











| Auch auf der "Sonneninsel Zypern" respektieren Vogelfänger und Jäger selbst zu den Vogelzugzeiten im Frühjahr und Herbst weder Recht noch Gesetz und morden hunderttausendfach streng geschützte Singvögel auf ihrem Vogelzug in die afrikanischen Überwinterungsgebiete und auf dem Rückflug zu uns in den Norden. | |
![]() ![]() |
Die Vogelschutzorganisation "Birdlife Cyprus" schätzt die Zahl der jährlich auf Zypern gefangenen und getöteten Singvögel auf über 1.2 Millionen! Die Rücksichtslosigkeit und Tierquälerei beim illegalen Vogelfang ist unbeschreibbar und solange die Wilderer mit ihrer gefiederten Beute hohe Profite machen, wird selbst vor streng geschützten Singvogelarten nicht halt gemacht. Nach Jahren der offiziellen Leugnung des massiven illegalen Vogelfangs wurde von zypriotischen Politikern der jährliche Vogelmord im Januar 2011 erstmals als Geschäft der organisierten Kriminalität eingestuft. Sie haben richtig gelesen: Pirole, Bienenfresser, Mönchsgrasmücken, Gartengrasmücken, Grauschnäpper, Rotschwänzchen und selbst Kuckucke gehen auf Zypern durch die Hölle, weil tausende zypriotische "Feinschmecker" und leider zunehmend auch Touristen - auf diesen Ess-Kult, die "Ambelopoulia", einfach nicht verzichten wollen! ![]() |
Das sind die illegalen Vogelfangmethoden:
|
|
![]() ![]() ![]() |
![]() Diese unselektiven Vogelfang- und Tötungsmethoden sind nach der EU–Vogelschutzrichtlinie 79/409/EWG vom 2. April 1979 ausdrücklich verboten!! Unsere Freunde vom "Komitee gegen den Vogelmord e.V." richten mit unserer Hilfe jeweils im Frühjahr und Herbst jeden Jahres ein Vogelschutz-Camp auf Süd-Zypern ein, an dem Vogelschützer aus Italien, Großbritannien und Deutschland teilnehmen. Sie suchen die Küstenbereiche nach illegalen Leimruten, Fangnetzen und elektronischen Lockanlagen ab und halten in Restaurants, Lebensmittelgeschäften und Metzgereien nach illegal angebotenen Singvögeln Ausschau. Fallen und Netze werden nach Absprache mit Polizeibehörden abgebaut und vernichtet. Vogelfanganlagen in eingezäunten Privatgärten werden an die örtliche Polizei gemeldet und Strafanzeige erstattet. Aus eigener leidvoller und schmerzhafter Erfahrung wissen wir, dass der Einsatz auf Zypern leider nicht ganz ungefährlich ist und so werden wir in 2011 erstmals unsere Vogelschützerteams von Sicherheitspersonal begleiten lassen. |
| Die Kosten für An- und Abreise, einfache Unterkunft und Verpflegung, Geländefahrzeuge, ergänzende Ausrüstung und Versicherungen für 16 Vogelschützer bei 10tägigem Einsatz betragen ca. 15.200,00 Euro. Bitte unterstützen Sie unsere Zugvogel-Rettungsaktionen mit Ihrer Spende! | |
Prospekt: "Grausame Vogelfänger
morden Millionen unserer Singvögel!" (PDF-Datei)
Hier können Sie sich kostenlos die Adobe Reader Software herunterladen, um PDF-Dateien zu betrachten:

Zurück zur ÜbersichtskarteFür dieses Projekt spenden