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Spendenprojekt
Mai 2017
Die Mauersegler-Klinik in
Frankfurt am Main braucht
für ihre Rettungsarbeit
dringend finanzielle Unter-
stützung!



Mauerseglertrupp über Berlin
© K. Roggel

 
Jetzt im Mai kehren die
Segler aus ihren Über-
winterungs-Lufträumen
über den Steppen und
Savannen Afrikas für ihr
Brutgeschäft wieder zu
ihren angestammten Nist-
plätzen bei uns zurück.
Mauersegler verbringen ihr
ganzes Leben in der Luft.
Nur während der Brut- und
Jungenaufzuchtzeit haben
sie in ihren Bruthöhlen in
Mauerspalten und unter
Dächern „Bodenkontakt“.
Diese Spezialisierung wird
Mauerseglern in unserer
bautechnisch immer per-
fekter werdenden Gebäu-
dewelt zunehmend zum
Verhängnis. Jedes Jahr
gehen tausende von Nist-
und Brutplätzen durch
Hausumbauten, Moderni-
sierungsarbeiten und
energetische Sanierung-
Maßnahmen ersatzlos
verloren.
 

Modernisiereung Alter Speicher I Bielefeld Meisenstr. 65 © SPA
 
Was zählen schon ein
Seglerleben und ein
Nistplatz wenn es um die
gesetzlich vorgeschrieben
Umsetzung von Energie-
sparmaßnahmen geht?
Nach unseren Schätzungen
finden inzwischen bis zu
25% der Altsegler keinen
Brutplatz mehr, können
folglich nicht mehr zur Art-
erhaltung beitragen.
Moderne Architektur und
der technische Ausbau
unserer mobilen Kom-
munikations-Infrastruktur
schaffen zusätzliche
Seglertod bringende
Gefahren.
 

Mauersegler-Nest mit Gelege
© SPA_CH

 
Ungezählte Mauersegler
fliegen bei ihrer schnellen
Jagd nach Insekten nichts-
ahnend mit großer Wucht
gegen verspiegelte Fen-
sterscheiben, gläserne
Hochhausfassaden, hohe
Antennen und dünne Lei-
tungen. Überleben sie den
Aufprall, stürzen sie meist
schwer verletzt zu Boden
und warten dort hilflos und
voller Schmerzen auf ihr
trauriges Ende. Einmal
verletzt am Boden, schaffen
es diese schmalflügeligen
Langstrecken-Zugvögel
nicht mehr zurück in die Luft.


Flügelverletzter Jungsegler-Pflegling © Eva Brendel

Falsch verstandene Tier-
liebe führt oft zu der irrigen
Annahme, dass man Seg-
ler nur in die Luft werfen
müsse, um ihnen wieder
Luft unter die Flügel zu
schenken. Segler am
Boden sind hilflos, verletzt
oder krank und gehören
nicht für einen weiteren
zwangsläufigen qualvollen
Absturz in die Luft geworfen
sondern in fachkundige
mit der Seglerpflege und
Auswilderung vertraute
Hände.


Gerettete Mauerseglerjunge
© E. Brendel

 
Für die Linderung dieses
sich jährlich wiederholen-
den Seglerleids opfert
unsere Tierärztin Dr. med.
vet. Christiane Haupt in
der Mauerseglerklinik und
Rettungsstation Frankfurt
am Main ihr ganzes Leben.
Was von ihr 1994 im Allein-
gang begann, entwickelte
sich auch dank unserer
anhaltenden finanziellen
Förderung zur qualifizier-
testen, größten und erfolg-
reichsten Mauersegler-
Rettungsklinik in Deutsch-
land! (Notruf-Telefon: 069. 35 35 15 04)


Mauersegler-Rettungsteam beim Füttern © E. Brendel

Die Seglerklinik ist meist
die letzte Hoffnung für ver-
unglückte hilflose Segler.
Dort arbeitet ein fachlich
hochkompetentes Pflege-
Team mit liebevoller Für-
sorge und großem Fach-
können beinahe rund um
die Uhr für hilfebedürftige
Segler.


Geretteter Jungsegler wohlbehütet © E. Brendel

Die jährlich bis zu 800
Seglerpatienten benötigen
pro Jahr bis zu 350 kg
Spezialfutter, Steppengril-
len, die rechtzeitig gekauft,
tiefgefroren gelagert und
täglich aufgetaut und fach-
gerecht zubereitet werden
müssen. Ohne medizini-
sches Gerät, Wärmelam-
pen und Hygieneprodukte
sind verletzte Altsegler,
Jungsegler und Seglerkü-
ken nicht zu retten. Das kostet!


Gesund gepflegter Mauersegler bei Freilassung © Klüver
 
Jetzt ab Beginn der
Segler-Brutzeit braucht
Christiane Haupt und ihr
Segler-Rettungsteam
dringend unsere finan-
zielle Unterstützung. Ohne
die könnte sie die täglich
wachsende Zahl von
Segler-Notfallpatienten
nicht versorgen. Bitte
helfen Sie mit Ihrer Spende!
 
Projekte
Karte Deutschland Artenschutztürme
fertig gestellt
Turm gelb in Planung / im Umbau

Prospekt: "Konzept Artenschutztürme" (PDF-Datei)

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