DieTierPatenArtenschutzturm Wünschendorf / ElsterEisvogel im WeidatalFischotterportraitUnsere Bachwiesen im Murnauer Moos, Bayern
Spendenprojekt
August 2018
Den hart erkämpften Naturfrieden in der Pantani-Region sichern!


Zugvogelschutzgebiet «Pantani
Cuba & Longarini» aus der
Vogelperspektive © SPA_DE
für grosse Kartenansicht
hier anklicken
 


Das seit 2013 mit Ihrer
Spendenhilfe nun schon auf
339 ha Fläche vergrößerte
Zugvogelschutzgebiet
„Pantani Cuba & Longarini“
gehört dank unserer kon-sequenten Schutzmaß-
nahmen inzwischen zu den
wertvollsten und sichersten
Zugvogel-Rast- und Nah-
rungsplätzen an der Süd-
ostküste Siziliens! Seit
mehr als 40 Jahren konnten
Vogelschützer dort nicht
mehr so viele Zugvogel-
und Vogelarten, und andere
südeuropäische Wildtier-
arten beobachten.


Unser Bird Guard untersucht
die Insektenvielfalt in den
Blumenwiesen der Hang-
Ufergrundstücke © SPA_IT


Seit über 5 Jahren arbeiten
wir mit viel Engagement
und Zähigkeit dafür, uns
immer wieder neue Chan-
cen für weitere Flächen-
käufe zu eröffnen, um unser
einzigartiges Zugvogel-
schutzgebiet Pantani Cuba
& Longarini weiter zu ver-
größern. Damit wollen wir
noch immer bestehende
negative Einflüsse aus
intensiver Landnutzung,
legaler und illegaler Vogel-
jagd und ausuferndem
Tourismus auf den Kern-
bereich des Zugvogel-
schutzgebiets mit seinen
Uferwiesen, Gräben und
Lagunen weiter zurück-
zudrängen. Natur braucht Raum!
 

Rosaflamingos über der Lagune Pantano Cuba © SPA_IT

Es zeigt sich jeden Tag,
dass sich unser gemein-
samer Einsatz für den
anhaltenden Aufbau und
den Schutz dieses strate-
gisch wertvollen Zugvogel-
Hotspot mit seiner einzig-
artigen und an Vielfalt
zunehmenden Tier- und
Pflanzenwelt lohnt und
jeder Spenden-Euro hier
gut angelegtes Geld ist.
Die Natur nutzt mit aller
ihrer Vitalität den wieder-
gewonnenen Naturfrieden
und zeigt uns in den von
uns geretteten und rena-
turierten Teilen des
Feuchtgebiets mit seinen
Süßwasser-Lagunen
immer neue Naturwunder der Biodiversität.


Roland Tischbier inspiziert einen Brunnen © SPA_DE

Bei Auswertung von im
Frühjahr gemachten Luft-
bildaufnahmen machten wir
jedoch eine unerfreuliche
Entdeckung: Auf der östlich
an unsere Lagune Pantano
Cuba angrenzenden Hang-
Uferseite befindet sich auf
nicht einsehbaren Grund-
stücksflächen nahe des
Lagunenufers eine riesige
Wasserentnahmestelle,
deren anhaltende und
möglicherweise intensi-
vierte Nutzung den Wasser-
haushalt unserer für die
Zugvogelwelt enorm
wichtigen Lagune schädigt.


Brunnen-Struktur auf den östlich
an die Lagune «Pantano Cuba»
angrenzenden Hang-Ufergrund-
stücken © Google Earth, Illustration © SPA_DE

für grosse Kartenansicht
hier anklicken


Unter dem Druck weiterer
Grundstückskaufinteres-
senten haben wir kurzfristig
entschieden, diese Ufer-
grundstücke zu kaufen und
damit Eigentümer von drei
weiteren Grundstücken zu
werden. Erst danach kön-
nen wir zukünftig die mas-
sive und unkontrollierte
Wasserentnahme beenden.
Für den Kauf dieser für
unser Zugvogelschutz-
gebiet so wichtigen
strategischen Grund-
stücksflächen bitten
wir um Ihre tatkräftige
Spendenunterstützung!
Unser Spendenkonto
finden Sie auf der Startseite
unserer Homepage.


