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Spendenprojekt
Dezember 2020
Aller todbringenden Zug-
vogel-Rastplätze sind 3… Zypern, Sardinien, Sizilien.

Trotz Corona werden wir dort im Vogelschutzcamp-Einsatz sein!



Zypern - illegal abgeschossene Mönchsgrasmücken © Komitee gegen den Vogelmord

Trotz der in ganz Europa
schwierigen Corona-Zeiten,
die uns allen eine Menge
Einschränkungen auferle-
gen, werden wir – und das
ist die gute Nachricht für
alle Natur- und Vogelfreun-
de und die Zugvogelwelt –
auch diesen Winter an 3
Hotspots des illegalen Vogelmordens robust zur
Tat schreiten.


Singvogel-Rettung aus Fangnetz © Komitee gegen den Vogelmord

Erfahrene ortskundige
Vogelschützer des Komitee
gegen den Vogelmord
werden auf Zypern und Bird
Guards unserer Stiftung
werden entlang der Süd-
ostküste Siziliens schon
ab Mitte Dezember im
Einsatz sein, um Zugvogel-
Wilderern und illegal agie-
renden Vogeljägern den
Spaß am hirn- und rück-
sichtslosen Vogelschießen
und die Lust am profitablen Vogelmord zu nehmen.


Von Jägern abgeschossene Drosseln © Komitee gegen den Vogelmord

Die Hoffnung, dass die
Corona-Zeiten auch Vogel-
wilderer und Vogeljäger auf
Zypern und Sizilien haben
zurückhaltender werden
lassen, wurde bitter ent-
täuscht. Die Erfahrungen
und Ergebnisse des elf-
wöchigen Herbst-Vogel-
schutzcamps auf Zypern
mit immerhin 11 ehren-
amtlichen Vogelschützerin-
nen und Vogelschützern im
Tag- und Nachteinsatz sprachen leider eine deut-
liche und erschütternde
Sprache.


Gartenrotschwanz gefangen an Leimrute © Komitee gegen den Vogelmord

Die wohldokumentierten
Vogelschutzcamp-
Ergebnisse beweisen
einmal mehr die von der
zypriotischen Regierung
weiterhin ignorierten und
heruntergespielten illega-
len Vogelwilderei-Machen-
schaften. Das gilt für die
Vogelwilderei mit illegalen
Leimruten und Fangnetzen
aber in besonders erschre-
ckendem Maße für die
massive Zunahme illegaler Vogeljagd-Aktivitäten.


Zilpzalp gefangen an Leimrute © Komitee gegen den Vogelmord

Da wurden an großen
Vogeljagdplätzen mit bis
zu einem Dutzend Vogel-
jägern hemmungslos hun-
derte streng geschützte
Zugvögel wie Mönchsgras-
mücke, Trauerschnäpper,
Bienenfresser, Wiedehopf
und auch Falken geschos-
sen. Da wurden Singvögel
mit verbotenen elektroni-
schen Vogellockanlagen
vor die Gewehre gelockt
und selbst in ausgewiese-
nen Wildschutzgebieten
mit Jagdverbot wurde alles
vom Himmel geschossen
was in Reichweite der Flinten kam.


An Jagdplatz eingesammelte Vogelmord-Opfer © Komitee gegen den Vogelmord


Im Wildschutzgebiet abgeschos-
sener Turmfalke © Komitee gegen den Vogelmord


Ohne unsere - wegen der
Gefahrenlage für unsere
Vogelschützer und Bird
Guards - nächtlichen Ein-
sätze und aktuellen Vogel-
fangplatz-Hinweise wären
die wenigen staatlichen
Wildhüter auf Zypern und
die Carabinieri entlang der
Südostküste Siziliens mit
der flächenhaften Über-
wachung der Vogelwilderei-
Regionen komplett über-
fordert. Praktisch alle Straf-
anzeigen gegen Vogel-
wilderer und Vogeljäger
basieren auf Hinweisen
und Tatort-Bildmaterial von Vogelschützern.


Bird Guards überwachen unser Pantani-Schutzgebiet auf Sizilien © SPA


Deshalb planen wir an den
3 Vogelmord-Hotspots im
EU-Mittelmeerraum mit
kurzen Unterbrechungen
bis Mitte Februar 2020 mit
bis zu 26 ehrenamtlichen
Vogelschützerinnen und
Vogelschützern im Einsatz
zu sein. Doch das schaffen
wir nicht ohne Ihre finan-
zielle Unterstützung. Die
Winter-Vogelschutzcamps
in Süd-Europa werden uns
einschließlich zu ersetzen-
der Ausrüstung und Ein-
satzfahrzeug-Reparaturen
ca. 21.200 Euro kosten.
Bitte helfen Sie uns einmal
mit Ihrer Spende, die Kos-
ten dieser Winter-Vogel-
schutzcamps sicher zu finanzieren.



Von Leimrute befreite Hausrot-
schwänze © Komitee gegen den Vogelmord


Jeder von uns gerettete
Zugvogel trägt im Frühjahr
mit erfolgreicher Jungen-
aufzucht zum Erhalt seiner
Art bei und ist zugleich eine
Bereicherung unser aller
Lebensqualität. Wir danken
Ihnen für jede Spende, mit
der Sie uns im Kampf
gegen den skrupellosen
Vogelmord unterstützen.


Aus Fangnetz befreite Singdros-
seln © Komitee gegen den Vogelmord
 
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