DieTierPatenArtenschutzturm Wünschendorf / ElsterEisvogel im WeidatalFischotterportraitUnsere Bachwiesen im Murnauer Moos, Bayern
Spendenprojekt
September 2017
Zugvogelmord auf Zypern
… jetzt mit Freibrief der
zypriotischen Regierung!
Die Konsequenz: Volle
Teller für Gourmets, leere
Gärten für uns alle!



Zypriotische Zugvogel-Spezialität Ambelopoulia © CABS

Die auf massiven Druck der
Jagd- und Wilderer-Lobby
von der zypriotischen
Regierung überarbeiteten
und im Juli vom zyprio-
tischen Parlament verab-
schiedeten Vogelschutz-
gesetze garantieren nun
geradezu paradiesische
Zustände für Zugvogel-
wilderer. Die gehen diesen
Herbst während der Vogel-
zugzeit noch entspannter in
ihre Gärten, Olivenbaum-
plantagen und in öffent-
liches Gelände, packen aus
ihren Schuppen oder Pick-
ups perfekt vorbereitete
Nylon-Fangnetze oder
Leimruten aus und bauen
diese tausendfach
zwischen Olivenbäumen
und Sträuchern auf.


Singvogelopfer der Profitgier
© SPA

 
Der Besitz und die Nutzung
der von der EU-Vogel-
schutzrichtlinie ausdrücklich
verbotenen elektronischen
Vogellockanlagen, Leim-
ruten und Fangnetze sind
nunmehr auf Zypern nur
noch eine Ordnungswidrig-
keit und kein Straftat-
bestand mehr. Selbst für
hartgesottene Wieder-
holungstäter bleibt es bei
einer Ordnungswidrigkeit
ohne Strafanzeige! Das
Strafmaß (Bußgeld) wurde
derart abgesenkt, dass sich
bei der illegalen Vogel-
fängerei erwischte Vogel-
wilderer dieses mit dem
Verkauf von erneut gemor-
deten Zugvögeln in nur
wenigen Vogelfangtagen
„bar zurückverdienen“ können.
 

An Leimrute verendeter stark bedrohter Wendehals © SPA

Die Vogelschutzaktivisten
unseres Partners „Komitee
gegen den Vogelmord“ und
unserer Stiftung machen
sich daher auf neuerliche
unangenehme Erfahrungen
mit kriminellen Vogelwilde-
rern gefasst, da auch die
Einsatzbereitschaft der
zypriotischen Polizeibeam-
ten der Anti-Wilderei-Einheit
APS (Anti Poaching Squad) für die Unterstützung unse-
rer Zugvogelschutzarbeit
noch nicht verbindlich
abgestimmt ist.


Abbau Leimruten aus Loquat-Baum © SPA_CH

Es bleibt also zur Sicher-
heit der Aktivisten bei den
nächtlichen Einsätzen, bei
denen illegal aufgebaute
elektronische Vogellock-
anlagen und aktive Vogel-
fangplätze observiert,
mittels GPS-Daten und
Bildmaterial dokumentiert
und frühmorgens an die
Polizei gemeldet werden.
Vogelfanganlagen auf
öffentlichem Gelände, die
von der Polizei trotz unserer
Meldung nicht zeitnah ab-
gebaut werden, bauen
unsere Vogelschützer in
Eigenregie ab und ver-
nichten diese.


Vogelfangnetzanlage mit Singvogelopfern © SPA

Singvögel sind überwie-
gend nachts auf Vogelzug
und geraten angelockt
durch elektronische
Lockanlagen in die teils
riesigen Fangnetzanlagen.
Tagsüber gehen unsere
Zugvögel auf Insektenjagd.
Dafür nutzen sie bevorzugt
freie, gut anzufliegende
Äste in Bäumen und Sträuchern. Die gut sicht-
bar ausgelegten klebrigen
Leimruten sind scheinbar
ideale Ansitzplätze… eine
fatale und tödliche Ein-
schätzung. Von den aus-
gelegten Leimruten gibt es
kein Entrinnen. Das Sprich-
wort: „Sie/er ist mir auf den
Leim gegangen“
beschreibt
die unheilvolle Konsequenz
dieser Fallentechnik!


Mönchsgrasmückenweibchen gefangen an Leimrute © SPA

Bei ihren verzweifelten
Fluchtversuchen reißen
sich die auf den Leim
gegangenen Zugvögel ihre
Federn aus, verteilen den
Leim immer tiefer im
Gefieder oder verschlucken
ihn. Die Vogelopfer hängen
dann meist stundenlang
kopfüber in der prallen
Sonne, bis zur totalen
Erschöpfung und einem
langsamen qualvollen Tod.
Noch lebende Singvögel
werden von Vogelwilderen
mittels eines Zahnstochers
getötet, der durch den
zwangsweise geöffneten
Schnabel ins Vogelhirn
gestoßen wird!


Bienenfresser gefangen an
Leimrute © CABS


Bei unserem Herbst-
Vogelschutzcamp-Einsatz
2017 werden die Vogel-
schützer die uns bekannten
mehr als 520 illegalen
Fanganlagen mehrfach
kontrollieren und verstärkt
auch Fotofallenkameras
einsetzen, um Vogel-
wilderer zu identifizieren
oder idealerweise in
flagranti zu erwischen.


Tagesausbeute abgebaute Leimruten © SPA_CH

Allein in der Republik
Zypern werden jedes
Jahr noch immer bis zu
2,5 Millionen Zugvögel
gefangen und meist qual-
voll getötet. Fast alle ge-
mordeten Zugvogelarten
sind europaweit streng
geschützt. Das allerdings
interessiert die mafiös
organisierten Vogelwilderer
und auch die Mehrheit der
zypriotischen Parlaments-
abgeordneten nicht - zu
groß ist der Profit aus dem
illegalen Zugvogelfang.


Gefangen an Leimruten - Mönchsgrasmücken + Gartenrotschwanz © CABS

Zur Deckung der mehrwöchigen Vogelschutzcamp-Einsatzkosten im Herbst
2017 benötigen wir ca.
24.800 Euro. Bitte unter-
stützen Sie dieses
engagierte Zugvogel-
Rettungsprojekt. Ihre
Spende von vielleicht
15, 25 oder 50 Euro macht
unsere Einsätze überhaupt
erst möglich und stärkt
uns im Kampf gegen die
Zugvogelwilderer. Danke!
 
News-Archiv

Jahresauswahl:

+++ 23.12.2013 +++
+++ Bielefeld, NRW +++

Weihnachts- und Neujahrsgrüße
Mit einem von Herzen kommenden Dankeschön für  Bild 1
Weihnachts- und Neujahrsgrüße
Mit einem von Herzen kommenden Dankeschön für die großherzige und vertrauensvolle Zusammenarbeit im Jahr 2013 wünschen wir allen unseren engagierten Spenderinnen & Spendern, unseren Förderen und allen Artenschutz-Projektpartnern im Netzwerk unserer Stiftung ein gesegnetes und besinnliches Weihnachtsfest im Kreise lieber Menschen, ein paar geruhsame Tage "zwischen den Jahren" und ein gutes, gesundes und friedvolles Neues Jahr 2014.
Bleiben Sie unserer Stiftungsarbeit bitte auch im neuen Jahr weiter engagiert und patenschaftlich verbunden. Wir haben für 2014 bedeutende und couragierte Natur- und Artenschutzprojekte in Arbeit, für deren Realisierung wir um Ihre anhaltende Unterstützung bitten.
Ihr
Roland Tischbier
Vorstandsvorsitzender
Weihnachts- und Neujahrsgrüße
Mit einem von Herzen kommenden Dankeschön für d - Bild 2 Weihnachts- und Neujahrsgrüße
Mit einem von Herzen kommenden Dankeschön für di - Bild 3
+++ 22.12.2013 +++
+++ Sardinien, Republik Italien +++

Während des 2. Sardinien-Vogelschutzcamps zerstörte Schlingenfallen retten weitere 
110.000 Singvogelle Bild 1
Während des 2. Sardinien-Vogelschutzcamps zerstörte Schlingenfallen retten weitere
110.000 Singvogelleben!

Aktuelle Informationen aus dem zweiten Vogelschutzcamp auf Sardinien Anfang Dezember 2013:
trotz wiederholter schwerer Regenfälle und unter schwierigsten Einsatzbedingungen wurden in weiteren 8 Einsatztagen von unseren Vogelschützern insgesamt weitere 3.131 Schlingenfallen abgebaut und der italienischen Forstpolizei übergeben: 2.047 Baumfallen, 1.084 Bodenfallen und 2 Vogelfangnetze. Sämtliche Vogelfallen-Befestigungskonstruktionen wurden vor Ort zerstört! Insgesamt wurden damit von Vogelschützern in den beiden bisherigen Sardinien-Vogelschutzcamps 6.486 Schlingenfallen zerstört und so in der bis Anfang Januar andauernden Vogelfang-Saison schon bis zu 210.000 Singvögeln das Leben gerettet. Drei Vogelwilderer wurden inflagranti erwischt und überführt.

Das 3. Sardinien-Vogelschutzcamp steht unmittelbar vor seinem Beginn und wird auch während der kommenden Festtage bis Anfang Januar 2014 andauern. Ausdrücklicher Dank an dieser Stelle an alle Vogelschutzaktivisten, die im ehrenamtlichen Einsatz die Weihnachtsfeiertage und das Neujahrsfest fern der Familien und Freunde im sardischen Berg- und Buschland zum Schutz mitteleuropäischer Zugvögel verbringen!
Während des 2. Sardinien-Vogelschutzcamps zerstörte Schlingenfallen retten weitere 
110.000 Singvogelleb - Bild 2 Während des 2. Sardinien-Vogelschutzcamps zerstörte Schlingenfallen retten weitere 
110.000 Singvogellebe - Bild 3
+++ 09.12.2013 +++
+++ Sardinien, Republik Italien +++

Bisher zerstörte Schlingenfallen retten 100.000 Singvogelleben!
Aktuelle Information aus dem Bild 1
Bisher zerstörte Schlingenfallen retten 100.000 Singvogelleben!
Aktuelle Information aus dem 1. Sardinien-Vogelschutzcamp im November 2013: In den ersten 10 Einsatztagen wurden trotz der schweren Regenfälle und Überschwemmungen von den Vogelschützern insgesamt 3.355 Rosshaarschlingenfallen gefunden und zerstört! Damit haben die Vogelschützer für die nächsten Wochen mehr als 100.000 Singvögeln das Leben gerettet. Drei Vogelwilderer wurden inflagranti erwischt und überführt. Beweis dafür, dass der Schwarzmarkt-Profit mit illegal getöteten Singvögeln gierig macht.
Das 2. Sardinien-Vogelschutzcamp hat am 01.12.2013 begonnen.
Ein 3. Vogelschutzcamp, zunächst nicht geplant, wird nun während der kommenden Festtage durchgeführt.
Bisher zerstörte Schlingenfallen retten 100.000 Singvogelleben!
Aktuelle Information aus dem  - Bild 2 Bisher zerstörte Schlingenfallen retten 100.000 Singvogelleben!
Aktuelle Information aus dem 1 - Bild 3
+++ 02.12.2013 +++
+++ Murnau, Kreis Garmisch-Partenkirchen, Bayern +++

Sanierungsbedürftiges Stadl im Murnauer Moos wird Artenschutzgebäude
Unsere Stiftung ko Bild 1
Sanierungsbedürftiges Stadl im Murnauer Moos wird Artenschutzgebäude
Unsere Stiftung konnte dank eines großherzigen Förderers und vieler Einzelspenden im Jahr 2012 im Kernbereich des Naturschutzgebietes "NSG Murnauer Moos" die für den Artenschutz im Murnau Moos wichtigen und ökologisch wertvollen 4,0 ha großen Bachwiesen kaufen.
Seitdem haben wir dort mit der organisatorischen Unterstützung der UNB des Landkreis GAP mehrere Biotop-Optimierungsarbeiten durchgeführt. Da wurden u.a. von unseren Bachwiesen Bauschutt und Holzreste eines zusammengebrochenen Stadls entfernt; der ca. 1,0 ha große dunkle Fichtenforst wurde durch selektive Einzelstammentnahme aufgelichtet, um für den Moorboden wieder Licht und Luft zu schaffen.
Zur Verbesserung der Wasserverhältnisse im Moos ist im Winter 2013/2014 bei starker Frostlage die Verlegung des derzeit begradigten Weidmoosgrabens in sein historisches Bachbett geplant!
Aktuell sanieren wir das einsturzgefährdete Holzstadl auf unserem Bachwiesen-Grundstück und bauen dieses zu Deutschlands 1. Artenschutz-Stadl (Holzkonstruktion) um!
Zusätzlich zu 14 Spezial-Nisthöhlen, Nistkästen & Fledermaus-Fassadenflachkästen wird der Stadl-Dachstuhl komplett zum Fledermaus-Sommerquartier umgebaut. Auch für Hornissen und Solitärbienen werden spezielle Nistmöglichkeiten geschaffen!
All dies ist nur dank eines großherzigen Sponsors möglich, dem der Erhalt der Artenvielfalt im Murnauer Moos ganz besonders am Herzen liegt. Dafür auch an dieser Stelle unser ganz herzlicher Dank!
Die Investitionskosten für das komplett hergerichtete Artenschutzgebäude werden ca. 19.800,00 EUR betragen.
Sanierungsbedürftiges Stadl im Murnauer Moos wird Artenschutzgebäude
Unsere Stiftung kon - Bild 2 Sanierungsbedürftiges Stadl im Murnauer Moos wird Artenschutzgebäude
Unsere Stiftung konn - Bild 3
+++ 27.11.2013 +++
+++ Bielefeld +++

Stimmt!  Für die Katz ist auch die Testbewertung von Naturschutz- organisationen durch Stiftung Warentest  Bild 1
Stimmt! Für die Katz ist auch die Testbewertung von Naturschutz- organisationen durch Stiftung Warentest (SW)
Hätten wir geahnt, wie pauschal SW die Arbeit unserer Stiftung in ein “starres“ Bewertungsschema presst, hätten wir uns nicht die Arbeit gemacht, freiwillig unsere knappe Zeit für die Bereitstellung sämtlicher Stiftungsunterlagen und die Beantwortung eines umfangreichen Fragebogens zu opfern.
Unser einziger Fehler war, dass wir trotz hoher Arbeitsbelastung und akutem Zeitmangel nicht den Mut hatten, der freiwilligen Zusammenarbeit mit SW eine Absage zu erteilen. Es wäre für uns besser gewesen, uns in der SW-Bewertungsspalte „Die Verweigerer“ wiederzufinden. Da stünden wir heute nämlich besser da! Oder frei nach Ulrich Wickert: „Der Ehrliche ist der Dumme!“

Der SW-Testbogen und das Bewertungsschema vermischen „Äpfel mit Birnen“, weil sie Naturschutzorganisationen miteinander vergleichen, die hinsichtlich ihrer Einnahmen-Struktur, ihrer Personalstärke und ihrer Naturschutzprojektschwerpunkte unterschiedlicher nicht sein können.
Da steht unsere Stiftung mit 1,6 Mio. Euro Einnahmen (nur Spenden) und nur 2,5 MitarbeiterInnen im direkten Vergleich mit Naturschutzorganisationen, die mehr als
20,0 Mio. Euro Einnahmen, mehr als 200 MitarbeiterInnen und mehrere Hunderttausend zahlende Mitglieder haben.
Während große Organisationen millionenschwere Kampagnen ohne SW-Kritik als ordnungsgemäß anerkannt bekommen, hat sich SW angemaßt, die Kosten unserer anerkannt wirkungsvollen Vogelschutzkampagne „STOP dem Vogelmord ®“ überwiegend als (schädliche) Werbung zu disqualifizieren. Unsere Verwaltungskosten liegen nachweislich und jederzeit belegbar unter 10% unserer Einnahmen und erfüllen damit selbst kritische Betrachtungsweisen.
Unserer Stiftung deshalb unwirtschaftliches Arbeiten vorzuhalten ist unseriös und stiftungsschädigend.
Unbestritten benötigen größere Organisationen umfangreiche formalisierte Anti-Korruptions-, Reiseregel-, Verfahrens-, Abstimmungs-, Verhaltens- und Controlling-Regelwerke. Wir haben für die 2,5 MitarbeiterInnen (inklusive 2 Vorstandsmitglieder) unserer Stiftung solide strukturierte Arbeitsverträge und interne Aufgabenbeschreibungen, die verbindlich sind. Wir arbeiten auf Basis von genehmigten Planungen und regelmäßigen Berichterstattungen an unseren Stiftungsratsvorsitzenden, der zugleich ein monatliches Finanz-Controlling durchführt. Für alle Ausgaben und Kosten gilt bei uns das 4-Augen-Prinzip.
Dies als niedrige Kontrolle und schlechte Organisation abzuqualifizieren ist unangemessen.
SW unterstellt uns unzureichende Transparenz! Klicken Sie doch einfach auf unserer Homepage die Seite „Über uns“ an, dann finden Sie dort: unsere Satzung, unsere satzungsgemäße Mittelverwendungsrechnung, unsere Vermögensstrukturen (Grundstücke, Artenschutztürme), unsere Förderzuschüsse für Artenschutzprojekte und unsere Geschäftsberichte. Um diese zu lesen und zu verstehen, benötigen Sie keine „Bilanzbuchhalter-Prüfung“.
Wenn Sie weitergehende Fragen haben, erreichen Sie uns unter den auf der Homepage-Startseite angegebenen Kontaktdaten.


