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Wer kennt sie nicht, die wunderbare Geschichte der Gebrüder Grimm vom Hasen und dem Igel auf einem Feld in der freien Landschaft. „Das waren noch Zeiten“, würde heute ein Igel seufzen. Nach seiner Hunger-Flucht aus der intensiv genutzten und leergeräumten Agrarlandschaft findet er nach kräfteraubender Wanderung mitsamt gefahrvollen Straßenüberquerungen selbst in einer Siedlung kaum noch einen naturnahen Garten als Ersatz-Lebensraum: Immer öfter versperren ihm bodentiefe Zäune, Plastik-Sichtblenden und geschotterte Vorgärten den Weg.
Technisch perfekte Gartengrenzsicherung © SPA
Kein Durchkommen … © DZ
Hat unser Igel doch einen rettenden Garten gefunden, droht ihm dort, von einem Mähroboter die Schnauze skalpiert zu bekommen, von einer Motorsense aufgeschlitzt zu werden, die Füßchen abgetrennt oder von einem akkubetriebenen Laubbläser Steinchen ins Gesicht und in die Augen geschleudert zu bekommen.
Von Mährobotern verletzte Igelbabies
© Hartung
© A. Baronetzky
Die Folgen unserer zunehmend technisierten Gartenarbeit sind für viele Braunbrustigel elendes Siechtum und ein qualvolles Ende. Unserem heimischen Igel droht, schon bald auf der „Roten Liste“ der Säugetiere Deutschlands zu landen.
Zum Glück für die zigtausend verletzten, verwaisten und unterernährten Igel sowie spätgeborene, untergewichtige Igelkinder, die in diesen kürzer werdenden Spätherbsttagen und den kommenden Wochen dringend unsere Hilfe und Fürsorge brauchen, gibt es in unserem Land eine Vielzahl ehrenamtlich arbeitender „Igel-Mütter“ und Igel-Retter. Die kümmern sich aus engagierter Tierliebe tatkräftig und uneigennützig um verletzte und hilfebedürftige Igel – oft über Tage und Monate bis hin zur rettenden Überwinterung in ihren Igel-Stationen und amtlich anerkannten Pflegestellen.
Eine Handvoll Igelbaby © A. Baronetzky
Igelbaby bei der Fütterung © A. Baronetzky
Auftragen von Wundcreme © Herzensigel
Doch die Kosten für Tierarztbehandlungen, tiermedizinische Präparate, artgerechtes Futter, Hygieneprodukte, Mieten und Energie überfordern die meisten „Igel-Mütter“ finanziell. Daher unterstützen wir seit Jahren sechs sorgfältig ausgesuchte und von regionalen Veterinärämtern genehmigte Igel-Stationen in Bayern, Baden-Württemberg, NRW, Berlin und Brandenburg. Unsere „Igel-Mütter“ versorgen mit ihren Helferteams und den angeschlossenen Igelpflege-Außenstellen jedes Jahr bis zu 2.300 hilfebedürftige Igel.
Gerade jetzt werden täglich neue Igelpatienten in die von uns geförderten Igel-Rettungsstationen gebracht. Für die artgerechte Versorgung und Rettung hunderter stacheliger Pfleglinge bis zu ihrer Freilassung noch diesen Spätherbst oder erst im Frühjahr nächsten Jahres fehlen uns aktuell noch ca. 23.800 Euro.
Wir sind auf Ihre tatkräftige Spendenhilfe angewiesen, damit wir den „Igel-Ersatzmüttern“ und ihren ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern in den kommenden Monaten wenigstes die größten finanziellen Sorgen für die Rettung der vielen Hundert verletzten, verwaisten und unterernährten Igel nehmen können.
Mit Ihrer Igel-Spende helfen Sie, einem der ältesten Wildtiere der Erde und einem der beliebtesten Wildtiere unserer Heimat die Chance auf ein 2. Leben in Freiheit zu schenken.
Igelmutter mit adoptierten Igelkindern © T. Geilen
Gesund gepflegter Igel nach Freilassung © H. Segschneider
Erste Bekanntschaft mit Herbstlaub © SPA
Ältere Projekte des Monats finden Sie im Archiv
Information zum Bild in der Überschriftenleiste:
"Verkehrsopfer Igel © SPA"
Rund 40 engagierte ehrenamtliche Helferinnen und Helfer verschiedener sizilianischer Organisationen beteiligten sich an der bis dato größten Müllsammelaktion in der Südostküsten-Region entlang der Zufahrtsstraße „Strada di bonifica Raneddi“ zu unserem Schutzgebietsteil Pantano Cuba – initiiert und koordiniert von den Bird Guards der Stiftung Pro Artenvielfalt in Zusammenarbeit mit der Gemeinde Pachino …... mehr Informationen
Nach unserem ersten großen Landkauf-Erfolg steht dort nun schon der zweite Landkauf an. Und auch dafür brauchen wir Ihre Hilfe! … zum Projekt
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