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Spendenprojekt
Mai 2018
Ohne die Rettungsarbeit
der Mauersegler-Klinik in
Frankfurt am Main wären
Hunderte verunglückte
und hilfebedürftige Segler
zum Tode verurteilt…



Mauersegler-Pflegling in schützender Hand © E. Brendel

Jetzt Anfang Mai kehren die
Segler aus ihren Über-
winterungs-Lufträumen
über den Steppen und
Savannen Afrikas für ihr
Brutgeschäft wieder zu
ihren angestammten
Nistplätzen und Bruthöhlen
an Gebäuden zurück. Doch
ihr Vertrauen auf unsere
Rücksichtnahme und
Toleranz wird - wie schon
seit Jahren - einmal mehr
für Tausende Mauersegler-
Brutpaare in unserem Land
eine existenzbedrohende
Enttäuschung werden. Ihre
Nistplätze und Bruthöhlen
hoch unter den Dächern
wurden im Herbst und
Winter ersatzlos wegsaniert
und zerstört!


Mauersegler & Mehlschwalben am Abendhimmel über Pantano Longarini © SPA_IT
 
Mauersegler-Brutpaare
nutzen ihre Nistplätze und
Bruthöhlen über viele
Segler-Generationen.
Folglich tun sie sich mit der
Suche nach neuen Ersatz-
Nistplätzen schwer, zumal
diese durch anhaltende
Altbausanierungsarbeiten
und Dachstuhlausbauten
immer knapper werden.
Mauersegler verbringen ihr
ganzes Leben in der Luft.
Nur während der Brut- und
Jungenaufzuchtzeit haben
sie in ihren Bruthöhlen in
Mauerspalten und unter
Dächern „Bodenkontakt“.
Diese Spezialisierung
wird Mauerseglern in
unserer bautechnisch
immer perfekter werdenden
Gebäudewelt zunehmend
zum Verhängnis.
 

Alter Speicher in Bielefeld © SPA

Was zählen schon ein
Seglerleben und ein Nist-
platz, wenn es um die
gesetzlich vorgeschriebene
Umsetzung von Energie-
sparmaßnahmen geht?
Nach unseren aktuellen
Schätzungen finden in-
zwischen bis zu 30% der
Altsegler keinen Brutplatz
mehr, können folglich nicht
mehr zur Arterhaltung bei-
tragen. Moderne Architektur
und der technische Ausbau
unserer mobilen Kom-
munikations-Infrastruktur
schaffen zusätzliche Segler-
tod bringende Gefahren.


Mauersegler am Himmel
© K.Roggel


Ungezählte Mauersegler
fliegen bei ihrem schnellen
Jagdflug nach Insekten
und auf der drängenden
Suche nach geeigneten
Ersatz-Nisthöhlen nichts-
ahnend mit großer Wucht
gegen verspiegelte Fen-
sterscheiben, hohe Anten-
nen und dünne Leitungen
oder verletzen sich beim
Hineinzwängen in unge-
eignete Mauerspalten und
Einschlupflöcher. Überle-
ben sie den Unfall, stürzen
sie meist schwer verletzt
zu Boden und warten dort
hilflos auf ihr trauriges
Ende. Einmal verletzt am
Boden, schaffen es diese
schmalflügeligen Lang-
strecken-Zugvögel nicht
mehr zurück in die Luft.


Die Fütterung von Mauerseglern erfordert Fingerspitzengefühl
© E. Brendel


Für die Linderung dieses
sich jährlich wiederholen-
den Seglerleids opfert
unsere Tierärztin Dr. med.
vet. Christiane Haupt in
der Mauerseglerklinik und
Rettungsstation Frankfurt
am Main ihr ganzes Leben.

Was von ihr 1994 im Allein-
gang begann, entwickelte
sich auch dank unserer
anhaltenden finanziellen
Förderung zur qualifizier-
testen, größten und erfolg-
reichsten Mauersegler-
Rettungsklinik in Deutsch-
land! (Notruf-Telefon:
069. 35 35 15 04
)


Streicheln beruhigt auch Segler
© SPA


Die Seglerklinik ist meist
die letzte Hoffnung für ver-
unglückte Altsegler und
hilflose Jungsegler. Dort
arbeitet ein fachlich hoch-
kompetentes Pflege-Team
mit liebevoller Fürsorge
und großem Fachkönnen
beinahe rund um die Uhr
für diese faszinierende
aber zunehmend bedrohte
Vogelart.


Mauerseglerjunge warten auf Futter © E. Brendel

Die jährlich bis zu 800
Seglerpatienten benötigen
pro Jahr bis zu 350 kg
Spezialfutter, Steppen-
grillen, die rechtzeitig ge-
kauft, tiefgefroren gelagert
und täglich aufgetaut und
fachgerecht zubereitet
werden müssen. Ohne
medizinisches Gerät,
Wärmelampen und
Hygieneprodukte sind ver-
letzte Altsegler, Jungsegler
und Seglerküken nicht zu
retten. Das kostet!


Gesund gepflegter Mauersegler bei Freilassung © Klüver

Jetzt mit Beginn der
Segler-Brutzeit vertraut
Christiane Haupt und ihr
Segler-Rettungsteam auf
unsere finanzielle Unter-
stützung. Dafür benötigen
wir noch ca. 15.800 Euro.
Ohne die könnte sie die
täglich wachsende Zahl
von Segler-Notfallpatien-
ten nicht versorgen und erfolgreich auf ein 2.
Leben in Freiheit vorbe-
reiten. Bitte helfen Sie mit
Ihrer Spende!


> zum Flyer hier anklicken
 
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