+++ 09.11.2013 +++
+++ Syrakus, Sizilien, Republik Italien +++

   
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+++ Breaking News +++
Stiftung erhält Auktions-Zuschlag für 
83,1 ha großes Feuchtgebiet “Pantano Cuba” an der Südküste Siziliens (Republik Italien)!

Die Stiftung Pro Artenvielfalt (SPA) hat 
am 8. November 2013 in Syrakus (Sizilien) bei einer Zwangsversteigerung den Zuschlag für das 83,1 Hektar große Feuchtgebiet „Pantano Cuba“ an der Südküste von Sizilien erhalten. 

„Pantano Cuba“ mit seiner großen Süßwasserlagune, seinen flächenhaften Schilf- und Röhrichtbeständen und den dazu gehörenden angrenzenden mediterranen Strauchsteppenflächen (Maccia) ist einer der wichtigsten Zugvogel-Rast- und Nahrungsplätze auf der mittleren Südeuropa-Vogelzugroute von Nord-/Mitteleuropa nach Afrika. 

In diesem Feuchtgebiet wurden in den letzten Monaten mehr als 220 Vogelarten gezählt. Davon allein 85 bis 90 Zugvogelarten, Wat- und Wasservögel, Greifvögel und Singvögel, die das „who is who“ der europäischen Zugvogelwelt repräsentieren. Die Anzahl der Zugvögel, die nicht nur während der Vogelzugzeiten im Frühjahr und Herbst das Feuchtgebiet „Pantano Cuba“ nutzen, geht in die Zehntausende. 

Roland Tischbier, Vorstandsvorsitzender der SPA: „Der Kauf dieses 83,1 ha großen Feuchtgebiets „Pantano Cuba“ ist erst der Beginn eines umfangreichen SPA Zugvogel- „Hotspot“-Schutzprojekts im Süden Siziliens!“ Der erfolgreiche Abschluss dieses Landkaufs zum Wohle der Natur und seiner Artenvielfalt ist das Ergebnis einer ambitionierten und konstruktiven Zusammenarbeit zwischen SPA und Mitgliedern der italienischen Vogelschutzorganisation LIPU (Lega Italiana Protezione Uccelli), Sektion Ragusa.


   
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+++ 08.11.2013 +++
+++ Siracusa, Sicilia, Italia +++

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Breaking News
Importante acquisizione di una zona umida di 83,1 ettari, "Pantano Cuba", lungo la costa sud orientale della Sicilia

La Fondazione Per la Biodiversità (SPA) 
lo scorso 8 novembre ha si è aggiudicata l'asta giudiziaria indetta dal Tribunale di Siracusa per la vendita esecutiva di 83,1 ettari di area umida che si trova lungo la costa sud-orientale della Sicilia (Italia), chiamata "Pantano Cuba".

Il Pantano Cuba è una zona umida costiera di acqua dolce circondata da ampi canneti e zone a macchia mediterranea e rappresenta una delle aree più importanti del Mediterraneo centrale per la sosta, l'alimentazione e la nidificazione degli uccelli che seguono le rotte migratorie dal nord Europa all'Africa. Nell'area sono state censite più di 220 diverse specie di uccelli, la maggior parte delle quali sono specie migratrici come limicoli, anatre e altri uccelli acquatici, rapaci e numerosi passeriformi. Nell'area del Pantano Cuba durante  i periodi di migrazione in primavera ed in autunno sono spesso presenti decine di migliaia di uccelli appartenenti fino a 85-90 specie diverse contemporaneamente! Roland Tischbier, Presidente della SPA, ha così commentato l'evento : "L'acquisto del Pantano Cuba con i suoi 83 ettari rappresenta solo l'inizio di un ben più ampio progetto di protezione, conservazione e valorizzazione delle aree di sosta importanti per la migrazione che la SPA ha intenzione di portare avanti nel prossimo futuro nell'area della Sicilia sud-orientale e dei Pantani in particolare!"

Questo importante risultato in favore della conservazione della natura e della biodiversità è stato ottenuto grazie ad una stretta e fattiva collaborazione tra la SPA e i responsabili della Sezione della LIPU (Lega Italiana Protezione Uccelli) di Ragusa. 


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+++ 01.11.2013 +++
+++ Gut Priefel, Kreis Altenburg Land, Thüringen +++


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Erfolgreiche Bestandskontrolle und neue Siebenschläfer-Kobel

Auf einer Auktion hatte unsere Stiftung im Jahr 2007 die 5,1 ha ökologisch wertvollste Teilfläche des am 01.05.1961 von der DDR als Naturschutzgebiet ausgewiesenen alten Eichen-Winterlinden-Hainbuchen- Waldes gekauft. Hier wächst nun ohne Waldnutzung unter unserem Prozess-Schutz ein wärmebegünstigter Urwald heran, der seinesgleichen nicht nur in Thüringen sucht. 
Die schon heute 300 Jahre alten Baum-Riesen mit einer Höhe bis zu 30 m und einem Stammumfang bis zu 4,20 m bilden mit ihrer lichten Mischwaldstruktur einen idealen Lebensraum für den vielerorts in der freien Natur schon stark bedrohten Siebenschläfer.

Eine herbstliche Nachkontrolle der 3 von uns aufgehängten Spezial-Nisthöhlen ("Schläfer-Kobel") zeigte eine 100%ige Belegung durch diese hübschen Bilche. „Not amused“ reagierte ein Spät-Schläfer, der die milden Oktobertage zum weiteren Fettreserven-Aufbau genutzt hatte. Die 3 bereits vorhandenen Spezial-Nisthöhlen haben wir durch 3 weitere Schläfer-Kobel ergänzt, um so die Reproduktionschancen zu erhöhen und damit den Bestand an Siebenschläfern im Fasanerieholz zu stärken. Nahrung gibt es hier im Überfluss! Siebenschläfer ernähren sich vorwiegend pflanzlich z.B. von Früchten oder Nüssen. Insbesondere zum Herbst bevorzugen sie immer stärker fetthaltige Nahrung, um einen Speckvorrat für den Winter anzulegen. Je größer der Speckvorrat, umso höher ist die Überlebenschance im Winterschlaf.

Nachts wird der Siebenschläfer aktiv und klettert ähnlich wie das Eichhörnchen durch die Bäume - sie sind sehr gute Kletterer. Am Tag schlafen sie in ihrem Nest oder in geschützten Baumhöhlen.

Siebenschläfer legen keine Wintervorräte an, sondern schlafen den Winter komplett durch, ohne weitere Nahrung aufzunehmen. Sie gehören also zu den Langschläfern. Im Verlauf des Winters verlieren sie fast die Hälfte ihres Körpergewichtes. Um mit so wenig Energie auszukommen, werden alle nicht notwendigen Körpervorgänge stark reduziert.



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+++ 21.10.2013 +++
+++ Berlin / München / Bielefeld +++

  
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Der Grünspecht  – Jahresvogel  2014

NABU, Deutschland und  LBV, Bayern haben den Grünspecht zum Vogel des Jahres 2014 gekürt. 

Damit wurde eine sich in ihrem Bestand positiv entwickelnde Vogelart gekürt, die in den letzten 2 Jahrzehnten von relativ milden Wintern und ihrer erfolgreichen Besiedelung innerstädtischer Grünanlagen und urbanen Grünzonen profitiert hat. Heute leben in Deutschland wieder über 42.000 Brutpaare und damit mehr als doppelt so viele wie vor 20 Jahren. (Quelle: NABU)

Des einen Leid ist des anderen Freud! Während sich Gartenbesitzer bundesweit mit einer rasant wachsenden Heerschar von Ameisen, zum Teil auch mit neu zuge- wanderten Arten, auseinandersetzen, schwelgt der Grünspecht im wachsenden  Ameisen-Nahrungsangebot!
 


Als „Bodenspecht“ versteht er es mit Hilfe seiner bis zu 10 cm langen klebrigen Zunge geschickt, die Ameisen aus ihren unter- irdischen Bauten heraus zu lecken. Reicht die Zunge nicht bis in die Tiefe, wird notfalls selbst der feinste Zierrasen kurzerhand aufgehackt.


Wir gönnen dem Grünspecht seinen neu eroberten Lebensraum, wurden ihm doch seine angestammten Lebensräume, extensives Grünland und die alten Streuobstwiesen, unter dem Schnabel regelrecht weggepflügt und zu monostrukturierten Agrarwüsten umfunktioniert.

Unsere Stiftung ist schon seit 10 Jahren im Kauf von Streuobstwiesen und extensiv genutztem Grünland engagiert.
  
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+++ 16.10.2013 +++
+++ Bonn, D / Bielefeld, D/ Basel, CH/ Nicosia, CY +++

  
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Zypern Vogelschutzcamp Herbst 2013 - Ergebnisse

Der Einsatz von Vogelschützern des Komitees gegen den Vogelmord (CABS) und Vogelschützern unserer Stiftung (SPA) gegen den illegalen Fang von Singvögeln in der Republik Zypern ist, wie schon berichtet, am 13.10.2013 erfolgreich zu Ende gegangen. 

Trotz der hochoffiziell verweigerten Polizeiunterstützung wurden von den Vogelschutzaktivisten
während der drei Einsatzwochen insgesamt 
- 4.236 Leimruten
- 91 elektronische Vogellockanlagen und 
- 59 Nylonfangnetze mit einer Gesamtlänge von mehr als zwei Kilometern abgebaut.


Dank dieser nun nicht mehr wochenlang in der Landschaft fängisch platzierten Vogelfangeinrichtungen konnten diesen Herbst bis zu 150.000 Zugvögel vor einem elenden Tod bewahrt werden. Mehr als 100 Vögel wurden direkt von Leimruten befreit bzw. aus den Netzen geschnitten, darunter zahlreiche Grasmücken, Pirole, Nachtigallen, Wendehälse sowie mehrere Zwergohr- und Schleiereulen.
 

Nachstehender Link führt zu unserem Video, das die Befreiung einer streng geschützten Mönchsgrasmücke von einer illegalen Leimrute zeigt. Die Bilder lassen ahnen, unter welchen Qualen jährlich auf Zypern bis zu 2.5 Millionen Singvögel getötet werden, um als „Speise der Aphrodite“ zu Höchstpreisen von bis zu 10 Euro pro 16 Gramm Singvogelfleisch konsumiert zu werden. Es lebe unser gemeinsames europäisches Naturerbe!

Link: http://youtu.be/eu9DkC4Z43w


  
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+++ 15.10.2013 +++
+++ Bonn, D / Bielefeld, D/ Basel, CH/ Nicosia, CY +++

  
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Zypern Vogelschutzcamp am 13.10.2013 unter schwierigsten Bedingungen beendet
Die insgesamt 18 eingesetzten ehrenamtlichen Vogelschützer des diesjährigen Herbst-Vogelschutzcamps auf der Mittelmeerinsel Zypern (Republik Zypern) und auch wir werden den dortigen Einsatz zum Schutz der Europäischen Zugvögel lange in schlechter Erinnerung behalten.


In diesem Herbst hatte uns der derzeitige zypriotische Minister für Justiz und Öffentliche Ordnung, Ionas Nikolaou, die auf Bekämpfung von illegalem Vogelfang spezialisierte Polizei-Einheit APS für die Unterstützung unserer Arbeit schon vom 1. Einsatztag an ausdrücklich verweigert und damit wichtige Maßnahmen zur Durchsetzung der EU-Vogelschutzrichtline von 1979 konsequent unterbunden.

    
Während unsere Bundesregierung die Republik Zypern zum „systemrelevanten Staat“ in Europa erklärte und dort zur Stabilisierung Zyperns und des Euro milliardenschwere Rettungspakte mitfinanziert, schafft der dortige amtierende Minister in klarem Verstoß gegen geltendes europäisches und nationales Recht einen rechtsfreien Raum, in dem sich hunderte kriminelle Wilderer auf Kosten des europäischen Vogelschutzes die Taschen mit am Schwarzmarkt erzielten Profiten aus millionenfachem Singvogelmord vollstopfen.

    
Während die Politik auf Zypern „Null Toleranz für Vogelwilderer“ propagiert, ist die Südküste der Republik auf einer Länge von 40 km fest in der Hand der Vogelmord-Mafia. Die elektronischen Vogellockanlagen laufen die ganze Nacht, riesige Netzfanganlagen stehen sowohl in öffentlichem als auch privatem Gelände, hunderte private Obstbaumplantagen, aber auch die offene Strauchsteppe sind gespickt mit Leimruten.

    
Unsere Vogelschützerteams mussten daher ungeschützt und komplett auf sich alleine gestellt ihre gefährliche Vogelrettungsarbeit durchführen, gerieten nachts wiederholt in Hinterhalte der Wilderer und wurden in Verfolgungsfahrten mehrmals massiv bedroht. Als Folge dieses politisch gewollten Handlungsvakuums wurden unseren Vogelschutz-Einsatzteams schon am 2. Einsatztag die Autoreifen der Mietwagen zerstochen. Einer vor Ort lebenden Schweizer Vogelschutzaktivistin wurden 7 Autoreifen in nur 2 Tagen zerstört. 4 unserer italienischen Vogelschützer wurden von einem Vogelwilderer brutal zusammen geschlagen.