Rosaflamingos in unserem Zugvogelschutzgebiet auf
Sizilien © SPA_DE


Lassen Sie sich „mit-
nehmen“ in unser Zug-
vogelschutzgebiet „Pan-
tani Cuba & Longarini“
und überzeugen Sie sich persönlich von seiner
Wiedergeburt, seiner
landschaftlichen Schönheit
und ökologischen Einzig-
artigkeit und seiner weiter
zunehmenden Artenvielfalt
an Zugvögeln, südeuro-
päischen Vogelarten und
anderen Wildtierarten an
der Südostküste Siziliens.

Videofilm "Wiedergeburt der Pantani Cuba & Longarini "

«DIE WIEDERGEBURT
DER PANTANI CUBA &
LONGARINI»
Lehnen Sie sich zurück
und genießen Sie den
14 minütigen Besuch in unserem Zugvogelschutz-
gebiet.
 
Projekte
 
Unsere internationalen Vogelschutzcamps auf Zypern retten jedes Jahr zigtausende bedrohte Zugvögel von mehr als 40 Vogelarten.
 

Zypern, Südküste

Auf der "Sonneninsel Zypern" respektieren tausende Vogelfänger und Jäger selbst zu den Vogelzugzeiten im Frühjahr und Herbst jeden Jahres weder geltendes Recht noch Gesetz und morden illegal hunderttausendfach streng geschützte Singvögel auf ihrem Vogelzug in die afrikanischen Überwinterungsgebiete und auf dem Rückflug aus dem Süden zu uns nach Mittel- und Nordeuropa.


Bienenfresser als Leimrutenopfer


Maskenwürger an Leimrute


Mönchsgrasmücke gefangen an Leimrute

Die international arbeitende Vogel-
schutzorganisation "Komitee gegen
den Vogelmord e.V., Bonn/Deutsch-
land" schätzt die Zahl der jährlich
auf Zypern gefangenen und ge-
töteten Singvögel auf über 2.5
Millionen! Die Rücksichtslosigkeit
und Tierquälerei beim illegalen
Vogelfang ist unbeschreibbar und
solange die Vogelwilderer mit ihrer
gefiederten Beute hohe Profite
machen, wird selbst vor streng
geschützten Singvogelarten nicht
halt gemacht. Nach Jahren der
offiziellen Leugnung des massiven
illegalen Vogelfangs wurde von
zypriotischen Politikern der jährlich
stattfindende massenhafte Vogel-
mord im Januar 2011 erstmals als
lukratives Geschäft der organi-
sierten Kriminalität eingestuft.
Der Umsatz mit illegal getöteten
Zugvögeln wird auf 15 Millionen
Euro pro Jahr geschätzt.
 
 


gemordete Mönchsgrasmücken


zypriotische Spezialität Ambelopoulia


gebratene Grasmücken


tiefgefrorene Mönchsgrasmücken


Singvögel als Opfer der Profitgier

Sie haben richtig gelesen:

Pirole, Bienenfresser, Nachtigallen,
Mönchsgrasmücken, Gartengras-
mücken, Grauschnäpper, Rot-
schwänzchen und selbst Kuckucke
gehen auf Zypern durch die Hölle,
weil tausende zypriotische "Fein-
schmecker" und leider zunehmend
auch Touristen und "geschlossene
Gesellschaften" weltweit - auf die
zypriotische Spezialität "Ambelo-
poulia" trotz strengem Verbot nicht
verzichten wollen!

Nicht nur Feinschmecker schwören
auf "Ambelopoulia" - die traditio-nelle Singvogel-Speise auf Zypern. Auch Teile der Bevölkerung schwören auf die winzigen Happen
von wenigen Gramm Gewicht,
deren Geschmack angeblich
betörend sein soll. Tausende
Zyprioten genehmigen sich
zumindest gelegentlich - z.B.
zu Festen und Feiertagen - das
Gericht, bei dem nach Gemüse und
Meeresfrüchten als Höhepunkt drei
oder vier Grasmücken auf den
Tisch kommen. Und sie sind bereit,
für das karge Mahl mehr als 40
Euro hinzublättern! Die Fänger
selbst erhalten rund 4 Euro pro
Singvogel, steuerfrei und bar auf die Hand.

An guten Tagen erbeuten die
Vogelwilderer bis zu 100 Singvögel - kein Wunder also, dass die Land-
schaft gespickt ist mit Fanggeräten,
an denen elektronische Lock-
anlagen Tag und Nacht Vogel-
gesang abspielen um die Zugvögel
in den Tod zu locken. Die Polizei
spricht wegen der Gewinnspannen
schon vom "Kaviar des 21. Jahr-
hunderts" und fürchtet inzwischen
die professionellen Wildererban-
den. Diese schrecken nicht vor
Gewalt zurück, wenn sie ihr lukra-
tives Geschäft gefährdet sehen.
Das haben auch schon Vogel-
schützer der Vogelschutzcamps
zu spüren bekommen,die mehr
als einmal tätlich angegriffen und
verletzt wurden.

