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Einst als „Frühjahrsboten“ sehnlichst erwartet und freudig begrüßt, wird unseren Rauchschwalben das Überleben zunehmend unmöglich gemacht: Gebäude-Innensanierungen, Aus- und Anbauten und Nutzungsänderungen vernichten anhaltend ihre Nistplätze im Inneren von Gebäuden. Wohl dem Rauchschwalben-Pärchen, das noch einen Stall mit offenem Einflugfenster findet und dort gern gesehen ist.
© SPA_IT
© K.-H. Loske
Rastende Rauchschwalben
So ließ der telefonische Notruf eines bundesweit anerkannten Rauchschwalben-Experten bei uns die Alarmglocken schrillen: Dutzenden seit Jahrzehnten genutzten Rauchschwalben-Nestern in einem Stallgebäude in Mecklenburg-Vorpommern drohte die Zerstörung, weil das Stallgebäude verkauft und zur Werkstatt umgebaut werden sollte.
Schwalbenstall in Schmuggerow © SPA
Das wäre für die dort im letzten Sommer brütenden 48 Rauchschwalben-Paare das Ende ihrer Brutkolonie gewesen – eine der größten Rauchschwalben-Brutkolonien Deutschlands wäre unwiederbringlich verlorengegangen! Wen hätte dort noch interessiert, dass das Bundesnaturschutzgesetz nicht nur die Schwalben, sondern auch deren Nester unter strengen Schutz stellt.
Schmuggerow: Schwalbenstall-Inneres mit Nestern © SPA
Für die Rettung und den Schutz dieser einzigartigen Brutkolonie gab es nur eine einzige Chance: Wir mussten den Stall mitsamt dem dafür notwendigen Grundstücksteil kaufen! Leichter gedacht als getan, verlief doch mitten durch das Stallgebäude eine Grundstücksgrenze ...
Da standen wir nun – und mussten unter größtem Zeitdruck die Entscheidung für den Kauf von zwei Teilgrundstücken mit insgesamt 1.500 m² Fläche treffen, die beiden Eigentümer von unserem spontan beschlossenen Schwalbenschutzprojekt überzeugen und zusätzlich zu den Kaufpreisen auch noch die hohen Kosten der dafür notwendigen Grundstücks-Trennvermessungen aufbringen. Die traurige Alternative wäre die mutmaßliche Zerstörung der gesamten Rauchschwalben-Brutkolonie gewesen – und das kam für uns nicht infrage!
Junge Rauchschwalben betteln um Futter © DeHeer
Rauchschwalben-Mutter bei der Fütterung © vdBrink
Dank Ihrer engagierten Spendenhilfe konnten wir das erste Teilgrundstück bereits im letzten Sommer kaufen. Wer, wenn nicht Sie und wir, brächte ein derart komplexes und arbeitsaufwendiges Artenschutzprojekt so schnell und zielstrebig auf den Weg!?
Für die Bezahlung des zweiten Teilgrundstücks, die Trennvermessungskosten und die notwendigen Stallumbaumaßnahmen, zum besseren Schutz der 48 dort brütenden Rauchschwalben-Paare vor Ratten, Mardern und Waschbären, fehlen uns aber noch rund 24.000 Euro.
Bitte helfen Sie uns, dieses „unmögliche“ Artenschutz-Projekt möglich zu machen: Unterstützen Sie uns mit Ihrer Projekt-Spende – z. B. mit 15, 25 oder 50 Euro! Ihr Engagement ermöglicht zukünftig jährlich bis zu 250 Rauchschwalben-Jungen, geschützt und sicher in unserem Schwalbenstall aufzuwachsen und in der dort noch insektenreichen Landschaft ein glückliches Schwalbenleben zu führen.
Im Schwalbenstall: Nest mit 7 jungen Rauchschwalben © K.-H. Loske
Ältere Projekte des Monats finden Sie im Archiv
Information zum Bild in der Überschriftenleiste:
"Selten gewordener Anblick: Voll besetztes Rauchschwalbennest © K-H. Loske"
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