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Zugvogelschutz-
Kampagne 2020
Stop dem Vogelmord
Protest-
Unterschriftenliste:
hier anklicken und ausdrucken

Kino-Spot gegen den Vogelmord - mit Hannes Jaenicke
TV-Kampagnen-Spot "STOP dem Vogelmord
auf Zypern" mit Hannes Jaenicke

Spendenprojekt
Februar
Feuchtgebiet Frose: Schwerstarbeit für ein Artenparadies ….


Blick vom stiftungseigenen Zuckerbusch-Kernbereich des Biotopkomplex Frose © SPA

Mit dem Bau unseres
Vogelbeobachtungsturms
auf unserem Grundstücks-
teil „Zuckerbusch“ in den
Seeländereien bei Frose
haben wir einen wahren
Besuchermagnet geschaf-
fen: aus Nah und Fern
kommen Jung und Alt, um
faszinierende Einblicke in
die Vielfalt der je nach
Jahreszeit hier wechseln-
den Vogelwelt zu gewinnen.


Vogelbeobachtungsturm
Frose 2 © P.Bertrams


In diesem nur 75 ha um-
fassenden Biotopkomplex
reichen sich inzwischen
Schilfrohrsänger, Drossel-
rohrsänger, Rohrammer,
Blaukehlchen, Bart- und
Beutelmeisen und selbst
der weltweit bedrohte Seg-
genrohrsänger die Flügel.
Der selten gewordene
Kuckuck findet hier noch
die Nester geeigneter Wirts-
vögel für seine Ei-Ablage,
und die mit dem wärmer
werdenden Klima in
Deutschland zuwandernden
Bienenfresser nutzen den
enormen Libellenreichtum
in den Seeländereien als
Nahrung für ihre Jungen
und während ihrer Rast
auf dem Flug in den Süden.


Bartmeise im Röhricht © U. Nielitz


Sumpfrohrsänger (re.) füttert Jung-Kuckuck (li.) © U. Nielitz


Entstanden ist dieses
Naturparadies nahe
Aschersleben in Sachsen-
Anhalt nach Stilllegung
zweier n der Nähe liegender
Braunkohletagebaue. Nach
dem Abstellen der Wasser-
pumpen und der Flutung
der Tagebaulöcher stieg
der Wasserspiegel in der
umliegenden Landschaft
allmählich wieder an und
die Natur erobert sich die
flache Moorsenke bei der
kleinen Ortschaft Frose
langsam zurück.


Südlicher Flachwassersee mit Froser Stadtkirche © SPA

Doch die Idylle ist trüge-
risch: den hier herrschen-
den Agrargroßbetrieben
und der regionalen Was-
serbaubehörde ist die
Wiedergeburt dieses schützenswerten Feucht-
gebietes ein Dorn im Auge.
In der Vergangenheit mehr-
mals durchgeführte Ent-
wässerungsmaßnahmen
in dieser Moorsenke und
Feuchtgebietsfläche haben
eine landwirtschaftlich in-
tensiv genutzte Eintönigkeit
geschaffen, die verstärkt
wird durch eine massive
Verspargelung der Land-
schaft durch gigantische Windparks.


Intensiv genutzte Agrarlandschaft bei Frose © SPA

Als Nothelfer für bedrohte
Tierarten bleiben wir jedoch
allen Widerständen zum
Trotz dran und arbeiten hart
dafür, unser dort im Aufbau
befindliches Artenvielfalt-
Schutzgebiet ökologisch
weiter aufzuwerten und vor
allen Dingen anhaltend zu
vergrößern.


Biotopkomplex Frose mit Flachwassersee © SPA

So haben wir die Gelegen-
heit beim Schopfe gepackt,
als zwei Grundstückseigen-
tümer – motiviert durch die
Begeisterung über unseren
Vogelbeobachtungsturm –
uns anboten, ihre knapp 2,7
ha (27.000 m²) Feucht-
gebietsflächen an uns zu
verkaufen. Schon im Spät-
herbst letzten Jahres haben
wir die zwei Grundstücks-
kaufverträge unterschrie-
ben, die unser dortiges
Flächeneigentum auf mehr
als 30 ha (300.000 m²)
Eigentumsflächen an-
wachsen lassen.


Abfliegende Kiebitze nach Rast im Feuchtgebiet Frose © U. Nielitz


Mit jedem Quadratmeter
Feuchtgebiet-Eigentum
stärken wir dort unser
Stehvermögen gegen alle
agrarpolitischen Wider-
stände und behördlicher-
seits schon seit Jahren
geplanten Wasserbau-
Maßnahmen. Wir werden
bei allen drohenden Land-
schaftseingriffen in die
Seeländereien ein starkes
Wörtchen mitreden.

Bitte helfen Sie uns mit
Ihrer Projektspende, die
Ende Februar 2021 fälligen
Gesamtkosten für die 3
Flurstücke in Höhe von
insgesamt 21.800 € zu-
sammenzubekommen.
 

