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Spendenprojekt
Dezember 2018

Von Leimrute befreier Wendehals © Komitee gegen den Vogelmord

Nach einem fast 2,5 Monate andauernden Herbst-Vogelschutzcamp auf Zypern im Zeitraum Sep-
tember bis Mitte November
2018
sind unsere ehren-
amtlichen Vogelschützer
schon wieder zurück auf
Zypern und beginnen das
Wintervogelschutzcamp 2018/2019.


Abbau von illegalen Leimruten
© SPA CH


Wie schon im Frühjahr
festgestellt, hielten sich
die Vogelwilderer mit dem
aktiven Einsatz ihrer
illegalen Vogelfanggeräte
wie Leimruten und Fang-
netze auch während des
diesjährigen Herbst-
Vogelzugs zurück.

-> Hier Herbst-Vogelschutzcamp-Ergebnisdaten anklicken

Die Gründe für dieses recht ungewöhnliche Verhalten sind:
Die Dauerpräsenz der
Vogelschützer des Komitee
gegen den Vogelmord und
unserer Stiftung auf Zypern,
die über das Jahr in 4
Vogelschutzcamps fast 6
Monate Einsatzzeit schaffen
und unser anhaltender
Überwachungsdruck an
den bis zu 520 Vogelfang-
plätzen. Die von herbei-
gerufenen Polizeibeamten
bei vor Ort überführten
Vogelwilderen sofort ver-
hängten Bußgelder, die
inzwischen auch respekta-
ble Größenordnungen von
mehreren tausend Euro
erreichen.


Fängisch aufgebaute Netzfang-
anlage © Komitee gegen den Vogelmord


Unser Vogelschutzcamp-
Anstrengungen und Ergeb-
nisse könnten noch un-
gleich effektiver und auf
Vogelwilderer eindrucks-
voller sein, wenn sich die
EU-Kommission von Zypern
in Sachen Vogelmord nicht
auf der Nase herumtanzen
lassen würde und die hohe
Politik auf Zypern der von
uns seit Jahren angebote-
nen operativen Zusam-
menarbeit nicht ständig Knüppel zwischen die
Beine der Polizeibeamten
und unserer Vogelschützer
werfen würde.


Netzfanganlage mit Vogelopfern
© Komitee gegen den Vogelmord


Während wir Nacht für
Nacht und meist auch an
Nachmittagen in den
Vogelfanggebieten illegale
Fangplätze observieren,
dokumentieren und zeitnah
an die zuständigen Polizei-
behörden melden, müssen
wir viel zu oft die Polizei-
beamten und auch offizielle
Wildhüter „zum Tatort
tragen!“ Nur inflagranti
erwischte Vogelwilder
müssen hohe Bußgelder
fürchten, das lernen die
Vogelwilderer schon sehr
schnell.


Von Vogelwilderin verursachte
Verletzungen einer Vogel-
schützerin © Komitee gegen den Vogelmord


Wissend um die herr-
schende Unlust der Polizei-
beamten und Wildhüter für
nächtliche und früh-
morgendliche Einsätze,
agieren Vogelwilderer
zunehmend aggressiv und
provokant gegen unsere
Vogelschützer bei deren
ehrenamtlicher Zugvogel-
schutzarbeit. Da fließt dann
auch schon einmal Vogel-
schützer-Blut und unsere
Vogelschützer-Einsatz-
fahrzeige werden in rabiate
lebensgefährliche Verfol-
gungsfahrten verwickelt.


An Leimrute gefangener Garten-
rotschwanz © SPA


Bei 12.600 km Einsatz-
fahrten mit 3 Fahrzeugen
in 75 Herbst-Einsatztagen
grenzt es fast schon an ein
Wunder, dass nicht mehr
passiert ist.


Sardinien: Vogelfänger-Beute aus Fangnetzen © SPA CH

Jetzt im Winter gilt es
entlang den Südküsten
Zyperns und jetzt auch auf
Sardinien erneut den Druck
auf die großen profes-
sionell organisierten Netz-
fanganlagen und die mit
Schlingenfallen gespickten
Vogelfangwege im busch-
bestandenen sardischen
Bergland um die Insel-
hauptstadt Cagliari aufzu-
bauen und bis zu den
Festtagen hoch zu halten.
Damit vermiesen wir den
Vogelwilderen gründlich
das lukrative hochprofitable
Festtagsgeschäft mit
getöteten Singdrosseln
und Staren.


