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Spendenprojekt
April 2019
Die Politik der Republik
Zypern pfeift noch immer
auf die seit 40 Jahren
geltende EU-Vogelschutz-
richtlinie…



Rotkehlchen gefangen an Leim-
rute © Komitee gegen den Vogelmord


Im 23. Vogelschutzcamp
auf Zypern seit 2010 wer-
den dieses Frühjahr wieder
bis zu 16 ehrenamtliche
Vogelschützer des Komi-
tees gegen den Vogelmord
und unserer Stiftung bis zu
6 Wochen vor Ort im Ret-
tungseinsatz für mittel- und
nordeuropäische Zugvögel
sein. Und natürlich lassen
wir auch keine auf Zypern
heimischen Vögel an ille-
galen Leimruten und in
verbotenen Fangnetzen hängen!


Reinigung von Leimrute befreites Rotkehlchen
© K. Petrus


Auch dieser Frühjahrs-
Einsatz bringt unseren
Vogelschützern die seit
2017 gewohnte Erfahrung:
Auf Anordnung des zyprio-
tischen Innenministeriums
wird die zypriotische Anti-
Wilderei-Polizei (APS - Anti
Poaching Squad) unsere
Frühjahrs-Vogelrettungs-
einsätze offiziell nicht unter-
stützen und auch nur be-
dingt mit uns kooperieren.
Derart allein gelassen wird
dieser Zugvogelrettungs-
einsatz auf den zyprioti-
schen Kampfplätzen des
Vogelmordens kein ein-
facher sein, zumal wir zum
Schutz der Vogelretter
überwiegend nachts im
Einsatz sein werden.


Befreiung Singdrossel aus Fang-
netz © Komitee gegen den Vogelmord


Wir werden immer wieder
gefragt, ob sich diese Ein-
sätze lohnen, und unsere
Antwort darauf ist: Wer
nichts tut, kann auch nichts
verändern! Dass sich die-
ser selbstlose, couragierte
und ehrenamtliche Einsatz
unserer Vogelschützer für
die konsequente Durch-
setzung der seit nunmehr
40 Jahren geltenden EU-
Vogelschutzrichtlinie lohnt,
zeigen die Ergebnisse und
Daten unserer Zypern-
Zugvogelschutzcamps
(hier PDF-Datenblatt 1
zum Anklicken
).


Von Leimrute befreites Rotkehl-
chen © K. Petrus


Wir können feststellen,
dass unsere verlängerten
Einsatz-Zeiträume in den
Haupt-Vogelfanggebieten
entlang der Südküste der
Republik Zypern und im
dortigen Britischen Man-
datsgebiet ESBA (Eastern
Sovereign Base Area) und
der hohe Kontrolldruck an
den Fangplätzen während
des Frühjahrs- und Herbst-
Vogelzugs die Zahl aktiver
Vogelwilderer, der Vogel-
fangplätze und der aufge-
bauten illegalen Fang-
geräte anhaltend reduziert
hat.


Singdrossel im Fangnetz
© K. Petrus


Die aktuellsten Erfahrun-
gen und Ergebnisse unse-
res 70 Tage andauernden
Winter-Vogelschutzcamps
2018/2019 zum Schutz der
dort zunehmend überwin-
ternden Singdrosseln und
Rotkehlchen zeigt leider
ein völlig anderes Bild. Die
Anzahl aktiver Vogelfang-
plätze, abgebauter Leim-
ruten und abgebauter elek-
tronischer Vogelstimmen-
Lockanlagen war signifi-
kant höher als im Vor-
jahreszeitraum! (hier PDF-
Datenblatt 2 zum Anklicken
).
Die Zahlen widersprechen
den in Deutschland ver-
breiteten Gerüchten, der
Vogelfang sei politisch
unter Kontrolle und prak-
tisch zum Erliegen gekom-
men.


Befreiung Sindrossel aus heraus-
geschnittenem Fangnetz
© K. Petrus


Dazu finden Sie auf unse-
rer Homepage-Startseite
https://www.stiftung-pro-
artenvielfalt.org
öffentlich
verfügbar unsere Zypern
Vogelschutzcamp-Reports
in englischer Sprache, die
wir auch den für Natur-
schutz zuständigen politi-
schen Instanzen in Zypern
und der EU-Kommission
in Brüssel auf den Tisch
legen. Der Winter 2018 /
2019 Vogelschutzcamp-
Report wird in Kürze publiziert.


Befreiung von Zugvogelopfern aus Fangnetzen © Komitee gegen den Vogelmord

Unsere Reports enthalten
zuverlässig erfasste Daten
und Ergebnisse unserer
Vogelschutzcamp-Arbeit in
der Republik Zypern. Sie
sind zugleich Spiegelbild
der nach wie vor gravieren-
den Missstände im Vollzug
der EU-Vogelschutzricht-
linie und dies in einem
EU-Mitgliedsland, das in
der Eurokrise von führen-
den deutschen Politikern
als „systemrelevant“ für die
EU bezeichnet und mit
einem Rettungspaket von
7,3 Mrd. Euro (Steuer-
gelder) unterstützt wurde.