    
Der absolute Hohn aber war am 7.10.2013 ein Interview im zypriotischen TV mit dem Parlamentsabgeordneten der Partei DISY, Rikkos Mappourides, der auf Nachfrage ausdrücklich betonte, dass er, wie alle Zyprioten, weiterhin verbotenerweise „Ambelopoulia“, eine frühere zypriotische Delikatesse aus Singvögeln, konsumiere und sich sehr wohl bewusst sei, dass dies illegal und eine Straftat sei. Zitat: „Ganz Zypern würde sich in dieser Angelegenheit illegal verhalten!“


  
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+++ 04.10.2013 +++
+++ Bonn, D / Bielefeld, D/ Basel, CH/ Nicosia, CY +++

  
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4 Vogelschützer von Wilderer angegriffen und verletzt


Die bisher eingesetzten 14 ehrenamtlich arbeitenden Vogelschützer im Vogelschutzcamp auf der Mittelmeerinsel Zypern haben in den ersten zwei Wochen per 03.10.2013 bereits 2.873 Leimruten, 30 Fangnetze + 53 elektronische Lockgeräte gefunden und eingesammelt! Mehr als jemals zuvor!

Am 01.10.2013 wurden vier Vogelschützer während des Einsammelns von Leimruten unweit der Kleinstadt Sotira in offenem Gelände von einem Wilderer mit einer Stange geschlagen und verletzt. 

Einer der Vogelschützer erlitt Gesichts- verletzungen, die im Krankenhaus behandelt werden mussten. Der Schläger ist inzwischen ausfindig gemacht, ein Gerichtstermin ist für Ende Oktober anberaumt.


  
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+++ 30.09.2013 +++
+++ Bonn, D / Bielefeld, D/ Basel, CH/ Nicosia, CY +++

Auf Zypern schon mehr als 2.000 Leimruten eingesammelt
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Auf Zypern schon mehr als 2.000 Leimruten eingesammelt

Beim diesjährigen Herbst-Vogelschutzcamp des Komitees gegen den Vogelmord und der Stiftung Pro Artenvielfalt auf der Mittelmeer- insel Zypern haben die bisher 14 dort eingesetzten Vogelschützer in den ersten 10 Tagen bereits mehr als 2.000 Leimruten und 15 Fangnetze eingesammelt sowie 8 elektronische Vogelstimmenlockanlagen stillgelegt.

Anders als bei den letzten Vogelschutzcamp-Einsätzen auf Zypern hat der für die innere Sicherheit zuständige Justizminister Ionas Nikolaou bisher der Wilderer-Lobby nachgegeben und die auf die Bekämpfung von Vogelfang spezialisierte Polizei-Einheit APS nicht zur Durchsetzung der EU-Vogelschutzrichtlinie und zum Schutz unserer Einsatzteams bereit gestellt.

Als Folge dieses politisch bewusst geschaffenen Handlungsvakuums wurden unseren Einsatzteams schon am 2. Einsatztag die Autoreifen der Mietwagen zerstochen. Wir hoffen sehr, dass es auch in den nächsten Einsatztagen nur bei Sachbeschädigung bleibt!



+++ 26.09.2013 +++
+++ Bonn, D / Bielefeld, D/ Basel, CH/ Nicosia, CY +++

  
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Zypriotischer Minister interpretiert EU-Vogelschutzrichtlinie wie im Mittelalter
Das Erreichen des vom Komitee gegen den Vogelmord und der Stiftung Pro Artenvielfalt erklärten Vogelschutzcamp-Ziels – „Überführen“ von Wilderern auf frischer Tat, direkt an ihren illegalen Fangplätzen, mit Hilfe der Polizei-Spezialeinheit APS (Anti Poaching Squad) – scheint nach einem äußerst enttäuschenden Gespräch am 19.09.2013 mit dem zuständigen Justizminister Ionas Nikolaou gefährdet.


Der Minister spielte trotz unserer schon vor Monaten und inzwischen mehrmals schriftlich per Email, Fax und Brief vorgetragenen Bitten um Unterstützung unserer Vogelschützer selbst einen Tag vor Beginn des Herbst-Vogelschutzcamps weiter auf Zeit und zeigte sich auch während unseres persönlichen Gesprächs unerträglich schlecht informiert und bewusst ignorant. Trotz der auch in Zypern geltenden EU-Vogelschutzrichtlinie hat der Minister dem massiven Druck der zypriotischen Jagdlobby nachgegeben und
eine uneingeschränkte Fortführung unserer seit 2011 sehr erfolgreichen Kooperation mit der APS-Polizeieinheit für diesen Herbst ausgeschlossen! Zeitgleich hat der Minister angekündigt, den Vogelfang mit Leimruten – in klarem Verstoß gegen die EU-Vogelschutzrichtlinie – erlauben zu wollen.


Es ist offensichtlich, dass wir uns mit den beachtlichen Erfolgen gegen kriminelle Vogelfänger in enger Kooperation mit der Polizei viele einflussreiche Gegner geschaffen haben. Damit die gefährliche Arbeit im Vogelschutzcamp doch noch ein voller Erfolg wird und die Vogelschützer nicht schutzlos den gewaltbereiten Wilderern ausgeliefert sind, bemühen wir seit dem 20.09.2013 alle uns zur Verfügung stehenden Kontakte in Brüssel (EU-Kommission) und Nikosia (Minister der Republik Zypern, Botschaften der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Italien, der Schweiz und Großbritanniens), der EU-Vogelschutzrichtlinie auf Zypern wirkungsvoll Geltung zu verschaffen und den Schutz unserer Vogelschutzaktivisten sicherzustellen. 

Unbeschadet dessen arbeiten unsere Vogelschützer unter Beachtung aller geltenden Gesetze und unter den derzeit bestmöglichen Vorsichtsmaßnahmen zum Schutz unserer Zugvögel weiter aktiv im „Zugvogel-
Kriegsgebiet“. Detaillierte Ergebnisse werden wir voraussichtlich aber erst am Ende des Herbst-Vogelschutzcamps veröffentlichen.

Der diesjährige Vogelfang hat dramatische Ausmaße angenommen und die von den verantwortlichen zypriotischen Politikern durch verweigerte Polizeipräsenz bewusst geschaffenen Freiräume werden von tausenden Vogelwilderern aktuell rücksichtslos für den massenhaften Vogelmord genutzt. So berichtete ein regionaler Rundfunksender bei Agia Napa von einem Vogelwilderer, der am 21.09.2013 bei der Ortschaft Xylofagou binnen 24 Stunden mehr als 750 Singvögel gefangen und getötet hatte. 
Tourismus-Hinweis: Willkommen im Zugvogel-Kriegsgebiet der Sonneninsel Zypern!

Der nachstehende Google Earth© - Kartenausschnitt von der Südküste der Republik Zypern zeigt Minister Ionas Nikolaou, der zypriotischen Polizei und der Öffentlichkeit sämtliche dort von unseren Vogelschützern erfassten illegalen Vogelfangplätze, die mit verbotenen Leimruten und/oder verbotenen Fangnetz- und Vogelstimmenlockanlagen bestückt sind. 
Der interaktive Google©-Kartenausschnitt mit hinterlegten, laufend aktualisierten Vogelfangzahlen und Vogelarten steht der APS-Polizei-Spezialeinheit seit 2012 zur Verfügung! Folglich kann auch der Minister nicht mit "Unwissen" argumentieren.


  
 - Bild 2   
 - Bild 3
+++ 22.09.2013 +++
+++ Nikosia, Republik Zypern +++

 
Vogelschützer auch auf Zypern im Einsatz 

In diesen Tagen hat auch das gemeinsame international besetzte Herbst-Vogelschutzcamp des Komitee gegen den Vogelmord und der Stiftung Pro Artenvielfalt auf der „Sonneninsel“ Zypern begonnen.

  
Wegen der besonderen Umstände hier vor Ort werden wir in den kommenden Tagen nur sporadisch über Ergebnisse und Erfahrungen der Vogelschützer berichten und werden auch aktuelles Bildmaterial nur selektiv veröffentlichen. Vorsicht ist die Mutter der ……!

  
Die kleine Zwergohreule konnten wir weitgehend unbeschadet von einer Leimrute retten und zu nächtlicher Stunde wieder in die Freiheit entlassen.


  
 
 - Bild 2
+++ 17.09.2013 +++
+++ Valletta/Malta - Nadur/Gozo +++

  
 Bild 1

Polizei beschlagnahmt Netze, Käfige und geschützte Vögel


Bei Sarraflu (Gozo) haben Vogelschützer am 17.09.2013 einen Vogelfänger überführt, der mit einem riesigen Klappnetz gezielt dem Fang von streng geschützten Mornellregenpfeifern nachging. Dafür war der Fangplatz eigens von Vegetation befreit und mit einer Wasserstelle für diese Vogelart optimiert worden. 

Ein Vogelschützer-Team der "Bird Guards" von CABS und SPA filmte morgens gegen 8:15 Uhr, wie ein etwa 20jähriger Mann das Klappnetz aktivierte und anschließend Käfige mit Lockvögeln darum herum aufstellte. "Kurz vor dem Eintreffen der Polizei erhielt der Mann einen Anruf per Mobiltelefon und flüchtete mit mehreren Käfigen in der Hand“, berichtet CABS-Mitglied Craig Redmond, dessen Einsatzteam den Fangplatz entdeckte.


  
 - Bild 2   
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+++ 15.09.2013 +++
+++ Valletta/Malta - Nadur/Gozo +++

  
 Bild 1

Schwarzstorch-Abschuss bei Nadur (Gozo) 
Wilderer haben am 15.09.2013 bei Nadur (Gozo) einen streng geschützten Schwarz- storch abgeschossen. Der Vogel wurde von den "Bird Guards" des Vogelschutzcamps noch lebend geborgen und der Polizei- station in Victoria übergeben, wo er kurze Zeit später seinen schweren Verletzungen erlag. 
Es handelte sich um einen Jungvogel, der erst vor wenigen Monaten flügge geworden ist und auf seinem ersten Vogelzug ins afrikanische Winterquartier war.

 



+++ 13.09.2013 +++
+++ Valletta/Malta - Nadur/Gozo +++

  
 Bild 1

"Bon Voyage"
Internationales
Vogelschutzcamp auf Malta hat begonnen   

Das gemeinsame Herbst-Vogelschutzcamp des Komitee gegen den Vogelmord und der Stiftung Pro Artenvielfalt wird vom 13.09. bis 29.09. 2013 auf den Inseln Malta und Gozo durchgeführt. 
Der Name der Operation "Bon Voyage" ist zugleich das Programm: Insgesamt 40 Teilnehmer aus neun europäischen Ländern werden dort sämtliche für den Vogelzug bedeutsamen Rast- und Durchzuggebiete überwachen. Ziel ist es, so viele Vögel wie möglich über die Inseln zu begleiten und dafür Sorge zu tragen, dass sie unbehelligt von Wilderern ihren Vogelzug Richtung Afrika fortsetzen können. 
Auf unserer Internetseite werden wir in unregelmäßigen Abständen über den Fortgang des Vogelschutzcamps berichten - es lohnt sich also, hin und wieder bei uns vorbei zu schauen.



+++ 01.09.2013 +++
+++ Bielefeld, D - Gozo, Rep. Malta +++

Dank für Ihre Unterstützung des Gozo-Vogelschutz-Camps und unseres Landkaufs
Wir danken Bild 1
Dank für Ihre Unterstützung des Gozo-Vogelschutz-Camps und unseres Landkaufs
Wir danken all unseren großherzigen Spenderinnen und Spendern für ihre schnelle und engagierte finanzielle Unterstützung zur Finanzierung der Kosten des am 14.09.2013 beginnenden international besetzten Vogelschutz- Camps auf Gozo, der Schwesterinsel von Malta.
Wie nach den Wahlversprechen der heutigen Regierungspartei auf Malta an die 13.000 Jäger und 3.000 lizensierten Fallensteller nicht anders zu erwarten, wurden die offiziellen Vogeljagdzeiten aktuell von werktäglich bisher 15:00 Uhr auf nun 19:00 Uhr verlängert. Dies öffnet zugleich Tür und Tor auch für illegale Vogeljagdaktivitäten und Fallenstellerei bis in die Dämmerungsstunden. 
Dies erschwert auch unsere Vogeljagd-Überwachungs- und Kontrolleinsätze ganz erheblich und erhöht zugleich das Gefährdungspotential für unsere ehrenamtlichen Vogelschützer.
Dank auch an unsere treuen Förderer für ihre kraftvolle finanzielle Unterstützung bei der Finanzierung des Landkaufs auf Gozo. Wir sind jetzt in der Lage, die Zahlung des Kaufpreises jederzeit vorzunehmen, sobald die von uns beauftragte Notarin auf Gozo nach den bereits im Juni 2013 unterschriebenen "Promise of Sale"-Dokumenten den positiven Abschluss der noch laufenden Grundstücksrecherchen bekannt gibt.
Dank für Ihre Unterstützung des Gozo-Vogelschutz-Camps und unseres Landkaufs
Wir danken  - Bild 2 Dank für Ihre Unterstützung des Gozo-Vogelschutz-Camps und unseres Landkaufs
Wir danken a - Bild 3
+++ 30.08.2013 +++
+++ Klosterfelde, Kreis Barnim, Brandenburg +++

Schwergewichtige Landschafts-
pflegearbeiten im Niedermoor!
Nach der in Brandenburg nun sc Bild 1
Schwergewichtige Landschafts-
pflegearbeiten im Niedermoor!

