DieTierPatenArtenschutzturm Wünschendorf / ElsterEisvogel im WeidatalFischotterportraitUnsere Bachwiesen im Murnauer Moos, Bayern
Spendenprojekt
Juli 2017
Das Finowtal – Unsere
Rettungsinsel für Wiesen-
vögel und die Artenvielfalt
wächst weiter!



Finowtal Niedermoorwiesen-
landschaft © SPA


Immer mehr Grünland wird
zugunsten einer industriell
betriebenen Landwirtschaft
umgebrochen und in
monotone strukturlose
Ackerflächen umgewandelt.
Deren Böden ertrinken in
Gülle, leiden unter massi-
vem Einsatz von Düngemit-
teln und Agrarchemikalien.
All dies, um auf den tot-
gespritzten und nährstoff-
getränkten Böden möglichst
viel steuersubventionierte
Biomasse zu produzieren.


Güllefahrzeug - industrielle Landwirtschaft © SPA
 
Auf solchen Agrarflächen
schlüpft kein Kiebitz-Küken
mehr, dort singt keine
Feldlerche mehr, dort sind
Acker- und Wiesenblumen
längst ausgerottet. Wild-
bienen, Hummeln und
Schmetterlinge sind ver-
schwunden. Dort ist die
Artenvielfalt längst zu
Grabe getragen!

 

Ausgeräumte strukturlose Agrarlandschaft © SPA

Ganz anders im Finowtal
bei Biesenthal im Kreis
Barnim an der Finow, dem
Flüsschen, das sich -
nur 40 km nordöstlich
der Hauptstadt Berlin -
gemächlich durch eine
noch vielfältig strukturierte
Landschaft mit Feuchtwie-
sen, urwüchsigen Auwäl-
dern, kleinen Moorseen,
dichten Röhrichtgürteln
und schilfbestandenen
Gräben den Weg bahnt.


Finowtal strukturreiche Feuchtwiesen-Landschaft © SPA

Mit Beginn unserer um-
fangreichen Landkäufe
und der Extensivierung
der Flächennutzung durch
kleinere Rinderherden und
Mutterkuhhaltung erobert
sich die Natur und mit ihr
die Vielfalt der Arten dieses
Feuchtwiesengebiet all-
mählich zurück: Die wach-
sende Vielfalt an Insekten,
Lurchen, Amphibien und
Reptilien im Finowtal lockt
zunehmend wieder andern-
orts bedrohte Vogelarten an.


Feldlerche © Leo fokus-natur
 

Kiebitzpaar © FotoNatur

Viele davon wie der
Schwarzstorch, der Wach-
telkönig, der Kiebitz, die
Feldlerche und sogar der
vielerorts durch Windkraft-
anlagen akut bedrohte
Rotmilan finden hier wie-
der einen sich naturnah
entwickelnden Feucht-
wiesenlebensraum.


Rotmilan © Pröhl fokus-natur

Die diesjährige Konzen-
tration unserer Landkauf-
anstrengungen auf das
Finowtal zeigt Früchte. So
konnten wir einen weiteren
Kaufvertrag für insgesamt
4,4 ha Niedermoorflächen
im Finowtal unterschreiben.
Die fügen sich wie ein
Puzzleteil perfekt in unser
dortiges Flächeneigentum
von immerhin schon 97 ha
(970.000 m²) Fläche.


Finowtal - neue Stiftungsflächen (rot) Stiftungseigentum (grün)

Für den Kauf der neuen
Grundstücksflächen
benötigen wir 29.200,00
Euro. Bitte helfen Sie uns,
diesen wertvollen Lebens-
raum dauerhaft für die
zunehmend bedrohten
Wiesenvogelarten und die
Artenvielfalt der Feucht-
wiesen zu retten. Jeder
Spenden-Euro zählt!

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Projekte

Unser Landkauf im Wachental bei Henfstädt/Thüringer Wald rettet 3,4 ha einmalige Blumenwiesen und damit wertvollsten Schmetterlings-Lebensraum.



Still und leise sterben unsere schönsten Schmetterlinge aus! Die „Rote Liste Deutschland“ ist voll von ihnen. 4 Monate lang haben wir um den Kauf der ökologisch einmaligen und wertvollen Berg-Blumenwiesen im hohen Thüringer Wald gekämpft. Jetzt ist der Kaufvertrag unterschreiben.


Die bunte Blütenpracht der Wiesenglocken-blumen, der Karthäusernelken, des Wiesen-salbei, des Sandthymians, des wilden Oregano und vieler anderer Wildblumen ist eine wahre Augenweide!

Mehr als 300 Schmetterlingsarten, viele davon akut bedroht, besuchen die Blüten.
Die großen Wacholderbüsche duften in der Sommerwärme ... ein herrliches Natur-paradies, das seinesgleichen sucht!


Die Bergwiesen der halbtrockenen Standorte gehören zu den wertvollsten und seltensten Lebensräumen (Biotopen) in Deutschland.

Doch leider ist die Idylle trügerisch. Wie leider überall in Deutschland werden selbst die letzten von Licht und Wärme durchfluteten Bergblumenwiesen zunehmend durch Motorsport und rücksichtslose Freizeitaktivitäten zerstört. Zunehmende Verbuschung und Überdüngung geben den Blumenwiesen dann den Rest!


 

Bitte helfen Sie uns mit Ihrer Spende, damit wir den Grundstückskaufpreis und die dringend erforderlichen umfangreichen Landschaftspflegearbeiten im Herbst 2009 und Herbst 2010 bezahlen können.

PDF-Prospekt: Blütenpracht, soweit das Auge reicht: Willkommen im Schmetterlingsland!

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