Verbotener Blick in Kochtopf mit
illegal getötetene Mönchsgras-
mücken für zypriotische Delika-
tesse Ambelopoulia © SPA CH


Bei aller Freude über die
hart erarbeiteten Erfolge
dürfen wir jetzt trotz poli-
tisch verweigerter Polizei-
Unterstützung keinesfalls
nachlassen. Nur wenn wir
hartnäckig bleiben und auf
Zypern während der ge-
samten Frühjahrs-Vogel-
zugzeit konsequent Flagge
zeigen, werden wir wieder
zigtausenden Zugvögeln
das Leben retten und ille-
gal agierenden Vogel-
wildern das hochprofitable
Geschäft mit getöteten
Singvögeln schwermachen.


Singdrossel - Freilassung nach Befreiung aus Fangnetz
© Komitee gegen den Vogelmord


Für diesen Frühjahrs-
Zugvogel-Rettungseinsatz
benötigen wir ca. 21.800
Euro zur Finanzierung der
An- und Abreisekosten,
einfacher Unterkünfte,
Treibstoff für unsere
2 stiftungseigenen Ein-
satzfahrzeuge und Ver-
sicherungen. Bitte helfen
Sie uns mit Ihrer tatkräf-
tigen Spende.
 
Projekte 
Ganz besonders im Herbst jeden Jahres braucht die Igel-Mutter Andrea Friebe in der Wildvogel- und Igel-Rettungsstation Kirchwald (Eifel) dringend unsere finanzielle Unterstützung!

 


Zu den Menschen, die ihr junges Herz für notleidende Tiere geöffnet haben, gehört Andrea Friebe, die seit dem Tod von Helga Steffens die Igel-Rettungsstation verantwortlich leitet. Seitdem widmet sie all ihre Zeit der liebevollen Pflege und Aufzucht hilflos aufgefundener und oft verletzter Igel. Oberstes Ziel der Rettungsarbeit ist, diese streng geschützten Säugetiere nach ihrer Gesundung wieder in die freie Natur zu entlassen, natürlich nur in geeigneten und weniger gefährlichen Lebensräumen.

Die Igelstation wurde auf unsere Bitten hin von Helga Steffens (†) im Jahr 2007 in Kirchwald/Eifel eingerichtet und konnte dank unserer regelmäßigen finanziellen Unterstützung seitdem mehr als 2.400 Igeln das Leben retten. Dazu gehören verwaiste Igelbabys, verletze und vergiftete Igelkinder und verunglückte Igeleltern.


Besonders im Spätherbst sind die Igel wieder in großer Gefahr! Während die Igeleltern schon damit beginnen, das Winterquartier mit trockenem Gras, Laub und Moos gegen die Kälte auszupolstern, sind die kleinen, noch untergewichtigen Igelkinder in den späten Nachmittagsstunden oft noch stundenlang auf der Suche nach stärkender Nahrung.



Dabei geraten sie in der schon früh einsetzenden Dämmerung im wahrsten Sinne des Wortes „unter die Räder“. Der starke Autoverkehr verletzt und tötet auch dieses Jahr wieder zigtausende Igel – spätgeborene Jungigel und Igeleltern. Aber auch die nicht zu bremsende Ordnungswut in unseren Privatgärten und öffentlichen Grünanlagen tötet und verletzt bei Grasschneidearbeiten mit motorbetriebenen Mähgeräten (Motorsensen) - die oft bis unter die Heckenränder und Gebüsche durchgeführt werden - viele dort lebende Igel.










Nicht nur aus der Region Eifel und aus Rheinland-Pfalz sondern auch aus dem Rheinland (NRW) und sogar aus Hessen werden die teils schwer verletzten Igel dann bei Andrea Friebe in der Igel-Rettungsstation Kirchwald in der Eifel abgeliefert oder müssen bei tierlieben Menschen abgeholt werden.

Die Igelstation ist ab Spätherbst mit dem 1. Wintereinbruch meist voll belegt und die vielen Igelpatienten verlangen Andrea Friebe und ihren jugendlichen Helferinnen alles ab.

Viele Igelpfleglinge müssen tierärztlich behandelt werden. Die besonders kleinen oder schwerverletzten Tiere werden von Andrea Friebe liebevoll per Hand mit Spezialmilch aus dem Fläschchen oder aus einer Spritze aufgepäppelt.

Doch ohne die finanzielle Unterstützung möglichst vieler Tierfreunde aus ganz Deutschland, gerade mit Beginn der Herbstzeit, ist die Fortführung der engagierten Rettungsarbeit zum Wohle unserer bedrohten Igel nicht möglich! Lebensrettende Operationen, tiermedizinische Präparate, leicht verdauliche Futter- und Futterergänzungsmittel sowie Spezialmilch für die jährlich bis zu 300 teils auch überwinternden Igel-Langzeitpatienten kosten viel Geld!

Ohne Ihre patenschaftliche Hilfe müssten in der Igel-Rettungsstation in Kirchwald so manche Wärmebox kalt, manch ein Futternapf ungefüllt und so manches Winterquartier leer bleiben!

Wir wollen Andrea Friebe in der Igel-Rettungsstation Kirchwald bei ihrer aufopferungsvollen Arbeit zum Wohle unserer streng geschützten Igel finanziell regelmäßig und zuverlässig unter die Arme greifen. Aber dafür brauchen wir Sie an unserer Seite!

 
15 Euro bezahlen die Kosten der Aufzuchtmilch für ein Igelbaby;
30 Euro bezahlen die Futterkosten für zwei Igel pro Monat;
50 Euro bezahlen zwei neue Heizkissen.
 
Werden Sie Lebensretter für Igelpfleglinge in Not! Bitte spenden Sie!

PDF-Prospekt:
Igel in Not!


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