Aktuelles:
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Der schlimmste Feind des Igels ist leider der Mensch: Er überfährt Igel beim Überqueren von Straßen; im Garten eingesetzte Rasentrimmer und Motorsensen verstümmeln Igel unter Sträuchern; zur Rasenpflege eingesetzte Mähroboter skalpieren Igelkinder und schneiden Igeln Nase und Füße ab; im herbstlichen Garten genutzte Laubbläser schleudern kleine Steingeschosse in Büsche, die den dort versteckt ruhenden Igeln schwerste Gesichts- und Augenverletzungen zufügen. Dass Kinder mit Igeln Fußball spielen, wie vor einer Grundschule in Bielefeld geschehen, und Erwachsene diesem Treiben tatenlos zusehen, setzt diesem Igel-Leid und der tierquälerischen Missachtung dieser Kreatur die „beschämende Krone“ auf…
Igelopfer an Landstraße © SPA
Von Rasenroboter skalpierter Jungigel © A. Baronetzky
Doch damit nicht genug: Natürliche Lebensräume der Igel werden anhaltend vernichtet, Zäune und Sichtblenden versperren Igeln den Zugang zu rettenden Gärten, die – oftmals als lebensfeindliche Schottergärten angelegt – nicht nur Igeln keinen Ersatz-Lebensraum mehr bieten. Igel-Rettungsstationen und auch unsere Landkäufe helfen zu verhindern, dass der Igel bei uns schon bald zur akut bedrohten Wildtierart wird und endgültig auf der „Roten Liste“ der bedrohten Säugetiere landet!
Gerade jetzt im Spätherbst werden täglich Igel als Notfälle in die 5 von uns geförderten Igel-Rettungsstationen und deren 10 Pflegeaußenstellen eingeliefert. Der Anblick dieser verletzten und oftmals schwer verstümmelten Igel ist kaum zu ertragen!
Igel mit schweren Gesichtsverletzungen © A. Baronetzky
Von Mähroboter verletztes Igelbaby © Hartung
Doch die großartigen tierlieben „Igel-Ersatzmütter“ in den Igel-Rettungsstationen kümmern sich aufopferungsvoll und meist ehrenamtlich um diese Igel in großer Not und versorgen oftmals bis zu 50 der Stachelritter gleichzeitig. So retten sie jedes Jahr zigtausenden hilfebedürftigen Igeln ihr Leben!
© A. Baronetzky
© H. Steffens
© H. Segschneider
Igel-Pfleglinge verschiedener Altersstufen, die volle Zuwendung und Aufmerksamkeit erfordern
Bei ihrem bewundernswerten Einsatz stoßen diese „Igel-Ersatzmütter” mit ihren Helferinnen oft finanziell an ihre Grenzen, die sie ohne unsere Hilfe und finanzielle Unterstützung nicht überwinden können! Da die Flut der in die Rettungsstationen eingelieferten Igel weiter anhält und viele als Überwinterungs-Pfleglinge bis zum April des kommenden Jahres menschliche Fürsorge benötigen werden, brauchen unsere Igel-Ersatzmütter bei den „Igelfreunden Chiemgau“ in Tyrlaching, der „Welt der Igel“ in Baienfurt, der Igel-Rettungsstation Kirchwald/Eifel, den „Herzensigeln“ in Kusterdingen und dem „Arbeitskreis Igelschutz“ in Berlin mit der Igelstation Neuzelle dringend Ihre Unterstützung!
Für die artgerechte Versorgung von bis zu 1.100 stacheligen Patienten bis zu ihrer Freilassung fehlen uns aktuell noch ca. 16.000 Euro für artgerechtes Igelfutter, tiermedizinische Präparate, Hygieneprodukte und Wärmelampen.
Wir bitten Sie daher von ganzem Herzen: Helfen Sie heute mit nur 10 Euro (!), einem kleinen Igel sein Leben zu retten, das wir Menschen mit unserer technisierten Lebensweise tagtäglich bedrohen.
Igelkinder in fürsorglichen Händen © A. Baronetzky
Mit nur 10 Euro – dem Gegenwert eines Tortenstücks mit einem Kännchen Kaffee – können wir ein lebensrettendes tiermedizinisches Produkt oder eine Igel-Futterration für 14 Tage bezahlen. Natürlich sind wir auch für jeden anderen Spendenbetrag von Herzen dankbar.
Ältere Projekte des Monats finden Sie im Archiv
Information zum Bild in der Überschriftenleiste:
"Nahezu genesener Igelpflegling © SPA"
Rund 40 engagierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer verschiedener sizilianischer Organisationen beteiligten sich an der bis dato größten Müllsammelaktion in der Südostküsten-Region entlang der Zufahrtsstraße „Strada di bonifica Raneddi“ zu unserem Schutzgebietsteil Pantano Cuba – initiiert und koordiniert von den Bird Guards der Stiftung Pro Artenvielfalt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Pachino …... mehr Informationen
Nach unserem ersten großen Landkauf-Erfolg steht dort nun schon der zweite Landkauf an. Und auch dafür brauchen wir Ihre Hilfe! … zum Projekt
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