Stiftung Pro Artenvielfalt®
Meisenstraße 65
33607 Bielefeld

Tel.   0049 (0) 521 2997 -883
Fax   0049 (0) 521 2997 -885
Email:  service@stiftung-pro-artenvielfalt.org

Die Stiftung Pro Artenvielfalt®  ist durch aktuellen Freistellungsbescheid des Finanzamtes Bielefeld-Innenstadt, StNr. 305/5981/1222, vom 28.02.2020 als gemeinnützig anerkannt. Spenden sind steuerlich absetzbar.

 

Die Stiftung Pro Artenvielfalt® ist eine Stiftung bürgerlichen Rechts und satzungsgemäß dem Schutz bedrohter Wildtierarten verpflichtet.

"Stiftung Pro Artenvielfalt®", "Foundation Pro Biodiversity®", "Fondazione Pro Biodiversità®", "DieTierPaten®", "STOP dem Vogelmord!®", „STOP Bird Slaughter®“ und "Artenschutzturm®" sind beim Deutschen Patent- und Markenamt eingetragene Wort-/Bild-Schutzmarken.

Das Konzept der Stiftung Pro Artenvielfalt® ist die patenschaftliche Tierschutzarbeit. Die Stiftungspositionierung ist „Nothelfer für bedrohte Tierarten“.

Die Stiftungsarbeit basiert auf folgenden Projektschwerpunkten:

  • Landkäufe zum Schutz natürlicher Lebensräume (Biotope) in Deutschland
  • Landkäufe in Italien zum dauerhaften Schutz von Zugvogel-Hotspots (bedeutende Rast- und Nahrungsplätze) entlang der mittleren (zentralen) Vogelzugroute und deren Sicherung durch Einsatz von „Bird Guards“
  • Bau von Artenschutzgebäuden für bedrohte „Gebäude bewohnende Tierarten“
  • Förderung und Mitarbeit in Vogelschutzcamps gegen den Zugvogelmord auf Zypern und Sardinien.

Die Stiftung Pro Artenvielfalt® ist auch in der Biotoppflege und Biotopentwicklung für bedrohte Tierarten engagiert, wie z. B. in der Kopfbaumpflege für den Steinkauzschutz und in der Pflege von Feucht-, Streuobst- und Bergwiesen zum Schutz und der Wiederherstellung der Artenvielfalt.

 

Wiedergeburt der Pantani Cuba & Longarini

 
Bitte klicken Sie auf das Video-Fenster, um das Video
„Wiedergeburt der Pantani Cuba & Longarini“ zu sehen.

 

Vogelschutzkampagne 2015/2016

Wir danken der Deutschen Wildtier Stiftung für die Erlaubnis zur Einbindung ihres aktuellen Kino-Spots in unsere Homepage.

Unsere Stiftung ist gegen die Errichtung von Windkraftanlagen in Wäldern.
Wald bindet CO2, speichert Trinkwasser, bindet Staub, produziert Sauerstoff, kühlt die heiße Luft, bietet dem gestressten Menschen Naturgenuß (Biodiversität), Ruhe und Erholung! Alle diese für Mensch und Biodiversität segensreichen und unverzichtbaren Funktionen werden mit dem Klimawandel und seinen extremer werdenden Witterungsbedingungen immer wertvoller und wichtiger!
Für jede einzelne im Wald errichtete Windkraftanlage werden bis zu 1,3 Hektar (13.000 m²) Wald dauerhaft vernichtet. Seltene und störungsempfindliche Vogelarten wie Schwarzstorch, Uhu und Rotmilan werden damit aus ihren bisher ungestörten Wald-Brutrevieren vertrieben, viele von ihnen beim Anflug an ihren Horst (Nest) schwer verletzt und getötet. Die Folge sind kaum zu kompensierende Bestandsverluste. Hunderttausende Fledermäuse sterben jedes Jahr an Windkraftanlagen einen qualvollen Tod, da die Luftdruckgefälle um die Rotorblätter ihre inneren Organe zerreißen. Zugleich vernichten Windkraftanlagen in Wäldern uns Menschen die Wald-Wohlfahrtsfunktionen für ungestörten Naturgenuss, Entspannung und Erholung.
STOP den Windkraftanlagen in Wäldern.

 

Vogelschutzkampagne 2019

 
Bitte klicken Sie auf das Video-Fenster, um den 2. TV-Kampagnen-Spot
„STOP dem Vogelmord auf Zypern“ mit Hannes Jaenicke zu sehen.


 
Bitte klicken Sie auf das Video-Fenster, um den Kino-Spot
gegen den Vogelmord mit Hannes Jaenicke zu sehen.


Weitere Dokumente zur Zugvogelschutz-Kampagne 2018 - 2020:
 

    ► Zypern Vogelschutzcamp-Report Winter 2019 / 2020 (PDF-Datei, englisch)

    ► Zypern Vogelschutzcamp-Report Herbst 2019 (PDF-Datei, englisch)

    ► Zypern Vogelschutzcamp-Report Frühjahr 2019 (PDF-Datei, englisch)

    ► Zypern Vogelschutzcamp-Report Winter 2018 / 2019 (PDF-Datei, englisch)

    ► Zypern Vogelschutzcamp-Report Herbst 2018 (PDF-Datei, englisch)

    ► Zypern Vogelschutzcamp-Report Frühjahr 2018 (PDF-Datei, englisch)


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