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2. Spendenprojekt
April / Mai
"If it flies - it dies here in
Ghawdex (Gozo) and Malta"

Übersetzt: "Wenn es fliegt,
stirbt es hier auf Gozo und
Malta."
 
abgeschossener Wespenbussard
abgeschossener Wespenbussard
© CABS

 
Das ist seit vielen Jahren
das „stolze“ Motto von
mehr als 13.000 Jägern
und 3.000 lizensierten Vogelfallenstellern auf Malta
und der kleinen Schwester-
insel Gozo! Und die stellen
damit auch die größte
Jägerdichte Europas.
 
Blick vom Beobachtungsplatz Nadur Tower (Gozo) nach Malta
Blick vom Beobachtungsplatz Nadur Tower (Gozo) nach Malta
© SPA

 
Gemeinsam mit unseren
Freunden vom „Komitee
gegen den Vogelmord“
werden wir auf Gozo
(Malta) tausenden unserer
bedrohten Greifvögel und
zehntausenden Singvögeln
sicheres Geleit auf ihrem
Rückflug aus den afrika-
nischen Winterquartieren
geben. Der massenhafte
illegale Abschuss bedrohter
Zugvögel, ganz besonders
unserer streng geschützten
Greifvögel wie Fischadler,
Wespenbussard, Rohr-
weihe und Falkenarten wird
dort aus purer Lust am
Töten praktiziert. Aber auch
Schwarzstorch, Weißstorch
und selbst die in Europa
selten gewordenen Geier
sind vor Abschuss nicht
sicher.
 
Notversorgung Wiedehopf mit Schussverletzung
Notversorgung Wiedehopf mit Schussverletzung © SPA
 
Flugkünstler wie Rauch-
schwalbe und Mauersegler
werden nur zum Beweis der
Treffsicherheit vom Himmel geschossen und stürzen oft schwer verletzt ins Meer wo sie gnädig schnell ertrinken oder verenden elend am Boden.
 
Gozo.Malta Überwachung Vogeljäger
Gozo/Malta Überwachung Vogeljäger © SPA
 
Wir sind schon auf der Insel
Gozo und überwachen
mit 10 engagierten Vogel-schützern und der Unter-
stützung von Polizisten der
Spezialeinheit (ALE) die
Jagdaktivitäten, fotogra-
fieren und filmen illegale Vogelabschüsse und erstatten Strafanzeige.

Bekannte Greifvogelüber-
nachtungsplätze bewachen
wir nachts, um Jäger (Vogelwilderer) daran zu
hindern, die Greife mit
Scheinwerfern aus den
Bäumen aufzuschrecken,
um sie dann abzuschießen.

Willkommen im Kriegsge-
biet Gozo und Malta gegen
europäische Zugvögel!
 
Gozo Überwachung Ta´Cenc Cliffs © SPA
Gozo Überwachung Ta´Cenc Cliffs © SPA
 
Die Reise- und Unterbringungskosten
und die Kosten für neue
Ausrüstungsgegenstände
für den 10-tägigen
Vogel-
schutzcamp-Einsatz auf
Gozo betragen ca. 10.600
Euro
. Bitte helfen Sie unseren couragierten Vogelschützern mit Ihrer
Spende!

Projekte

Im Naturpark Barnim, Kreis Barnim, Land Brandenburg liegt das Naturschutzgebiet (NSG) Finowtal-Pregnitzfließ, das im Jahr 2006 unter Schutz gestellt wurde. Das NSG hat eine Gesamtfläche von rund 1.821 ha und erstreckt sich u.a. auch auf Flächen der Gemeinden Biesenthal, Schorfheide und Wandlitz.



Das NSG umfasst ein von Binnendünen umgebenes eiszeitliches Gletscherzungenbecken und eine eiszeitliche Schmelzwasserabflussrinne mit zahlreichen Moorbildungen.

Der Schutzzweck ist u. a.:

Die Defizite: Der Landschaftswasserhaushalt ist in weiten Teilen des polnischen und deutschen Einzugsgebietes der Oder gestört. Die mit der menschlichen Besiedlung vorgenommenen Eingriffe in den eiszeitlich geprägten Naturraum haben die natürlichen Landschaftsfunktionen von Mooren und Gewässern auf beiden Seiten der Oder langfristig geschädigt. Entscheidende ökologische Parameter wie Durchgängigkeit, Wasserrückhaltung, Strukturreichtum und Artenvielfalt sind dabei nachteilig verändert worden.

Im Drawienski Nationalpark auf polnischer Seite und im Naturpark Barnim auf deutscher Seite stellen die Einzugsgebiete der Drawa, des Nonnenfließes, der Finow und des Pregnitzfließes auf Grund ihrer faunistischen und floristischen Ausstattung heute die ökologisch wertvollsten Fließgewässereinzugsgebiete dar.

Ökologische Sanierungsziele:
Im Rahmen der ökologischen Sanierung von Teileinzugsgebieten der Oder u. a. am Beispiel der Finow und des Pregnitzfließ sollen ökologische Defizite der Einzugsgebiete erkannt und durch gezielte Maßnahmen deutlich vermindert werden. Damit kann einer der wesentlichen Zielvorgaben der EU-Wasserrahmenrichtlinie, Art. 1 und 4 sowie der Fauna-Flora-Habitatrichtlinie 92/43/EG vom 21.05.1992 entsprochen werden.

Auf Basis einer Kooperationsvereinbarung mit der Naturparkverwaltung Barnim haben wir 2009 entschieden, die zeitnahe Realisierung der ökologischen Sanierung des Finowfließ zur Sicherung und Stärkung der Vielfalt dort wild lebender Tierarten durch umfangreiche Landkäufe im Finowtal in der Gemarkung Biesenthal zu unterstützen.

So realisieren wir bereits seit Herbst 2009 regelmäßig Landkäufe, die uns nach erfolgter Eigentumsübertragung die Chance eröffnen, im Sinne der ökologischen Sanierungsziele für die Finow und das Finowtal konstruktiven Einfluss auf die zukünftige Landschaftsnutzung und damit die Landschaftsentwicklung zu nehmen.


= Landkäufe Stiftung Pro Artenvielfalt®   Stand 01/2010

Unser mittelfristiges Projektziel ist der Kauf von bis zu 100 ha Grünland resp. Feuchtgrünland im Finowtal, die wir an ökologisch wirtschaftende Betriebe zur Nutzung als Mähwiese und Mähweide verpachten.


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