Nach der in Brandenburg nun schon 8 Wochen anhaltenden Trockenheit haben wir den niedrigen Wasserstand im Niedermoorgebiet "NSG Torfstich Klosterfelde" im Naturpark Barnim genutzt und konnten erstmals seit 3 Jahren wieder eine flächenhafte Mahd auf mehr als 11 ha Niedermoor-Wiesenflächen mit kompletter Flächenberäumung (Nährstoffreduktion) durchführen. 
Insgesamt wurden von den Wiesenflächen 260 Ballen Niedermoorheu und Schilf-/ Binsenschnitt mit jeweils 0,5 Tonnen Gewicht (total 130 Tonnen) abgefahren. Die werden im Herbst und Winter als Pferde-, Bison- und Wasserbüffelfutter und als Stalleinstreu einer nutzbringenden Verwendung zugeführt.
Diese Biomasse-Entnahme auf den Moorwiesen schafft der Niedermoor-Vegetation "Luft". Als Folge werden die Feuchtwiesen im Frühjahr 2014 eine vielfältige Orchideenblüte und flächenhaft blühende Sumpfdotterblumen-Bestände zeigen. Auch Kranich, Weißstorch und Ringelnatter werden von den dank Mahd neu aufwachsenden Niedermoorwiesen als optimiertem Nahrungs- und Lebensraum profitieren. Die Kosten dieser umfangreichen Landschaftspflegemaßnahme betragen ca. 4.200,00 Euro.
Schwergewichtige Landschafts-
pflegearbeiten im Niedermoor!
Nach der in Brandenburg nun sch - Bild 2 Schwergewichtige Landschafts-
pflegearbeiten im Niedermoor!
Nach der in Brandenburg nun scho - Bild 3
+++ 10.08.2013 +++
+++ Rüdigsdorfer Schweiz, Kreis Nordhausen, Thüringen +++

Faszinierende Schmetterlings-Beobachtungen im Südharz
Unsere Stiftung hatte im Jahr 2006 im  Bild 1
Faszinierende Schmetterlings-Beobachtungen im Südharz
Unsere Stiftung hatte im Jahr 2006 im NSG "Rüdigsdorfer Schweiz" nördlich von Nordhausen im Südharz 12,8 ha ökologisch wertvollste Gipskarst-Magerwiesen gekauft, um hier u.a. auch dem landschaftsfressenden Gipsabbau Einhalt zu gebieten. Diese Gipskarst-Flächen zählen zu den trockensten Biotop-Typen in Deutschland, steht hier der Gips doch stellenweise bis an die Oberfläche und ist daher extrem wasserdurchlässig. Die artenreichen wärmeliebenden Blumen-Magerwiesen kommen mit einer nur 1-2 cm starken Humusschicht bestens aus, gibt es doch wegen des trockenen Standorts und des Nährstoffmangels praktisch keine Gräser-Konkurrenz.
Wir halten die in unserem Eigentum befindlichen Magerwiesenflächen durch jährlich zweimalige extensive Hute-Schafbeweidung offen und sichern durch nächtliche Gatterung der Schafe abseits unserer Magerwiesen zugleich den Nährstoffmangel.
Als Ergebnis der blütenreichen Magerwiesen mit dem auch nachts warmen Mikroklima (Gips speichert Wärme!) wurden hier im Verlauf der letzten Jahre bis zu 300 Schmetterlingsarten (Tag- und Nachtfalter) festgestellt. Hier findet gottlob noch eine Vielzahl von "Rote Liste"-Schmetterlingsarten einen intakten Lebensraum! 
Neben den Paarungsflügen des Schwalbenschwanzes konnten wir kürzlich auch bis 
zu 50 Raupen des Wolfsmilchschwärmers beobachten, dessen Name sich von der Futterpflanze seiner Raupen ableitet: die fressen an giftigen Wolfsmilchgewächsen, die weißen Milchsaft produzieren. Die Warnfärbung der bis zu 8 cm langen, für Vögel ungenießbaren Raupen ist unübersehbar.
Faszinierende Schmetterlings-Beobachtungen im Südharz
Unsere Stiftung hatte im Jahr 2006 im N - Bild 2 Faszinierende Schmetterlings-Beobachtungen im Südharz
Unsere Stiftung hatte im Jahr 2006 im NS - Bild 3
+++ 24.07.2013 +++
+++ Bonn, D / Bielefeld, D / Basel, CH / Larnaca, CY +++

Abschlussbericht Vogelschutzcamp Zypern Frühjahr 2013 liegt vor
Der umfassende Abschlussberi Bild 1
Abschlussbericht Vogelschutzcamp Zypern Frühjahr 2013 liegt vor
Der umfassende Abschlussbericht des international besetzten Frühjahrs-Vogelschutzcamps 2013 des "Komitee gegen den Vogelmord" (CABS) und der "Stiftung Pro Artenvielfalt" (SPA) auf Zypern (Republik Zypern) ist nunmehr fertig gestellt.
Der Bericht enthält umfangreiche aktuelle Hintergrundinformationen, bestens dokumentierte Daten, Fakten, Karten, authentisches Bildmaterial und Ergebnisse der ehrenamtlichen Arbeit der Vogelschützer aus 6 Ländern Europas an einem der "hot spots" des illegalen Zugvogelmordens entlang der östlichen Vogelzugroute in Südeuropa.
Da wir diesen Report an eine Vielzahl von politischen Institutionen, Instanzen, Gremien und für die Einhaltung der EU-Vogelschutzrichtlinie verantwortlichen Fachbehörden in der Republik Zypern, der Bundesrepublik Deutschland, das UN-Kommissariat auf Zypern und die EU-Kommission verschicken, ist dieser Bericht exklusiv in englischer Sprache abgefasst.
Den Abschlussbericht in englischer Sprache finden Sie hier:

Link: http://www.stiftung-pro-artenvielfalt.org/seiten/projekte/Zypern_Vogelschutzcamp-Report_Fruehjahr_2013.pdf Abschlussbericht Vogelschutzcamp Zypern Frühjahr 2013 liegt vor
Der umfassende Abschlussberic - Bild 2 Abschlussbericht Vogelschutzcamp Zypern Frühjahr 2013 liegt vor
Der umfassende Abschlussberich - Bild 3
+++ 19.07.2013 +++
+++ Gut Priefel, Kreis Altenburger Land, Thüringen +++

Siebenschläfer-Bestandskontrolle mit Top-Ergebnissen
In einer Internet Bild 1
Siebenschläfer-Bestandskontrolle mit Top-Ergebnissen
In einer Internet-Auktion hatte unsere Stiftung im Jahr 2007 im Alt-NSG "Fasanerieholz" die 5,1 ha umfassende ökologisch wertvollste Teilfläche des von der damaligen DDR-Regierung bereits am 01.05.1961 als Naturschutzgebiet (NSG) ausgewiesenen Winterlinden-Eichen-Hainbuchenwaldes gekauft. Hier wächst nun ohne jegliche Waldnutzung ein wärmebegünstigter Urwald heran, der nicht nur in Thüringen seinesgleichen sucht. Die schon heute teils 300 Jahre alten Baumriesen mit einer Höhe von bis zu 30 m und einem Stammumfang von bis zu 4,20 m bilden mit ihrer lichten Mischwaldstruktur einen idealen Lebensraum für den vielerorts schon fast ausgestorbenen Siebenschläfer.
Eine Kontrolle der von uns aufgehängten Spezial-Nisthöhlen zeigte jetzt aktuell eine 100%ige Belegung durch diese hübschen Bilche - ein großer Erfolg unserer Schutzanstrengungen!

Siebenschläfer ernähren sich vorwiegend pflanzlich, z.B. von Früchten oder Nüssen. Insbesondere zum Herbst bevorzugen sie immer stärker fetthaltige Nahrung, um einen Speckvorrat für den Winter anzulegen. Je größer der Speckvorrat, umso höher ist die Überlebenschance im Winterschlaf, der gegen Mitte Oktober beginnt und bis Ende Mai (7 Monate !) dauert. 
Sie legen keine Wintervorräte an, sondern schlafen den Winter komplett durch, ohne weitere Nahrung aufzunehmen - sie gehören also zu den Langschläfern. Im Verlauf des Winters verlieren sie daher fast die Hälfte ihres Körpergewichtes. Um mit so wenig Energie auskommen zu können, werden alle nicht notwendigen Körpervorgänge wie Herzschlag, Körpertemperatur, Verdauung stark reduziert.
In den Sommermonaten werden Siebenschläfer nachts aktiv und klettern dann ähnlich wie das Eichhörnchen durch die Bäume - und sie sind sehr gute Kletterer. Tagsüber schlafen sie in ihrem Nest oder in geschützten Baumhöhlen.

Siebenschläfer-Bestandskontrolle mit Top-Ergebnissen
In einer Internet- - Bild 2 Siebenschläfer-Bestandskontrolle mit Top-Ergebnissen
In einer Internet-A - Bild 3
+++ 09.07.2013 +++
+++ Bielefeld/NRW - Frankfurt am Main/Hessen +++

Stiftung unterstützt Arbeit der Mauerseglerklinik Frankfurt am Main
Schon seit dem Jahr 2003 Bild 1
Stiftung unterstützt Arbeit der Mauerseglerklinik Frankfurt am Main
Schon seit dem Jahr 2003 fördert unsere Stiftung die ehrenamtliche Arbeit der größten Mauerseglerrettungsstation in Deutschland mit angeschlossener Mauersegler-Klinik. 
Was dort ehrenamtlich für verunglückte Mauerseglereltern, für Jungsegler und sogar für Seglerküken geleistet wird, verdient unser aller größte Hochachtung. Leider ist die dramatisch gestiegene Zahl an eingelieferten verunglückten Seglern zugleich das Spiegelbild unserer hochmodernen Gebäudestrukturen (mit verspiegelten Glasfassaden), aber auch der Rücksichtslosigkeit von Bauherren gegenüber bestehenden Artenschutz-Gesetzen und der tierischen Kreatur!
Um jährlich mehr als 800 Seglern nach aufopferungsvoller Pflege ein 2. Leben in Luftfreiheit schenken zu können, arbeiten bis zu 4 ehrenamtliche Helferinnen in der Mauerseglerklinik bis zur Erschöpfung im 2-Schichtbetrieb. 
Zur Fortführung der Rettungsarbeit haben wir der Mauerseglerklinik heute einen 4. Förderzuschuss in Höhe von 10.100 Euro überwiesen. Dafür sei an dieser Stelle auch ganz herzlich unseren Spenderinnen und Spendern gedankt, ohne die wir unsere engagierte Artenschutzarbeit nicht leisten können.
Stiftung unterstützt Arbeit der Mauerseglerklinik Frankfurt am Main
Schon seit dem Jahr 2003  - Bild 2 Stiftung unterstützt Arbeit der Mauerseglerklinik Frankfurt am Main
Schon seit dem Jahr 2003 f - Bild 3
+++ 30.06.2013 +++
+++ Wünschendorf/Elster, Kreis Greiz, Thüringen +++

Weiterer Landkauf im Weidatal schützt Flussaue und Artenvielfalt nachhaltig
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Weiterer Landkauf im Weidatal schützt Flussaue und Artenvielfalt nachhaltig
Das Hochwasser im Juni 2013 hat auch den Wasserstand der Weida bei Wünschendorf/Elster von normal 0,5 m auf über 2,0 m ansteigen lassen. Der Fluss konnte hier auf einer Länge von fast 2 km unsere Feuchtwiesen und Auwaldbereiche ohne einengende Bauwerke schadlos überfluten und hat auf diesem Abschnitt auch sein Flussbett teils neu modelliert! Blank liegende Flussschotterflächen bieten Lebensraum für den Flussregenpfeifer, neue Steilufer Brutplätze für den Eisvogel und im Uferbereich abgelagerte Totholz-Baumstämme schaffen Stillwasserbereiche für die Fischbrut.
Mit den neu erworbenen 1,0 ha Uferwiesen im OT Veitsberg mit dem darauf stehenden historischen Stallgebäude unmittelbar hinter dem Kloster Mildenfurth wächst unser Vogelschutzgebiet dort auf nun insgesamt 14,5 ha Grundstückseigentum. Und hier zeigt sich zunehmend ein Artenreichtum, wie er in vielen Flussauen Deutschlands nicht mehr zu finden ist. 

Weiterer Landkauf im Weidatal schützt Flussaue und Artenvielfalt nachhaltig
 - Bild 2 Weiterer Landkauf im Weidatal schützt Flussaue und Artenvielfalt nachhaltig
 - Bild 3
+++ 27.06.2013 +++
+++ Staitz, Kreis Greiz, Thüringen +++

Artenschutzgebäude Staitz seiner Bestimmung übergeben
Ende Juni wurde für natur Bild 1

Artenschutzgebäude Staitz seiner Bestimmung übergeben
Ende Juni wurde für naturschutz- pädagogische Zwecke auch die informative Beschriftung und Bemalung mit "Gebäude bewohnenden Tierarten" an unserem 20. Artenschutzgebäude in Staitz fertiggestellt. Beim Betreten des Innenraums blicken naturinteressierte Besucher in eine malerisch gestaltete Fledermaushöhle!
Im Eingangsbereich des oberirdischen Pumpengebäudes wurden neben dem Fledermaus-Winterquartiereinflug auch 
3 Halbhöhlenkästen für Gebäudebrüter wie Bachstelze, Hausrotschwanz und Grauschnäpper eingebaut. 
Die Seiten des Gebäudes haben wir mit Fledermaus-Fassadenflachkästen versehen, die kleinen Fledermausarten als Tagesverstecke dienen.
An den Speicherdecken der 2 unterirdischen Wasserspeicher links und rechts des Gebäudemittelteils wurden jeweils 12 Fledermaus-Winterquartiersteine  angebracht. 
Zur Stabilisierung der Innenraum-Luftfeuchtigkeit, die für überwinternde Fledermäuse überlebenswichtig ist, haben wir das Regenwasserfallrohr zur Entwässerung der Dachfläche in den Gebäudeinnenteil verlegt. Jeweils im Herbst kann das Regenwasser dann im ehemaligen Pumpenraum auf ca. 16 m² Fläche bis zu 5 cm hoch aufgestaut werden und versorgt dann die unterirdischen Wasserspeicher mit der notwendigen Luftfeuchtigkeit.
Unsere Investitionskosten für das komplette Artenschutzgebäude inkl. Grundstückskauf betrugen ca. 11.200 Euro.


Artenschutzgebäude Staitz seiner Bestimmung übergeben
Ende Juni wurde für naturs - Bild 2 Artenschutzgebäude Staitz seiner Bestimmung übergeben
Ende Juni wurde für natursc - Bild 3
+++ 30.05.2013 +++
+++ Buchhorst, Bördekreis, Sachsen-Anhalt +++

Renaturiertes Reich für Froschkönig & Co.
Das anhaltende Regenwetter mit starken Ni Bild 1
Renaturiertes Reich für Froschkönig & Co.
Das anhaltende Regenwetter mit starken Niederschlägen auch in der Region des Naturpark Drömling, Sachsen-Anhalt in Nähe der Landesgrenze zu Niedersachsen hat den Grundwasserstand im Niedermoorgebiet Drömling und auch in den stehenden Moor-Gewässern wunderbar aufgefüllt. Davon haben auch unsere von einer Fachfirma im Winter sanierten 2 Kleingewässer profitiert. Das Ziel der Biotop-Sanierungsarbeiten auf unserem Grundstück war, die versumpften, stark beschatteten Kleingewässer wieder zu einem lichtdurchfluteten, wärmebegünstigten Lebensraum für den stark bedrohten Laubfrosch zu machen. Auch das direkt nebenan brütende Weißstorchpaar wird aus der Gewässerfreistellung im wahrsten Sinne des Wortes "nahrungsreichen Nutzen" ziehen können. Die für den Laubfrosch wichtigen Weidengebüsche in Ufernähe, in denen er bevorzugt klettert, um sich zu sonnen und nach Insekten zu jagen, wurden ebenfalls wieder freigestellt. Die in diesem Feuchtbiotop lebenden Ringelnattern freuen sich sicher ebenso über die wiedererstarkenden Gras- & Laubfrosch-Populationen.
Renaturiertes Reich für Froschkönig & Co.
Das anhaltende Regenwetter mit starken Nie - Bild 2 Renaturiertes Reich für Froschkönig & Co.
Das anhaltende Regenwetter mit starken Nied - Bild 3
+++ 11.05.2013 +++
+++ Eicherscheid, Kreis Euskirchen, NRW +++

Auch Artenschutzturm Eicherscheid fertiggestellt
Unser neuer Artenschutzturm direkt im Ortszentru Bild 1
Auch Artenschutzturm Eicherscheid fertiggestellt
Unser neuer Artenschutzturm direkt im Ortszentrum von Eicherscheid an der stark befahrenen Bundesstraße B 51 wurde noch rechtzeitig vor der dieses Jahr sehr späten Rückkehr der in Gebäuden brütenden Mauersegler 
(Apus apus) fertig.
Diese Vogelart leidet ganz besonders unter den bundesweiten Gebäude- und Dachstuhlsanierungen und den bei uns gesetzlich vorgeschriebenen Wärme-dämmmaßnahmen an Gebäuden. Jährlich gehen nach Schätzung unserer Stiftung allein in Deutschland bis zu 15.000 Gebäude als Nist- und Brutplätze für diese "Flugkünstler" endgültig verloren. 
Mauersegler verbringen ihr ganzes Leben in der Luft - sie fliegen pro Jahr bis zu 190.000 km, schlafen sogar im Flug und haben nur zur Brutzeit "Bodenkontakt" in luftiger Höhe.
Damit diese Langstrecken-Zugvogelart zumindest im Einzugsbereich der Stadt Bad Münstereifel dauerhafte und sichere Brutplätze findet, haben wir in luftiger Höhe in die Wände des neuen Artenschutzturms 11 Mauersegler-Spezialnistkästen eingebaut, die aus dem Turminneren auch ohne Störungen kontrolliert werden können.
Und nach aktuellen Informationen fliegen einige der sehr spät zurückgekehrten Mauersegler seit einigen Tagen den neuen "Mauerseglerturm" auch tatsächlich an!
Auch Artenschutzturm Eicherscheid fertiggestellt
Unser neuer Artenschutzturm direkt im Ortszentrum - Bild 2 Auch Artenschutzturm Eicherscheid fertiggestellt
Unser neuer Artenschutzturm direkt im Ortszentrum  - Bild 3
+++ 10.05.2013 +++
+++ Staitz, Kreis Greiz, Thüringen +++

 Bild 1
Neues Artenschutzgebäude Staitz fertiggestellt
Im Laufe des April 2013 wurde auch unser 20. Artenschutzgebäude, bestehend aus zwei unterirdischen stillgelegten Trinkwasserspeichern und dem früheren Pumpen-Betriebsgebäude, fertig gestellt.