Zypern: Aus Fangnetz befreite Mönchsgrasmücken

Für die 4 Winter-Vogel-
schutzcamps 2018/2019
auf Zypern und Sardinien
benötigen wir ca. 23.400
Euro! Bitte helfen Sie uns
mit Ihrer Spende. Die gibt
auch den Vogelschützern
vor Ort zusätzlich Kraft
und Motivation für ihre
nicht ungefährlichen
Einsätze.

 
Wir über uns

Stiftungsgründung & Hintergrundinformationen

Roland TischbierDie durch Stiftungsgeschäft und Stiftungssatzung vom 20.November 2008 als selbständige Stiftung bürgerlichen Rechts errichtete "Stiftung Pro Artenvielfalt®" mit Sitz in Bielefeld wurde gemäß § 2 StiftG NRW am 26. November 2008 von der Bezirksregierung Detmold, Kreis Lippe, NRW als rechtsfähig anerkannt.

Die "Stiftung Pro Artenvielfalt®"

Zum Schutz der Stiftungsarbeit und der Stiftungsprojekte sind der Stiftungsname und die Projektkonzept-Namen als Marken beim Deutschen Patent- und Markenamt München eingetragen und besitzen damit Markenschutz.

Die von der Stiftungsbehörde der Bezirksregierung Detmold (Kreis Lippe/NRW) am 26.11.2008 genehmigte Satzung der Stiftung wurde am 08.01.2016 aktualisiert. Die Genehmigung der aktualisierten Stiftungssatzung wurde am 26.01.2016 von der Stiftungsbehörde erteilt. Die satzungsgemäße Zweckbestimmung blieb unverändert.

Mit Ausfertigung der Stiftungsurkunde vom 26.11.2008 wurde die Stiftung Pro Artenvielfalt® auch in das Stiftungsverzeichnis des Landes NRW eingetragen. Das Verzeichnis ist über das Internet-Informationssystem www.brdt.nrw.de unter dem Kennwort „Stiftungen“ einsehbar.

Die Arbeit der "Stiftung Pro Artenvielfalt®" unterliegt strengen gesetzlichen Regelungen wie z. B. der jährlichen Prüfung unserer betriebswirtschaftlichen Ergebnisrechnung und der Bilanz durch das Finanzamt Bielefeld-Innenstadt und durch die Stiftungsbehörde.

Unsere operative Stiftungsarbeit

Die operativen Stärken der Stiftung basieren auf der langjährigen Erfahrung des seit 2008 arbeitendem Stiftungsteams und einem fachlich hochqualifiziertem Netzwerk von ehrenamtlich arbeitenden Personen, das schon seit nun 7 Jahren für seine unbürokratische und kosten- und zeiteffiziente Projektarbeit für bedrohte Wildtierarten und Wildtiere in Not bekannt und anerkannt ist.

Das kleine Mitarbeiterteam der Stiftung pflegt intensive und freundschaftliche Kontakte zu regional arbeitenden Naturschutzorganisationen und -initiativen, zu Wildtierpflege- und Auswilderungsstationen, zu Naturschutzbehörden auf Kreis-, Landes- und Bundesebene sowie zu Ministerien und Ordnungsbehörden in Zypern, Malta und Italien wegen des in diesen Ländern praktizierten illegalen Zugvogelfangs.

Geschäftsberichte / Mittelverwendungsrechnungen

  Mittelverwendungsrechnung 2016
  Anlagevermögen 2016
  Geschäftsbericht 2016
  Mittelverwendungsrechnung 2015
  Anlagevermögen 2015
  Geschäftsbericht 2015
  Mittelverwendungsrechnung 2014
  Anlagevermögen 2014
  Geschäftsbericht 2014

Unsere Philosophie

Der Schutz von bedrohten Wildtierarten, deren Lebensräumen und der Artenvielfalt als patenschaftliche Verpflichtung.

