DieTierPatenArtenschutzturm Wünschendorf / ElsterEisvogel im WeidatalFischotterportraitUnsere Bachwiesen im Murnauer Moos, Bayern
Spendenprojekt
Oktober 2019
Nach langen Jahren
Stillstand endlich wieder
3 Schritte vorwärts…


An einem der schönsten
Flussabschnitte Ost-
thüringens sind Landkäufe
entlang der Weida knochen-
harte Naturschutzarbeit.


Unsere Ufergrundstücke an der Weida bei Kloster Mildenfurth
© SPA


Intensive Landwirtschaft,
Infrastruktur-Baumaß-
nahmen, Wasser- und
Angelsport und die Freizeit-
Sehnsucht der Menschen
nach Wassernähe machen
der oftmals bedrohten
Artenvielfalt der Fließ-
gewässer und der Fluss-
auen mitsamt ihren an-
grenzenden Hangwäldern
den eh´ schon knappen
Lebensraum mit Nutzungs-
aktivitäten und damit ein-
hergehenden Störungen
und Eingriffen streitig!


Wasseramsel © Leo.Fokus-natur.de

Die Liste der an Gewässer,
Uferbereiche und Feucht-
wiesen gebundenen Wild-
tierarten ist lang, deren
Bedrohung längst wohl
dokumentiert, doch eine
Besserung der Missstände
lässt vielerorts noch immer
auf sich warten.


Eisvogel © Peter Wernicke

Der farbenprächtige Eis-
vogel, die unter Wasser
nach Nahrung suchende
Wasseramsel, die am
Uferrand Insekten jagende
Bach- und Schafstelze und
auch der nur in den frühen
Morgenstunden im Flach-
wasser und in Uferwiesen
Nahrung suchende
Schwarzstorch brauchen
saubere nahrungsreiche
Fließgewässer, ungestörte
naturnahe Uferbereiche
und Flussauen.


Unsere Ufergrundstücke an der Weida flussaufwärts hinter dem Kloster Mildenfurth © SPA

Und neben einem ausrei-
chenden Nahrungsangebot
ist Ungestörtheit das wich-
tigste Kriterium für deren
aller Überleben! Doch
solche Fluss-, Bach und
Auenbereiche sind in
Deutschland knapp ge-
worden!


Flusstal der Weida mit Wiesen- und Hangwaldgrundstücken
© SPA


Der im Titel beschriebene
Stillstand betrifft unsere
vielen vergeblichen
Kontaktgespräche und
Anstrengungen seit 2014,
im Weidatal und an den
Berghängen weitere Grund-
stücke zur Erweiterung
unseres Vogelschutz-
gebiets zu kaufen mit dem
Ziel, dort den Nutzungs-
druck durch industriell
praktizierte Landwirtschaft
und durch unkontrollierte
Freizeitaktivitäten im und
am Flüsschen Weida zu
reduzieren.


Kleinspecht schaut aus seiner Baumhöhle © Leo fokus-natur

Wir waren froh und er-
leichtert, als es uns nach
4 Jahren harter Arbeit
endlich im Jahr 2018 wie-
der gelungen war, 2 neue
Grundstücks-Mosaiksteine,
eine wunderbare Wiesen-
fläche und ein Stück Hang-
Mischwald, zur Vergröße-
rung unseres Schutzgebiets
zu kaufen. Wie überall in
unserem Land, mussten
wir auch hier ordentlich in
die Tasche greifen und aus
unserer eisernen Projekt-
reserve insgesamt 26.400
Euro für die zwei Grund-
stückskäufe und die Kauf-
nebenkosten auf den Tisch legen.

Das aber ist nur die eine
Seite der aktuellen Land-
kauf-Medaille, die andere
Seite ist eine uns diesen
Sommer angekündigte
öffentliche Grundstücks-
ausschreibung für einen
1,4 ha (14.000 m²) Fläche
umfassenden Eichen-
Hainbuchen-Mischwald
oberhalb unserer Weidatal-
Hangwälder. Diese Land-
kaufchance dürfen und
wollen wir auf keinen Fall
ungenutzt lassen. Allen
hehren Absichten zum Trotz
fehlt uns dafür aber noch
eine erkleckliche Summe
Geld für ein erfolgverspre-
chendes Bieter-Kaufgebot.


Noch intakte Eichen-Hainbuchen-Mischwaldfläche © SPA

Deshalb unsere Bitte:
Helfen Sie uns jetzt mit
Ihrer Spende
.
Schenken
Sie bedrohten Singvogel-
arten wie Gartenrot-
schwanz, Trauerschnäpper,
Gelbspötter, Spechtarten
wie Schwarzspecht, großer
und kleiner Buntspecht und
Mittelspecht einen noch
gesunden lichtdurchflute-
ten Eichen-Hainbuchen-Mischwald. Der ist als
schnöder Brennholzliefe-
rant viel zu schade!
 
Projekte

Streuobstwiesen sind altes bäuerliches Kulturland und gehören heute zu den stark gefährdeten Landschaftsteilen in NRW. Früher umsäumten die Streuobstwiesen die Dörfer und Einzelgehöfte im Übergang zu der offenen Landschaft. Die lichtdurchfluteten und nur extensiv genutzten Obstbaumwiesen boten so nicht nur dem Steinkauz, sondern hunderten von Tier- und Pflanzenarten einen idealen Lebensraum.

Heute vernichten die an den Dorfrändern wachsenden Neubaugebiete, die zunehmende Überalterung der Obstbäume und mangelnde Pflege der Obstbaumwiesen diese einzigartigen Lebensräume.

Damit einher geht ein dramatischer Verlust an Steinkauz-Lebensraum und an Artenvielfalt – auch von selten gewordenen Obstsorten. Es lohnt sich also, um jeden Quadratmeter alte Obstbaumwiesen zu kämpfen – und der Kauf ist oftmals die letzte Rettung.

PDF-Prospekt: Landkauf-Daten

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