Im Eingangsbereich des oberirdischen Pumpengebäudes wurden neben dem Fledermaus-Winterquartiereinflug auch 3 Halbhöhlenkästen für Gebäudebrüter wie Grauschnäpper, Hausrotschwanz und Bachstelze eingebaut. 
An den Gebäudeseiten sind Fledermaus-Fassadenflachkästen angebracht, die als Tagesverstecke für kleine Fledermausarten dienen, und die Speicherdecken der
beiden unterirdischen Wasserspeicher wurden mit je 12 Fledermaus-Winterquartiersteinen ausgestattet. 
Zwecks Stabilisierung der Innenraum-Luftfeuchtigkeit, die für überwinternde Fledermäuse überlebenswichtig ist, wurde das Regenwasserfallrohr zur Entwässerung der Dachfläche in den Gebäudeinnenteil verlegt. Jeweils im Herbst kann das Regenwasser dann im ehemaligen Pumpenraum auf ca. 16 m² Fläche bis zu 5 cm hoch aufgestaut werden und versorgt somit die unterirdischen Wasserspeicher mit der notwendigen Luftfeuchtigkeit.

Für naturschutzpädagogische Zwecke wird das Gebäude bis Ende Mai sowohl an den Außenwänden als auch im Innenbereich mit den Tierarten gestaltet.

Unsere Investitionskosten für das komplette Artenschutzgebäude inkl. Grundstückskauf werden ca. 10.600,00 Euro betragen.


 - Bild 2  - Bild 3
+++ 05.05.2013 +++
+++ Völlinghausen (Erwitte), Kreis Soest, NRW +++

Artenschutzturm Völlinghausen (Erwitte) fertiggestellt
Nun ist auch unser 19. Bild 1
Artenschutzturm Völlinghausen (Erwitte) fertiggestellt
Nun ist auch unser 19. Artenschutzturm fertiggestellt. 
Es waren nur knapp 3 Wochen Bauzeit nötig, um den denkmalgeschützten stillgelegten Trafoturm seiner künftigen Bestimmung als  Artenschutzturm für Gebäude bewohnende Tierarten im Ortzentrum von Völlinghausen (Erwitte) übergeben zu können. 
Aus Gründen des Denkmalschutzes wurden sämtliche 30 Nisthöhlen, Nistkästen, Nistgefache sowie die Fledermaus-Sommerquartiere und der Hornissenkasten hinter die Stirnbretter des oberen Dachabsatzes und in den umlaufenden Traufkasten unter dem 2. Schieferdachabsatz eingebaut. 
Je 1 Turmfalken- und 1 Schleiereulen-Kasten sowie 4 Dohlenbruthöhlen wurden hinter den beiden ehemaligen Stromleitungsöffnungen eingebaut. 
Die Gesamtinvestition betrug 24.600 Euro, von denen die RWE 7.000 Euro als Projektförderbeitrag finanzierte.
Artenschutzturm Völlinghausen (Erwitte) fertiggestellt
Nun ist auch unser 19.  - Bild 2 Artenschutzturm Völlinghausen (Erwitte) fertiggestellt
Nun ist auch unser 19. A - Bild 3
+++ 30.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++

 Bild 1

Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013
Die während des Vogelschutzcamps in den letzten drei Wochen bei illegalen Vogelfangaktivitäten überführten Vogelfänger haben all ihren politischen und wirtschaftlichen Einfluss bei Lokalpolitikern und in der Regierung geltend gemacht und tatsächlich erreicht, dass die Behörden sämtliche Polizei-Aktionen und Unterstützung unserer Vogelschützerteams eingestellt haben! Die Anti-Wilderer-Einheit APS darf unser auf Zypern verbliebenes Team ab sofort nicht mehr unterstützen. Damit ist die Südküste Zyperns wieder fest in der Hand und unter der Kontrolle der Vogelmord-Mafia. Gottlob ist der Vogelzug auf Zypern nun auch fast vorüber! 
Wir werden nun mit den Ergebnissen unserer Frühjahrsvogelschutzarbeit massiv bei der EU in Brüssel, bei der zypriotischen Botschaft in Berlin und dem Konsulat in Zürich sowie bei der Bundesregierung in Berlin vorstellig werden, um strengere Kontrollen der für die Einhaltung der EU-Vogelschutzrichtlinie verantwortlichen Institutionen der Republik Zypern durch die zuständigen EU-Gremien zu erreichen. 

Nachstehend die Ergebnisse unserer Vogelschutzarbeit auf Zypern:

- insgesamt eingesammelte Leimruten: 3.272
- insgesamt eingesammelte Fangnetze:
44

- insgesamt eingesammelte elektronische Lockgeräte: 16

- insgesamt überführte Wilderer: 20



+++ 29.04.2013 +++
+++ Valetta/Victoria (Gozo), Republik Malta +++

 Bild 1

Gozo: Frühjahrs-Vogelschutzcamp abgeschlossen
Nach 10 Tagen harter Arbeit ist gestern das gemeinsame Vogelschutzcamp von Komitee gegen den Vogelmord und Stiftung Pro Artenvielfalt auf der Insel Gozo (Malta) zu Ende gegangen.
10 Vogelschützer aus Groß-Britannien und Deutschland haben die wichtigsten Rast- und Durchzugsgebiete auf der nördlich vorgelagerten Schwesterinsel von Malta  überwacht. 
Mehr als 300 Verstöße gegen Naturschutz- und Jagdbestimmungen wurden insgesamt festgestellt, illegale Vogelfallenanlagen und Fangnetze an die örtliche Polizei gemeldet und von dieser in unserer Anwesenheit sichergestellt. Mehrere Vogelwilderer konnten in flagranti gefilmt und angezeigt werden. 
Die Kooperation mit dem Eigentümer des 
5 Sterne Ta’Cenc Hotel & Spa auf seinem 150 ha großen Plateau-Hotelgelände hat dort nicht nur den Hotelgästen die erhoffte „bleifreie Luft“ und den durchziehenden Zugvögeln das Ende der Vogeljagd und Fallenstellerei gebracht, sondern auch mehreren illegalen Jagdunterständen und Vogelfangplätzen das endgültige „Aus“ beschert!  Daran wird im Herbst 2013 weiter zu arbeiten sein.


 - Bild 2  - Bild 3
+++ 28.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++

 Bild 1

Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013
In den frühen Morgenstunden des Samstags war ein Vogelschützer-Team gemeinsam mit der SBA-Polizei, zuständig für die Kontrolle britischer Militär-Liegenschaften auf Zypern, im Einsatz. 
Im Bereich nördlich von Cape Pyla haben sie dabei eine Vogelfangstelle mit zwei großen Netzen und einer elektronischen Lockanlage gefunden und sämtliche Geräte abgebaut. An einer anderen Stelle wurden 30 Stangen zum Aufstellen von Vogelfangnetzen gefunden und ebenfalls abtransportiert.
Im Südosten Zyperns wurde ein Wilderer erwischt, der neben geschützten Turteltauben und Singdrosseln auch Mönchsgrasmücken in einer Voliere gefangen hielt. Dies ist der 20. in flagranti erwischte Wilderer dieses Frühjahrsvogelschutzcamps - sein Bruder wurde bereits in der ersten Woche unseres Vogelschutzeinsatzes von Vogelschützern mit Netzen erwischt und von der Polizei angezeigt! 
Am Nachmittag haben Vogelschützer in einem Garten 125 Leimruten in einem Lager gefunden, die Polizei hat die Fallen sichergestellt.


 - Bild 2
+++ 27.04.2013 +++
+++ Valetta/Victoria (Gozo), Republik Malta +++

 Bild 1

Gozo: Komitee gegen den Vogelmord (CABS) und Stiftung Pro Artenvielfalt (SPA) beenden gemeinsam mit dem Grundstückseigentümer Jagd und Fallenstellerei auf 150 ha privater Grundstücksfläche auf dem Ta'Cenc Plateau
Das Ta’Cenc-Plateau, eine Stein- und Fels-Macchia über der hohen Steilküste im Süden von Maltas kleiner Nachbarinsel Gozo, wäre in jedem anderen Land der EU ein Naturschutzgebiet. Nicht nur wegen seiner ganz speziellen Pflanzenwelt, sondern auch wegen der dort in der Steilküste bestehenden Brutkolonie des gefährdeten Mittelmeer-Sturmtauchers. Leider hat sich das abseits gelegene 150 ha große Ta'Cenc-Hochplateau zu einem Tummelplatz sowohl für Vogeljäger als auch Vogelfallensteller entwickelt, die nahezu alle Zugvögel schießen und fangen, die diesen Inselteil überfliegen oder dort Rast machen. Selbst ein Wanderfalken-Paar, das hier im Jahr 2012 erstmals nach vielen Jahrzehnten wieder zu brüten versuchte, wurde rücksichtslos abgeschossen. 
Eine Betretungsgenehmigung für das Privatgelände besitzen die mit Fangnetzen & Gewehren bewaffneten Männer nicht - sie haben das Privatgelände schlicht und einfach besetzt. Doch damit ist jetzt Schluss! Nach intensiven Verhandlungen mit dem Vorstandsvorsitzenden der
Stiftung Pro Artenvielfalt (SPA) und einem Vorstandsmitglied des Komitee gegen den Vogelmord (CABS) hat sich der Grundstückseigentümer Victor Borg, dem auch das nah gelegene 5 Sterne Ta’ Cenc Hotel & Spa gehört, bereit erklärt, sein Grundstück zu einem jagd- und fallenfreien Naturreservat zu erklären. 
Ausgestattet mit einer schriftlichen Erklärung des Eigentümers, seine Interessen wahrnehmen zu können, haben CABS- und SPA-Vogelschützer nun Ende April 2013 damit begonnen, die ungebetenen Jäger und Fallensteller aus dem Privatgelände zu verweisen und sie auf den begangenen Hausfriedensbruch aufmerksam zu machen.

Das unbewohnte Plateau ist ein Paradies für Rohr- und Wiesenweihen, die anders als andere Greifvögel vor allem auf dem Boden übernachten. Zudem suchen Singvögel wie Schwalben, Braunkehlchen und Würger ebenso wie Segler, Wiedehopfe und Bienenfresser das Gebiet zur Nahrungssuche auf, bevor sie von hier aus ihren Flug über das Mittelmeer in Richtung Italien fortsetzen. 
Die Jäger und Vogelfänger, die um die magische Anziehung des Ta'Cenc-Hochplateaus wissen, besetzen vor allem morgens ab 05:30 Uhr und abends verbotenerweise ihre Schieß- und Fanghütten und stellen dort den einfliegenden und rastenden Zugvögeln nach. Während sich die bedrohten Zugvögel über derartigen Frevel kaum beschweren können, haben das die gut zahlenden Gäste des Ta'Cenc-Hotels aber zunehmend eindringlich gemacht. Wer nicht mit eigenen Ohren das frühmorgendliche „Geschützfeuer“ unmittelbar um das Hotelgelände und auch die Rücksichtslosigkeit der mehr als unfreundlichen Jäger und Fallensteller gegenüber Hotelgästen erlebt hat, kann die Angst und die Sorgen um das leibliche Wohlergehen der Hotelgäste bei ihren Spaziergängen nur schwer nachvollziehen. Selbst zwischen den Touristen mit Kindern wurde rücksichtslos auf Zugvögel geschossen!

Seit dem 23.04.2013 fordern CABS- und SPA-Vogelschützer in der Morgendämmerung die im Privatgelände anwesenden Jäger und Fallensteller regelmäßig auf, die Vogeljagd unverzüglich einzustellen und das Gelände zu verlassen. Die lokale Polizei ist informiert und hält sich für aggressive Zwischenfälle im Hintergrund bereit, um notfalls schnell eingreifen zu können. 
Die am 23.04. völlig überraschten 6 Vogeljäger und ein aufgebrachter Vogelfänger, der eine lebende Turteltaube als Lockvogel mit sich führte, kamen der unmissverständlichen Aufforderung der "Bird Guards" aber nach und verließen das Gelände ohne Zwischenfälle. Erst am 25.04. musste die Polizei bemüht werden, als sich ein weiterer illegaler Jäger dem Zugriff der Komitee-Mitarbeiter entzog. Er wurde erkennungsdienstlich behandelt und von den Beamten des Platzes verwiesen.

Auch wenn unser erster Einsatz vor allem den Jägern galt, wurden trotzdem an den Vogelfangstellen Lockvogelkäfige und verschiedene Falleneinrichtungen abgebaut und vom Plateau entfernt. Auch erste Schießunterstände wurden unbrauchbar gemacht - die Entfernung aller Jagd- und Fangeinrichtungen ist aber aufgrund ihrer Vielzahl sehr aufwändig und daher unser mittelfristiges Ziel.

Das gesamte 150 ha umfassende Privatgelände wird bis zum Ende der offiziellen Jagdsaison am 30.04.2013 weiterhin überwacht - insbesondere am Wochenende werden zahlreiche Vogeljäger aus Malta erwartet, denen die geschaffene jagdfreie Zone noch nicht bekannt ist.


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+++ 26.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++

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Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013
Der Freitag verlief zunächst ruhig und wurde dann für ein Vogelschützer-Team doch noch gefährlich. Vormittags wurden mehrere Vogelfangstellen gefunden, aber bis auf eine - in der 6 Leimruten von der Polizei sichergestellt wurden - waren alle inaktiv. Bei der Kontrolle einer Voliere wurden sage und schreibe 39 Vögel - alles geschützte Arten wie Turteltauben, Singdrosseln & verschiedene Finkenarten - gefunden und von den Polizeibeamten freigelassen. Der Grundstücksbesitzer wurde der Wilderei überführt.
Am Nachmmittag beobachtete ein Team nördlich der Touristenhochburg Ayia Napa einen Vater mit seinem etwa 10jährigen Sohn, die mit Flinten bewaffnet auf Vögel schossen! Beim Anblick der Vogelschützer packten sie die Waffen weg - kurze Zeit später wurde das Team im Gelände von einem aufgebrachten Mann mit einem Geländewagen verfolgt und bedrängt. Die beiden Vogelschützer mussten in Deckung gehen und konnten erst in der Dunkelheit zu ihrem Fahrzeug zurückkehren.