Unsere Positionierung

Die Nothelfer für bedrohte Tierarten.

Warum wir uns engagieren

Mit jeder aussterbenden Tier- und Pflanzenart stirbt ein Stück unserer menschlichen Lebensgrundlagen. Aussterben passiert leise und schleichend. Vor unserer Haustür, in den Urlaubsgebieten, an praktisch jedem Platz der Welt. Die Ausrottung der einzigartigen Tier- und Pflanzenwelt durch menschliches Handeln schreitet in alarmierendem Tempo voran. Aktuell stirbt alle 10 Minuten eine Tier- oder Pflanzenart aus. Das sind 6 Arten pro Stunde. Oder mehr als 140 Arten an einem einzigen Tag. Unsere Erde wird immer eintöniger - sie verliert zunehmend ihr vertrautes Gesicht. Und damit verlieren wir Menschen unsere innere Ruhe und unser seelisches Gleichgewicht. Nur die Vielfalt der Arten garantiert das Gleichgewicht in der Natur und damit auch unsere menschliche Lebensqualität.

Unsere Verpflichtung

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftung Pro Artenvielfalt®  arbeiten aus der Überzeugung, dass der Schutz frei lebender Wildtiere und ihrer Lebensräume und der Erhalt der Artenvielfalt eine Generationen-Verpflichtung ist.

Wir arbeiten auf den Grundlagen des „Übereinkommens über die biologische Vielfalt“ und der „Agenda 21“, die auf der UN-Konferenz von Rio de Janeiro (Rio) 1992 verabschiedet wurden. Unsere Stiftungsprojekte zum Schutz bedrohter Tierarten, ihrer Lebensräume und zur Sicherung der Artenvielfalt leisten auch einen konkreten Beitrag zur Erfüllung der von 193 Vertragsstaaten verabschiedeten Artenschutzziele der UN-Artenschutzkonferenz 2010 von Nagoya/Japan. Unsere Arbeit zielt darauf, die Lebensgrundlagen wild lebender Tierarten zu erhalten und, wo nötig und möglich, zu verbessern oder wieder herzustellen.

Unsere Ziele

Unsere satzungsgemäßen  Ziele sind, gefährdeten und bedrohten Wildtierarten das Überleben auch im 21. Jahrhundert möglichst in ihren angestammten Lebensräumen zu sichern.
Satzungsgemäß engagieren wir uns je nach Problemstellung und Situation für:

Unsere satzungsgemäße Projektarbeit

Die Stiftung Pro Artenvielfalt® sucht und realisiert solche Wildtier-Schutzprojekte, die gute Erfolgschancen haben oder wo akute Problemsituationen schnelle Entscheidungen und ein konsequentes Handeln erfordern.

Die Stiftung Pro Artenvielfalt® ist ein zuverlässiger Partner in der praktischen Natur- und Artenschutz-Projektarbeit  vor Ort und für im Natur- und Artenschutz engagierte Bürgerinnen und Bürger. Diese arbeiten oft im Stillen, voller Idealismus und mit knappen finanziellen Möglichkeiten. Häufig opfern die Menschen für ihre ehrenamtliche Naturschutzarbeit ihre knappe Freizeit und stellen nicht selten ihre Privatinteressen hinter den Schutz und das Wohl gefährdeter Tierarten und ihrer Lebensräume zurück.

Die Stiftungsorgane

Der Stiftungsrat ist das Aufsichtsorgan der Stiftung. Er überwacht und kontrolliert die Arbeit des Stiftungsvorstands. Der Vorstandsvorsitzende ist in vollem Umfang für die operative Stiftungsarbeit und die satzungsgemäße Erfüllung des Stiftungszwecks verantwortlich.

Der Stiftungsrat
Jens Genge (Vorsitzender)
Dr. Klaus Richarz
Hubert Zöllner

Der Stiftungsvorstand
Roland Tischbier (Vorsitzender)

Ihre patenschaftliche Hilfe zählt

Ihre Spende, egal ob 5, 15, 30 oder sogar 50 Euro hilft uns bei der Realisierung dringender Tierschutzprojekte in Deutschland und im europäischen Ausland.