DieTierPatenArtenschutzturm Wünschendorf / ElsterEisvogel im WeidatalFischotterportraitUnsere Bachwiesen im Murnauer Moos, Bayern
Spendenprojekt
März 2017
Im Finowtal wächst für die
Artenvielfalt etwas Großes
heran…



Die Finow mit Stiftungsflächen im Finowtal © SPA
 
Dank unserer langjährigen
Kooperation mit dem
„Naturpark Barnim“ in
Wandlitz sind wir aktuell
und nah dran an den Ver-
änderungen im dortigen
Immobilienmarkt. Dabei gilt
unser satzungsgemäßes
Interesse seit Jahr und Tag
den Offenland-Grund-
stücken im Finowtal, bei
Biesenthal, Kreis Barnim,
Brandenburg. Hier arbeiten
wir seit 2007 an einem
Landkauf-Großprojekt mit
dem Ziel, die dortigen mehr
als 180 ha Niedermoor- und
Feuchtwiesenflächen einer
natur- und artengerechten
extensiven Flächennutzung
zuzuführen und damit der
Vielfalt wild lebender Tier-
arten neuen sicheren
Lebensraum zu schaffen.
 

Das Finowtal im Spätwinter
© SPA

 
Was Besucher im Finowtal
sofort begeistert, sind die
weite Landschaft, der hohe
Himmel und die Stille,
unterbrochen nur durch
vielfältige Vogelrufe. Man
spürt, hier - nur 50 km von
Berlin entfernt - hat die
Natur auf großen Flächen
noch das Sagen. Hier
finden viele andernorts
stark bedrohte oder vom
Aussterben bedrohte
Tierarten noch leidlich
intakte Lebensräume.
 

Fischotter im Schnee
© Pröhl Fokus-natur.de

 

Kranich im Niedermoor
© Leo fokus-natur

 
Ein idealer Lebensraum,
so meint der Besucher auf
den ersten Blick, für
störungsempfindliche Tier-
arten wie den Fischotter,
den Kranich, den vom Aus-
sterben bedrohten Wachtel-
könig und auch den
Wiesenpieper.


Intensive Rinderhaltung im Finowtal © SPA

Doch der erste Blick trügt,
das idyllische Finowtal mit
seinen Niedermoor- und
Feuchtwiesen, urwüchsigen
Baumgruppen und kleinen
Moorseen und der kristall-
klaren, langsam fließenden
Finow braucht dringend
besseren Schutz: Die
Feuchtwiesen und Nieder-
moorböden sind weich und
tiefgründig und nehmen
wegen der teils noch immer
zu intensiven Rinderhaltung
Schaden. Die Konzentration
der Rinder an bestimmten
Flussuferabschnitten und
an den Winterfutterplätzen
zerstört die dortige Wiesen-
und Ufervegetation und
damit viele sensible Klein-
biotope. Damit einher geht
der Verlust an Lebens-
räumen für eine Vielzahl
von sensiblen Wildtierarten.
 

Wachtelkönig in Feuchtwiese
© L. Hlasek

 

Wiesenpieper in Wiese
© Leo fokus-natur


Deshalb freut es uns sehr,
dass wir nach zähen und
nicht einfachen Grund-
stückskaufverhandlungen
auch dieses Jahr im Finow-
tal 2 Grundstückskauf-
verträge für insgesamt
4,7 ha (47.000m²) Feucht-
wiesenflächen entlang der
Finow abschließen konnten.


Spinnen- und Insektenvielfalt im Finowtal © SPA

Solche Landkäufe sind im
Kampf gegen das Arten-
sterben vor unserer Haus-
tür enorm wichtig. Wenn
uns unsere Spender auch
diesmal  tatkräftig finanziell
unterstützen, werden wir
unser Flächeneigentum im
Finowtal auf 96 ha Hektar
(960.000 m²) wertvolle
Niedermoorwiesen, Klein-
gewässer und Waldbiotope
aufstocken können.


Spätsommerliches Finowtal
© SPA

 
Die Kosten für die aktuel-
len Landkäufe mit knapp
4,7 ha Gesamtfläche be-
tragen gut 27.500 Euro
und die sind bis Ende
März 2016 fällig. Mit Ihrer
Spendenhilfe schaffen wir
im stillen Finowtal weitere
artenreiche Feuchtwiesen
und naturnahe Uferberei-
che für die allerorten
bedrohte Artenvielfalt
unserer Heimat. Bitte
unterstützen Sie dieses
wichtige Landkaufprojekt!

 
Klick zur Flächeneigentums-Karte Finowtal
 
Projekte

Mauersegler auf HandSeit 2003 unterstützen wir die einmalige Rettungsarbeit der Mauerseglerstation in Frankfurt am Main unter Leitung der Tierärztin Christiane Haupt regelmäßig mit namhaften Beträgen. Mauersegler, mit den Kolibris verwandt, sind wahre Flugkünstler, die praktisch ihr ganzes Leben in der Luft verbringen. Dort oben jagen sie in schnellem Flug ihre Nahrung, dort verbringen sie auch ihre Kurzschlaf-Phasen in den kurzen Sommernächten. Im Flug fangen sie auch kleinste Federn und Hälmchen für ihr Speichelnest. So schaffen sie jährlich eine Flugleistung von bis zu 180.000 km Strecke!

Mauersegler im Flug

Nur zur Brutzeit im Mai und Juni hat er festen Boden unter den kurzen, krallenbewehrten Füßen – und auch das nur in luftiger Höhe in Nischen und Höhlungen in Mauerwänden, unter Dächern, auf Dachsparren und hinter Regenrinnen.

2 MauerseglerVerspiegelte Scheiben, Antennen und Leitungsdrähte in den Stadtzentren unserer Ballungsräume sind für unsere Mauersegler Hauptunfallursachen mit schweren Verletzungen, oft mit Todesfolge.

 
Den verletzten Mauerseglern nach ihrer Pflege und Gesundung wieder zur Luftfreiheit zu verhelfen und, wo immer sinnvoll und möglich, sichere Ersatzbrutplätze anzubieten, sind zwei unserer wichtigsten Artenschutzprojekte.

2 Mauersegler in HändenMauersegler wird fliegen gelassenZurück zur ÜbersichtskarteFür dieses Projekt spenden