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+++ 25.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++

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Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013 
Am Morgen haben Vogelschützer gemeinsam mit der Antiwilderer-Einheit (APS) der Polizei einen Garten überprüft, in dem am Vortag 40 Leimruten und eine Voliere mit 3 Buchfinken, 1 Rotkehlchen, 1 Mönchsgrasmücke, 1 Amsel und 3 Singdrosseln gefunden worden waren. Die Leimruten waren gestern umgehend eingesammelt worden, die Voliere blieb für eine polizeiliche Kontrolle am heutigen Morgen unberührt. Tatsächlich wurde der Eigentümer angetroffen, der wegen des Besitzes geschützter Vogelarten angezeigt wurde. Die Vögel wurden freigelassen.
Im Laufe des Nachmittags wurden drei weitere Fangstellen mit insgesamt 116 Leimruten gefunden - alle Fanggeräte wurden eingesammelt.

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+++ 24.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++

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Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013
Ein weiterer erfolgreicher Tag - trotz derzeit spürbar zurückgehender Wilderei konnten 5 aktive Zugvogel-Fangstellen aufgespürt werden: In einem Garten überführten Polizisten der APS-Sondereinheit zur Wilderei-Bekämpfung nach einem Hinweis von Vogelschützern einen Wilderer mit 57 Leimruten - Wilderer Nr. 17 des diesjährigen Frühjahrs-Vogelschutzcamps! 
In weiteren vier Gärten wurden insgesamt 101 Leimruten und ein Vogelfangnetz gefunden. 
Alle Fanggeräte wurden gemeinsam mit der Polizei abgebaut.
Gemeinsam mit den Beamten der APS gab es am Morgen mehrere Überwachungsansitze an sehr regelmäßig genutzten Leimruten-Fangplätzen. Diese Aktionen schlugen leider fehl, weil die Wilderer offenbar voller Panik vor den Vogelschutzcamp-Aktionen der vergangenen Wochen den Vogelfang zunächst eingestellt haben. Daher können derzeit Tausende Zugvögel jeden Tag ungehindert die Südküste der Republik Zypern sicher in Richtung türkische Küste überqueren - ein schöner erster Erfolg unserer Vogelschutzarbeit vor Ort!


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+++ 23.04.2013 +++
+++ Valetta/Victoria (Gozo), Republik Malta +++

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Vogelschützer auf Gozo  (Malta) mit massivem Einsatz gegen illegale Jagdaktivitäten
Heute Morgen führten Vogelschützer auf dem Ta‘Cenc Plateau im Süden der Insel Gozo eine konzertierte Aktion gegen illegale Jagdaktivitäten und Vogeljagdeinrichtungen durch und sorgten damit unter den Jägern und Fallenstellern für einigen Wirbel.
Vier Einsatzteams des Komitee gegen den Vogelmord (CABS) und der Stiftung Pro Artenvielfalt (SPA) verwiesen mit ausdrücklicher schriftlicher Genehmigung des Eigentümers des 150 ha umfassenden Insel-Plateaus und des 5 Sterne Ta’ Cenc Hotel & Spa 7 einheimische Jäger von seinem Privatgelände. Trotz eindeutiger Ausschilderung und dem Hinweis „Keine Jagd und Fallenstellerei“ hatten sich die Jäger und auch Fallensteller in dem Privatgelände häuslich eingerichtet

Der kurzfristig organisierte Einsatz der Vogelschützer war mit der Umweltpolizei der Republik Malta und der örtlichen Polizeidirektion abgestimmt und von dem Grundstückseigentümer gewünscht, da seine Hotelgäste in den letzten Tagen morgens schon ab 05:30 Uhr durch massives „Geschützfeuer“ aus dem Schlaf gerissen wurden. Auch Spaziergänge in dem landschaftlich reizvollen Hotelgelände entlang der Steilküste und in dem reich strukturierten Hochplateau wurden durch intensives „Gewehrfeuer“ und Heckenschützen im Gelände zu einer „beklemmenden“ Urlaubserfahrung. Erstmals gibt es entlang einer bedeutenden Vogelzugroute in Südeuropa zwischen einem Qualitäts-Hotelunternehmen mit ökologisch wertvollem Privatgrundstück und zwei gemeinnützigen Naturschutzorganisationen eine beispielhafte und engagierte Zusammenarbeit zum Wohle der Natur- und Artenvielfalt und der erholungssuchenden Urlauber. 


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+++ 23.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++

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Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013 
Heute konnten nach Hinweisen von Vogelschützern weitere zwei Vogelwilderer  inflagranti erwischt und überführt werden:
Einer hatte ganz im Südosten Zyperns in einem Garten 20 Leimruten aufgebaut und wurde erwischt, ein anderer war unweit von Larnaca mit 24 aufgebauten Leimruten aufgefallen und wurde gestellt. In einem Lager dieses Vogelwilderers wurden weitere 196 Leimruten gefunden!
Am Morgen wurde eine Fangstelle mit zwei Fangnetzen nebst elektronischer Lockanlage gefunden und abgebaut. Hier fand die Polizei weitere drei in der Nähe gelagerte Netze, die ebenfalls sichergestellt wurden.

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+++ 22.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++

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Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013
Der Montag war ein erfolgreicher Tag für die Vogelschützer auf Zypern.

Zwei Vogelwilderer - beides Wiederholungstäter und "alte Bekannte" - wurden auf Basis unserer Hinweise von der APS-Polizei überführt. Einer der Vogelwilderer hielt in einer Voliere zwei illegal gefangene Buchfinken, bei dem anderen wurde eine Voliere voller Girlitze, Singdrosseln, Buchfinken, Amseln, Wachteln & Turteltauben gefunden. Beide Vogelwilderer erwartet eine „hoffentlich“ hohe Strafe.
In 2 Gärten wurden Leimruten gefunden – in einem Garten 30 der heimtückischen Vogelfallen (hier war auch ein elektronisches Lockgerät installiert), in dem anderen Garten 9 Leimruten. Ein Vogelschützer-Team hat in einem Garten ein Lager mit ca. 200 noch nicht mit Leim präparierten Ruten entdeckt - alle Vogelfanggeräte wurden zerstört.


+++ 21.04.2013 +++
+++ Valetta/Victoria (Gozo), Republik Malta +++

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Schlag gegen illegalen Vogelfang: Polizei beschlagnahmt Netze, lebende Lockvögel und tote Greifvögel
Mehr als 330 Verstöße gegen das Jagdverbot am Sonntag

In den ersten drei Tagen der vom Komitee gegen den Vogelmord auf Malta und auf Gozo gemeinsam mit der Stiftung Pro Artenvielfalt organisierten Operation „Skyfall“ wurden mehr als 330 Verstöße gegen das Jagdverbot am Sonntag festgestellt. Zusammen mit der Polizei wurden fünf illegale Fanganlagen stillgelegt. Weiter wurden von der Polizei nach Hinweisen des Vogelschützer  5 lebende geschützte Vögel, darunter ein stark gefährdeter Ziegenmelker und mehrere Watvögel, sowie 6 geschossene Rohrweihen, ein toter Kuckuck sowie zwei illegale elektronische Lockanlagen für Wachteln sichergestellt.

Bereits am Samstagmorgen entdeckten Vogelschützer zwischen Xaghra und Ramla Bay (Gozo), zwei aktive Klappnetze, die sofort der Bezirkspolizei gemeldet und von Beamten beschlagnahmt wurden. Etwa zur gleichen Zeit stieß ein Vogelschützer-Team in Imtahleb auf ein etwa 10 Meter langes, vertikal aufgestelltes Fangnetz, in dem ein frisch gefangener Vogel um sein Leben kämpfte. Die sofort verständigte Polizei kam allerdings erst 45 Minuten später zum Tatort. Diese Zeit wurde von Vogelfängern dazu genutzt, das Netz abzubauen, so dass eine Beschlagnahme nicht mehr möglich war. Weniger Glück hatte ein Vogelfänger, der ein weiteres Stellnetz im Tal unterhalb von Ta´ Baldu (Wied ir-Rum) aufgestellt hatte. Die Polizei war innerhalb von 20 Minuten vor Ort, beschlagnahmte das Netz und leitete ein Strafverfahren gegen Unbekannt ein.

Einen besonders schockierenden Fund machte eine Fuß-Patrouille des Komitees am Samstagnachmittag im Tal zwischen der Stadt Mtarfa und den Dwejra Lines (Malta). Auf einem frisch gemähten Klee-Feld lagen die Kadaver von 6 Rohrweihen und eines frisch geschossenen Kuckucks. Die Rohrweihen waren bereits seit einigen Wochen tot. Sämtliche Kadaver wurden von der Umweltpolizei ALE geborgen und abtransportiert. Die Beamten ermitteln gegen Unbekannt.

In der Nacht von Samstag auf Sonntag waren zwei Patrouillen der ´Bird Guards´ unterwegs, um Hinweisen auf den Gebrauch illegaler elektronischer Lockanlagen für Wachteln in der Nähe von Bingemma und Bahrija (Malta) nachzugehen. Mit Erfolg:

Zwischen 2 und 4 Uhr nachts wurden insgesamt 16 dieser verbotenen Lockanlagen ausfindig gemacht. Die von den Vogelschützern zu Hilfe gerufene Polizei schickte einen Streifenwagen, dessen Beamte gegen 3:30 Uhr in Bingemma eintrafen und damit begannen, die Anlagen still zu legen. In der Nähe eines der Geräte entdeckten die Vogelschützer zudem ein weiteres, etwa 20 Meter langes Stellnetz sowie ein über 40 Meter langes Bodennetz für den illegalen Fang von Wachteln, um das herum 6 Käfige mit lebenden Lockvögeln aufgestellt worden waren. Wenige Meter neben den beiden Netzen befand sich ein kleiner Garten mit einer etwa 3 Kubikmeter große Voliere, in der mehrere streng geschützte Vögel sowie etwa 20 unberingte Turteltauben, Singdrosseln und andere jagdbare Arten gehalten wurden. Mitarbeiter der ALE sowie des Umweltamtes MEPA (Malta Environment and Planning Authority) bauten die Netze ab und befreiten ein Rotkehlchen, 2 Zwergstrandläufer, einen Alpenstrandläufer sowie einen Ziegenmelker – eine europaweit akut gefährdete Vogelart – aus ihrem Gefängnis. Die Vögel sollen noch heute im Vogelschutzgebiet Il-Ghadira freigelassen werden.

Die heute Morgen in Safi, Delimara, Imtahleb sowie auf Gozo stationierten Teams haben trotz des Jagdverbots am Sonntag insgesamt 88 Schüsse gezählt. Trauriger Spitzenreiter an diesem „blutigen Sonntag“ war die Gegend rund um Safi (Malta), wo zwischen 6 und 9 Uhr knapp über 200 Schüsse fielen. Eine von den Naturschützern verständigte Patrouille der ALE wurde Zeuge der wilden Schießerei und durchsuchte das Gelände mit zwei Beamten. Über das Ergebnis der Kontrolle ist nichts bekannt.

Das Komitee gegen den Vogelmord und die Stiftung Pro Artenvielfalt  sind zurzeit mit 20 ehrenamtlichen Vogelschützern auf Malta und Gozo aktiv, um Verstöße gegen das maltesische Jagdgesetz und die Europäische Vogelschutzrichtlinie zu dokumentieren. Der Einsatz der Vogelschützer dauert noch bis zum 30. April.

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+++ 21.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++

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Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013 
Bei unseren Vogelschutzeinsätzen auf Zypern erleben wir seit 2 Tagen echte Erfolge unserer jahrelangen Anstrengungen für den Zugvogelschutz :

Nach der massiven Präsenz unserer Vogelschützer und der polizeilichen Unterstützung unserer Aktionen in den ersten zwei Wochen des Vogelschutzcamps sind die Vogelfänger äusserst vorsichtig geworden und trauen sich kaum, größere Mengen an Leimruten auszulegen. Zwar sind die Fangplätze präpariert, aber auch am Sonntag konnte kein aktiver Fangplatz gefunden werden.

Trotzdem hat die APS-Polizei nach unserem Hinweis einen Vogelwilderer geschnappt, in dessen Hütte sich 56 Leimruten befanden. Dies ist der 12. Vogelwilderer, der im Verlauf unseres Vogelschutzcamps in flagranti erwischt wurde. Weiter konnten zwei Fangnetze und ein elektronisches Lockgerät sichergestellt werden.



+++ 20.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++

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Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013 
Heute hat die dritte Woche des Vogelschutzcamps auf Zypern begonnen. 
Obwohl viele Vogelschützer im Einsatz waren, wurden vergleichsweise wenige Vogelfallen gefunden: es wurden nur 8 Leimruten abgebaut und vernichtet. 
Ein auf einer Leimrute gefundener Halsbandschnäpper war so stark verletzt, dass er nicht freigelassen werden konnte - er wird nun in der Camp-Unterkunft gepflegt. 
Weiter  wurden einige Fangstellen gefunden, an denen es in den nächsten Tagen weitere Ermittlungen der Polizei geben wird. Das gleiche gilt für drei Volieren, die voll besetzt mit Vögeln geschützter Arten waren. 
Heute war sehr starker Vogelzug auf Zypern zu verzeichnen: Große Mengen an Mönchsgrasmücken, Waldlaubsängern, verschiedenen Schnäpperarten, Pirolen und Kuckucken wurden beobachtet.



+++ 15.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++

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Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013 

Um die derzeit laufenden und für die nächsten Tage geplanten Vogelschutz-Aktionen und unsere Vogelschützer vor 
Ort nicht zu gefährden, wollen wir in den kommenden Tagen keine detaillierten Informationen zum Verlauf und zu den Ergebnissen des Vogelschutzcamps in 
der Republik Zypern machen.
 


Wir werden an dieser Stelle voraussichtlich wieder ab Samstag den 20.04.2013 aus Zypern berichten.

Zeitgleich werden Sie hier dann auch das elektronische Tagebuch vom Vogelschutz- camp auf Gozo (Malta) finden .

Danke für Ihr Verständnis!


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+++ 14.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++

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Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013
Am heutigen Sonntag sind ein Teil der Vogelschützer der ersten Einsatzwoche nach Hause zurückgekehrt. 
Die heute eingesetzten Teams waren bei ihrer Vogelfallensuche recht erfolgreich, trotzdem konnte kein Wilderer überführt werden. In drei umzäunten Gärten bzw. Hütten wurden insgesamt 234 Leimruten gefunden, allesamt aber noch nicht mit Leim präpariert! Der zähe, mit Honig vermischte Pflanzensirup wird meist nur unmittelbar vor der Verwendung der Leimruten aufgebracht. Diese drei Vogelwilderer waren offenbar noch in den Vogelfangvorbereitungen. Die Eigentümer der Grundstücke wurden zwar festgestellt, Anzeigen gab es wegen der noch nicht einsatzfähigen Leimruten nicht. Zumindest wissen die potenziellen Vogelfänger aber, dass wir ihnen auf die Finger und in ihre Gärten schauen. 
In Küstennähe wurde ein Garten mit 41 aktiven - klebrigen - Leimruten gefunden, hier konnten mehrere Vögel befreit werden, darunter eine Orpheusgrasmücke.


