Aktuelles:
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1. Zypern: Hier haben die seit 2010 anhaltenden Zugvogelschutzeinsätze ehrenamtlich arbeitender Vogelschützerinnen und Vogelschützer des Komitees gegen den Vogelmord und unserer Stiftung den verbotenen Frühjahrsvogelfang mit Leimruten und Fangnetzen entlang der Südküste Zyperns nahezu beendet.
Grasmücken-Männchen gefangen an einer Leimrute © Komitee gegen den Vogelmord
Rotkehlchen gefangen in illegalem Fangnetz © Komitee gegen den Vogelmord
Zu groß war für Vogelwilderer unser anhaltender Überwachungsdruck auf die illegalen Zugvogel-Fangplätze und zu gut auch unsere mit Beweismaterial untermauerten Strafanzeigen.
Vogelschützer befreit Zugvogel aus illegalem Vogelfangnetz © Komitee gegen den Vogelmord
Vogelschützer befreit ein Grasmücken-Weibchen von einer illegalen Leimrute © Komitee gegen den Vogelmord
Die haben schon so manchen Vogelwilderer zigtausende Euro Bußgeld gekostet. Dort, wo noch illegale Fanggeräte außerhalb von Privatgrund zu finden sind, werden die meist nur noch wenige Stunden am Morgen und Abend aktiviert. Und immer weniger Restaurants auf Zypern bieten die verbotene zypriotische Singvogel-Delikatesse „Ambeloupolia“ an!
2. Sardinien: Knapp 2200 km weiter westlich ist für unsere auf Sardinien überwinternden Zugvögel die Gefahr, dort in Schlingenfallen qualvoll zu sterben, bis auf wenige kleine Bergregionen Süd-Sardiniens nahezu vorbei.
In Baumschlingenfalle strangulierte Misteldrossel © SPA
Sardinien - Zugvogel-Schlingenfallenopfer © SPA
Dies ist das stolze Ergebnis von 22 seit 2010 durchgeführten Vogelschutzcamps unserer Freunde vom Komitee gegen den Vogelmord gemeinsam mit unserer Stiftung, italienischen Vogelschutzorganisationen und einigen wenigen engagierten Carabinieri.
Noch wissen wir nicht, was für die Festtagsmenüs sardischer Gourmets ersatzweise auf dem Tisch steht … die zu fragen, haben wir aber vorsichtshalber noch unterlassen!
Zerstörung Baumschlingenfalle © SPA_CH
Vogelschützer auf Sardinien bei Aufbau einer Fotofallenkamera © SPA
3. Sizilien: Unsere anhaltenden Landkäufe für unser Zugvogelschutzgebiet Pantani Cuba & Longarini an der Südwestküste Siziliens mit inzwischen mehr als 440 ha (4,4 km²) Lagunen-, Feuchtwiesen- und Uferhang-Flächeneigentum hat den hunderten früher dort illegal agierenden Vogeljägern und Vogelwilderern einen ihrer größten und ertragreichsten Vogelschieß- und -Fangplätze entzogen.
Bei Vogelwilderer aus Tiefkühlschrank konfiszierte Bienenfresser © A. Scuderi
Auf dem Vogelzug an der Straße von Messina (Sizilien) illegal gefangene und getötete Rauschwalben © SPA
Auch die aktuellen Brandstiftungs-Racheakte in den Schilfgürteln der trockengefallenen Lagune Pantano Longarini werden an der Existenz unseres gut gesicherten und bewachten Pantani-Zugvogelschutzgebiets nichts ändern!
Engagierte Natur- und Vogelfreunde und auch wir aktive Natur- und Artenschützer müssen uns darüber im Klaren sein, dass es nicht die Einsicht der Vogelwilderer und Vogeljäger in ihr tierquälerisches, illegales und auch kriminelles Tun ist, das unseren Zugvögeln allmählich mehr Ruhe, ungestörte Rast und Nahrungssuche auf den Inseln im Mittelmeer beschert, sondern nur unser konsequentes vor Ort „Dranbleiben“ gegen die Zugvogelwilderei und das dort weiter couragierte „Flagge zeigen“!
Aus Lagune Pantano Cuba gesammelte Schrotpatronen-Hülsen und Lockenten © SPA
Bird Guards bewachen Rosaflamingos in der Lagune Pantano Longarini © SPA_IT
Daher werden ab Anfang Dezember erneut bis zu 26 Vogelschützerinnen und Vogelschützer auf Zypern, Sardinien und Sizilien im Vogelschutzcamp-Einsatz sein. Diese Rettungseinsätze werden mit kurzer Unterbrechung über die Festtage bis Anfang Februar 2025 fortgeführt.
Wir wollen die 3 Winter-Vogelschutzcamps mit solider Frau-/Mann-Stärke, guter Schutz-Ausrüstung und in aller wirkungsvollen Konsequenz durchführen. Dafür benötigen wir insgesamt knapp 21.000 Euro.
Bitte helfen Sie uns mit Ihrer engagierten Spende, die Vogelschutzcamp-Kosten sicher zu finanzieren und damit zehntausende Zugvögel vor qualvollen Verletzungen, einem elenden Tod und auch tierquälerischem Käfig-Siechtum zu bewahren. Jeder gerettete Zugvogel trägt im Frühjahr mit erfolgreicher Jungenaufzucht zum Erhalt seiner Art bei und bereichert damit zugleich auch unser aller Lebensqualität im Siedlungsraum.
Ältere Projekte des Monats finden Sie im Archiv
Information zum Bild in der Überschriftenleiste:
"Zypern: Mönchsgrasmücken-Männchen wird aus Fangnetz befreit © Komitee gegen den Vogelmord"
Rund 40 engagierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer verschiedener sizilianischer Organisationen beteiligten sich an der bis dato größten Müllsammelaktion in der Südostküsten-Region entlang der Zufahrtsstraße „Strada di bonifica Raneddi“ zu unserem Schutzgebietsteil Pantano Cuba – initiiert und koordiniert von den Bird Guards der Stiftung Pro Artenvielfalt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Pachino …... mehr Informationen
Nach unserem ersten großen Landkauf-Erfolg steht dort nun schon der zweite Landkauf an. Und auch dafür brauchen wir Ihre Hilfe! … zum Projekt
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