutoburger Wald.


+++ 17.08.2007 +++
+++ Oerlinghausen, Kreis Lippe/NRW +++


Neue, sichere Brutplätze für das Uhu-Paar im Steinbruch
Am 12.08.2007 haben wir mit unserem Projektpartner, dem NABU e.V. Kreisverband Lippe bei einer Ortsbegehung im Kalksteinbruch Oerlinghausen, Kreis Lippe/NRW die Standorte für zwei neu zu bauende steinschlagsichere Uhu-Bruthöhlen festgelegt. 
Wegen der bereits einsetzenden Herbstbalz der Uhus und dank der zugesagten Sicherungsunterstützung durch die Freiwillige Feuerwehr wird diese Uhu-Schutzaktion kurzfristig am 01.09.2007 durchgeführt.
Nach dem Bau der Bruthöhlen wird das Uhu-Paar im Steinbruch wieder regelmäßig erfolgreich Junge großziehen können und damit die Uhu-Population im Teutoburger Wald sichern und stärken.

 

+++ 19.07.2007 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Thüringen +++

Am 17.07.2007 war der große Tag für die Gebäude bewohnenden Tierarten in Wünschendorf/Elster im OT Untitz. An diesem Tag wurde von Roland Tischbier, Geschäftsführer der gemeinnützigen Gesellschaft „DieTierPaten“ mbH, vor Ort in Anwesenheit von fast 100 Schülerinnen und Schülern und den Lehrerinnen der Gebrüder-Grimm-Grundschule, vielen geladenen Gästen, interessierten Bürgerinnen und Bürgern aus Wünschendorf/Elster und Umgebung sowie Vertretern der regionalen Medien die Einweihung und die Präsentation des neuen Artenschutzturms vorgenommen.

DieTierPaten investierten in dieses beispielhafte Artenschutzprojekt aus bundesweiten Spendengeldern ca. 15.500 Euro.

 

+++ 16.07.2007 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Thüringen +++
Am 17.07.2007 erfolgt im Rahmen der Einweihung und Präsentation der neuen Artenschutzturms Wünschendorf/Elster - OT Untitz auch die Preisverleihung in dem von uns ausgeschriebenen Mal- und Bastelwettbewerb für die Gebrüder-Grimm-Grundschule Wünschendorf/Elster zu dem Thema: Artenschutzturm Untitz – für Gebäude bewohnende Tierarten. Selten haben wir derart engagierte und kreative Schülerinnen, Schüler und auch Lehrerinnen erlebt - und so wird uns heute die Wahl der Gewinner aus über 100 eingereichten Kunstwerken nicht leicht fallen.
 

+++ 10.07.2007 +++
+++ Frankfurt am Main, Hessen +++
Die Tierärztin Christiane Haupt berichtet aus der Mauersegler-Rettungsstation von einer dramatischen Entwicklung bei der Patientenzahl. Ursache sind die seit Wochen anhaltende nasskalte Witterung und akuter Nahrungsmangel für die Jungsegler und Mauersegler-Altvögel. Derzeit sind 145 Mauersegler, teils extrem unterernährte Jungvögel, in der Obhut der Station. Am 08.07.07 wurden sogar 5 Jungsegler aus Mailand, Italien zur Rettung in die Mauerseglerstation eingeliefert.
 

+++ 09.07.2007 +++
+++ Warnemünde, Mecklenburg- Vorpommern +++
Eine Spenderin schickte uns von der Ostsee das Foto einer jungen Rauchschwalbe am Hafen mit dem Titel:
"Bin mal gespannt, wann die Reise endlich los geht ?!"
 

 

+++ 07.07.2007 +++
+++ Nordhausen, Thüringen +++
Seit 04.07.2007 beweidet unser Vertrags-Schäfer mit seiner Schafherde unsere 12,8 ha Bergwiesenflächen am Weidenberg und am Domholz im Rahmen der mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreis Nordhausen (UNB) vereinbarten Landschaftspflegemaßnahmen. Die extensive Beweidung mit einer wandernden Schafherde, die nachts außerhalb der Bergwiesen gepfercht wird, reduziert die Nährstoffzufuhr, hält aufkommende Sträucher kurz und die Wiesenflächen offen und sichert damit vielen teils stark gefährdeten Wildblumenarten wertvollen Lebensraum. Davon wiederum profitieren die mehr als 300 dort noch vorkommenden Schmetterlingsarten.
 

+++ 04.07.2007 +++
+++ Frankfurt am Main, Hessen +++
DieTierPaten finanzieren im Rahmen der Förderung der Mauersegler-Rettungsstation in Frankfurt am Main für 3 Monate die Beschäftigung einer € 400,00-Arbeitskraft, um das ehrenamtliche Rettungsteam und die Tierärztin Christiane Haupt ein wenig zu entlasten.
 

+++ 03.07.2007 +++
+++ Wünschendorf/Elster OT Untitz, Thüringen +++
1. Artenschutzturm für Gebäude brütende Tierarten fast fertig umgebaut.
Baubeginn der Trockenmauer vor dem Artenschutzturm als dauerhafter, sicherer Lebensraum für Berg- und Zauneidechsen.
 

+++ 29.06.2007 +++
+++ Torfstich Klosterfelde, Wandlitz, Brandenburg +++
Im Torfstich Klosterfelde brüteten 3 Pirolpaare und zogen erfolgreich ihre Jungen groß.
Sämtliche von uns aufgehängten 30 Nistkästen im Bereich des Dünenwaldes waren mit Vogelnestern belegt. Besonders erfreulich: erstmals seit Jahren brütete wieder ein Gartenrotschwanz erfolgreich.
 

+++ 27.06.2007 +++
+++ Paderborner Land, Verne, NRW +++
Die von uns am 22.06.2007 durch Kauf gerettete Streuobstwiese zum dauerhaften Schutz des Steinkauz-Lebensraums wurde im Rahmen von Landschaftspflegearbeiten gemäht. Das fördert die Artenvielfalt der Wiesenpflanzen und schafft damit zukünftig auch dem Rebhuhn eine bessere Nahrungsbasis an Samen verschiedenster Wildstauden.
 

+++ 12.06.2007 +++
+++ Wünschendorf /Elster OT Veitsberg, Thüringen +++
Erstmals seit der Wiedervereinigung in 1990 wurde auf den von uns gekauften Uferwiesen an der Weida ein Schwarzstorch bei der Nahrungssuche im Uferbereich beobachtet.
 

+++ 30.05.2007 +++
+++ Wünschendorf /Elster OT Veitsberg, Thüringen +++

Die in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Wünschendorf/Elster durchgeführten Mäharbeiten Ende September 2006 auf unseren Grundstücken in der Flussaue der Weida haben im März/April/Mai diesen Jahres zu einer seit langem nicht mehr beobachteten Blütenfülle von Schneeglöckchen, des Wiesengoldsterns und der roten Taubnessel geführt.