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+++ 13.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++

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Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013
Der 7. Einsatztag des diesjährigen Frühlingscamps auf Zypern war ziemlich ruhig. Alle Teams waren in Küstennähe 
im Südosten der Insel im Einsatz. 

Die Polizei hat heute vormittag versucht, 
die Besitzer zweier Gärten ausfindig zu machen. Vogelschützer hatten in deren umzäunten Grundstücken 44 bzw. 30 fängisch platzierte Leimruten gefunden. 
Der Eigentümer des Gartens mit den aufgebauten 44 Leimruten konnte dingfest gemacht werden. In dem anderen Garten mussten die Beamten die 30 Leimruten abbauen, ohne den Fänger überführen zu können. 

Im Laufe des Tages wurden an vier weiteren Fangstellen 49 weitere Leimrutenfallen und 3 Netze gefunden, abgebaut und vernichtet.

Ein Stieglitz, der in einem kleinen Käfig an einer einzelnen Leimrute als Lockvogel missbraucht wurde, konnte befreit werden.


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+++ 12.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++

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Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013
Heute konnten wir den 10. Vogelwilderer während des Frühjahrs-Vogelschutzcamps erwischen: Ein Vogelschützer-Team war vormittags ganz im Südosten Zyperns in Küstennähe im Einsatz, wo es gemeinsam mit der APS-Polizei einen eingezäunten Garten mit 62 Leimruten entdeckte. Der Grundstückseigentümer wurde angezeigt.

Im Verlaufe weiterer Fangplatzkontrollen wurde an einem Fangplatz ein nagelneues, noch nicht benutztes Fangnetz gefunden und an einem weiteren Platz 67 ebenso frische Ruten, die noch nicht mit Leim präpariert waren. Die Fänger bereiteten sich offenbar gerade auf Vogelfangaktivitäten vor. Alle Vogelfanggeräte wurden sichergestellt.


Im Vergleich zu den Vorjahren sind die illegalen Vogelfangaktivitäten auf Zypern in diesem Frühjahr anders strukturiert. Derzeit sind zwar fast alle Fangstellen präpariert, aber nur große Fangplätze sind aktiv. 

Zum ersten Mal seit Beginn der Zypern-Vogelschutzcamps im Jahr 2010 zeigen unsere Aktionen in diesem Jahr eine spürbare Wirkung: Die meisten Wilderer fangen zwar weiterhin Vögel und sind auch keinesfalls gewillt aufzugeben, aber sie sind sehr viel vorsichtiger und stellen ihre Fallen und Netze nur an manchen Tagen und dann auch nur noch am frühen Morgen auf. Allein durch diese Fangzeiten-Limitierung werden täglich Tausende Zugvögel gerettet!


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+++ 11.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++

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Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013 
Ein Premiere-Tag: Zum ersten Mal haben ein Vogelschützer-Team und Mitarbeiter der UN-Friedenstruppe UNFICYP gemeinsam eine Aktion gegen die Vogelwilderer an der Grenze zum türkisch besetzten Nordzypern durchgeführt. 
Seit dem Jahr 1974 sichern die Blauhelm-Soldaten hier die Pufferzone zwischen dem griechisch-sprachigen Süden und dem türkisch-sprachigen Norden der Mittelmeer-Insel. In diesen Teil des Landes haben Polizisten der Republik Zypern keinen Zugang, folglich hat dort die Vogelwilderei erschreckende Ausmaße angenommen. 
In Kooperation mit der UN und dem „Game Fund“ (Naturwacht) der Republik Zypern konnten 2 Vogelwilderer überführt werden, bei denen 63 Leimruten beschlagnahmt wurden.

Ein Vogelschützer-Team hat weiter südlich gemeinsam mit der Antiwilderer-Einheit der zyprischen Polizei (APS) eine Voliere mit 9 geschützten Singvögeln (drei Stieglitze, drei Girlitze, zwei Buchfinken, ein Erlenzeisig) gefunden - der Täter konnte (leider) wegen Unklarheiten der Besitzverhältnisse nicht überführt werden. Die Singvögel wurden von der APS-Polizei freigelassen.


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+++ 10.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++

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Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013 
Bei stürmischem und unbeständigem Aprilwetter haben heute wieder zwei Teams von Komitee gegen den Vogelmord und der Stiftung Pro Artenvielfalt gemeinsam mit der APS-Polizei nach Leimrutenfallen und Fangnetzen gesucht. 
Im Landesinnern wurden drei Fangnetze und eine elektronische Vogellockanlage sicher- gestellt. In Nähe der Südküste unweit Agia Napa wurden insgesamt 302 Leimruten & ein weiteres Vogellockgerät konfisziert und vernichtet. 
65 Leimrutenfallen wurden in einem nicht umzäunten Garten gefunden. Der Eigentümer wurde unweit der Stelle angetroffen, bestritt aber, die Fallen ausgelegt zu haben. Die Polizei kontrollierte daraufhin die Hütte auf dem Grundstück, in der weitere 26 Leimruten beschlagnahmt wurden. Der in Erklärungsnot geratene Eigentümer wurde mit zur Wache genommen, wo er im Rahmen der Vernehmung seine Ehefrau beschuldigte, die Fallen ausgelegt zu haben! (Anm.: Wenn das mal zuhause gut geht!)


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+++ 09.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++

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Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013
Die Arbeit der Vogelschützer im Frühjahrs-Vogelschutzcamp verlief bisher – dank der konsequenten  und engagierten Begleitung durch die Polizeisondereinheit APS – ohne nennenswerte Zwischenfälle. Auch die Ausbeute an illegalen Vogelfanggeräten (Leimruten, Fangnetze, elektronische Lockanlagen) war schon recht erfolgreich. 
Wie in den beiden vorangegangenen Tagen wurden auch heute zwei Wilderer beim Vogelfang geschnappt: Der eine hatte 26 Leimruten aufgestellt, der andere hatte eine große Voliere mit Erlenzeisigen, Buchfinken und Grünfinken im Garten. Sämtliche Vogelarten stehen auch auf Zypern unter Naturschutz, wurden daher konfisziert und in die Freiheit entlassen.

 

Weit im Südosten der Insel wurden bei der weiteren Suche nach Fallen in Kooperation mit der Polizei zusätzlich 217 Leimruten und eine elektronische Lockanlage gefunden und abgebaut.


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+++ 08.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++

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Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013 

Weitere Vogelfänger und große Vogelfanganlagen erfolgreich aus dem Verkehr gezogen

Auch am Montag konnten wieder zwei Wilderer aufgrund unserer aktuellen Hinweise überführt werden: Einer hatte 4 Vogelfangnetze in seinem Garten im Landesinnern unweit der Grenze zu Nordzypern aufgestellt, der andere an der Südostküste Zyperns hatte 22 Leimruten fangbereit in seinem Garten aufgebaut. Gegen beide Vogelfänger wird ein Strafverfahren eingeleitet. Im Laufe des Tages haben die Vogelschützer-Teams gemeinsam mit der Polizei an fünf weiteren Stellen insgesamt 363 Leimruten, davon alleine 208 Leimruten in einer Stelle in der Macchia (Strauchsteppe), sowie 2 elektronische Lockanlagen gefunden und sichergestellt.

Bei der Durchsuchung des Macchia-Geländes wurde an einer Leimrute ein Turmfalke gefunden, der mit beiden Flügeln hoffnungslos an einer Leimrute festhing! Während der Vogel binnen Sekunden in der Leimrutenfalle festhing, brauchten 2 Vogelschützer mehr als 1 Stunde, um die Flügelfedern des Turmfalken mit warmem Wasser gründlich von Leim zu säubern, anschließend die Schwungfedern trocken zu föhnen und das Gefieder für den Flug in die Freiheit sorgfältig zu richten.  


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+++ 07.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++

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Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013 
Der zweite Tag des Vogelschutzcamps auf Zypern war sehr erfolgreich:
Im Morgengrauen wurde unweit der Grenze zum türkisch besetzten Norden Zyperns nach einem Hinweis eines Vogelschützer-Einsatzteams ein Vogelwilderer mit 9 großen im eingezäunten Grundstück aufgebauten Fangnetzen von der Polizei gestellt - der erste überführte Wilderer des Frühjahrs-Einsatzes! Ein elektronisches Lockgerät wurde als weiteres Beweismittel beschlagnahmt. 
Ein zweiter Vogelfänger konnte unweit der Küste im Südosten der Insel mit 126 Leimruten und einem Lockgerät inflagranti erwischt werden. In seinem Garten stand eine Voliere mit 6 Stieglitzen und 5 Singdrosseln, die von den Beamten befreit wurden. 
Zusammen mit der Polizei haben die Komitee-/SPA-Teams weitere 18 Leimruten, 2 Vogel-Fangnetze und 1 Lockgerät gefunden und abgebaut.

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+++ 06.04.2013 +++
+++ Republik Zypern +++

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Aktuelles aus dem Frühjahrs-Vogelschutzcamp 2013

Polizeischutz für Vogelschützer

Mit dem 06.04.2013 beginnt auf Zypern das mehr als dreiwöchige Frühjahrscamp des Komitees gegen den Vogelmord gemeinsam mit unserer Stiftung Pro Artenvielfalt. 
Mehr als 15 Vogelschützer aus Italien, Zypern, Deutschland, Slowenien und der Schweiz sind ab heute im Einsatz. Dies in enger Abstimmung mit den lokalen Polizei-Behörden und der Spezialeinheit APS, die unsere Vogelschützer bei ihren Arbeiten vor Ort aktiv unterstützen. 
Hauptarbeiten sind das Suchen + Beseitigen von Leimruten, von Vogelfangnetzen sowie elektronischen Vogellockanlagen. Zwecks Optimierung der gemeinsamen Einsätze wird ein Vogelschützer-Team Gelände-Sondierungen und die Vorab-Überprüfung von bekannten Fangplätzen durchführen. 
Die gemeinsamen Vogelschutzeinsätze haben ebenso zum Ziel, Vogelwilderer in flagranti zu überführen. Die Begleitung unserer Vogelschützer-Teams durch Polizeipatrouillen dient auch der Sicherheit der Vogelschützer und der konsequenten Strafverfolgung von überführten Vogelfängern. 
Unsere Berichterstattung vom Vogelschutzcamp beginnen wir heute mit 3 aktuellen Fotos, die die Schönheit der Südküste der Republik Zypern und 2 dort wild lebender Tierarten zeigen.


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+++ 29.03.2013 +++
+++ Victoria/Gozo (Malta) +++

Willkommen im Zugvogel-Kriegsgebiet Gozo (Malta)
Unsere seit Wochen durchgeführten Gelä Bild 1
Willkommen im Zugvogel-Kriegsgebiet Gozo (Malta)
Unsere seit Wochen durchgeführten Geländekontrollen an den uns bekannten großen Vogelfang- und Abschussplätzen im Norden und Westen der zu Malta gehörenden Insel Gozo beweisen, dass der illegale Abschuss und massenhafte Fang von Zugvögeln bereits eingesetzt hat. Nahezu täglich fallen - trotz Verbots - Schüsse entlang der Gozo-Küstenlinie und an den Berghängen entlang der Küste. Die zum Teil neu angelegten Vogelfang-Anlagen sind großflächig vorbereitet und auch schon aktiv. Willkommen im Kriegsgebiet gegen europäische Zugvögel! 
Bald schon werden auch wir mit Verstärkung auf Gozo sein und die örtliche Polizei und die Spezial-Polizeikräfte bei ihrer Arbeit tatkräftig unterstützen. 
Willkommen im Zugvogel-Kriegsgebiet Gozo (Malta)
Unsere seit Wochen durchgeführten Geländ - Bild 3
+++ 26.03.2013 +++
+++ Völlinghausen (Erwitte), Kreis Soest, NRW +++

Bruthöhlen-Einbau im Artenschutzturm Völlinghausen
Pünktlich am 25.03.2013 beganne Bild 1
Bruthöhlen-Einbau im Artenschutzturm Völlinghausen
Pünktlich am 25.03.2013 begannen unsere Artenschutzturm-erfahrenen Tischler aus Thüringen mit der maßgeschneiderten Konstruktion und dem Einbau der mehr als 30 Nisthöhlen, Nistkästen, Nistgefache sowie den Fledermaus-Sommerquartieren und dem Hornissenkasten.
Wegen der Denkmalschutzauflagen werden sämtliche Nist- und Bruthöhlen hinter die Stirnbretter des Dachabsatzes und in den umlaufenden Traufkasten unter dem 2. Schieferdachabsatz eingebaut.
Bruthöhlen-Einbau im Artenschutzturm Völlinghausen
Pünktlich am 25.03.2013 begannen - Bild 2 Bruthöhlen-Einbau im Artenschutzturm Völlinghausen
Pünktlich am 25.03.2013 begannen  - Bild 3
+++ 23.03.2013 +++
+++ Völlinghausen (Erwitte), Kreis Soest, NRW +++

Umbaubeginn Artenschutzturm Völlinghausen
Trotz des anhaltenden Winterwetters haben am 18.03 Bild 1
Umbaubeginn Artenschutzturm Völlinghausen
Trotz des anhaltenden Winterwetters haben am 18.03.2013 die Umbauarbeiten am denkmalgeschützten Trafoturmgebäude im Ortszentrum von Völlinghausen (Erwitte) begonnen. Die bauausführende Firma hatte ein derartiges Tempo vorgelegt, dass wir nicht einmal die Zeit fanden, Fotos von dem Turm ohne Dach und ohne Dachstuhl zu machen. Die Bilder zeigen den Turm bereits mit neuem Dachstuhl und mit wetterschützender Folienabdeckung, auf die ab dem 25.03.2013 die neue Schiefer-Eindeckung aufgenagelt wird. Wie von der Denkmalschutzbehörde verlangt, kommt ortstypischer Sauerländer Schiefer zur Verwendung.
Unsere Artenschutzturm-erfahrenen Tischler aus Thüringen beginnen ebenfalls am 25.03.2013 mit dem Einbau der bis zu 30 Nisthöhlen, Nistkästen und Nistgefache sowie den Fledermaus-Sommerquartieren und dem Hornissenkasten. Sämtliche Nist- und Bruthöhlen werden wegen der Denkmalschutzauflagen maßgerecht hinter die Stirnbretter und den umlaufenden Traufkasten unter den Schieferdachabsätzen eingebaut.
Das WDR-TV-Regionalstudio Arnsberg plant eine Kurzreportage vom Bau unseres 19. Artenschutzturms vor Ort für den 26./27.03.2013.
Umbaubeginn Artenschutzturm Völlinghausen
Trotz des anhaltenden Winterwetters haben am 18.03. - Bild 2 Umbaubeginn Artenschutzturm Völlinghausen
Trotz des anhaltenden Winterwetters haben am 18.03.2 - Bild 3
+++ 15.03.2013 +++
+++ Eicherscheid, Kreis Euskirchen, NRW +++