Nachfrage nach den gesottenen
Vögeln erhalten die zypriotischen
Tavenen und Restaurants zuneh-
mend auch aus dem Tourismus:
Insbesondere russische Gäste
haben "Ambelopoulia" in letzter Zeit
für sich entdeckt und fragen immer
öfter nach dem illegalen Gericht.

 
Das sind die illegalen Vogelfangmethoden: Alle diese unselektiven Vogelfang- und Tötungsmethoden sind nach der EU–Vogelschutzrichtlinie 79/409/EWG vom 2. April 1979 ausdrücklich verboten und auch die Republik Zypern hat diese EU-Vogelschutzrichtlinie mit dem EU-Beitrittsabkommen ratifiziert! Allein – bis heute fehlt hier der politische Wille, diese Richtlinie konsequent durchzusetzen.
 


Beobachtung einer Netzfanganlage


Einsammeln von Leimruten


Singvogelbefreiung aus Fangnetz


Leimrutenzerstörung
 

In Kooperation mit unseren Freun-
den vom "Komitee gegen den
Vogelmord e.V., Bonn" und
Mitarbeitern und Förderern der
Stiftung Pro Artenvielfalt Deutsch-
land unterstützen wir jeweils im
Frühjahr und Herbst jeden Jahres
das Vogelschutz-Camp an der
Südküste der Republik Zypern
operativ und finanziell, an dem
Vogelschützer aus Italien,
Deutschland, der Schweiz und Großbritannien teilnehmen.

Die Vogelschützer suchen am Tag
und in der Nacht die Küstenbe-
reiche und angrenzenden Berg-
hänge nach aufgebauten illegalen
Leimruten, Vogelfangnetzen und
elektronischen Vogelstimmen-
Lockgeräten mit Netzfanganlagen
ab und halten in Restaurants,
Lebensmittelgeschäften und
Metzgereien nach illegal angebo-
tenen Singvögeln Ausschau. Leim-
ruten, Fangnetze, elektronische
Vogelstimmen-Lockgeräte werden
nach Absprache mit den zustän-
digen Polizeibehörden abgebaut
und vernichtet. Vogelfanganlagen
in eingezäunten Privatgärten
werden den zuständigen Polizei-
behörden gemeldet, die die Fang-
anlagen beschlagnahmt und
Strafanzeige erstattet.

Aus eigener leidvoller und
schmerzhafter Erfahrung wissen
wir, dass der Einsatz auf Zypern
nicht ganz ungefährlich ist und
sind daher für die gute Zusam-
menarbeit mit den für Wilderei
zuständigen Polizeieinheiten dankbar.
 

In eigener Sache:

Alle unsere Vogelschutzcamps
in den Ländern Südeuropas
führen wir unter strikter Beach-
tung der geltenden nationalen
Gesetze durch. Unsere Aktionen
sind jeweils vorab mit den
Landes- und Regionalregierun-
gen und den zuständigen
Polizeidienststellen abgestimmt!
   

Befreiung eines Berglaubsängers von Leimrute
 
Während der Vogelschutzcamps halten wir engen Kontakt mit den lokalen Polizeibehörden. Seit 2012 werden unsere Vogelschützer von Polizeikräften der "Anti-Wilderer-Einheit" APS vor Ort unterstützt.
 
Polizeieinsatz zum Fangnetzabbau

Die Kosten für An- und Abreise, Unterkunft und Geländefahrzeuge, ergänzende Ausrüstung und Versicherungen für einen bis zu 4 Wochen dauernden Einsatz von bis zu 14 ehrenamtlichen Vogelschützern betragen ca. 20.800,00 Euro. Bitte unterstützen Sie unsere Zugvogel-Rettungsaktionen auf Zypern mit Ihrer Spende!

Den aktuellen Abschlussbericht der Zypern-Vogelschutzcamps in englischer Sprache finden Sie hier:

Englisch:

    ► Zypern Vogelschutzcamp-Report Frühjahr 2017 (PDF-Datei)



Prospekt: "Grausame Vogelfänger
morden Millionen unserer Singvögel!" (PDF-Datei)

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