Aktuelles:
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Seit vielen Jahren engagieren sich erfahrene Vogelschützerinnen und Vogelschützer des Komitee gegen den Vogelmord und unserer Stiftung auf Zypern mit großem persönlichem Einsatz für den Schutz der hier im Frühjahr auf ihrem Vogelzug einen Zwischenstopp einlegenden Zugvögel. Diese aufreibende Zugvogelrettungsarbeit auf Zypern bleibt auch nach 15 Jahren anspruchsvoll und herausfordernd.
Mönchsgrasmücken-Weibchen gefangen in illegalem Fangnetz © SPA
Aus illegalem Fangnetz herausgeschnittene tote Mönchsgrasmücken © Komitee gegen den Vogelmord
Der Herbstvogelzug ist dort noch immer für einige „Große“ im Vogelmordgeschäft eine höchst profitable Beschäftigung. Und der gehen im Herbst auch zahlreiche kleinere Vogelwilderer weiterhin nach.
Im Frühjahr zeigt sich auf Zypern inzwischen ein ermutigender Trend: Die Zahl aktiver Vogelfangplätze und der eingesetzten Leimruten geht anhaltend und spürbar zurück. Ein Erfolg unserer jahrelangen und konsequenten Schutzarbeit und kontinuierlichen Präsenz vor Ort.
Getötete Singvögel für verbotene zypriotische Delikatesse „Ambelopoulia“ © Komitee gegen den Vogelmord
Vogelschützerin befreit Mönchsgrasmücken von verbotenen Leimruten © Komitee gegen den Vogelmord
Dies bedeutet aber nicht, dass unsere Vogelschutzaktiven auf Zypern die Hände in den Schoß legen und die Frühjahrssonne genießen. Bleiben die Vogelfangaktivitäten auf Zypern auch dieses Frühjahr gering, wird sich ein Teil der Vogelschützenden zusätzlich mit den illegalen Vogeljagd-Machenschaften rabiater griechischer Vogeljäger auf der Insel Zakynthos auseinandersetzen.
Dort kam es im vergangenen Jahr zu besonders angespannten Situationen: Neben verbalen Anfeindungen wurden Vogelschützerinnen und Vogelschützer vom Komitee gegen den Vogelmord auch tätlich angegriffen.
Zakynthos im Frühjahr 2025, tätlicher Jäger-Angriff auf Vogelschützer © Komitee gegen den Vogelmord
Zakynthos - von Vogeljägern demoliertes Einsatzfahrzeug © Komitee gegen den Vogelmord
Trotz dieser schmerzhaften Erfahrungen führen wir die Zakynthos-Einsätze konsequent fort – mit intensiver Vorbereitung, guter Ausrüstung und mit fester Entschlossenheit. Die Ergebnisse des dortigen Frühjahrs-Vogelschutzcamp-Einsatzes 2025 zeigen, dass sich dieser Einsatz für unsere Zugvögel lohnt und auch Wirkung zeigt.
Dieses Frühjahr werden erneut mehrere Teams auf Zakynthos arbeiten. Einsatzschwerpunkte werden bekannte Vogeljagd-Hotspots wie die Halbinsel Keri und weitere besonders intensiv bejagte Gebiete sein. Wir werden den Jagd-Kontrolldruck weiter erhöhen und damit zugleich das strafrechtliche Risiko für illegal agierende Vogeljäger massiv verstärken.
Von griechischen Jägern illegal geschossener Kuckuck & Turteltauben © Komitee gegen den Vogelmord
Illegal geschossene Zugvögel auf der Insel Zakynthos © Komitee gegen den Vogelmord
Für die operative Durchführung der beiden Frühjahrs-Vogelschutzcamps, notwendige Reparaturen an Einsatzfahrzeugen sowie die Ersatzbeschaffung wichtiger Ausrüstungsgegenstände fehlen uns aktuell rund 23.500 Euro.
Bitte unterstützen Sie uns mit Ihrer Spende.
Mit 20, 30 oder 50 Euro – oder jedem anderen Betrag – helfen Sie uns, unsere Einsatzteams vor Ort solide auszustatten und den Schutz der Zugvögel während des Frühjahrsvogelzugs auf Zypern und Zakynthos wirkungsvoll durchzuführen.
Vielen herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!
Zypern: Singdrossel - Freilassung nach Befreiung aus Fangnetz © Komitee gegen den Vogelmord
Ältere Projekte des Monats finden Sie im Archiv
Information zum Bild in der Überschriftenleiste:
"Aus Fangnetz-Anlage lebend befreite Mönchsgrasmücken © Komitee gegen den Vogelmord"
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