Umbauarbeiten am Artenschutzturm Eicherscheid
Wetterbedingt konnten wir die Umbauarbeiten an unse Bild 1
Umbauarbeiten am Artenschutzturm Eicherscheid
Wetterbedingt konnten wir die Umbauarbeiten an unserem 4. neuen Artenschutzturm im Kreis Euskirchen, in Eicherscheid bei Bad Münstereifel, erst in diesen Tagen beginnen.
Wegen des exponierten Standorts direkt im Ortszentrum in Nähe der Bundesstraße B51 haben wir entschieden, in diesem Turm insbesondere den in Gebäuden brütenden Mauerseglern (Apus apus) eine neue dauerhafte Bleibe für die Jungen-Aufzucht zu bieten. Diese Vogelart leidet ganz besonders unter den laufenden Gebäude- & Dachstuhlsanierungen und 
an den gesetzlich vorgeschriebenen Wärmedämmmaßnahmen. Jährlich gehen nach Schätzung unserer Stiftung allein in Deutschland bis zu 15.000 Gebäude als Nist- & Brutplätze für diese "Flugkünstler" endgültig verloren. 
Mauersegler verbringen ihr ganzes Leben in der Luft, fliegen pro Jahr bis zu 190.000 km, schlafen sogar im Flug und haben nur zur Brutzeit "Bodenkontakt" in luftiger Höhe.
Damit diese Zugvogelart zumindest im Bereich Bad Münstereifel OT Eicherscheid eine dauerhafte Zukunft hat, werden  in die Wände des neuen Artenschutzturms in luftiger Höhe 11 Mauersegler-Spezialnistkästen eingebaut, die aus dem Turminneren auch kontrolliert werden können. Eine ansprechende Ausschilderung wird auf die zukünftige Funktion des Artenschutzturms u.a. auch für Fledermausarten und Halbhöhlenbrüter hinweisen.
Umbauarbeiten am Artenschutzturm Eicherscheid
Wetterbedingt konnten wir die Umbauarbeiten an unser - Bild 2 Umbauarbeiten am Artenschutzturm Eicherscheid
Wetterbedingt konnten wir die Umbauarbeiten an unsere - Bild 3
+++ 08.03.2013 +++
+++ Hechendorf, Kreis Garmisch-Partenkirchen +++

Biotop-Optimierungsmaßnahmen auf unserem Bachwiesen-Flurstück im Murnauer Moos
Im Rahm Bild 1
Biotop-Optimierungsmaßnahmen auf unserem Bachwiesen-Flurstück im Murnauer Moos
Im Rahmen der mit der UNB des Landkreis Garmisch-Partenkirchen abgestimmten Moorsanierungsmaßnahmen auf unserem 4,0 ha großen "Bachwiesen"-Flurstück im Murnauer Moos wurden in den letzten Tagen umfangreiche Durchforstungs- arbeiten durchgeführt. Der tief gefrorene Moorboden erlaubte, die Fichtenbäume komplett mit Stamm und Astwerk aus der Fläche herauszuziehen. Dadurch wurde der Moorboden freigestellt und wird nicht durch verrottendes Astwerk jahrelang negativ beeinträchtigt. Außerdem reduziert unsere Durchforstungsmaßnahme künftig die bisherige hohe Wasserverdunstung durch den dichten Fichten-Baumbestand.


Dank der inzwischen von der Wasserrechtsbehörde des Landkreis GAP erteilten Plangenehmigung werden wir in Abstimmung mit der UNB GAP im Spätsommer 2013 auf unserem Flurstück den begradigten Abschnitt des Weidmoosgrabens in sein historisches stark mäandrierendes Bachbett zurückverlegen.
Dies wird den Wasserstand in Teilbereichen des Murnauer Mooses stabilisieren und damit dem Klimawandel-bedingten nachteiligen Absinken des Wasserstands entgegenwirken.
Biotop-Optimierungsmaßnahmen auf unserem Bachwiesen-Flurstück im Murnauer Moos
Im Rahme - Bild 2 Biotop-Optimierungsmaßnahmen auf unserem Bachwiesen-Flurstück im Murnauer Moos
Im Rahmen - Bild 3
+++ 01.03.2013 +++
+++ Victoria/Gozo (Malta) +++

Vorbereitungen Gozo-Vogelschutzcamp Frühjahr 2013
Vogelschützer vom Komitee gegen den V Bild 1
Vorbereitungen Gozo-Vogelschutzcamp Frühjahr 2013
Vogelschützer vom Komitee gegen den Vogelmord (CABS) und Mitarbeiter der Stiftung Pro Artenvielfalt (SPA) haben in einem viertägigen Einsatz vor Ort die wesentlichen Vorbereitungen für das diesjährige Frühjahrs-Vogelschutzcamp 
auf der Insel Gozo (Malta) abgeschlossen. Dazu gehörte u.a. auch ein Treffen mit den zuständigen Polizeibeamten der Polizei-Station in Victoria, der Hauptstadt der Insel Gozo.
Eine aktuelle Kontrolle und Dokumentation der uns bekannten großen Vogelfang- und Abschussplätze im Norden und Westen von Gozo zeigt einmal mehr, dass wir uns erneut auf massiven illegalen Abschuss und massenhaften Fang von Zugvögeln einstellen müssen. An Berghängen und in Tallagen entlang der Küste sind große Flächen von Strauchwerk befreit, mit Wasserstellen versehen und für den Vogelfang vorbereitet. Dies teils auch unmittelbar hinter den Touristenhotels und Dörfern. 
Willkommen im Kriegsgebiet gegen europäische Zugvögel!
Selbst der derzeit laufende Wahlkampf auf Malta und Gozo lässt wenig Gutes erwarten. Kaum ein maltesischer Spitzenpolitiker ist bereit, eindeutig Stellung gegen den massiven Vogelfang zu beziehen oder sich gar gegen die Frühlingsvogeljagd und den Frühlingsvogelfang auszusprechen. Bei 13.000 Jägern, 3.000 lizensierten Vogelfallen-stellern und deren bis zu 16.000 Angehörigen (total knapp 12% der wahlberechtigten Bevölkerung) und angesichts einer aggressiven Jagdlobby knicken selbst Präsidentschaftskandidaten öffentlich ein!
Jeder im Frühjahr abgeschossene Greifvogel, jeder getötete Wasser- und Singvogel bedeutet einen Brutvogel weniger, eine Vogelbrut weniger und damit einen schmerzlichen Ausfall an dringend benötigten Vogelnachkommen zum Erhalt der Arten.
Vorbereitungen Gozo-Vogelschutzcamp Frühjahr 2013
Vogelschützer vom Komitee gegen den Vo - Bild 2 Vorbereitungen Gozo-Vogelschutzcamp Frühjahr 2013
Vogelschützer vom Komitee gegen den Vog - Bild 3
+++ 12.02.2013 +++
+++ Nobitz, Ostthüringen, Deutschland +++

Unser Artenschutzzentrum auch im Winter attraktiv
Ein Besuch unseres Artenschutz- zentrums fü Bild 1
Unser Artenschutzzentrum auch im Winter attraktiv
Ein Besuch unseres Artenschutz- zentrums für "Gebäude bewohnende Tierarten" in Nobitz hat die Hinweise vieler Telefonanrufer bestätigt, dass sich unser Artenschutzturm in Nobitz und das daneben liegende Schwalben- haus zunehmend zu einem Wintertreff- punkt und Übernachtungsplatz für Stare entwickelt. Eigentlich Zugvögel, nutzen Stare immer öfter die sich ändernden klimatischen Bedingungen und versuchen ohne Vogelzug bei uns zu überwintern.
Gleiches beobachten wir bei Hausrotschwänzen, die derzeit im Parkhaus am Paderborner Flughafen ihr Winterquartier bezogen haben und sich dort von kleinen Spinnen und Insekten ernähren, die sie von den Wänden des Parkhauses klauben.
Den Staren in Nobitz bot sich kürzlich ein begeisternder Wintersonnenuntergang, den wir Ihnen nicht vorenthalten wollen!
Unser Artenschutzzentrum auch im Winter attraktiv
Ein Besuch unseres Artenschutz- zentrums fü - Bild 2
+++ 30.01.2013 +++
+++ Staitz, Kreis Greiz, Thueringen +++

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Umbaubeginn neues Artenschutzgebäude Staitz

Nach erfolgter Vermessung und Feststellung der endgültigen Grundstücksfläche des inzwischen uns gehörenden Grundstücks in Staitz mit dem darauf stehenden Pumpen-Betriebsgebäude und den 2 unterirdischen stillgelegten Trinkwasserspeichern werden wir am 06.02.2013 mit den Umbauarbeiten zu einem Artenschutzgebäude mit neuem Fledermauswinterquartier beginnen.

Im Eingangsbereich des oberirdischen Gebäude-Mittelteils werden wir neben dem Fledermauseinflug auch Nistgelegenheiten für Halbhöhlenbrüter wie Bachstelze, Hausrotschwanz und Grauschnäpper einbauen.

Zur Stabilisierung der Luftfeuchtigkeit im Innenraum, die überlebenswichtig für überwinternde Fledermäuse ist, werden wir das Regenwasserfallrohr in den Gebäudeinnenteil verlegen und mit einem Überlauf auf der Bodenplatte des ehemaligen Pumpenraumes das Regenwasser jeweils im Winterhalbjahr ca. 2cm hoch aufstauen.

Für naturschutzpädagogische Zwecke wird das Gebäude sowohl an den Außenwänden als auch im Innenbereich mit den entsprechenden Tierarten gestaltet.

Unsere Investitionskosten für das komplette Artenschutzgebäude inklusive Grundstückskauf werden ca. 10.600,00 Euro betragen.


 - Bild 2  - Bild 3
+++ 18.01.2013 +++
+++ Bonn/Bielefeld, NRW +++

Ergebnisse des 2. Sardinien-Vogelschutzcamps 2012/2013
Die ehrenamtlichen Vogelschützer des  Bild 1
Ergebnisse des 2. Sardinien-Vogelschutzcamps 2012/2013
Die ehrenamtlichen Vogelschützer des 2. Vogelschutzcamps auf Sardinien waren vom 21.12.2012 bis Ende der 1. Januar-Woche 2013 im Vogelschutzeinsatz. In diesem Zeitraum haben die 23 Vogelschützer insgesamt 3.580 Rosshaarschlingfallen gefunden und abgebaut. Dies bedeutet erfreulicherweise einen Rückgang gegenüber der Anzahl gefundener Schlingfallen im Jahr 2011. Darüberhinaus wurden 222 Drahtschlingenfallen zum Fang von Wild- schweinen und erstmals auch 2 Schlagfallen für Wildkatzen gefunden und unschädlich gemacht.
Zudem suchten Vogelschützer wie schon im Vorjahr nach den hochgefährlichen Selbstschussanlagen und Drahtschlingenfallen für die seltenen sardischen Hirsche (eine Unterart unseres Rothirsches) und überprüften Metzgereien und Geflügelhandlungen auf den Verkauf der gewilderten Singvögel.
An intensiv mit Schlingfallen bestückten Vogel-Fangplätzen wurden dieses Jahr erstmals versteckte Kameras eingesetzt, mit denen Vogelfänger bei ihrem illegalen Treiben gefilmt und so überführt werden können. So konnte dort erstmals ein Wilderer mit einer versteckten Kamera gefilmt, identifiziert und angezeigt werden.
Ergebnisse des 2. Sardinien-Vogelschutzcamps 2012/2013
Die ehrenamtlichen Vogelschützer des 2 - Bild 2 Ergebnisse des 2. Sardinien-Vogelschutzcamps 2012/2013
Die ehrenamtlichen Vogelschützer des 2. - Bild 3
+++ 08.01.2013 +++
+++ Barnin, Kreis Parchim, Mecklenburg-Vorpommern +++

Nachruf auf einen engagierten Förderer unserer Stiftungsarbeit
Unser Freund und Artenschutzturm- betreuer Herr Manfred Bild 1

Nachruf auf einen engagierten Förderer unserer Stiftungsarbeit
Unser Freund und Artenschutzturm- betreuer Herr Manfred Schakat aus Barnin ist für uns völlig unerwartet am 30. Dezember 2012 im 72. Lebensjahr verstorben. Wir trauern mit seiner Frau und den Kindern um einen wahren Freund und selbstlosen engagierten Kämpfer für die bedrohte Tierwelt und den Schutz der Artenvielfalt in den ländlichen Gemeinden vor den Toren der Landeshauptstadt Schwerin.
Ohne sein nimmermüdes Engagement hätte unsere Stiftung so manches Artenschutz-Projekt im Landkreis Parchim nicht verwirklichen können. Seine zuverlässige und fachkundige Betreuung unserer Artenschutztürme für regional bedrohte "Gebäude bewohnende Tierarten" in den Gemeinden Barnin, Crivitz OT Augustenhof und Wessin OT Radepohl war beispielgebend. Wir vermissen schon heute seinen guten Rat und seine praktische Projektunterstützung .
Wir werden sein ehrendes Andenken bewahren.


Nachruf auf einen engagierten Förderer unserer Stiftungsarbeit
Unser Freund und Artenschutzturm- betreuer Herr Manfred  - Bild 2
+++ 04.01.2013 +++
+++ Höchst im Odenwald OT Mümling-Grumbach, Odenwaldkreis, Hessen +++

Bahnhofsgebäude mit großem Fledermaus-Potential!
Am 02.01.2013 trafen sich die Vorstan Bild 1
Bahnhofsgebäude mit großem Fledermaus-Potential!
Am 02.01.2013 trafen sich die Vorstands- mitglieder der beiden befreundeten Naturschutzorganisationen "Hessische Gesellschaft für Ornithologie und Naturschutz e.V." (HGON) und "Stiftung Pro Artenvielfalt®" (SPA) gemeinsam mit Mitgliedern der "Arbeitsgruppe Fleder- mäuse im NZO" (Naturschutzzentrum Odenwald) zur erstmaligen Besichtigung des zugunsten des Fledermausschutzes ersteigerten Bahnhofsgebäudes in Mümling-Grumbach. In dem denkmalge- schützten Gebäude besteht schon seit vielen Jahren jeweils im Sommerhalbjahr die inzwischen zweitgrößte Mausohr-Wochenstube Hessens. 
Dank jahrelanger fürsorglicher Betreuung dieses Fledermausquartiers durch Mitglieder der NZO-Arbeitsgruppe Fledermäuse stieg dort die Zahl der Mausohrmütter von 390 Tieren (Juni 2002) auf inzwischen 1.725 Tiere (Juni 2012). Ebenso eindrucksvoll und erfreulich ist die Entwicklung der dort zur Welt gekommenen Mausohrbabies, die von 275 Jungtieren (Juni 2002) auf inzwischen sage und schreibe 1.000 Jungtiere (Juni 2012) angestiegen ist.
Und da nichts über lebende Anschauungsobjekte geht, hingen am 02.01.2013 unerwartet, aber sehr zur Freude & Motivation aller anwesenden Fledermausfreunde tatsächlich 5 schlafende Mausohren unter der Holzdecke im Dachstuhl.
Ein deutliches Signal, dass es sich auf jeden Fall gelohnt hat, den Mausohr-Bahnhof nicht Investoren mit ausschließlich wirtschaftlichen Interessen zu überlassen. In den kommenden Wochen werden die Vorstände der HGON, SPA und Fledermausfreunde des NZO ein Konzept und eine Sanierungsstrategie für das Bahnhofsgebäude und das dazugehörende Grundstück entscheiden und dann entsprechend abgestimmt schrittweise umsetzen.
Bahnhofsgebäude mit großem Fledermaus-Potential!
Am 02.01.2013 trafen sich die Vorstand - Bild 2 Bahnhofsgebäude mit großem Fledermaus-Potential!
Am 02.01.2013 trafen sich die Vorstands - Bild 3